Fasan

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englisch: Pheasant; französisch: Faisan; italienisch: Fagiano.


Liselotte Andersen (1975)

RDK VII, 429–436


RDK VII, 429, Abb. 1. London, 9. Jh.
RDK VII, 431, Abb. 2 a. Lilienfeld, N. Ö., zwischen 1351 und 1358.
RDK VII, 431, Abb. 2 b. Lilienfeld, N. Ö., zwischen 1351 und 1358.
RDK VII, 433, Abb. 3. Paris, 1379.
RDK VII, 433, Abb. 4. Frankfurt a. M. 1596.
RDK VII, 435, Abb. 5. Nürnberg o. J. (um 1700).
RDK VII, 435, Abb. 6. Jan Weenix d. J. (1640-1719), München.
RDK VII, 437, Abb. 7. Hagen, um 1770.

F. = Fasan; Fj. = Fasanenjagd

I. Name und Herkunft, Eigenschaften und Jagd

Der Name F. kommt von griech. φασιανός (lat. phasianus; mhd. fasân, fasant, fashan, vashan). Seine und des Tieres Herkunft von der Insel Phasis erklärt Isidor, Etym. XII, 7, 49, mit einem Epigramm Martials (XIII, 72); weitere Belege bei [1] S. 31–44.

Bei Thomas von Cantimpré, De natura rerum (benutzte Hs.: München, Bayer. Staatsbibl., cod. lat. 27006, fol. 48r-v), und bei Vinzenz von Beauvais (Speculum naturale XXVI, 72: Ed. Douai 1624, Sp. 1199f.) sind so gut wie alle Eigenschaften und Verhaltensweisen des Tieres aufgezählt, die man im MA (und z. T. noch später) dem Vogel beilegte und allegorisch ausdeutete (eine Konkordanz der meisten auf den F.-Fang bezogenen ma. Textstellen bei [1] S. 338ff.):

Bei Regen verberge sich der F. in den Wäldern, morgens und abends komme er heraus und könne dann leicht gejagt werden. Andere Arten der Jagd: der Vogelsteller bedeckt sich mit einem Tuch, dem das Bild eines F. aufgemalt ist; diesem folgt der F. und ist so leicht ins Netz zu locken; über ein rotes Läppchen auf einem weißen Tuch staunt der F. so, daß er sich ins Netz drängen läßt. Der F., der seinen Schnabel in der Erde verbirgt, glaubt dadurch ganz versteckt zu sein.

Ein Auszug aus diesen Texten – mit Abbildung von fünf F. in verschiedenen Stellungen – findet sich im „[H] Ortus sanitatis“, Mainz 1491 (Schramm, Frühdrucke, Bd. 15, Taf. 92 Abb. 768). Die antiken und ma. Überlieferungen sind 1555 bei Konrad Gessner zusammengefaßt (Historiae animalium liber III, qui est de avium natura, Zürich 1555, S. 657–62; Abb. dazu: Icones avium omnium, quae in historia avium Conradi Gesneri describuntur, Zürich 1555, Taf. 62).

In späteren Enzyklopädien und Tierbüchern wurden Angaben über die Herkunft des F. und seines Namens aus antiken und ma. Quellen zwar noch lange wiederholt, doch mehr und mehr um Mitteilungen bereichert, die sich auf naturwissenschaftliche Beobachtungen stützten. Diese verdrängten schließlich alle älteren Nachrichten, die sich nicht bestätigen ließen. In den einschlägigen Veröffentlichungen des 18. Jh. sind auch die neu ins Land gekommenen F.Arten beschrieben und abgebildet.

Vgl. hierzu Eleazar Albin, A Natural Hist. of Birds, London 1731 –1736, Bd. 1 S. 24f.: F. und Fasanhenne; Bd. 3 S. 34: roter chinesischer F.; ebd. S. 35: weißer chinesischer F. Diderot-d'Alembert unterscheidet 1756 sechs F.-Arten (Bd. 6 S. 380).

Worauf Zedler (Bd. 9 Sp. 276) seine Behauptung stützt, der F. verliebe sich in sein eigenes Spiegelbild im Wasser so heftig, „das er von dannen nicht weichen kann“ und daß man ihn dann leicht fangen könne, ist noch nicht genau ermittelt. In die Genealogie dieser Vorstellung gehört sicher auch die Angabe in „Le Livre du roi Modus et de la reine Ratio“, wie man den F. erjage: er kann durch geschickte Anbringung eines Spiegels in eine Falle gelockt werden (Abb. 3; vgl. auch Carl Nordenfalk, Kung praktiks och drottning teoris jaktbok, Stockholm 1955, Abb. 44; Gunnar Tilander, Les mss. des Livres du Roi Modus et de la Reine Ratio [= Lunds Univ. Årsschr., N. F. Avd. 1, Bd. 28, Nr. 5], Lund 1932). – In der Liebe zu seinem Spiegelbild gleicht der F. dem Narzissus: vgl. die Darstellung beider an einem Brunnen auf einem franz. Bildteppich im Mus. of Fine Arts in Boston, um 1500 (Ausst.Kat. „Chefs-d'oeuvres de la tapisserie du XIVe au XVIe s.“, Paris, Grand Palais, 1973–74, S. 97ff. Nr. 30, mit Abb.; vgl. auch ebd. S. 76ff. Nr. 18).

II. Allegorische Ausdeutungen

Allegorische Ausdeutungen der Verhaltensweise des F. setzen erst im hohen MA ein. Ihnen allen ist gemeinsam, daß sie auf den F.-Fang Bezug nehmen – die Schönheit des Vogels ist zwar immer wieder betont, doch anscheinend nie ausgedeutet worden.

Die wohl früheste Ausdeutung ist auf die Überlieferung des sog. Physiologus III, 10./11. Jh., beschränkt, der fälschlich auf Basilius d. Gr. zurückgeführt ist.

Der von einem Menschen überraschte F. veranlaßt seine Jungen, sich auf dem Feld zu zerstreuen, und bietet sich selbst als Jagdbeute an: so täuscht er den Menschen und geht erfreut davon, weil er ihn getäuscht hat; „dazu sagt der hl. Basilius: so also täuscht der Feind die Menschen ..., wie der Vogel den Jäger täuscht, so bewirkt der Teufel durch Ränke den Schaden unserer Seele“ (Sbordone S. 291f.).

Am häufigsten ist das Motiv des versteckten Schnabels (Kopfes; s. Sp. 429) ausgelegt worden.

Konrad von Megenberg veranlaßt es zu der Klage: „wê, mein herz, wie dick daz geschiht, daz wir niemant sehen und daz haupt unserr sêl verpergen, daz ist unser vernunft, und daz uns der wol siht, der alliu dinch an schawet“ (Das Buch der Natur III a, 38: ed. Franz Pfeiffer, Stg. 1861, S. 198). Joachim Camerarius meint, der F. verberge seinen Kopf (caput) im Schnee, und sieht darin „stolidae persuasionis luculenta imago“ (Symbolorum et Emblematum ex volatilibus et insectis desumtorum Centuria tertia, Ffm. 1596, Emblem Nr. 53, “Fallit opinio“: Abb. 4; mit gleicher Bedeutung Picinelli [it.] IV, 28 Nr. 232 [= S. 114 Al). Auf dieselbe Gepflogenheit des F. bezog man sich, um dessen Wiedergabe als Attribut der Einfalt (RDK IV 984) zu rechtfertigen (Ces. Ripa, Iconologia, Rom 1593, S. 250; mit Ill. zuerst in Ces. Ripa, Iconologie ou explication nouvelle de plusieurs images ..., moralisées par I[ean] Baudoin, Paris 1644, Teil 2 S. 142f.; Ilse Wirth, Mchn., wies frdl. auf deutsche Beispiele hin: vgl. Abb. 5 und „Der Kunst-Göttin Minerva Liebreiche Entdeckung“, Augsburg 1704, Nr. 24, 2).

Das Motiv des durch sein gemaltes Abbild mitgelockten oder über ein „rôtes flekel“ erstaunten F. (s. Sp. 429) kommentiert Konrad von Megenberg a.a.O.:

„Der vogel bedäutt di läut, die irr augen zügel auz werfent in die glüst diser werlt und vallent in des poesen gaistes netz“ (ebd.). Eine Variante kommt in der Conc. car. vor: der rote Flecken ist „triangularis“ und befindet sich auf einem Schild; er wird auf die Dreifaltigkeit und das Blut Christi bezogen. Der F. gleiche dem hl. Thomas, der durch die Röte des Blutes Christi „sua animositate, id est fidei fortitudine fuit captus“ (Lilienfeld, N.Ö., Stiftsbibl., Hs. 151, fol. 162, dazu Abb. 2 a; Hinweis Karl-August Wirth, Mchn.).

Das Motiv des bei Regen sich verbergenden F. (s. Sp. 429) kehrt abgewandelt in der Conc. car. wieder.

Auf fol. 199 derselben Hs. heißt es: wie der F. „in aura turbida et pluviosa tristat etiam latet, in sereno vero progreditur et tunc de facili capitur“, so trauerte Petrus, solange er gefesselt im Kerker lag; als aber der Engel ihn aus der Gefangenschaft befreite, ging er glücklich hervor „quasi voluntarius pro Christo martirium sit pergressus“ (dazu Abb. 2 b, mit Beischrift „Cum pluit est vanus, sereno ridet phasianus“).

Auf ein weiteres der Ausdeutung zugängliches Motiv hat naturwissenschaftliche Beobachtung hingewiesen: der F. nistet (wie Rebhuhn und Wachtel) am Boden.

So kann Johannes Sambucus den F., das Rebhuhn und die Wachtel unter dem Lemma „Modulo te tuo metire“ als Beispiele der Selbstbescheidung und der Einsicht loben (Emblemata, Antwerpen 1569, S. 266f.; Abb. sowie Text des Epigrammes bei Henkel-Schöne Sp. 842f.).

Die Schönheit des F. gab den Anstoß, den Vogel häufiger darzustellen, vielfach zusammen mit dem Pfau (einmal sind beide als „oyseau noble“ bezeichnet, vgl. die Beschreibung des Banquet du Faisan in Lille, 1453, in den Mémoires des Olivier de La Marche: ed. Henri Beaune und Jules d'Arbaumont, Paris 1884, Bd. 2 S. 366f.; eine Aufstellung von Texten, in denen die Schönheit des F. gepriesen wird, bietet [1] S. 45 – 51).

Bisweilen ist dem F. ein so bedeutender Platz im Bild zugewiesen, daß man glaubte, dies durch moderne Interpretationen begründen zu müssen. So erklärt Wilh. Fraenger den F. auf dem Glücksrad des Michelfelder Teppichs – vgl. „Dürers“ Holzschnitt (Erwin Panofsky, Albrecht Dürer, Princeton, N. J. 19483, Bd. 2 S. 47 Nr. 391) – wegen seines goldgesprenkelten Gefieders als Wahrzeichen des ungerechten Mammons (Der Teppich von Michelfeld, Dt. Jb. für Volkskde. 1, 1955, 192). Th. A. G. Wilberg Vignau-Schuurmann will im F. ein Bild der gläubigen, Gott lobenden Seele und der Unsterblichkeit sehen (Die emblematischen Elemente im Werke Joris Hoefnagels [= Leidse khist. Reeks, Deel II], Leiden 1969, Bd. 1 S. 183).

III. Dekorative Darstellungen

Die Reihe der anscheinend nur dekorativen F.-Darstellungen beginnt in der Antike. Bei solchen des MA bereitet die Identifizierung des Vogels oft Schwierigkeiten, sicher sind F. von ähnlichen Fantasievögeln nur zu unterscheiden durch die Ohrfedern und das Streifenmuster der langen Schwanzfedern.

Beispiele zeigen – bis auf wenige Ausnahmen – den F. zusammen mit anderen Vögeln. In der Spätantike findet man ihn z. B. im Mosaikschmuck der Gewölbe, so in Rom, S. Costanza, M. 4. Jh. (Wilpert, Mos. und Mal., Bd. 3 Taf. 7; zur Datierung: Guglielmo Matthiae, Mosaici medioevali dalle chiese di Roma, Rom 1967, Bd. 1 S. 3–53; weitere Beisp. [1] S. 432ff.). Die Abbildung eines F. in der Wiener Dioscurides-Hs., A. 6. Jh. (Österr. Nat.bibl., cod. med. gr. 1, fol. 483v), hat keinen Bezug zum Text (Faks.-Ausg. Graz 1970; dazu Kommentarbd. von Hans Gerstinger, S. 49; in medizinischen Hss. des MA ist der F. öfters als Diät empfohlen [1, S. 146-221], doch in diesem Zusammenhang anscheinend nie dargestellt). Nach antiken Bildvorlagen sind in karolingischer Zeit – als F. neben anderen Vögeln gehalten werden sollten „pro dignitatis causa“ (Capitulare de villis IV, 32: Mon. Germ., Leges II, 1, S. 86.30f.) – F. als Schmuck von Kanontafeln anzutreffen (Abb. 1; ferner: Carl Nordenfalk, Die spätantiken Kanontafeln, Göteborg 1938, Taf. 81; vgl. auch ebd. Taf. 39 a, b). Auf einem Fresko in der Unterkirche von S. Clemente in Rom, gegen oder um 1100, ist der Vogel als Goldfasan charakterisiert (Wilpert a.a.O. Bd. 4, Taf. 242; G. Matthiae, Pittura romana del medioevo, Bd. 2, Rom 1966, S. 29, Abb. 15). Einer der Vögel auf dem Apsismosaik von Jacopo Torriti in S. M. Magg., Rom, 4. V. 13. Jh., ist ein F. (Wilpert a.a.O. Bd. 3, Taf. 121f.). In illum. Hss. des ausgehenden MA kommen öfters F. vor, vgl. Randall, S. 28 und 197; Victor Leroquais, Le Bréviaire de Philippe le Bon, Paris, Brüssel, New York 1929, Bd. 2 Taf. 36; Millard Meiss, French Painting in the Time of Jean de Berry, 1: The Late 14th C. and the Patronage of the Duke, London 1967, Tafelbd. Abb. 181ff. u. ö. Besonders hervorgehoben ist der F. auf der Darstellung der Anbetung der Drei Könige in der Nat. Gall. of Art, Washington, nicht vor 1443 (Fra Filippo Lippi zugeschr.: Bernard Berenson, Homeless Paintings of the Renss., London 1969, S. 198ff.).

In der Neuzeit sind öfters Schilderungen der Fj. anzutreffen (vgl. Luigi Ghidini, La caccia nell'arte, Mailand 1929, S. 1ff.); einige dienen hauptsächlich der Wiedergabe von Vorstehhunden, z. B. Joh. Elias Ridingers Radierung aus der Folge „Vier vorstehende Hühnerhunde“ (Gg. Aug. Wilh. Thienemann, Leben und Wirken des J. E. R., Lpz. 1856, S. 29 Nr. 102) oder das Gem. des François Desportes im Mus. du Louvre, Paris, auf dem zwei Hunde aus der Meute Ludwigs XIV. porträtiert sind (L. Ghidini a.a.O. Taf. 140); Leendert Knijff (1650–1721) zeigt auf einem Jägerbildnis einen Hund, der einen F. apportiert (Burl. Mag. 96, 1954, Abb. 2 n. S. 334). – Auf Beizjagd zu beziehen sind Darstellungen des E. 15. Jh. und des frühen 16. Jh., die F. schlagende Falken zeigen (Michael Wolgemut, Bildnis des Levinus Memminger, um 1485 –1490, Castagnola, Slg. Thyssen-Bornemisza: Rud. J. Heinemann, Slg. Th.-B., Bd. 2, Castagnola 1969, Taf. 14; Titelholzschnitt von „Anzaygung etlicher Irriger mengel ...“, Nürnberg 1526, einer polemischen Schrift gegen Osiander: Meder, Dürer-Kat., S. 259, nach Nr. 282, und Wolfg. Hütt [Einleitung], Albr. Dürer 1471 –1528. Das gesamte graph. Werk, Mchn. 1970, Bd. 2 S. 1846). Den Augenblick, in dem ein Falkner seinen Beizvogel auf F. abwirft, schildert Wenzel Hollar (Gustav Parthey, W. H. Beschr. Verz. seiner Kupferstiche, Bln. 1853 [Nachdruck Amsterdam 1963], Nr. 2035). – Auf Stilleben mit Jagdbeute (z. T. auch mit Jagdgeräten) sind mehrfach F. wiedergegeben, meist zusammen mit anderen erjagten Vögeln und/oder Niederwild: vgl. die Gem. von Hendrick de Fromantiou, dat. 1672, in Maastricht, Limburgs Provinciaal Mus. (Laurens J. Bol, Holländ. Maler des 17. Jh., nahe den großen Meistern. Landschaften und Stilleben, Braunschweig 1969, S. 288 Abb. 270), Melchior de Hondekoeter in Schwerin, Mecklenburg. L.mus., Inv. Nr. 2851 (Kat. „Holländ. Maler des 17. Jh. ...“, Schwerin 1952, S. 72 Nr. 105, Taf. 40), Franç. Desportes (Karl Sälzle, Schätze des Dt. Jagdmus. München, Mchn. 1966, Taf. vor Titelseite) und Jan Weenix d. J. (Abb. 6).

Kämpfende F. zeigt ein 1720 dat. und sign. Gem. von Phil. Ferd. de Hamilton (Breslau, Schles. Mus. der bild. Künste: Kat. der Gem. und Skulpturen, 1926, S. 37 Nr. 102). – Als Dekoration einer Vertäfelung sind F. in einem Zimmer in der (auch für die Fj. eingerichteten und ehem. mit einer Fasanerie verbundenen) Amalienburg im Schloßpark Nymphenburg dargestellt (1734–1739; Dt. K. und Dpfl. 18, 1960, 28, Abb. 15). – Als F. geformte Tafelaufsätze und eine ebensolche Schüssel wurden 1735 und 1773 nach Modellen von Joh. Joachim Kändler in der Meißener Porzellanmanufaktur hergestellt (Carl Albiker, Die Meissner Porzellantiere im 18. Jh., Bln. 1959, Abb. 82–85 und 227; vgl. auch ebd. Abb. 127). – Eine wohl satirische Darstellung auf einer Porzellanuntertasse aus der Fürstenberger Manufaktur, um 1770, zeigt einen F. und eine Drossel (?), wohl als Herrin und Dienerin, mit Schleierhüten (Abb. 7; Keramos H. 50, 1970, 44).

Zu den Abbildungen

1. London, Brit. Mus., Ms. Harley 2795, fol. 10v, Detail von einer Kanontafel (Gesamtabb.: C. Nordenfalk a.a.O. [Sp. 434], Taf. 67). Loire-Gebiet, 9. Jh. Fot. Donald Macbeth, London.

2. a und b. Lilienfeld, N.Ö., Stiftsbibl., Hs. 151 (Ulrich von Lilienfeld, Conc. car.), fol. 161v (= a) und 198v (= b), Fasanenjagd, Lebensgewohnheiten des F. Lilienfeld, wohl zw. 1351 und 1358. Fot. Monastic Microfilm Projekt, Nr. 4527.

3. Paris, Bibl. Nat., ms. fr. 12 399 (Le Livre du roi Modus et de la reine Ratio), fol. 90v, Fasanenfalle. Frankreich, 1379. Fot. Bibl.

4. Kupferstich-Ill. (7,3 cm Dm.) zu Joachim Camerarius a.a.O. [Sp. 431], Teil 3, Blatt 53. Nach dem Original.

5. Kupferstich-Ill. (3,5 cm Dm.) zu „Viel nutzende und erfindungen reichende Sinnbild-Kunst ...“, Nürnberg (Chr. Weigel) o. J. (um 1700), Taf. 19, 2. Fot. Bayer. Staatsbibl. München.

6. Jan Weenix d. J. (1640–1719), Jagdstilleben. Ölgem. a. Lwd., 80 × 64 cm. München, Dt. Jagdmus., Inv. Nr. 5028 G 210. Fot. Mus.

7. Hagen, Städt. Karl-Ernst Osthaus-Mus., Untertasse. Porzellan, 13 cm Dm. Manufaktur Fürstenberg, um 1770 (Bemalung in der Art von C. G. Albert). Fot. Mus.

Literatur

1. Chrn. Wilh. Hünemörder, „Phasianus“, Stud. zur Kulturgesch. des Fasans, Diss. Bonn 1970.