Fuchs

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englisch: fox; französisch: renard; italienisch: volpe


Ulrike Fuchs und Wolfgang Augustyn (2026)


Fuchs und Hund, in: Avianus, Fabulae, 10. Jh.
Fuchs und Rabe, in: Aesop, um 1030.
Fuchs in: Physiologus, 11. Jh.
Fuchs in: Hrabanus Maurus, Liber de originibus rerum, zwischen 1022 und 1235.
Füchse in: Herrad von Landsberg, Hortus deliciarum, spätes 12. Jh., Nachzeichnung nach 1830.
Fuchs in: Herrad von Landsberg, Hortus deliciarum, spätes 12. Jh., Nachzeichnung nach 1830.
Fuchs in: Bestiar, Rochester, 1230–1240
Fuchs in der Höhle, in: Bible moralisée (sog. Biblia di San Luis), Paris, um 1230.
Renart (l.) besiegt Ysengrim (r.), in: Jacquemart Gielée, Renart le Nouvel, Frankreich, um 1290/1300.
Fuchs und Adler, Wandgemälde, Perugia, Palazzo dei Priori, Sala dei Notari, 1298–1300.
Fuchs in: Roman de Renart, Pikardie, 14. Jh.
Fuchsjaged, in: Gaston Phoebus (Gaston III. Graf von Foix), Livre de chasse, 14. Jh.
Fuchs und Schlange, in: Ulrich von Pottenstein, Cyrillusfabeln, um 1430.
Ein Franziskanermönch predigt zwei Füchsen, Misericordie, um 1445.
Hinrichtung des verurteilten Fuchses, in: Yitshak Ben-Shelomoh ibn-Abi-Suhula, Meshal-ha-Kadmoni, Regensburg (?), um 1450.
Gänseprediger, Tonmodel, Mittelrheingebiet, Mitte 15. Jh.
Fuchs und Adler mit dem Fuchsjungen, in: Ulrich Boner, Der Edelstein, 1461.
Fuchs vor dem Löwen als dem König der Tiere, in: Buch der Beispiele der alten Weisen, 1483.
Jakob Elsner, Fuchs als Cantor, in: Graduale für St. Lorenz in Nürnberg, 1507.
Bernhard Salomon, Fuchs vor der Höhle des Löwen, Holzschnitt, in: Gilles Corrozet, Hecatomgraphie, 2. Aufl., 1543.
Laden mit Fuchsschwänzen, Holzschnitt, um 1546.
Jost Amann, Fuchs vor dem Löwen als dem König der Tiere, Holzschnitt, in: Speculum vitae aulicae, 1575.
Allart von Everdingen, Reineke auf der Jagd nach einem Hahn, 1656.
Theodor Galle, II. Speculum fallax, in: Jan David SJ, Duodecim Specula, 1610.
Hieronymus Sperling, Kupferstich XIII., in: Jeremias Cropf, Trojano regi Principi, 1742.
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Bär, Kater und Wolf führen den Fuchs zum Galgen, zwischen 1790 und 1817.
Valentin Paillart und Hippolyte Hautin, Fuchs und Rabe nach Jean La Fontaine, Fayence, zwischen 1824 und 1836.
Der Fuchs als Pilger, Holzschnitt nach Entwurf von Ludwig Richter, in: Reineke der Fuchs, 1840.
Adrian Schleich nach Entwurf von Wilhelm von Kaulbach, Fuchs bei den Affen, in: J. W. Goethe, Reineke Fuchs, 1846.
Lovis Corinth, Fuchs und Wölfin, 1921, Lithographie, in: Reinecke Fuchs – Goethe, 1921.
A. Paul Weber, Kleider machen Leute, Federzeichnung, in: Mit allen Wassern. Neue Geschichten vom alten Fuchs, 1960.


I. Allgemeines

A. Definition

Der Fuchs („Canis vulpes“) ist ein Raubtier, das zur Familie der Hunde („Canidae“) gehört. Mit Ausnahme von Arktis, Wüsten und tropischem Regenwald ist der Fuchs auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde in neun Arten mit mehr als vierzig Unterarten vertreten.[1] Bildlich dargestellt und allegorisch gedeutet wurde in der Regel der sog. Rotfuchs („vulpes vulpes“). Charakteristisch sind sein rotes Fell und der buschige Schwanz mit meist weißer Spitze.[2] Er wurde in nachantiker Zeit sowohl als Beispiel für die durch ihn ausgeübte Jagd als auch wegen der ihm zugeschriebenen, häufig negativen Eigenschaften bildlich wiedergegeben.

Häufig sind dabei Beobachtungen aus der Natur und fiktive Motive vermengt.

B. Sprachgebrauch

Der Fuchs wurde in lateinischen Quellen der Antike und des MA meistens „vulpes“, „vol(u)pes“ oder „vulpela“ genannt.[3] Oftmals ersetzte man den Gattungsnamen durch Benennungen, die auf vermeintlich charakteristische Eigenschaften dieses Tiers hinweisen („der Verschlagene“, „Listige“ oder Ähnliches).[4] Das neuhochdeutsche Wort „Fuchs“ stammt aus dem Westgermanischen.[5]

Schon antike Autoren verglichen den Charakter eines tückischen, betrügerischen, listigen Menschen mit dem eines Fuchses.[6] Der negativen Deutung entsprechend wurde im Altniederländischen das Wort „fox“ im Sinn von „Betrug“ gebraucht.[7] Einen anderen Menschen „Fuchs“ („vulpes“) zu nennen, galt nach salischem Recht aus dem 6. Jh. als Beleidigung und wurde mit einer Geldstrafe belegt.[8]

II. Bibel

A. Text und Auslegung

Im Alten Testament ist der Fuchs nur selten erwähnt. Da das hebräische Wort „shūʽal“ sowohl Fuchs als auch Schakal bedeutet, ist die Übersetzung strittig; meistens dürfte jedoch der Schakal gemeint gewesen sein,[9] obwohl das Wort der Septuaginta mit dem griechischen Wort für Fuchs („ἀλώπηξ“, auch „ἀλώπηκος“) und in der Vulgata mit lat. „vulpes“, ebenso in den in den älteren volkssprachlichen Übersetzungen mit dem jeweiligen Wort für „Fuchs“ übersetzt wurde. Dies begründete auch entsprechende Darstellungen zum Bibeltext.

Als Füchse erklärte man oftmals die 300 von Simson gefangenen Tiere, an deren Schwänze er Fackeln band, um sie durch die Getreidefelder der Philister zu jagen (Iud 15,5).[10] Es dürfte sich dabei jedoch eher um Schakale gehandelt haben, da der Fuchs meist als Einzelgänger lebt.[11] Man sah in ihnen ein Bild der Häretiker, die die blühende Kirche zerstören wollten.[12]

Im Buch Nehemia spottet ein Ammoniter, ein „Fuchs“ könne die neu erbaute Mauer von Jerusalem einreißen (Neh 3,35). Auch die in Vers 11 von Ps 63 (62 nach LXX) genannten Tiere,[13] die die Leichen der Widersacher fressen, wurden in Septuaginta und Vulgata mit „Fuchs“ („partes vulpium erunt“) übersetzt, obwohl Füchse keine Aasfresser sind. In der mittelalterlichen Bibelexegese wurden sie mit Teufeln und Dämonen gleichgesetzt.[14] Die den Weinberg schädigenden kleinen „vulpes“ im Hohen Lied (Cant 2,15) wurden als Häretiker gedeutet,[15] ebenso jene Menschen, die gut scheinen wollen, aber böse sind.[16]

Im Neuen Testament ist nur an wenigen Stellen vom Fuchs („ἀλώπηκος“, „vulpes“) die Rede: Jesus bezeichnete Herodes als „Fuchs“ (Lc 13,32) wegen dessen schlimmen Charakters.[17] Die von Jesus genannten Füchse, die ihre Höhlen haben (Mt 8,20; Lc 9,58), deutete man als Hinweis auf die Häretiker, die in die Herzen Eingang gefunden haben.[18]

B. Darstellungen

1. Wortillustration

Bildliche Wiedergaben zum Inhalt der Bibelstellen, an denen der Fuchs vorkommt, sind selten. Im „Hortus deliciarum“ der Herrad von Landsberg, entstanden im späten 12. Jh. (ehem. Straßburg, Bibliothèque municipale, fol. 225r, 1870 zerstört), zeigte eine Darstellung Jesus mit Kreuznimbus als Bild der Kirche („Christus: ecclesia. Persona ecclesie significat prelatos“). Er führt die Jungfrauen („Filie Jherusalem id est obedientes“) in den Weinberg, wo aus dem Weinstock, Sinnbild der Kirche in der Welt, Blüten der Tugenden hervorgehen („Vinea floruit id est ecclesia per universum mundum flores virtutum emisit“). Den Weinstock bedrohen drei Füchse (Cant 2,15), die für die Häretiker und Schismatiker stehen, die die Kirche schädigen („Vulpes hereticos et scismaticos designant qui vineam Domini devastant“; Abb.).[19]

Selten dargestellt wurden die Füchse mit brennenden Schwänzen in den Getreidefeldern der Philister. Beispiele gibt es aus dem 4. Jh., so ein Wandgemälde in der Katakombe an der Via Latina in Rom und ein fragmentarisch erhaltenes Mosaik vom Ende des Jahrhunderts im Samsonzyklus im nördlichen Seitenschiff der Basilika von Massi (Mopsuestia).[20]

Vergleichbare Darstellungen sind erst wieder aus dem Spätmittelalter bekannt, etwa im Stundenbuch des Giangaleazzo Visconti, begonnen von Giovannino de Grassi nach 1412, vollendet von Belbello de Pavia. Im Binnenfeld der Initiale „D(eus)“ zum Eingangsvers der Komplet der Passionshoren ist die Szene ins Bild gesetzt.[21] Die Füchse mit den brennenden Fackeln zeigt auch eine Miniatur am unteren Rand von fol. 89r in einem deutschen Psalter für den Grafen Karl Wolfgang von Oettingen, ausgeführt von einem Mitarbeiter der Werkstatt Hans Schäufelins (Monogrammist AK?), 1537/1538.[22] Auch ein von Martin Tyroff 1733 in Nürnberg ausgeführter Stich zeigt die Füchse Simsons.[23]

Die Füchse in ihren Höhlen, von denen Jesus im Matthäus- und Lukasevangelium spricht, sind öfters dargestellt, meistens neben einem Baum mit Vögeln, die dort ihr Nest haben,[24] etwa auf der Verso-Seite eines Einzelblatts aus einem Psalter aus Canterbury, um 1140[25] und im sog. Canterbury-Psalter aus der Zeit um 1180–1190.[26] Auch in den Handschriften der Bible moralisée aus dem 13. Jh. wurde dieses Thema wiedergegeben. Man zeigte die Füchse im Wurzelwerk des Baums, so in Ms. Harl. 1827 der British Library in London[27] oder in dem als Evangelienharmonie konzipierten neutestamentlichen Teil der Bible moralisée in Toledo, der sog. Biblia di San Luis (Abb.). Zum Bild des predigenden Jesus mit zwei Jüngern sieht man einen Fuchs vor seiner Höhle, daneben einen Baum mit einem Vogel in dessen Krone. Das folgende Medaillon illustriert die Auslegung: der Fuchs steht für die Habgierigen, die an weltlichen Dingen hängen. Sie werden wiedergegeben durch einen Münzen aufhäufenden Kleriker und einen Bischof mit einem Jagdfalken im Gegensatz zu denen, die das Irdische ablehnen und, wie im Bild zu sehen, ihre Zuflucht bei Jesus suchen, der Armut predigt. Noch Hieronymus Bosch bezog sich in einer Zeichnung auf die Matthäus-Stelle und zeigte Fuchs und Hahn in der Wurzelhöhle eines Baums.[28]

2. Typologie

Als Präfiguration aus der Natur zeigte Nikolaus Glockendon im Evangelistar für die Abtei Michelfeld den Fuchs mit einem Korb voller Hühner auf seinem Rücken in der Randleiste einer Seite mit der Perikope zum Fest der Unschuldigen Kinder und der entsprechenden Darstellung des bethlehemitischen Kindermords (Matthäus 2,16) in der Initiale, Nürnberg, zwischen 1516 und 1519.[29] Zum selben Fest zeigte im Missale für Kardinal Andreas von Österreich (Wien, Österreichische Nationalbibliothek, cod. 1784, fol. 6v) auch Joris Hoefnagel einen Fuchs mit einer Fischreuse, mit welcher dieser Hühner gefangen hat.[30]

III. Naturkunde

A. Quellen

Seit der Antike gab es zahlreiche Nachrichten und Erörterungen in der naturkundlichen Literatur über Vorkommen, Aussehen und die angeblich oder tatsächlich beobachteten Verhaltensweisen des Fuchses, die als Spiegel seiner Eigenschaften verstanden wurden. Sie boten Anlass zu vielfältigen allegorischen Auslegungen[31] und begründeten die bis in die Neuzeit immer wieder repetierte negative Deutung als schlechtes oder sogar dämonisches Wesen. Ausführlich behandelt wurden seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sowie Geburt und Pflege seiner Jungen.[32] Als Nahrung dienen ihm Mäuse, aber auch Obst und gelegentlich das Hausgeflügel, weshalb er in Literatur und Kunst als besonderer Räuber galt.[33] Die trächtige Füchsin verkriecht sich.[34] Der Fuchs nimmt vom Dachs gegrabene Höhlen in Besitz, indem er sie mit seinem Kot und Harn verunreinigt.[35] In den „Concordantiae caritatis“ des Ulrich von Lilienfeld ist der Fuchs ein Typus aus der Natur für die Tempelreinigung (Mt 21,12), weil der vor dem Geruch des eindringenden Fuchses fliehende Dachs ein Bild dafür sei, dass der Gerechte für schlechte Menschen unerträglich ist.[36]

Schon die antiken Autoren rühmten das hervorragende Gehör des Fuchses, weil er durch Horchen am Eis dessen Dicke abschätzen könne,[37] vor allem jedoch den großen Verstand, die Gewandtheit und Erfindungsgabe des Fuchses. Die deshalb angekommene Schläue, List und Verschlagenheit galten schon in der Antike als seine herausragenden Eigenschaften.[38] Die bekanntesten Beispiele dafür sind die ihm seit der Antike zugeschriebenen Verhaltensweisen bei der Jagd: Wenn der Fuchs einen Igel gestellt hat, wartet er nicht, bis sich dieser zusammenrollen und seinen Kopf verstecken kann, sondern dreht den Igel schnell um und frisst ihn.[39] Macht der Fuchs Jagd auf Trappen, legt er sich auf den Rücken und richtet seinen Schwanz in die Höhe, um einen Vogelhals zu imitieren und fängt auf diese Weise die törichten Vögel, die sich von seiner List übertölpeln lassen (z. B. Abb. und Abb.).[40]

Im Text des „Physiologus“, entstanden zwischen dem 2. und 4. Jh., ist diese Angabe allgemeiner formuliert: Wenn der Fuchs keine Nahrung findet, wälzt er sich in rotem Lehm und stellt sich tot, bis sich Vögel auf dem vermeintlichen Kadaver niederlassen. Dann fasst er nach ihnen und frisst sie.[41] Die Jagdlist, sich in Erde zu wälzen und dann wie tot auf dem Rücken zu liegen, um nach aasfressenden Vögeln zu schnappen, wurde seit der Antike bis in die neuzeitliche Zoologie tradiert (und erst von der neueren Forschung angezweifelt).[42] Sie galt als Beispiel für die Schläue ebenso wie für Arglist und Heimtücke des Fuchses, ein Verhalten, das meistens anagogisch gedeutet wurde: Der listige Fuchs entspricht dem Teufel, der jene ergreift und verzehrt, die versuchen, sein Fleisch – die Sünde – zu essen.[43] Die Angaben aus dem griechischen „Physiologus“ gingen über verschiedene lateinische Übersetzungen in die lateinischen und volkssprachlichen Redaktionen des Bestiars (Abb.) ein.[44] In enzyklopädischen Werken wurden die seit der Antike überlieferten Nachrichten zum Fuchs und die Deutungen des Fuchses als trügerisches und listiges Wesen aus dem „Physiologus“ und anderen antiken Texten zusammengefasst, so bei Isidor von Sevilla und Hrabanus Maurus (Abb.),[45] ebenso, oft erweitert, bei späteren Autoren.[46] Die meisten Autoren, die im Mittelalter den Fuchs erwähnten, schlossen sich dessen negativer Deutung an,[47] die auch noch Autoren in der Neuzeit referierten.[48]

B. Darstellungen

Die illustrierten Handschriften mit dem griechischen und lateinischen Text des „Physiologus“ zeigen den Fuchs, der sich totstellt und damit die Vögel, die sich vermeintlich gefahrlos auf ihm niederlassen, überlistet und erbeutet, z. B. die zerstörte griechische Handschrift, ehemals Smyrna (Izmir), Evangelische Schule, Bibliothek, ms. B 8, in drei Registern eines Bildes.[49] In der lateinischen Handschrift in Bern, entstanden in Reims, zwischen 825 und 850, ist nur der auf dem Rücken liegende Fuchs zu sehen.[50] Auch die illustrierten Handschriften des „Liber de origine rerum“ von Hrabanus Maurus zeigen den von ihm beschriebenen Fuchs in seinem charakteristischen roten Fell, so die Handschrift in Montecassino, datiert 1026 (Abb.).[51] In den bebilderten Handschriften, die eine Redaktion des Bestiarium enthalten, ist in der Regel der liegende Fuchs mit Vögeln auf seinem Leib dargestellt, manchmal auch der Fuchs mit einem erbeuteten Vogel im Maul (Abb.)[52] oder der Fuchs vor dem Raben auf einem Baum (Abb.) wie in einer Handschrift mit der Redaktion des Guillaume LeClerc (Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 14970).[53] Vergleichbare Darstellungen des Fuchses enthalten auch die illustrierten Handschriften und Drucke des „Buchs der Natur“ von Konrad von Megenberg.[54]

IV. Fabel

A. Texte

Wegen der ihm zugeschriebenen Eigenschaften war der Fuchs häufig Protagonist in Fabeln (siehe Tierfabel). Er war so charakteristisch für die Gattung, dass Johann Adam Breysig Fuchs und Kranich noch 1830 als Attribute der die Gattung verkörpernden Personifikation vorschlug.[55]

1. Antike

Die ältesten Fabeln, in denen der Fuchs vorkommt, sind die des Archilochos, um 650 v. Chr. („Adler und Fuchs“).[56] Am wichtigsten für die Überlieferung waren die unter dem Verfassernamen des Aesop seit dem Ende des 4. Jh. gesammelten antiken Texte, die in den letzten Redaktionen im 14. Jh. schließlich ungefähr 500 Fabeln umfassten.[57] Darin und in späteren Fabeln war der Fuchs die am häufigsten behandelte Tiergestalt, weswegen Aesop zusammen mit einem Fuchs auf einem Teller aus dem 5. Jh. v. Chr. dargestellt wurde.[58] Viele der mit diesem Tier zusammenhängenden Erzählungen wurden in andere Sammlungen aufgenommen, so in die des Phädrus (1. Jh. n. Chr.),[59] Babrios (Anfang des 2. Jh.?, in Ostrom bis ins 15. Jh. bekannt)[60] oder Avianus (um 400; darin u. a. „De pardo et vulpe“).[61] Vor allem die des Avianus wurden in Fabelsammlungen des Mittelalters übernommen und bis in die Neuzeit rezipiert. Über 130 Handschriften mit diesem Text sind erhalten und etwa ebenso viele bezeugt (Abb.).[62] Verbreitet war auch die mit dem Namen des Romulus verknüpfte, auf Aesop und Phaedrus fußende, lateinische Sammlung mit 98 Fabeln, entstanden im 5. Jh., vor allem deren in mindestens 200 Handschriften tradierte metrische Bearbeitung, besorgt teils durch den sog. Anonymus Neveleti bzw. Walter l’Anglais in der zweiten Hälfte des 12. Jh.,[63] teils durch Alexander Neckam vor 1218. („Novus Aesopus“).[64]

2. Mittelalter

Da in der deutschsprachigen Literatur Fabelmotive seit dem 12. Jh. bekannt sind, die der antiken Überlieferung oder älteren Werken der Tierdichtung entnommen sein konnten, kommt der Fuchs in Werken wie dem „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerklaere[65] oder Hugo von Trimbergs „Renner“[66] aus der Zeit um 1300 in mehreren Episoden vor. Auch die Fabeln des Aesop mit dem Fuchs wurden von verschiedenen Autoren übersetzt und nacherzählt, so um 1349/1350 durch Ulrich Boner in „Der Edelstein“ (Abb.).[67] Weiteste Verbreitung nach der Erfindung des Buchdrucks erfuhren die auf den Fuchs bezogenen Fabeln des Aesop nach der Redaktion des Romulus in der Bearbeitung des Heinrich Steinhöwel („Aesopus“ bzw. „Esopus“)[68] und in der Fabelsammlung „Speculum sapientiae“ („Cyrillusfabeln“) eines unbekannten, lange fälschlich mit dem Kirchenvater Cyrillus gleichgesetzten Autors, die wahrscheinlich von dem italienischen Dominikaner Bonjohannes von Messina zwischen 1337 und 1347 zusammengestellt wurde.[69] Enthalten sind darin mehrere Fabeln mit dem Fuchs (u. a. Fuchs und Rabe, Fuchs und Affe, Fuchs und Ameise, Fuchs als Pilger), die im deutschen Sprachraum vor allem in der Übersetzung von Ulrich von Pottenstein aus der Zeit zwischen 1408 und 1416 bekannt war (Abb.).[70]

Ähnlich gilt das für eine weitere Quelle der mittelalterlichen und neuzeitlichen Fabelliteratur, das „Pañcatantra“, eine zwischen dem späten 3. und 6. Jh. entstandene altindische Dichtung mit Fabeln, die als Fürstenspiegel zur Unterweisung in Fragen der Moral und Staatsverwaltung diente. Sie war seit dem 6. Jh. in Persien bekannt und wurde bald ins Syrische und im 8. Jh. unter dem Titel „Kalīlag wa Dimna“ („Löwenkönig und Schakal“) ins Arabische übersetzt. Die komplizierte Überlieferungsgeschichte des Werks schließt arabische Redaktionen ein, die ins Griechische und andere Sprachen, auch ins Italienische, übersetzt wurden.[71] Die hebräische Übersetzung des Rabbi Joel aus dem frühen 12. Jh. war Quelle des lateinischen, mit dem Verfassernamen des Bidpai verbundenen „Liber Kalilae et Dimnae, Directorium vitae humanae“ von Johannes von Capua, entstanden zwischen 1263 und 1278, der offenbar nur in wenigen Handschriften überliefert und 1480 gedruckt wurde.[72] Diesen Text übersetzte der Geistliche Antonius von Pforr in der zweiten Hälfte des 15. Jh. ins Deutsche („Das Buch der Beispiele der alten Weisen“; Abb.), Vorbild weiterer, auch gedruckter Ausgaben in Spanien und Italien.[73] In den lateinischen und deutschen Übersetzungen wurde der orientalische Schakal mit dem besser bekannten Fuchs gleichgesetzt.

Aus den antiken und mittelalterlichen Fabelsammlungen war bis zum Ende des Mittelalters ein umfangreiches Corpus an Fabeln zusammengekommen, die den einfachen literarischen Regeln der Gattung folgten und eine leicht verständliche moralische Aussage anschaulich machten,[74] die auch in den lateinischen Exempelsammlungen des 12. bis 16. Jh. und ihren volkssprachlichen Übersetzungen und Bearbeitungen behandelt wurden.[75]

Der Fuchs agierte in den Fabeln öfter als andere Tiere. Obwohl sein Handeln die ihm nachgesagten Eigenschaften und Verhaltensweisen (Schläue, Verschlagenheit, Täuschung, s. Exempel) spiegelte, kam er dennoch in vielen Fabeln straflos davon. In verschiedenen Überlieferungssträngen kommen Fabeln mit dem Fuchs vor: Geblendeter Fuchs,[76] Fuchs und Adler mit einem Fuchsjungen (Diebischer Adler, Füchsin und Adler; Abb. und Abb.),[77] Fuchs und Affe I/II/III/IV,[78] Fuchs als Beichtvater,[79] Fuchs und Bock im Brunnen,[80] Fuchs und Brombeerstaude (oder Dornbusch)[81] Fuchs und Chamäleon,[82] Fuchs und Eichhörnchen,[83] Fuchs, Esel und Löwe,[84] Fuchs und Fische,[85] Fuchs und Flöhe,[86] Fuchs und Frauen,[87] Fuchs als Friedensbote und Hahn (Friedensschluss der Tiere, Fuchs und Taube),[88] Fuchs und Füchsin,[89] Fuchs und Gänse (Abb. und Abb.),[90] Fuchs und Habicht,[91] Fuchs und Hahn,[92] Fuchs, Hase und Hahn,[93] Fuchs, Hase und Jupiter,[94] Fuchs, Hase, Katze und Maus,[95] Fuchs, Hase und Luchs,[96] Fuchse und Hasen,[97] Fuchs und Henne,[98] Fuchs und Hirsche,[99] Fuchs und Igel,[100] Fuchs und Katze (Der „Listensack“),[101] Fuchs und Kranich,[102] Fuchs und Krebs,[103] Fuchs und Krokodil,[104] Fuchs und Löwe I/II,[105] Fuchs vor der Löwenhöhle,[106] Fuchs und Maus,[107] Fuchs und Mond,[108] Fuchs als Pilger,[109] Fuchs und Rabe (Abb.),[110] Scheintoter Fuchs und Rabe,[111] wissbegieriger Fuchs und Rabe,[112] Fuchs als aufrichtiger Ratgeber,[113] Fuchs und Schelle,[114] Fuchs und Schlange (Abb.),[115] Fuchs ohne Schwanz,[116] Fuchs und Storch,[117] Fuchs, Storch, Mäuse und Frösche,[118] Fuchs und Trauben,[119] Fuchs auf dem Weg zum Galgen (Fuchsbeichte),[120] Fuchs und Wiesel I/II,[121] Fuchs, Wiesel und Schwein,[122] Fuchs und Wölfin,[123] Fuchs und Wolf I/II,[124] Fuchs und vollgefressener Wolf,[125] Fuchs und Wolf im Brunnen,[126] Fuchs und Wolf als Fische,[127] Fuchsmönch, Rabe und Hennen.[128]

3. Neuzeit

Viele der Fabeln mit dem Fuchs wurden in der Frühen Neuzeit in zahlreichen Übersetzungen, Bearbeitungen und Nachdichtungen behandelt, die nach der Erfindung des Buchdrucks weiteste Verbreitung erfuhren.[129] Diese Texte waren gerade wegen ihrer moralischen Aussagen sehr geschätzt, weshalb Philipp Melanchthon (1497–1560) dazu geraten hatte, dass Schüler Äsops Texte lesen sollten, sobald sie zu lesen gelernt hätten.[130] Auch Martin Luther (1483–1546) übersetzte 1530 einige Fabeln des Äsop (u. a. die Fabel mit Löwe, Fuchs und Esel sowie diejenige mit Fuchs und Rabe)[131] und zitierte Fabeln in den Tischreden (Adler und Fuchs, Ketzer als Wölfe und Füchse).[132] Auch sonst waren die Fabeln des Äsop die wichtigste und meistrezipierte Quelle für viele Bearbeitungen und Nachdichtungen.[133] Dazu gehörten sehr umfangreiche Sammlungen wie der „Esopus“ des ehemaligen Franziskaners und protestantischen Pfarrers Burkard Waldis (um 1490–1556).[134] Seit dem 16. Jh. war die literarische Gattung der Fabel in ganz Europa verbreitet und wurde gleichermaßen als Mittel der ethischen Unterweisung geschätzt wie zur Veranschaulichung politischer Kritik genutzt.[135] Bekannt waren in der zweiten Hälfte des 17. Jh. die Nachdichtungen Pierre Millots (1646) und Jean Boudoins (1669),[136] ebenso die Sammlung von Fabeln, die Jean de La Fontaine (1621–1695) teils kompilierte, teils neu verfasste (1668).[137] Neu war die von Gilles Corrozet (1510–1568) begründete literarische Gattung der emblematischen Fabel (siehe Emblemata). François-Joseph Terrasse Desbillons SJ (1711–1789) verfasste nach antiken Vorbildern lateinische Fabeln.

Die wichtigsten Fabeldichtungen, in denen der Fuchs vorkommt, entstanden im deutschsprachigen Raum im 18. Jh., als man diese schlichten belehrenden Texte als Gegensatz zur höfischen Dichtung und deren Pathos verstand.[138] Die deutsche Fabeldichtung wurde in erster Linie angeregt durch die französische Dichtung „Discours sur la Fable“ (Paris 1719) des Antoine Houdar de la Motte (1672–1731). Dieses Werk nahm Daniel Wilhelm Triller (1695–1782) zum Vorbild für sein Fabelwerk (Neue Aesopische und moralische Fabeln, worinnen in gebundener Rede allerhand erbauliche Sittenlehren und nützliche Lebensregeln vorgetragen werden, Hamburg 1740).[139] Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) folgte im Stil der französischen Dichtung, besonders den Fabeln von Jean de La Fontaine. Kennzeichnend war die Ironie statt belehrender Elemente. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) veröffentlichte mehrmals Fabelsammlungen, so 1747 im Stil La Fontaines gereimte Versdichtungen, wieder veröffentlicht in den „Schriften“ 1753, dann 1757 „Sittenlehre für die Jugend“, eine Übersetzung der englischen Äsop-Ausgabe von Samuel Richardson (Aesop’s Fables, London 1757) und schließlich 1759 eine Sammlung von 90 eigenen Fabeln in Prosa, streng nach dem Vorbild Äsops.[140] Der Fuchs ist Akteur in mehreren Fabeln Lessings,[141] aber auch in den politischen Fabeln von Gottlieb Konrad Pfeffel (1736–1809).[142] Einige Fabeln wie die vom Fuchs und den Gänsen nahmen die Gebrüder Grimm in ihre Märchensammlung auf.[143]

B. Darstellungen

Themen aus den Fabeln wurden schon in der antiken Kunst wiedergegeben, so etwa Fuchs und Storch:[144] Der Fuchs lädt den Storch zum Essen ein, serviert dieses aber böswillig auf einem flachen Teller, woraufhin sich der Storch bei einer Gegeneinladung revanchiert, bei der der Fuchs nur aus einem enghalsigen Krug trinken kann. Dies ist wohl das in den Bildkünsten auch in Mittelalter und Neuzeit meistzitierte Fabelmotiv mit dem Fuchs.[145]

1. Mittelalter

a. Textillustration

Seit dem 10. Jh. sind Bilder zu Fabeln mit dem Fuchs in lateinischen Codices (nach spätantiken Vorlagen des 5. oder 6. Jh.?[146]) bekannt, zum Beispiel in der Handschrift des Ademar von Chabannes, um 1030 (Abb.), mit der Bearbeitung des Romulus, aber auch mit Fabeln nach (Prosa-)Phädrus,[147] oder waren mindestens vorgesehen wie in einer Aesop-Handschrift aus Weißenburg, 10. Jh., in der Platz für Bilder freigelassen wurde.[148] Im Aufbau gleichen sich die Darstellungen der einzelnen Fabeln sowohl als gemalte oder gezeichnete Bilder in Handschriften als auch in den Holzschnitten der Drucke: Wiedergegeben sind in der Regel diejenigen Tiere, die für die Handlung als Akteure wichtig sind. Sie sind gekennzeichnet mit Attributen oder Gegenständen, die für die Szene erforderlich sind. Angaben zum Handlungsort – Landschaft oder Bauwerk – sind oft nur angedeutet, auf wenige Angaben beschränkt. Ausnahmen blieben die mit größerem Anspruch ausgestatteten Handschriften wie die wohl in Trier im dritten Viertel des 15. Jh. entstandene und umfangreich bebilderte Handschrift mit Fabeln des Aesop und Avian[149] oder die Handschrift mit den aus mehreren Texten in der Nachfolge des Aesop kompilierten Fabeln („Fabulae Aesopicae“) vom Anfang des 14. Jh. mit 150 Deckfarbenminiaturen.[150]

Als die frühesten illustrierten Beispiele einer volkssprachlichen Bearbeitung gelten Handschriften aus dem 13. Jh. des mittelfranzösischen „Esope“ der Marie de France, verfasst im letzten Viertel des 12. Jh.[151]. Bilder zu den Fabeln mit dem Fuchs gibt es in Werken wie dem „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerklaere[152] oder, wie die Fabel von Fuchs und Storch, in Handschriften Hugo von Trimbergs „Renner“.[153] Vergleichbare Darstellungen enthalten auch die illustrierten Handschriften des „Buchs der natürlichen Weisheit“ von Ulrich von Pottenstein.[154]

Darstellungen von Fabeln mit dem Fuchs gibt es in der im deutschen Sprachraum in mehreren Handschriften belegten hebräischen Fabelsammlung des Yitshak Ben-Shelomoh ibn-Abi-Suhula, eines spanischen Autors im 13. Jh. (Abb.).[155]

b. Weitere Darstellungen

Fabeln mit dem Fuchs kamen im Mittelalter in nahezu allen Kunstgattungen vor, etwa in der in der Wandmalerei,[156] so als Exempel wie in der „Sala dei Notari“ im Palazzo dei Priori in Perugia, 1298–1300 (Abb.), wo mehrere Darstellungen der Romulus-Bearbeitung des Aesop und möglicherweise einer italienischen Bearbeitung des „Esope“ der Marie de France folgen.[157] Zahlreiche Beispiele gibt es in der Bauplastik, so an Archivolten, Schlußsteinen und Kapitellen,[158] oder an Kirchenmobiliar wie Chorgestühlwangen (zum Beispiel Fuchs als Mönch als Relief am Chorgestühl in Hoogstraten, Sint-Catharinakerk, um 1450–1475)[159] oder Misericordien (z. B. Abb.), ebenso im Kunsthandwerk, etwa in der Textilkunst, zum Beispiel Fuchs und Rabe auf dem sog. Teppich von Bayeux aus dem 11. Jh.[160] oder der sich tot stellende Fuchs und der Fuchs, der dann die Vögel frisst, die sich auf ihm niedergelassen haben, in zwei Serien flämischer Tapisserien des 16. Jh.[161] Auch für Modeln aus Ton oder Backsteinplatten wurden solche Bildthemen gewählt (Abb.).[162]

Häufig sind Fabelmotive mit dem Fuchs zitathaft ohne textlichen Zusammenhang in der dekorativen Buchmalerei des Spätmittelalters als marginaler Schmuck belegt,[163] so Fuchs und Hase im Peterborough-Psalter, Ostengland, um 1300 (Brüssel, Koninklijke Bibliotheek, Ms. 9961-62, fol. 94r)[164] oder Fuchs als Pilger im Stundenbuch der Maria von Burgund, Flandern, um 1470–1480.[165]

Besonders häufig waren Darstellungen mit Fuchs und Storch,[166] Fuchs und Affe,[167] oder mit dem Fuchs, der Weintrauben frisst, zum Beispiel auf einem Rundbogenquader wohl aus der Kaiserpfalz in Goslar, 2. Hälfte 11. Jh.[168] Zahlreiche Wiedergaben zeigen die Fuchspredigt vor Gänsen oder Enten oder Hühnern: Mehrere Darstellungen aus dem 15. Jh. bieten den Fuchs auf einer Kanzel, vor ihm stehen Gänse mit Rosenkränzen im Schnabel. Manchmal sieht man zwei Gänse, die der Fuchs bereits gefangen und in seine Kapuze gesteckt hat. Als Prediger wendet er sich, oft in geistliche Gewänder gekleidet wie ein Bischof mit Mitra und Stab, auf einer Kanzel oder hinter einem Pult stehend, seiner Zuhörerschaft zu („Notus est apologus de vulpe in vestitu religioso concionante advenientibus anseribus & gallinas“).[169] Auf einem um 1500 im Zisterzienserinnenkloster Lüne angefertigten Wirkteppich sieht man in zwei Feldern des Rahmens den Fuchs im Gewand eines Abtes, der Gänse anlockt und dann wegführt.[170] Die gleiche Bedeutung haben Darstellungen des Fuchses, der Gänse unterweist, etwa als Cantor, der mit einem Stab Gänsen die Melodie in einer liturgischen Handschrift zeigt, während ein zweiter Fuchs bereits nach einer Gans greift wie in einer Marginalillustration im ersten Band des von Jacob Elsner ausgestatteten Graduale für St. Lorenz in Nürnberg, Nürnberg 1507 (Abb.)[171] oder in einem Holzschnitt von Erhart Schön, um 1530/1535, der daneben auch den Fuchs als Prediger bietet.[172] Häufig sind auch Wiedergaben von Fuchs und Hahn[173] oder Fuchs und Wolf im Brunnen[174] oder die Grabtragung des Fuchses.[175]

2. Neuzeit

Die Erfindung des Buchdrucks machte die Fabeln weithin bekannt.[176] Der Druck der Fabeln des Aesop in der deutschen Bearbeitung von Ulrich Boner in „Der Edelstein“ war der erste durchgehend bebilderte Frühdruck, erschienen bei Albrecht Pfister 1461 in Bamberg (Abb.).[177] Weiteste Verbreitung erfuhren die Fabeln des Aesop in der Bearbeitung des Heinrich Steinhöwel („Aesopus“ bzw. „Esopus“). Die Holzschnittfolge der „editio princeps“ (Ulm, Johann Zainer, 1476/1477: GW 5643) war Vorbild zahlreicher Bilderfolgen bis ins 16. Jh.[178]

Weithin bekannt waren die Holzschnitte eines Ulmer Künstlers im „Buch der Beispiele der alten Weisen“ von Antonius von Pforr in den 1483 und 1484 veröffentlichten drei Auflagen der Edition des Ulmer Verlegers und Druckers Lienhart Holl.[179] Zum Inhalt gehören mehrere Fabeln, in denen der Fuchs agiert, die in ganzseitigen Holzschnitten dargestellt sind: Fuchs und Hahn (Bl. m 2v), Fuchs und Hirsche (Bl. c4’r), Fuchs vor dem Löwen als dem König der Tiere (Abb.), Fuchs und Adler (Bl. A8r), Fuchs und Adler (Bl. A9v).

Mit der Ausgabe von „Les Fables du tresancien Esope Phrigien“, bei der eine französische Paraphrase jeder Fabel des Aesop durch ein Emblem aus einem kurzen französischen Lemma, einem Holzschnitt als Ikon und einem vierzeiligen französischen Epigramm eingeleitet wird, erfand Gilles Corrozet (1510–1568) 1542 die Gattung der „emblematischen Fabel“ (siehe Emblemata): Abb. Zahlreiche Auflagen erschienen mit Holzschnitten von Bernard Salomon (1506–1561), ebenso lateinische Nachdichtungen wie die erstmals 1563, dann in mehreren Auflagen erschienene von Gabriello Faerno (1510–1561).[180] In Faernos Sammlung gab es Fabeln von Äsop und Phaedrus, die bisher kaum beachtet worden waren,[181] nun aber zitiert, illustriert und von späteren Autoren variiert wurden.[182]

Eine deutsche Aesop-Ausgabe besorgte Hartmann Schopper (1542 bis um 1595) mit Holzschnitten von Virgil Solis.[183] Bekannt waren auch die niederländischen Nachdichtungen von Eduard De Dene (1505–1576) mit den Radierungen von Marcus Gheeraerts dem Älteren (1520/1521 bis zwischen 1586 und 1604) von 1567[184] oder die anonyme französische Sammlung von Fabeln mit den Illustrationen von Philipp Galle (1537–1612) von 1578.[185] Jede Fabel in der niederländischen Ausgabe des Joost van den Vondels (1587–1679) von 1617 illustriert eine Radierung.[186] Weithin bekannt waren in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die französischsprachige Aesop-Nachdichtung Pierre Millots von 1646[187] und die Sammlung der von Jean de La Fontaine (1621–1695) verfassten Fabeln von 1668,[188] deren Erstausgabe von François Chauveau illustriert wurde.[189] Auf dem Titelkupfer der von Alfred Alsop herausgegeben dreisprachigen Aesop-Ausgabe von 1698 steht der Fuchs als besonderes Fabeltier sogar neben dem Verfasser.[190] Die meisten Fabelausgaben im 18. Jh. waren nur mit wenigen Bildern ausgestattet, oft nicht zu den Tierfabeln. Zu den wenigen Kupferstichen der von Johann Rudolf Schellenberg bebilderten Fabelsammlung gehört auch eine Darstellung des Fuchses mit den Trauben.[191]

Nach druckgraphischen Vorlagen zu Fabeln wurden auch Objekte des Kunsthandwerks gestaltet (Abb.). Auch Künstler im 19. und 20. Jh. wählten Fabeln mit dem Fuchs, um sie zu bebildern, wie etwa Felix Hoffmann 1968, Thomas Harndt 1969 oder Simon Dittrich 1977.[192]

V. Tierdichtung

A. Texte

1. Lateinische Dichtungen

Seit dem 11. Jh. sind literarische Werke überliefert, in denen Tiererzählungen, oft nach Themen und Motiven aus westlichen Bearbeitungen spätantiker westlicher und orientalischer Fabeldichtungen, zu Epen zusammengefasst wurden wie in der um 1045 entstandenen „Ecbasis captivi“ oder dem „Ysengrimus“ des Nivard von Gent um 1150. In diesen didaktisch intendierten Werken diente das Bild einer fiktiven Welt handelnder Tiere als Spiegel der zeitgenössischen Gesellschaft, deren Verhaltensweisen, auch in Kirche und Klerus, an solchen Beispielen oft satirisch angeprangert und kritisiert wurden. Kern der „Ecbasis“ ist die Feindschaft zwischen Fuchs und Wolf, ein Konflikt, der auf einem Hoftag mit dem Löwen als König zur Sprache kommt[193] und auch im „Ysengrimus“ behandelt wird.[194]

2. Volkssprachliche Werke

Die verschiedenen Erzähltraditionen zum „Reineke (Reinike) Fuchs“ gehen auf den altfranzösischen „Roman de Renart“ zurück, eine Sammlung mehrerer, von unterschiedlichen Autoren verfasster Tiererzählungen aus der Zeit zwischen um 1180 und 1250, deren Akteure Tiere sind, die sich wie Menschen verhalten.[195] Es gibt keine durchgehende Handlung, vielmehr sind Ereignisse geschildert, in denen der Fuchs als schlauer und listenreicher Protagonist auftritt.[196] Dieser Charakterisierung entspricht auch der aus dem Althochdeutschen Regin- („Rat“) und -hart („stark“, „kühn“) abgeleitete Name.[197] Im Unterschied zur lehrhaften Tierfabel ist der „Roman de Renart“ eine Moralsatire mit den literarischen Mitteln von Komik und Parodie.[198] Die ältesten Teile stammen von Pierre de Saint-Cloud, mehrere Autoren erweiterten die ursprüngliche Fassung.[199] Der Inhalt wurde vom 13. bis 15. Jh. in verschiedenen volkssprachlichen Nachdichtungen verbreitet, so etwa um 1261 in der Dichtung „Renart le bestourné“ von Rutebeuf, einer polemischen Satire, worin der Verfasser die höfische Gesellschaft und die neuen Bettelorden und deren moralischen Rigorismus kritisierte, dann in immer umfangreicheren Werken wie „Le couronnement de Renart“ um 1270, „Renart le nouvel“, 1289 von Jacquemart Gielée verfasst (Abb.), und schließlich, mit etwa 40.000 Versen am umfangreichsten, in der ersten Hälfte des 14. Jh. „Renart le contrefait“.[200] Der Name des „Reineke Fuchs“ war auch Titel anonymer literarischer Bearbeitungen des Tierepos von „Fuchs und Wolf“.[201] Der Inhalt der Dichtung wurde in Redaktionen des Bestiars aufgenommen wie etwa in die französische Übersetzung der von Raymundus Lullus 1288/1289 verfassten Bearbeitung.[202] Zu den bekanntesten Bearbeitungen des Stoffs auf der Grundlage des „Roman de Renard“ gehören der mittelhochdeutsche „Reinhart Fuchs“ aus dem späten 12. Jh.,[203] in dessen Handlung einzelne Fabeln einbezogen sind und der Fuchs deutlich schlechter dargestellt ist als in der französischen Vorlage,[204] ferner die nahe verwandten, ungefähr gleichzeitig mit diesen entstandenen niederländischen, englischen und niederdeutschen Fassungen.[205] Dass der Erzählstoff auch in Italien bekannt war, belegt die Darstellung des Leichenzugs für den Fuchs, auf der Grundlage einer Äsop-Fabel im „Renart“ (Branche XVII) im Fußbodenmosaik von S. Giovanni Evangelista in Ravenna, datiert 1213.[206]

Im „Reinhart Fuchs“ – zur Entstehungszeit wohl politische Warnung vor der Gefahr staufischer Gewaltherrschaft,[207] in der späteren Rezeptionsgeschichte als allgemeine moralische Parabel verstanden, anhand deren zeitgenössische Rechtshandlungen allegorisch veranschaulicht wurden,[208] – verfolgt der Fuchs zunächst kleinere Tiere, teils aus Hunger, teils aus Lust an der Jagd, von denen ihn aber Hahn, Meise und Kater überlisten, der Rabe entkommt gerade noch (Teil 1). Ein Bündnis mit dem Wolf, Verbindung von List und Stärke, soll beiden zu Beute verhelfen. Der Wolf verschlingt jedoch die erste Beute allein, woraufhin sich der Fuchs mehrmals rächt im Weinabenteuer im Klosterkeller, mit der Tonsur des Wolfs, mit dem Verlust des Wolfsschwanzes, schließlich sind Wolf und Fuchs im Brunnen (Teil 2). Ein Sühneverfahren misslingt, der Fuchs vergewaltigt die Wölfin, woraufhin der Löwe als König einen Hof- und Gerichtstag anordnet. Verschiedene Anklagen gegen den Fuchs werden vorgetragen von Wolf, Hahn und Henne. Mehrere Boten versuchen dem Fuchs die Vorladung zum Gericht zuzustellen, nach vergeblichen Versuchen durch Bär und Kater gelingt dies erst dem Dachs. Der Fuchs überlistet den König und tötet diesen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden (Teil 3).[209]

Zu den volkssprachlichen Bearbeitungen gehört das mittelniederländische Versepos „Van den vos Reynaerde“ im 13. Jh.; es wurde als „Reynaerts Historie“ im 14. Jh. bearbeitet und erweitert, schließlich durch den Druck („Reynke de Vos“: Gouda 1479, Delft 1485) seit dem Ende des 15. Jh. verbreitet. Ein solcher Druck war Grundlage der englischen Übersetzung „Reynard the Fox“.[210] Davon und von Branche I und Ia (Hof- und Gerichtstag des Löwenkönigs Noble) des „Roman de Renart“ abhängig war auch die mittelniederdeutsche Fassung („Reynke Vos“), als deren Verfasser im Vorwort der 1498 in Lübeck gedruckten Ausgabe ein Schulmeister Hinrek van Alckmer (in späteren Nachdrucken auch Alkmar, Alckmaar oder Alcmair) genannt ist. Dieses Epos, das im Vergleich mit der Vorlage enger mit der Tradition der Fabeln zusammenhängt als mit der Gattung der Fürstenspiegel, besteht aus 7791 Versen, die in Kapitel gegliedert sind und jeweils durch moralisierende Prosaglossen kommentiert sind. Der Text behandelt den Hoftag des Königs, des Löwen, die mehrmaligen Anklagen gegen den Fuchs und seine Listen und Täuschungsmanöver, mit denen er der Verurteilung zum Tod entgeht und mit deren Hilfe er einen Zweikampf mit dem Wolf Ysengrim übersteht und schließlich mit seiner Frau und seinen Kindern auf seine Burg zurückkehren kann.

Einige spätere Ausgaben des „Reynke de Vos“ enthalten umfangreichere teils stärker ständekritische, teils von der Reformation geprägte Glossen. Das Epos wurde in mehreren Auflagen bis 1660 nachgedruckt, 1544 in Frankfurt a. M. in einer hochdeutschen Übertragung. Es folgten verschiedene Übersetzungen ins Lateinische von Hartmann Schopper (Speculum vitae aulicae. De admirabili fallacia et astutia vulpeculae Reinikes libri quatuor, nunc primum ex idiomate Germanica latinitate donati, Frankfurt a. M. 1574) sowie deutsche Ausgaben des „Reineke Fuchs“ in Versform (Rostock 1650, 1662) und das sogenannte Volksbuch „Der listige Fuchs“ in mehreren Auflagen und Nachahmungen seit der zweiten Hälfte des 17. Jh. bis um 1740.[211]

Im 18. Jh. wurde der Erzählstoff des Reineke Fuchs in der zeitgenössischen Dichtung mehrmals rezipiert. Der Jurist Friedrich August Hackmann veröffentlichte den niederdeutschen Text der Lübecker Inkunabel von 1498 (Reineke de Vos mit dem Koker, Wolfenbüttel 1711), führte aber eine geplante Übersetzung in lateinischen Hexametern nicht aus. Caspar Friedrich Renner (Pseudonym „F. H. Sparre“) schrieb eine Fortsetzung bis zu Reinekes Tod (Hennynk de Han, Bremen 1732).[212] Johann Christoph Gottsched veröffentlichte 1752 auf der Grundlage von Hackmanns Ausgabe eine hochdeutsche Prosaübersetzung der Lübecker Inkunabel von 1498 mit dem mittelniederdeutschen Text, die auch Glossen des Lübecker sowie des Rostocker Drucks von 1549 einschloss.[213] Diese Ausgabe war die wichtigste Quelle für das 1793 in Hexametern verfasste Epos Johann Wolfgang Goethes, das 1794 erschien.[214] Der Fuchs ist darin nicht mehr als verbrecherischer Betrüger, sondern als Schelm konzipiert, der die Bestechlichkeit der höfischen Welt ironisch entlarvt.[215] Mehrere Autoren verfassten gegen Ende des 18. Jh. freie Bearbeitungen des „Reineke“ mit gesellschaftskritischer Tendenz oder nutzten den Erzählstoff für satirische Aussagen wie in „Reineke Fuchs am Ende des philosophischen Jahrhunderts“ (Itzehoe und Krempe 1797)[216] oder in dem Gedicht „Neuer Reineke Fuchs“ von Adolf Glaßbrenner (Leipzig 1846 und öfter): Der machtgierige Fuchs (als Jesuit) bietet sich den Königen Bär (Preußen) und Stier (Bayern) an und nutzt ihre Affären mit Gemse (Fanny Elsner) und Kuh (Lola Montez). Als er sich, seines Erfolgs sicher, nach „Utopen“ zurückzieht, ruft ihn der Ochse Baba (Papst) zurück, damit er die Position der „Fuchsiten“ festige. Doch ist die Macht des Ordens gebrochen, zehn „Gesellen vom neuen Glauben“ prügeln den Fuchs fast zu Tode.[217]

In der Art der romantischen Ritter- und Räuberromane erschien 1791 eine Adaption des Reineke-Stoffs: Ritter Reinek von Waldburg, nach Reineke dem Fuchs frei bearbeitet. Eine Geschichte aus den Zeiten des Faustrechts, Leipzig 1791.[218] Im 19. Jh. wurde der Reineke-Stoff in der spätmittelalterlichen Textfassung als eines der sogenannten Volksbücher publiziert (so durch Gustav Otto Marbach 1840 oder Karl Simrock 1845).[219] Bearbeitete Nacherzählungen für die Jugend („gesäubert und abgekürzt“) erschienen von Friedrich Rassmann 1820 und 1822 sowie zahlreiche spätere Redaktionen und Umarbeitungen des „Volksbuchs“, die den Inhalt zum Kinder- und Jugendbuch vereinfachten und das Reineke-Thema so verfremdeten.[220] Statt der moralischen Aussage der spätmittelalterlichen Dichtung boten diese Texte nur noch ein Tiermärchen. Dies galt auch für Nacherzählungen der Dichtung J. W. von Goethes. Ausnahme blieb die literarische Nachdichtung von Franz Fühmann 1964/1965.[221]

B. Textillustration

1. Handschriften

Verschiedene Handschriften des „Roman de Renard“ aus der Zeit vom 13. bis zum Ende des 15./Anfang des 16. Jh. sind mit Miniaturen geschmückt.[222] In einer Abschrift aus dem 13. Jh. (Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 1581) illustrieren den Text 19 Miniaturen, die in der Pikardie im 14. Jh. entstandene Handschrift (Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 12584) enthält eine ausführliche Serie mit 43 Bildern (Abb.).[223]

2. Holzschnitte im 15. und 16. Jh.

Die mittelniederdeutsche Versdichtung („Reynke Vos“) und Prosafassungen („Prosa-Reinaert“) sind in Handschriften und illustrierten Inkunabeldrucken überliefert.[224] Die frühesten Bilder zum Reineke-Stoff bieten sieben Blätter eines in Antwerpen bei Gheraert Leeu gedruckten Fragments aus der Zeit um 1487 (sog. Culemann’schen Bruchstücke oder Cambridge Reinaert Fragments) mit vier Holzschnitten, Vorbild einer englischen Bilderfolge von 1499, einer niederländischen von 1566 und einer deutschen von 1498.[225] Die niederdeutsche Ausgabe des „Reynke de Vos“ erschien in der Offizin des sog. Mohnkopfdruckers (Hans van Ghetelen) in Lübeck 1498 mit 89 über den ganzen Text verteilten Holzschnitten, von denen 30 für diese Ausgabe geschaffen worden und einige nach anderen Fabelsammlungen kopiert waren.[226] Einige der eigens für die Lübecker angefertigten Holzschnitte wurden noch von Künstlern bis ins 19. Jh. als Vorbilder für Darstellungen zur Reineke-Geschichte berücksichtigt.

Darstellungen in Handschriften des „Roman de Renart“ aus dem 13. und 14. Jh. dienten in der polemischen Bildpublizistik als Vorlagen. So zeigt ein Einblattholzschnitt aus dem zweiten Drittel des 15. Jh. nach solchen Vorlagen den Fuchs auf dem Rad der Fortuna,[227] ein Holzschnitt im frühen 16. Jh. in polemischer Zuspitzung den Fuchs als Papst und Antichrist auf dem Rad der Fortuna.[228] Auch die verlorenen Wandteppiche im Schloss Michelfeld im Kraichgau, deren Aussehen Albrecht Dürer bei seinem Besuch 1524 festhielt und in zwei Holzschnitten mit mehreren kirchenkritischen Themen wiedergab, zeigten u. a. das Rad der Fortuna, das auf der linken Seite von einem Fuchs gedreht wird, rechts von der Personifikation der Zeit. Auf dem Rad haben verschiedene Tiere ihren Platz: der Häher, der Agerlaster (Elster) und der Fasan, die ebenso wie der Fuchs für schlechte Eigenschaften und Sündhaftigkeit stehen, während ihre Gegenspieler Adler, Pfau und Falke auf der unteren Hälfte des Rades sich um ihren Standort bemühen müssen, weil das Böse herrscht und das Gute sich nicht durchsetzen kann.[229]

Den Holzschnitten des Lübecker Drucks folgten die illustrierten Drucke der seit 1481 durch William Caxton publizierten englischen Übersetzung in der Ausgabe von Wynkyn de Worde um 1499 bis ins 17. Jh.[230] Auch die Illustrationen zu einem verlorenen niederdeutschen Druck um 1510 und zu der 1517 in Rostock erschienenen Ausgabe mit 21 neuen Holzschnitten übernahmen die Ikonographie der Holzschnitte der Lübecker Ausgabe.[231]

Für den Druck der niederdeutschen Ausgabe mit Glossen, die 1539 in Rostock bei Ludwig Dietz erschien, entwarf Erhard Altdorfer die Holzschnitte, mit Titelbild und Druckersignet insgesamt 51, von denen acht zweimal verwendet wurden.[232] Altdorfer übernahm zwar einige Bildmotive aus der Lübecker Ausgabe, führte aber auch neue Themen ein. Die Holzschnitte der Rostocker Ausgabe wurden für einen Frankfurter Druck der mittelniederdeutschen Fassung („Reynke de Voss“) von Cyriacus Jacob 1550 kopiert.[233] Die lateinische Übersetzung Hartmut Schoppers, die 1574 bei Sigmund Feyerabend in Frankfurt erschien, erhielt 52 kleinformatige Holzschnitte von Jost Amman mit neuen Wiederholungen. Amann folgte meistens dem Vorbild Altdorfers, schuf aber auch neue Szenen.[234] Seine Bilderfolge wurde noch bis ins 18. Jh. in Volksausgaben kopiert.[235]

3. Graphische Darstellungen im 17. und 18. Jh.

Allart van Everdingen (1621–1675) illustrierte den Reineke-Stoff um 1656 in 57 Radierungen (Abb.), möglicherweise um einen Druck der mittelniederdeutschen Fassung („Reintje [de] Vos“) zu illustrieren. Dazu gehören Szenen, in denen der Fuchs wie ein Mensch agiert (Fuchs als Klausner), und Szenen, die aus der Fabelüberlieferung übernommen waren (Fuchs und Krähen).[236] Diese Bildfolge war für die meisten Illustratoren im 18. und 19. Jh. Vorlage oder Anregung. So wurden 55 Bilder als Kupferstiche kopiert und zusammen mit fünf Stichen Simon Fokkes 1752 der hochdeutschen Prosaübersetzung von Johann Christoph Gottsched beigegeben.[237] J. W. von Goethe, der diese Übersetzung als Grundlage seiner 1794 erschienenen eigenen Bearbeitung heranzog, schätzte Everdingens Radierungen und hatte die Folge 1782 erworben.[238] Johann Heinrich Wilhelm Tischbein beschäftigte sich mit dem Reineke-Thema seit Goethes Nachdichtung bis ins erste Viertel des 19. Jh. immer wieder, was zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle (Abb.) und Ölgemälde belegen.[239]

4. Bildfolgen im 19. Jh.

Im 19. Jh. war der Reineke-Stoff sehr populär und wurde sowohl in den hochdeutschen Bearbeitungen der spätmittelalterlichen Tierdichtung als auch in den verschiedenen Ausgaben der Dichtung J. W. von Goethes mit Bildfolgen illustriert.[240] Diese umfassten meistens etwa ein Dutzend Szenen. Fast immer kamen folgende Szenen vor: Reineke auf der Leiter zum Galgen (oder am Galgen), Zweikampf, Henning klagt Reineke des Mordes an, Reineke stellt sich vor den Krähen tot.[241] Die bekannteste und aufwendigste Bildfolge mit 37 großen Stahlstichen und zahlreichen kleineren Vignetten entwarf Wilhelm von Kaulbach für J. W. von Goethes Text zwischen 1841 und 1846, dessen Folge die wichtigste Vorlage späterer Illustratoren war (Abb.).[242] Kaulbach folgte in vielen Einzelmotiven der ikonographischen Tradition, hielt sich aber nicht streng an Goethes Text und platzierte die Szenen in teils aufwendigen Kulissen, Landschaften oder Architektur. Ungewöhnlich war der starke gesellschaftskritische und satirische Akzent in vielen Szenen, gerade Hof- und Gerichtsszenen. Kaulbachs Folge wurde abgemildert in zahlreichen späteren Ausgaben kopiert oder nachgeahmt[243] oder, wie in den Volks- und Jugendarbeit, stark vereinfacht.[244]

18 Szenen wählte Eduard Ille 1877 für sein Kinderbuch aus, das nur noch ein Bilderbuch war.[245] Einige Zyklen folgten mehr oder weniger getreu Allart von Everdingens Serie,[246] während Johann Heinrich Ramberg 1826 in 31 Zeichnungen den Inhalt freier gestaltete und die handelnden Tiere durch ihre Gesten deutlicher menschlichen Akteuren ähnlich zeigte.[247] Ludwig Richter entwarf für den Text mehrmals Illustrationen, so für die Ausgabe von Oswald Marbach 1840 zwölf Holzschnitte entwarf (Abb.), für den Leipziger Verleger Friedrich Volckmar führte er Vorzeichnungen für elf Lithographien aus, für eine Neuauflage wurden Titelblatt und drei Szenen ausgetauscht, die Folge wurde dafür im Holzstich ausgeführt.[248] Richter hatte hier Motive aus Jean-Ignace-Isidor Gérards, gen. Grandville, Fabelillustrationen übernommen und seine Akteure als Mischwesen mit tierischen Köpfen und Menschenkörpern wiedergegeben. Dies wiederholte er in den acht Bildern zur Ausgabe von Johannes Ballhorn nach 1840.[249]

5. Bildfolgen im 20. Jh.

Mehrere Künstler illustrierten im 20. Jh. Goethes Gedicht, so etwa Lovis Corinth 1921 mit 16 Farblithographien und 14 farbig lithographierte Textseiten mit Randvignetten (Abb.) oder Max Slevogt 1928 mit zwölf Radierungen.[250] Einzelne Themen aus der Tierdichtung oder nach Sprichwörtern zum Fuchs griff 1924 und 1977 auch Andreas Paul Weber auf (Abb.),[251] der den Fuchs wegen seiner Klugheit und Schläue als Gegenbild alles Dummen, Rohen und Bösen in Federzeichnungen und Lithographen darstellte.[252]

C. Weitere Darstellungen

Ohne Textbezug sind vor allem aus dem Spätmittelalter Darstellungen bekannt, denen Szenen des Reineke-Stoffs zugrundeliegen, so Wiedergaben zum Prozess des Reineke, seine Hinrichtung und Auferstehung sowie seine Behandlung des Löwen als Patient, dessen sich der Fuchs als „Arzt“ annimmt.[253] Möglicherweise als parodistische Anspielung auf den scheinbar immer überlegenen Fuchs bläst der Bär in einem Maskenzug auf dem Markusplatz in Venedig auf einem Dudelsack in Gestalt eines Fuchses, so in einem Wirkteppich aus Wolle und Seide von Andreas Pirot nach Entwurf von Joseph Scheubel d. Ä., um 1740–1745.[254]

VI. Sprichwörter

Die dem Fuchs zugeschriebenen Eigenschaften (siehe Exempel) haben sich in zahlreichen Sprichwörtern, Redensarten und Beispielsprichwörtern niedergeschlagen.[255] Meistens betrafen sie Charakteristika wie Klugheit, Falschheit, Schläue, List.[256] Egbert von Lüttich (um 972 bis nach 1023) nahm in seine Textsammlung „Fecunda ratis“ mehrere Sprichwörter zum Fuchs auf.[257] Überliefert wurden diese seit der Antike bekannten phraseologischen Texte in Sammlungen, besonders seit dem 15. und 16. Jh.[258] Manche wurden auch für emblematische Darstellungen verwendet, so etwa das Sprichwort, wonach der Fuchs den Betrug liebe, der Löwe die Beute („Vulpes amat fraudem, leo praedam“).[259]

In vielen Fällen gehen die in unterschiedlichem Zusammenhang zitierten und bildlich dargestellten Aussagen auf den Inhalt von Fabeln zurück, z. B. „Dem Fuchs die Gänse befehlen“ erinnert an die Fabel mit Fuchs und Gänsen, oder „Der Fuchs traut dem Eise nicht mehr“ an die Plinius-Stelle, wonach der Fuchs die Dicke des Eises mit seinem feinen Gehör messen kann.[260] Auf die Verschlagenheit des scheinheiligen Fuchses zielt das die Fabel von Fuchs und Rabe (oder die Krähe) verkürzende Sprichwort, wonach der Vogel um seinen Käse kommt, wenn der Fuchs den Vogel lobt.[261] Martin Luther deutete die Fabel von Fuchs und Rabe als Beispiel für Schmeichelei.[262]

In einer Zeichnung vergegenwärtigte Hieronymus Bosch das Sprichwort „Der Wald hat Ohren, das Feld hat Augen“ mit einem Baum, in dessen Stamm eine Eule sitzt, während in der Höhle am Fuß des Baums Fuchs und Hahn (Mt 8,20) zu sehen sind.[263]

Dass der Fuchs ungefährlich ist, wenn man ihn bindet, zeigen Darstellungen des Fuchses an einer Leine oder Kette wie in einer aquarellierten Zeichnung Albrecht Dürers („Maria mit den vielen Tieren“, 1503; Wien, Graphische Sammlung Albertina, Inv.-Nr. 3066).[264] Ein Glashumpen aus Höxter, erste Hälfte des 17. Jh., trägt ein Bild des Fuchses am Galgen und die Beischrift „Binde den Fuchs nur feste an, so muss er dich zufrieden lassen“.[265]

Die Kombination von List und Gewalt ist das Thema der verschiedenen Ausformungen des auf den antiken Dichter Lysander zurückgehenden Sprichwortes, dass wer kein Löwenfell habe, sich mit dem des Fuchses begnügen müsse.[266] So wurde bei der Neuausstattung von Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden in den 1580er Jahren in einem der Räume ein Wandteppich aufgehängt mit einer Darstellung eines Schmeichlers, der seinem Herrn Eselsohren aufsetzt und einen Fuchsschwanz in der Hand hält. Die Inschrift erklärt: „Indue vulpinam posita mox pelle leonis, / Sivis nulla valet, laus et in hoste dolus“.[267] Fuchspelz anstelle der Löwenhaut nennt ein „Speculum Bestialitatis“ überschriebenes Flugblatt, 2. Drittel 17. Jh., auf dem 18 Laster anhand von Tierbeispielen veranschaulicht sind. Der Fuchs steht für das Laster der List, durch List Erworbenes sei nicht von Dauer („Wer Löwenhaut nicht haben kan / Ein Fuchsbelz zieh derselbig an“).[268] Den listigen Fuchs, der in eine Löwenhaut schlüpft, zeigte Hieronymus Sperling zu einem der „Moralischen Sinnbilder“ von Jeremias Cropf 1742; Lemma war ein Seneca-Zitat („Ut noceat, cupit esse potens“ /„Er verlangt machtig zu seyn, andern zu schaden“: Abb.).[269] Nach Breysig war dies ein Sinnbild für „Listigkeit mit Kraft und Macht“.[270]

Als Verführer, der andere Absichten verfolgt als er zu tun vorgibt, tritt der Fuchs auf, wenn er Gänsen (oder Hühnern) predigt. Im Sprichwort wird vor dem predigenden Fuchs gewarnt („Tunc bene servate, cum vulpes predicat ancas“).[271]

VII. Emblematik

Fabeln und sprichwörtliche Redensarten regten zu Emblemata an, da beide Gattungen, wie schon Claude-François Menestrier deren Gebrauch in der Emblematik begründete, eine moralische Bedeutung lehrten.[272] Schon die erste Ausgabe von Andrea Alciato 1531 enthielt ein Emblem mit dem Fuchs, der eine Maske betrachtet, zum Lemma „Mentem non formam plus pollere“.[273] Der Holzschnitt von Jörg Breu zeigt den sitzenden Fuchs, der mit seinen Vorderläufen eine antike Männerbüste hält und bei seiner Betrachtung erkennt, dass letztlich nicht die äußere Gestalt des Kopfs, sondern der Verstand hinter der Stirn zähle. In der Pariser Ausgabe 1542 heißt es: „Verstand giltet mehr dan hupsche“.[274] Alciat zog hier eine bei Äsop und Phaedrus überlieferte und von Autoren seit dem 16. Jh. regelmäßig zitierte Fabel heran.[275] Ebenfalls auf Aesop beruht ein Emblem zum klugen Misstrauen, dessenwegen der Fuchs nicht den Spuren anderer Tiere folgt, die ihn in die Höhle des Löwen führen würden („Defiance non moins vtile, que prudence“): Abb.[276] Auf das Sprichwort des Lysander (s. Sprichwörter) bezog Picinello ein Emblem Saavedras, das unter dem Lemma „Ut sciat regnare“ ein Fuchsfell unter dem Königsthron zeigt.[277]

Die dem Fuchs nachgesagte List zeigte Johann Michael von der Ketten zum Lemma „Non auceps, nisi dormiat“ mit dem Bild des sich totstellenden Fuchses, der auf diese Weise Vögel jagt.[278] Dass der Fuchs sein Leben lang in besonderer Weise lebenslang erfahren im Betrug sei, zeigte Ketten in einem anderen Emblem unter dem Lemma „Fraudis adhuc expers“ zur Darstellung eines neugeborenen Fuchses als Ikon.[279] Ein Fuchsfell trägt Herkules als „Engaño“ (Betrug), die Weltkugel auf der Schulter.[280] Doch konnte die Fähigkeit des Fuchses zum Betrug auch versagen: Ein Emblem klärt darüber auf, dass gegenüber dem Zufall auch die Täuschung nicht weiterhilft. Die Ikon zum Emblem („Nullus dolus contra casum“) zeigt einen Fuchs, der sich auf einem zugefrorenem Fluss bewegt, aber plötzlich, als das Eis bricht, auf einer Scholle treibt.[281]

Dass Täuschung oft mit Täuschung quittiert wird, zeigte Paolo Aresi unter der Überschrift „Fraus fraude compensata“ im Bild vom Gastmahl von Storch und Fuchs.[282] Ähnlich zeigt ein Emblem von Geoffrey Whitney zum Lemma „Fraus meretur fraudem“ den Fuchs, der sich nicht in die Höhle des kranken Löwen locken lässt.[283]

Als Bild eines von Dämonen umringten, sterbenden Sünders zeigt den Fuchs, von Hunden bedroht, die Ikon eines Emblems zum Lemma „Nulla fugam reperit fallacia“.[284]

Oftmals wurde auch die Neigung des Fuchses zu Raub und Diebstahl in Emblemata zum Thema. So zeigt das Bild zu Emblem 79 („Vis inusta mali“) bei Wolfgang Helmhard von Hohberg als Beispiel für die in Ps 78,1 genannten Heidenvölker, die in das Erbteil des Herrn eingefallen sind, die Füchse, die auf Gänse Jagd machen, einer trägt schon eine Gans im Maul.[285] Auch das entsprechende Emblem bei Jacobus Boschius („Furtum ingeniosus ad omne“) zeigt den Fuchs mit einer Gans.[286] Dass ein Räuber wie der Fuchs selbst zum Opfer eines ihm überlegenen, größeren Räubers werden kann, zeigt ein Emblem von Johann Kreihing 1661 („Ad poenam aliorum prompti, ad propriam tardi sumus“): Der in eine Gans beißende Fuchs wird selbst von einem Löwen gefressen.[287]

Die aus der Naturkunde bekannte Beobachtung,[288] wonach der Fuchs über ein besonders gutes Gehör verfüge und damit die Dicke des Eises abzuschätzen vermöge, wurde verschiedentlich für Emblemata über die kluge Vorsicht genutzt, in einem allgemeinen Sinn bei Joachim Camerarius 1595 („Fide et diffide“),[289] auch bei Niclas Verrien erstmals 1685, dann in seinem selbständig publizierten Emblembuch.[290] Mit dem Sprichwort „Fide sed cui vide“ als Lemma verwendete Johann Christoph Weigel die Ikon.[291] Als Wandgemälde findet sich die Ikon des Emblems zwischen zwei Händen, die aus den Wolken kommen, auch am Haus zum Großen Käfig in Schaffhausen, um 1675.[292] Zur Vorsicht vor Unbekannten mahnt das Emblem mit dem Lemma („Wickt eerje waeght“)[293] oder als Verhaltensweise eines Feldherrn („Natura doctrice“).[294]

Aus der Beobachtung der Natur bei Plinius war bekannt, dass der Fuchs häufig die Behausungen anderer Tiere in Besitz nimmt. Deswegen zeigte Camerarius als Emblem auf den Wert des Eigentums den vergebens vor seiner Höhle stehenden Marder, weil der Fuchs diese belegt hat („Quod petis alter habet“).[295] Aristoteles hatte darauf hingewiesen, dass sich die trächtige Füchsin vor den Jägern verbirgt, was Joachim Camerarius als Emblem nutzte, dass Klugheit auch Sicherheit bedeute („Intrepida secvritas“).[296] Die List des Fuchses ist Thema eines Emblems, das zu Seiten eines Baums den Fuchs und den Eber zeigt als Beispiele für die Vorbereitung zum Krieg in Friedenszeit: Während der Fuchs über List nachdenkt, rüstet sich der Eber zum Streit (In pace qvae belli sunt“).[297] Ein Emblem von Guillaume de La Perrière 1539 bietet den gerüsteten und gekrönten König, wie er Fuchs und Löwe an Leinen führt: Der Fürst soll Eigenschaften von Fuchs und Löwe haben, wenn er siegreich sein will.[298]

Ein Emblem auf den Wert des Überflusses („In copia minor error“) zeigt den Fuchs mit seinem buschigen langen Schwanz vor einem Baum, auf dem ein Affe mit nacktem Hinterteil sitzt. Es ist besser, einen nützlichen Schmuck zu besitzen als sich mit dem Mangel zufriedenzugeben („[…] Prodigus in vitio minus est, quam prorsus auarus / Virtutis potius congruit ille modo“).[299]

Auch auf die dem Fuchs zugeschriebenen negativen Eigenschaften der Schmeichelei wurden Emblemata konzipiert, so von Johannes Sambucus: Der heuchlerische Freund („fictus amicus“) trägt ein Fuchsfell, und fasst den Fuchsschwanz mit der Hand.[300]

Christoph Murer illustrierte mit dem Bild der Fabel vom Fuchs und Raben das mit „Schmeichlerey / Assentatio“ überschriebene Emblem 34 in den „XL. Emblemata miscella nova“ (Zürich 1622).[301]

VIII. Exempel

Schon die in der naturkundlichen Literatur (s. Naturkunde) beschriebenen, körperlichen Eigenschaften waren häufig Anlass, den Fuchs darzustellen. So wurde der Fuchs aufgrund seines hervorragenden Hörvermögens in Darstellungen der fünf Sinne wiedergegeben, zum Beispiel auf dem Wandteppich zum „Gehör“ aus der zwischen 1484 und 1538 entstandenen Serie von Tapisserien zu den Fünf Sinnen („La Dame à la licorne“) im Musée de Cluny in Paris[302] oder in einer Miniatur von Hans Mielich im Bußpsalmencodex Herzog Albrechts I. von Bayern, 1559–1565.[303]

Regelmäßig wurde der Fuchs ins Bild gesetzt als Beispiel für die ihm in Fabeln, Tierdichtung, Sprichwörtern und Emblemata zugeschriebenen negativen Verhaltensweisen, oft mehrere wie List und Verführung, die seine schlechten Eigenschaften belegen sollten.[304] In der „Sala dei Notari“ im Palazzo dei Priori in Perugia, 1298–1300, gibt es mehrere Darstellungen von Fabeln, anhand derer die menschlichen Schwächen veranschaulicht wurden, um vor diesen zu warnen und zu besserem Verhalten zu mahnen, Voraussetzung für ein gerechtes Gemeinwesen. Neben anderen Themen gibt es vier Fabeln mit dem Fuchs: Fuchs und Kranich, Fuchs und Trauben, Fuchs vor der Höhle des Löwen und Fuchs und Adler (Abb.).[305]

Als böses, verschlagenes Tier ist der Fuchs häufig Begleiter der Todsünden.[306] Er dient Superbia, Avaritia, Luxuria oder Ira als Reittier, besonders ist er der Gula zugeordnet. In den Concordantiae caritatis des Ulrich von Lilienfeld, 1351–1358, ist der sich tot stellende Fuchs ein Beispiel aus der Natur zu den falschen Propheten (Mt 7,15).[307] Der Fuchs wurde als Beispiel für das Verhalten der Häretiker genannt.[308] Den Umstand, dass der entkräftete Fuchs angeblich am Stamm des Pinienbaums lecke, verglich Augustinus mit einem Sünder, der in den Tugenden fast tot sei, aber durch die Lehre des Evangeliums wieder gesunde und erstarke.[309]

A. Avaritia, Geiz

In der tabellarischen Übersicht über Tugenden und Laster in den „Concordantiae caritatis“ ist der Fuchs tierische Entsprechung zu „Avaricia“ oder wie in deutschen Übersetzungen „Geitichait“.[310] Die nach dem Vorbild der Etymachie (vgl. Gula) gestaltete Personifikation der gerüsteten, reitenden Avaritia trägt den Fuchs als Wappenbild auf ihrem Schild.[311]

B. Cupiditas, Begierde

In dem um 1200 für eine Gemeinschaft von Einsiedlerinnen verfassten Traktat „The Ancrene Riwle“ gehört der Fuchs zur „Cupiditas“.[312] Als eines der Tiere, die die Feinde Christi verkörpern, nannte Stephan Fridolin den Fuchs für die Gier „betriegenlich und arglistig als die fuechß. begyrig“.[313] Der nach dem Vorbild einer Bildtafel im Historischen Museum Bamberg, um 1460–1470, entworfene Holzschnitt dazu im „Schatzbehalter“ zeigt Christus, umringt von mehreren Tieren wie Löwe, Wolf und Fuchs, die an seinem Gewand zerren.[314]

C. Gula, Völlerei

In der im 14. Jh. verfassten sog. Etymachie und Werken nach deren Vorbild ist der Fuchs regelmäßig dem Laster der „Gula“ (Völlerei, „Unässigkeit“, „Frasshait“ u. a.) beigesellt, als deren Helmzier ebenso in den lateinischen und in den noch öfter illustrierten deutschen Handschriften.[315]

D. Dolus, List

Die List galt seit der Antike als eine der hervorstechendsten Eigenschaften des Fuchses.[316] Zahlreiche Autoren charakterisierten ihn auf diese Weise.[317] In den „Concordantiae caritatis“, 1351–1358, ist er mehrmals Beispiel für das Verhalten listiger, verschlagener und sündiger Menschen.[318] Als Beispiel diente häufig sein in den Bestiaren geschildertes Verhalten, sich tot zu stellen und damit Elstern oder andere Vögel zu verleiten, sich auf ihm niederzulassen, so dass er sie dann überraschen und fangen konnte.[319] „Listig wie ein Fuchs” heißt es zum Fuchskopf auf einem polemischen Flugblatt „Sibenköpffigen Caluinisten Geist“, um 1619, das einen Geistlichen mit sieben Köpfen, mit einem Flammenschwert („Regio“) und einem Buch („Religio“) in Händen zeigt, Letzteres ein Hinweis auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555.[320]

Dieses Verhalten wurde auf Staatsmänner übertragen. In einer Darstellung in der deutschen Übersetzung der „Chronique sur l’origine des rois de France“ von Johann von Morsheim, Lyon, um 1502/1503, zeigt eine Miniatur als Bild der Gegner des französischen Königs einen Fuchs und einen Wolf, Sinnbilder für List und Raubgier. Der Fuchs, der in einer Falle gefangen ist, steht für den Herzog von Mailand, Ludovico il Moro, der damals seit kurzem in Frankreich gefangen gehalten wurde.[321] Das Titelkupfer zu Everard Meyster, Politica poetica, Utrecht 1656, zeigt einen reitenden Fuchs als satirisches Bild für einen Staatsmann.[322]

Der Fuchs wurde wegen dieser Eigenschaft auch als Attribut in Zyklen der Lebensalter dem älteren Mann zuerkannt. Seit dem Spätmittelalter sind Darstellungen zu den Lebensaltern nach Dekaden bekannt, bei denen der Mann mit 50 Jahren mit dem Fuchs verglichen wurde, weil im Leben nun List ausgleichen muss, was körperliche Kräfte nicht mehr leisten.[323] Oft gab man solchen Darstellungen den Fuchs als Attribut bei. Auf dem Kupferstich des Meisters mit den Bandrollen, 1464, wird das Thema durch Überschrift und Spruchbänder erläutert (München, Bayerische Staatsbibliothek, Einbl. IV., 6m-1), ähnlich auch in einem Holzschnitt von Cornelis Anthonisz. „De Trap des Levens“, um 1550.[324] Ein 1522 von Franz von Maidburg ausgeführtes Relief in der Annaberger Annakirche zeigt den fünfzigjährigen Mann mit einem Schild mit dem Fuchs.[325] Szenen des Alten Testaments mit den Tieren für die einzelnen Lebensalter (hier Fuchs und Hahn) kombinierte Hans Mielich bei der Illustration von Ps. 31,3.[326] „Was Stärck nicht mag mit List erreicht. Deßhalb er wie ein Fuchs beschleicht” lautet der Text zum fünfzigjährigen Mann bei Jost Amman, Kalender mit den Lebensaltern des Mannes und der Frau, Nürnberg, um 1590.[327] Möglicherweise spielte Jost Amann auf die Bildtradition der Lebensalter an, als er im Drucksersignet für Sigmund Feyerabend den Fuchs neben einem vornehm gekleideten Mann auf einem von Krebsen gezogenen Schlitten wiedergab.[328]

In der zweiten Hälfte des 16. Jh. wurde der Fuchs im Gefolge des Mars gezeigt, möglicherweise, weil in zeitgenössischen Darstellungen Mars dem Mann von fünfzig Jahren zugeordnet wurde wie in der von Adriaen Collaert nach einem Entwurf von Marten de Vos gestochenen Zusammenstellung von Planetenkindern und Lebensaltern.[329] Mehrere Darstellungen zeigen den Fuchs, der den Triumphwagen des Mars zieht, so in der Handschrift des „Splendor Solis“ von Georg Pencz (?) von 1531/1532,[330] im deutschen Psalter von 1537/1538 des Grafen Wolfgang von Oettingen,[331] sowie in einem Kalendarium einer astronomisch-astrologischen Sammelhandschrift für Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz, Nürnberg, 1552–1557,[332] oder in einem Stich von Virgil Solis.[333]

Der Fuchs kommt auch in Verbindung mit Merkur vor. So hält dieser in einer Bilderfolge zu den Planeten und Planetenkindern in einer 1445 in Passau entstandenen astronomisch-astrologischen Handschrift eine Fahne mit dem Bild des Fuchses, wohl weil die unter Merkurs Patronat stehenden Planetenkinder als Kaufleute, Diplomaten und Künstler über Eigenschaften des Fuchses verfügen sollten.[334]

Dargestellt wurde der Fuchs in neuzeitlichen Darstellungen häufig als Attribut von Personifikationen der List, so von Jost Amman im „Kunstbuchlin“ als Attribut der „Astutia“.[335] Auch Cesare Ripa empfahl, den Fuchs als Attribut einer Personifikation beizugeben, mit der die Bestechung der Richter („Corrutela ne giudici“) verkörpert wird, weil der Fuchs für Astutia stehe[336] und weil durch ihn „gemeiniglich Falschheit und arglistiger Betrug vorgestellet“ wird.[337] Umgekehrt gab C. Ripa auch der Personifikation von „Valore“ (Mut) nicht nur ein Löwenfell bei, sondern auch in einem Netz den Fuchs, weil er mit Körperkraft seinen Feinden widerstehen kann und mit den Kräften des Geistes den Ränken der List.[338]

„Ruse“ wurde durch eine hässliche Frau mit einer schönen Maske dargestellt, die unter ihren Kleidern einen Fuchs versteckt,[339] während „Finesse“ einen Affen und einen Fuchs in ihrem Gewand verbirgt. Sie habe außerdem einen listigen Blick und einen geistlichen Gesichtsausdruck („un regard malin & une physiognomie spirituelle“).[340]

E. Fraus, Betrug

Fuchs („Fraus est vulpes“) und Löwe („Ambitio est leo“) sind Zugtiere vor dem Wagen der Avaritia im „Hortus deliciarum“ der Herrad von Landsberg, um 1175 (Abb.).[341] Als Bild zu Ps 9, 28 [10,7]: „La qui buche est pleine de maleicon e de amertume e de tricherie e desuz sa lange trauals e dolurs” ist im zweisprachigen Psalter aus dem Besitz der Königin Isabella von England, York, 1303–1308, der Fuchs zu sehen, der sich auf dem Rücken liegend tot stellt, so dass Vögel sich in seine Nähe begeben haben.[342]

Albrecht Dürer illustrierte 1514/1515 den Abschnitt „Pro benefactoribus interpellatio“ im Gebetbuch Kaiser Maximilians auf der rechten Randleiste, unter einem Pelikan, mit einem Wohltäter, der einen Bettler beschenkt, auf der linken mit einem Fuchs, der Beute wegträgt.[343]

In den neuzeitlichen Ikonologien war der Fuchs häufig Attribut. Cesare Ripa wählte den Fuchs als Attribut der Personifikation des „Sforzo con inganno“. Die Figur eines kriegerisch gerüsteten jungen Mannes ist mit Löwenexuvie und Fuchs ausgestattet, weil man den Gegner angreifen müsse mit Kraft und Täuschung, wie es Löwe und Fuchs anzeigen.[344] Der „Fraude“ gab den Fuchs in seinem Traktat auch Christian Ludolph Reinhold bei.[345]

F. Fallacia, Heimtücke

In neuzeitlichen Darstellungen konnte der Fuchs Exempel für Verhaltensweisen wie Hinterlist oder Heimtücke sein. Als „typus“ der „Fallacia mundi“ sieht man den Fuchs im Traktat des Johannes David.[346] Attribut der Fallacia war das „listige und betriegende Fuechßlein“, das die Verkörperung der Fallacia bei einem Festaufzug in Kassel 1596 auf der Hand hielt.[347] Jeremias Drexel führte in „Zungenschleifer“ unter dem Stichwort „Heimtücke“ Joab an, der Amasa tötete (2 Sam 20,9), während daneben ein Fuchs seine Zunge zeigt als Beispiel für eine tückischen Zunge.[348]

G. Falsità, Falschheit

In einem italienischen Traktat zum tugendsamen Leben vom Ende des 13. oder Anfang des 14. Jh., entstanden im nördlichen Italien, ist der Fuchs Exempel für Falschheit, was am Beispiel seines Jagdverhaltens, sich tot zu stellen, dargestellt wird.[349] In der Exempelliteratur wurde der Fuchs, der die Tauben – Bild des Menschen, der nur Zuflucht bei Chistus findet – mit der falschen Botschaft vom Landfrieden unter den Tieren vom Baum locken will, als Inkarnation falscher Propheten ins Bild gebracht, vor denen Petrus warnte.[350]

H. Schmeichelei

Zu den negativen Eigenschaften des Fuchses gehört auch, dass er sich der Schmeichelei bedient. In Darstellungen wird dies häufig durch den Fuchsschwanz und dessen Gebrauch gezeigt.

I. Verführung

In den „Concordantiae caritatis“ ist der Fuchs ein Bild der Weltmenschen, die den Gerechten verführen.[351] Albrecht Dürer zeichnete 1514/1515 im Gebetbuch für Kaiser Maximilian einen sitzenden Fuchs, der durch Flötenspiel Hühner anlockt zum Text eines Gebetes zum Schutz vor dem Teufel oder menschlichen Feinden („me protegere digneris: ut nec dyabolus: vel ullus humanus inimicus: in anima et corpore me nocere valeat“).[352] Möglicherweise sind die häufigen Darstellungen eines musizierenden Fuchses als Hinweis auf seine Verführungskünste zu deuten. Zahlreiche Beispiele aus der Bauplastik oder an Kirchenmobiliar (Chorgestühlwangen, Misericordien) mit Fuchs und Harfe, Flöte, Dudelsack, Trompete, Fidel, Orgelpositiv oder Horn sind aus der Zeit vom späten 12. Jh. bis ins 16. Jh. bekannt.[353]

IX. Heraldik

A. Historische Wappen

Ein Fuchs diente Familien dieses Namens als Wappentier,[354] aber auch einige Ortswappen führen dieses Tier als Wappenbild. So zeigt der Abdruck des Siegels von Vohburg a. d. Donau (Kr. Pfaffenhofen a. d. Ilm) von 1389, da der Bestandteil des Ortsnamens „Vohe“ Füchsin bedeutet, einen steigenden Fuchs,[355] und das Siegel von Vohenstrauß von 1365 zeigt einen Fuchs, der einen Strauß angreift.[356] Auf die alte Namensform „Reinhartshofen“ geht der Fuchs im Siegel (1344) des Marktes Rennertshofen (Kr. Neuburg a. d. Donau) zurück. Der Ort Voss in Mecklenburg hat 1370 einen springenden Fuchs im Wappen.[357] Ein im frühen 15. Jh. gebrauchtes Siegel von Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg i. Bay.) zeigt Fuchs und Gans.[358]

B. Fiktive Wappen

Als Wappentier der Avaritia kommt der Fuchs in Handschriften und Drucken der Etymasie vor.

X. Jagd

A. Der Fuchs als Jäger

In zahllosen Darstellungen ist der Fuchs bei der Jagd. Häufig zeigte man ihn auch wie einen erfolgreichen Jäger, so in einem Missale aus Halle, Nürnberg 1523/1524 (Aschaffenburg, Hofbibliothek, Ms. 10)[359]: Der Fuchs geht aufrecht und trägt seine Beute, einen Hasen, an einem geschulterten Stock.

B. Die Jagd auf den Fuchs

Der Fuchs wurde auf unterschiedliche Weise gejagt, da man zu bestimmten Zeiten sein Fleisch verzehrte, öfter aber, weil man lange Zeit seinen Pelz nutzte und weil seinen Innereien medizinische Heilkräfte zugeschrieben wurden.[360] Neben Formen wie der Ansitz-, Drück- oder Treibjagd, der Bau- und Fallenjagd[361] war es vor allem die Jagd zu Pferd (Schlepp- und Parforcejagd), die im Mittelalter praktiziert wurde, seit etwa 1700 war die Parforcejagd auf den Fuchs vor allem in Frankreich und England üblich, wo diese Form der Jagd bis in die Moderne eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hatte,[362] weniger häufig im deutschen Sprachraum.[363] Jägern wurde der Fuchsschwanz oder dessen Spitze als besondere Trophäe übergeben. In Deutschland wurde die Parforcejagdform 1934 und 1953 verboten, in Großbritannien 2005.

Darstellungen des Fuchses in der nichtchristlichen griechischen und römischen Kunst der Antike zeigen diesen in der Regel im Zusammenhang mit Jagddarstellungen,[364] Wiedergaben der Jagd, die den Fuchs als Ziel der Jagd zeigen, sind seit dem Mittelalter bekannt. Der französische Adlige Gaston Phoebus (Gaston III. Graf von Foix) verfasste 1387–1389 einen „Livre de chasse“, in dessen erstem Buch er die jagdbaren Tiere beschrieb, darunter im elften Kapitel auch den Fuchs. Eine Miniatur (fol. 34v) zeigt den Fuchs und verschiedene der von ihm bekannten Verhaltensweisen (vor einem Baum, auf dem ein Vogel sitzt, mit einer erbeuteten Gans im Maul, bei der Verfolgung einer Gans, mit einer erbeuteten Henne im Maul, in seinem Bau): Abb. zu Kap. 56 über die Fuchsjagd zu Pferd ist diese im Bild gezeigt.[365] Von Lucas Cranach dem Jüngeren sind zwei Entwürfe für Wanddekorationen bekannt, die als höfische Jagdbeute Füchse zeigen, die Hühnern und Gänsen nachstellen und vor einem Hühnerkäfig lauern (Federzeichnung, um 1565. Leipzig, Museum der bildenden Künste, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. NI 7722).[366]

Eine allegorische „Fuchshatz“ zeigt ein Holzschnitt auf einem bei Bergmann von Olpe 1497 in Basel gedruckten Flugblatt zu einem Gedicht „Fuchshatz“ von Sebastian Brant, einer zeitkritischen Warnung an Kaiser Maximilian vor Bedrohungen des Friedens im Reich. Mehrere Füchse bei der Jagd auf kleinere Beutetiere, meistens Vögel, werden selbst von größeren Tieren verfolgt.[367]

Zahlreiche neuzeitliche Darstellungen zur Parforcejagd, besonders in der Landschafts- und Genremalerei seit dem späten 18. Jh., zeigen die Jagd auf den Fuchs, meistens aber dann nur die Jagdgesellschaft zu Pferd, nicht den Fuchs selbst.[368]

C. Verkehrte Welt

Bildliche Darstellungen der Verkehrten Welt („mundus inversus“) zeigen den Fuchs in der Rolle des Jägers, etwa in einem Gemälde von Paulus Potter (1626–1654), in dem der Fuchs als Protokollführer bei der Verurteilung des Jägers gezeigt ist.[369]

XI. Fuchsschwanz

Als Sinnbild für die dem Fuchs zugeschriebene Verhaltensweise der Schmeichelei, Ausdruck für Falschheit und Verleumdung, wurde im Mittelalter häufig der weiche, geschmeidige Fuchsschwanz gebraucht. Dies belegt der vielfältige Gebrauch der sprichwörtlichen Redensart „Den Fuchsbalg streichen“ oder „den Fuchsschwanz streichen“ für „schmeicheln, schöntun“, ebenso „Fuchsschwänzer“ als Bezeichnung für einen nach „Gunst strebenden Schmeichler“.[370] Im Volksaberglauben galt er als u. a. Mittel gegen den bösen Blick.[371]

A. Attribut der Schmeichler

In bildlichen Darstellungen ist der Fuchsschwanz als Attribut von Schmeichlern seit dem 15. Jh. belegt. Er ist an einem Stock oder an der Kleidung, meistens der Gugel, befestigt oder wird als Werkzeug gebraucht. An der Kleidung hängt er in einer Miniatur von Jean Fouquet in einer 1458 datierten Handschrift mit der französischen Übersetzung von Giovanni Boccaccio, „De casibus virorum illustrium“.[372] Der Holzschnitt zu Kap. 41 im „Narrenschiff“ des Sebastian Brant zeigt einen Narren neben einer umgekehrt aufgestellten Glocke, in der statt des Klöppels ein aufrecht stehender Fuchsschwanz herausragt. Das Bild soll dazu mahnen, dass man nicht auf alles hören soll, besonders, wenn es Schmeichelei ist.[373] Ein Bündel Fuchsschwänze in der Linken hält der auf einem Esel reitende Dominikaner auf einem „Johannes Tezelius Dominikaner Münch / mit seinen Römischen Ablaßkram / welchen er im Jahr Christi 1517 in Deutschlanden zu marckt gebracht“ überschriebenen Flugblatt.[374] Auf einem Holzschnitt von Erhard Schön, um 1535, mit einer allegorischen Darstellung auf die Schmeichelei ziehen die Akteure im unteren Register einen großen Fuchsschwanz hinter sich her („Wer den Fuchsschwanz nit streichen kann. Er sey gleich Fraw oder man. Der musz dest lenger armut han. Sein leben lan dahinden stan.“).[375] Lucas Cranach d. Ä. zeigte auf dem Titelholzschnitt zu Martin Luthers politischer Schrift „Ratschlag eines ausschus etlicher Cardinel“, Wittenberg 1538, mehrere Kardinäle als Schmeichler, die mit Fuchsschwänzen eine Kirche reinigen.[376] Einen Fuchsschwanz in der Hand trägt der Schmeichler im 1587 zusammengestellten Tapezerey- Büchlein für die textile Ausstattung von Schloss Wilhelmsburg über Schmalkalden.[377] Dass mit der Schmeichelei oft unlautere Absichten verknüpft sind, zeigt ein um 1610/1620 entstandener Kupferstich von Paul Bayard. Einer der dargestellten Kavaliere hält einen Fuchsschwanz in der Hand, der ihn betreffende Teil der Unterschrift klärt dazu auf: „[…] Solch fuchsschwenlzer sind gleich den Katzn. Die vornen leckn vndt hinden Kralzn […]“ vorgestellt.[378] Emblem 39 auf die Schmeichelei von Heinrich Oraeus bietet zum Lemma „Impia fex hominum regum mercatur honores“ ein Bild mit zwei Schmeichlern vor einem König, die auf ihre Lippen zeigen und in der anderen Hand wie ein Schwert einen Fuchsschwanz halten.[379] Die satirische Titelillustration zu Bd. II, Teil VIII der Chronik von Christian Gottlieb Dimpfel, Regensburg, nach 1745, zeigt als „Formidolosa Clero Ratisbona“ eine Frau, die einen Spiegel mit Fuchsschwänzen in der Hand hält und einen mit Fuchsschwänzen besetzten Rock trägt. Während hinter ihr ein Pfauenrad zu sehen ist, springen Wölfe an ihr hoch, liegt zu ihren Füßen eine umgestürzte Säule und ein brüllender Löwe, während über ihr Fledermaus und Eule fliegen.[380]

B. Attribut des Narren

Häufig ist der Fuchsschwanz Attribut von Narren und Teil ihrer Tracht[381] oder werden Akteure damit charakterisiert, die sich wie Narren verhalten. Auf dem Holzschnitt von Peter Flötner „Vom Ebruch“, erste Hälfte des 16. Jh., sieht man in einer Stube Mann und Frau am Tisch sitzen. Die ehebrecherische Frau, die ihren Mann zum Narren hält, tut ihm schön, indem sie ihn mit einem Fuchsschwanz zwischen den Eselsohren seiner Narrenkappe streichelt.[382] Das Titelblatt zur niederdeutschen Ausgabe des „Reynke de Voss“, Frankfurt 1550, schmückt ein Holzschnitt von Erhard Altdorfer mit einem Laden, in dessen Auslage Fuchsschwänze zum Kauf angeboten werden („De warheyt my gantz fremde ys […]“). Ähnlich bietet ein satirischer Holzschnitt aus der Zeit um 1546 einen Laden, in dem man Fuchsschwänze kaufen kann, und davor die Vertreter verschiedener Stände, die im darunter gedruckten Gedicht benannt werden und die von diesem Angebot Gebrauch gemacht haben (Abb.).[383]

C. Feldzeichen

Mehrmals diente der Fuchsschwanz als Feldzeichen, festgebunden an einer Lanze oder auf diese gesteckt, wie angeblich bei den „Nordländern“, die Fuchs- oder Wolfsschwänze auf ihre Lanzen gebunden haben sollen, um den Gegnern ihre Verachtung zu zeigen.[384] Auf Zeichnungen von Albrecht Dürer, 1498 und 1510, sowie in dessen Kupferstich „Ritter, Tod und Teufel“, 1513, hält der Reiter eine Lanze mit einem Fuchsschwanz.[385] Dieser Ritter wurde oft als „miles christianus“ gedeutet.[386] Als Feldzeichen ist der Fuchsschwanz belegt u. a. bei Hans Burgkmair in einem Holzschnitt des „Weißkunig“, 1515, oder in Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“, 1529.[387] Auch Jost Amann zeigte in mehreren Buchholzschnitten einen Berittenen mit einer Lanze, an der ein Fuchsschwanz steckt.[388]

Wohl als Kennzeichen seiner Verwerflichkeit trägt auch einer der Verfolger des geblendeten Paulus in einem Kupferstich des Lucas von Leyden, 1509, den Fuchsschwanz an seiner Lanze.[389]

Anmerkungen

  1. Erik Zimen, A short history of human attitudes towards the Fox, in: ders. (Hg.), The Red Fox, Den Haag 1980 (Biogeographica, 18), S. 1, Abb. 1; Huw Glen Lloyd, Habitat requirements of the Red Fox, in: ebd., S. 7–25, bes. S. 8; Grzimeks Enzyklopädie, Säugetiere, Bd. 4, Leipzig/Mannheim 1997, S. 118.
  2. In der naturkundlichen Literatur gibt es auch Texte und Bilder zum sog. Affenfuchs („Simiavulpes“, „Simiavulpa“ oder „Vulpisimia“). Ulisse Aldrovandi überlieferte die aus zeitgenössischen geographischen Quellen bezogene Nachricht, der Affenfuchs trage sein Junges in einer beutelartigen Ausstülpung des Bauchs (Ulisse Aldrovandi, De quadrupedibus digitatis viviparis libri III et de quadrupedibus digitati ovi-paris libri II, Bologna 1637, S. 223–225), was allegorisch als Bild fürstlicher Sorge um die Untertanen gedeutet wurde: Joachim Camerarius, Symbolorum et emblematum […], Leipzig 1590 [1593], Centurio II, Nr. 58.
  3. Belege bei: Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 168–178, hier 168; Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter, Tübingen 1976 (Hermaea, 38), S. 188f.
  4. Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 168.
  5. Zur Herleitung des althochdeutschen und mittelhochdeutschen „fuhs“: Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, bearb. von Elmar Seebold, 2. Auflage, Berlin/New York 2002, S. 319; Wolfgang Meid, Germanische Sprachwissenschaft 3, Berlin 1967 (Sammlung Göschen, 1218/a, b), S. 135.
  6. Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 171.
  7. Martha Paul, Wolf, Fuchs und Hund bei den Germanen, Wien 1981 (Wiener Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Philologie, 13), S. 21.
  8. Pactus legis Salicae, hg. von Karl August Eckhardt, Hannover 1962 (Monumenta Germaniae Historica. Leges nationum germanicarum IV, 1), § 30,4; zum Sprachgebrauch: Marlene Mussner, Tierbezeichnungen als abwertende Personenbezeichnungen. Ein Vergleich zwischen den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch, in: Reingard Spannring u. a. (Hg.), Tiere – Texte – Transformationen. Kritische Perspektiven der Human-Animal Studies, Berlin 2015 (Human Animal Studies, 7), S. 159–178; Ewa Jarosinska, Deutsche und niederländische Phraseologismen mit Tierbezeichnungen zur Charakterisierung von menschlichen Eigenschaften, in: Neerlandica Wratislaviensia 5, 1991, S. 249–258; in slawischen Sprachen: Ilona Koutny, Das sprachliche Weltbild in Phraseologismen mit Tieren: https://doi.org/10.18452/20528 (16.10. 2025).
  9. Jehuda Feliks, The animal world of the Bible, Tel Aviv 1962, S. 36f.; ders. Fuchs, in: Bo Reicke/Leonhard Rost (Hg.), Biblisch-historisches Handwörterbuch 1, Göttingen 1962, Sp. 504; Fauna and Flora of the Bibel, 2. Auflage, London usw. 1980, S. 31; Herbert Haag (Hg.), Bibellexikon, Nachdruck der 2. Auflage, Zürich usw. 1982, Sp. 500f.
  10. Ovid überliefert, dass bis in augusteische Zeit auch an den römischen Cerealien Füchse mit an den Schwänzen festgebundenen Fackeln losgelassen wurden als Sühneritual. Ein Kind hatte eine zahme Füchsin mit Stroh umwickelt und angezündet, das fliehende Tier setzte Felder in Brand, so dass die Ernte vernichtet wurde (Ovid, Fasti IV, 681–712, ed. Wolfgang Gerlach, München 1960, S. 23 und 236).
  11. Diese Frage erörterten ausführlich Wolfgang Franz (Historia Animalium Sacra […], Wittenberg 1613, S. 189f.) und Samuel Bochart (Hierozoicon […], 3. Auflage, Lyon 1692, Sp. 853f.). Sie verwiesen auf die Parallele zu dem von Ovid tradierten Cerealienbrauch („Vulpinalia“) bei den Römern (Fasti IV, 679–712; vgl. Cornelius a Lapide S.J. [Cornelis Cornelsz. Van den Steen], Commentaria in Scripturam Sacram, Bd. 3, Paris 1859, S. 204; Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 172.
  12. Wolfgang Franz, Historia Animalium Sacra […], Wittenberg 1613, S. 190.
  13. Zur modernen Auslegung: Frank-Lothar Hossfeld und Erich Zenger, Psalmen 51–100, 2. Auflage, Freiburg usw. 2000 (Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament), S. 200.
  14. „Vulpes enim mystice diabolum dolosum, vel haereticum callidum, sive peccatorem hominem significat“: Rabanus Maurus, De universo 22, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1852, Sp. 225.
  15. Rabanus Maurus, De universo 8, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1852, Sp. 225; Petrus Damiani, Opera omnia, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 145, Paris 1853, Sp. 771.
  16. „[…] qui boni videri, non esse, mali non videri, sed esse volunt.“ (Bernhard von Clairvaux, Sermones in cantica, Sermo LXVI, in: Jean-Paul Migne [Hg.], Patrologia latina 183, Paris 1862, Sp. 1093f.).
  17. Eucherius, Liber formularum spiritualis intelligentiae, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 50, Paris 1865, Sp. 752; Rabanus Maurus, De universo lib. 8, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1852, Sp. 225; Rupert von Deutz, Commentaria in Canticum Canticorum II,15, ed. Hrabanus Haacke, Turnhout 1974 (Corpus Christianorum Continuatio Mediaevalis, 26), S. 51–52; Petrus Damiani, Opera omnia, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 145, Paris 1853, Sp. 771.
  18. Rabanus Maurus, De universo lib. 8, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1852, Sp. 225.
  19. Rosalie Green u. a., Herrad of Hohenbourg, Hortus deliciarum, reconstruction, London/Leiden 1979 (Studies of the Warburg institute, 36,1), S. 370f.; dies. u. a., Herrad of Hohenbourg, Hortus deliciarum, commentary, London/Leiden 1979 (Studies of the Warburg Institute, 36,2), S. 203.
  20. Antonio Ferrua, Le pittura della nuova catacomba di Via Latina, Vatikanstadt 1960, Abb. 1; Ludwig Budde, Antike Mosaiken in Kilikien, Recklinghausen 1969 (Beiträge zur Kunst des Christlichen Orients, 5), Bd. 1, S. 69 und Abb. 145 und 147.
  21. Florenz, Biblioteca Nazionale Centrale, Ms. Landau Finaly 22, fol. 153v: Millard Meiss und Edith W. Kirsch, The Visconti Hours, London 1972, Taf. LF 153; Adriana di Domenico, Il Libro d’ore Visconti. Schede descrittive, Modena 2002, S. 186.
  22. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, Hs. 78 B 6, fol. 89r: Urich Merkl, Buchmalerei in Bayern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Spätblüte und Endzeit einer Gattung, Regensburg 1999, S. 509–516, Nr. 139, hier S. 511.
  23. Johann Jakob Scheuchzer, Physica Sacra, Bd. 3, Augsburg 1733, Taf. CCCLXXXIII.
  24. Carol F. Lewine, „Vulpes Fossa Habent“ or the Miracle of the bent Woman in the Gospels of St. Augustine, Corpus Christi College, Cambridge, MS. 286, in: The Art Bulletin 56, 1974, S. 488–501, hier 494, Abb. 7.
  25. London, British Library, Ms. 13472: Carl M. Kauffmann, Romanesque Manuscripts 1066–1190, London 1975 (A Survey of Manuscripts Illuminated in the British Isles, 3), S. 93–96, Abb. 176.
  26. London, British Library, Ms. 8846, fol. 3v: Nigel J. Morgan, Early Gothic Manuscripts 1190–1250, Bd. 1, London 1982 (A Survey of Manuscripts Illuminated in the British Isles, 4/1), S. 47–49, Abb. 3.
  27. London, British Library, Ms. Harl. 1527, fol. 25: Alexandre Comte de Laborde, Reproduction integrale du manuscrit du XIIIe siècle accompagnée d’une notice […], Bd. 3, Paris 1913, Taf. 496.
  28. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. 549; Manfred Bambeck, Das Sprichwort im Bild. "Der Wald hat Ohren, das Feld hat Augen". Zu einer Zeichnung von Hieronymus Bosch, Stuttgart 1987 (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1987, Nr. 10), S. 40–48.
  29. Nürnberg, Stadtbibliothek, Solger Ms. 9.2, fol. 5r: Ulrich Merkl, Buchmalerei in Bayern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Spätblüte und Endzeit einer Gattung, Regensburg 1999, S. 434f., Kat.-Nr. 96.
  30. Thea A. G. Wilberg Vignau-Schuurman, Die emblematischen Elemente im Werk Joris Hoefnagels, Leiden 1969 (Leidse kunsthistorische reeks, 2), Bd. 2, S. 1 und Abb. 6.
  31. Zahlreiche Belege aus der Antike bei Max Wellmann, Fuchs, in: August Pauly (Hg.), Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaften, bearb. von Georg Wissowa und Wilhelm Kroll, Bd. 7,1, Stuttgart 1910, Sp. 189–192; Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 168–178; aus dem Mittelalter: Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter, Tübingen 1976 (Hermaea, 38), S. 188f.
  32. Aristoteles Latinus, De historia animalium. Translatio Guillelmi de Morbeka, edd. Pieter Beullens, Fernand Bossier, Leiden/Boston/Köln 2000 (Aristoteles Latinus XVII, 2,I.1.), 38b31, 42a9, 46a34, 74b14.
  33. Vinzenz von Beauvais, Speculum naturale, lib. 19, cap. 121, Douai 1622, Sp. 1449; Conrad Gessner, Allgemeines Thier=Buch, Frankfurt a. M. 1669, S. 123.
  34. Aristoteles, Historia animalium 6,34, hg. Arthur Leslie Peck, London/Cambridge, Mass. 1965, (The Loeb Classical Library, 437), S. 580; Conrad Gessner, Allgemeines Thier=Buch, Frankfurt am Main 1669, S. 123.
  35. Vinzenz von Beauvais, Speculum naturale, Douai 1624, Sp. 1448f.; Konrad von Megenberg, Das Buch der Natur, Stuttgart 1861, S. 163; Bartholomäus Anglicus, De rerum proprietatibus, Frankfurt am Main 1601 Sp. 1127; Conrad Gessner, Allgemeines Thier=Buch, Frankfurt am Main 1669, S. 121.
  36. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 37v: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster i. W. 2010, Bd. 1, S. 78, Bd. 2, S. 459.
  37. C. Plinius Secundus, Naturalium historiae 8, 103 (C. Plinius Secundus d.Ä., Naturkunde, hg. von Roderich König und Gerhard Winkler, Bd. 8, München 1976, S. 82); danach u. a. Vinzenz von Beauvais, Speculum naturale, lib. 19, cap. 121, Douai 1622, Sp. 1448; Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 170.
  38. „[…] volpes, animal […] sollertia dirum“: C. Plinius Secundus, Naturalium historiae 8, 103 (C. Plinius Secundus d.Ä., Naturkunde, hg. von Roderich König und Gerhard Winkler, Bd. 8, München 1976, S. 82); „ […] fraudulentum animal insidiisque decipiens“: Isidor von Sevilla, Etymologiae 12,2,29: Isidor, Etymologiarum sive Originum libri, hg. von Wallace M. Lindsay, Oxford 1911; weitere Belege bei: Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 170.
  39. Claudius Aelianus, De natura animalium 6,24: Aeliani. De natura animalium […], ed. Rudolph Hercher, Paris 1858, S. 102.
  40. Claudius Aelianus, De natura animalium 6,24: Aeliani. De natura animalium […], ed. Rudolph Hercher, Paris 1858, S. 102.
  41. Vgl. zu der im „Physiologus“ rezipierten nichtchristlichen Literatur: Ps. Oppian, Kynegetika I, 433, hg. von Manolis Papathomopoulus, Oppianus Apameensis Cyenegetica, München/Leipzig 2003, S. 20; weitere Belege: Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 169). In einer im frühen 15. Jh. angefertigten Kurzfassung des „Physiologus“ („Abbreviatio phisologi“) ist nur diese Angabe zum Fuchs übriggeblieben: „Vulpes se simulans defunctam quando famescit / Ut volucrem capiat talem fraudem quia nescit“ (Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter, Tübingen 1976 [Hermaea, 38], S. 50).
  42. Belege aus der Antike: Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 169; Belege aus dem Mittelalter: Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter, Tübingen 1976 (Hermaea, 38), S. 188f.; vgl. auch Edward MacCurdy, The notebooks of Leonardo da Vince, Bd. 2, London 1948, S. 472; neuzeitliche zoologische Literatur: Brehm’s Tierleben, Bd. 12: Bd. Säugetiere 3, Leipzig/Wien 1915, S. 173; Grzimek’s Tierleben, Bd. 12, Zürich 1972, S. 250. Moderne Autoren schließen die Möglichkeit einer solchen Praxis nicht aus: Roger Burrows, Knut Matzen, Der Fuchs, München/Wien/Zürich 1981, S. 140; dagegen aber: Birgit Kehne, Formen und Funktionen der Anthropomorphisierung in Reineke Fuchs Dichtungen, Frankfurt am Main 1992 (Europäische Hochschulschriften, R. I, 1348), S. 63, Anm. 139.
  43. Francesco Sbordone, Physiologi graeci singulas variarum aetatum recensiones, Mailand usw. 1936, S. 57–59, cap. 15; zur lateinischen Tradition: Theobaldi Physiologus, ed. P. T. Eden, Leiden/Köln 1972, S. 44–47; Physiologus Latinus, versio Y, ed. Francis J. Carmody, Berkeley/Los Angeles 1941 (University of California Publications in Classical Philology 12, Nr. 7), S. 116; Alfons Mayer, Der waldensische Physiologus, in: Festschrift Konrad Hofmann […], Erlangen/Leipzig 1889 (Romanische Forschungen, 5), S. 392–418, hier 412f. („De la volp“); Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter Tübingen 1976 (Hermaea, 38), S. 188f.
  44. Philippe de Thaün, um 1121 (Le Bestiare, v. 1775–1826, ed. Emmanuel Walberg, Lund/Paris 1900, S. 66f.); in zwei Versionen aus dem 13. Jh. der Text des Pierre de Beauvais (Le Bestiaire [version courte], ed. Guy R. Mermier, Paris 1977, S. 44f.); ferner Gervasius von Tilbury, Bestiarium, v. 655–684, in: Bestiari medievali, ed. Luisa Moroni, 2. Auflage, Turin 1996, S. 324–327; Cynthia White, From the Ark to the Pulpit. An Edition and Translation of the „Transitional“ Northumberland Bestiary (13th Century), Löwen 2009 (Université Catholique de Louvain. Publications de l’Institut d’études médiévales. Textes, Études, Congrès, 24), S. 78; Richard de Fournival, Le bestiaire d’amour, in: ebd., S. 416; Ein tosko-venezianischer Bestiarius, hg. von Max Goldstaub und Richard Wendriner, Halle a. d. S. 1892, S. 403–407.
  45. Isidor von Sevilla, Etymologiae 12,2,29: Isidor, Etymologiarum sive Originum libri, hg. von Wallace M. Lindsay, Oxford 1911; Hrabanus Maurus, De rerum naturis VIII,1, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1864, Sp. 225: „[…] fraudulentum animal insidiisque decipiens […] Vulpes enim mystice diabolum dolosum, vel haereticum callidum, sive peccatorem hominem significat.“
  46. Albertus Magnus, De animalibus 22, tract. 2, cap. 1, Nr. 110, ed. Hermann Stadler, Münster i. W. 1920 (Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters, 16), S. 1427–1428; Thomas von Cantimpré, Liber de natura rerum 4, 108, 43, ed. Helmut Boese, Berlin/New York 1973, S. 171f.; Der jüngere Physiologus, in: Friedrich Wilhelm (Hg.), Denkmäler deutscher Prosa des 11. und 12. Jahrhunderts, München 1960 (Germanistische Bücherei, 3), S. 22; Konrad von Megenberg, Buch von der Natur, cap. 69, hg. Franz Pfeiffer, Stuttgart 1861, S. 163f.; Vinzenz von Beauvais, Speculum naturale 19, 122, zit. nach: ders., Speculum quadruplex, Bd. 1, Douai 1624, Sp. 1450.
  47. Ps.-Hieronymus, Epistula 19, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 30, Paris 1844, Sp. 187; Isidor, Etymologiae 12,2,29: Isidor von Sevilla, Etymologiarum sive Originum libri, hg. von Wallace M. Lindsay, Oxford 1911; Hrabanus Maurus, De rerum naturis VIII,1, in: Jean-Paul Migne (Hg.), Patrologia latina 111, Paris 1864, Sp. 225; ders., Allegoriae in Sacram Scripturam, in: ebd., Bd. 112, Paris 1852, Sp. 1084; Petrus Damiani, De bono religiosi status […] tropologia, in: ebd., Bd. 145, Paris 1853, Sp. 770f.; weitere Belege bei Nikolaus Henkel, Studien zum Physiologus im Mittelalter Tübingen 1976 (Hermaea, 38), S. 188f.
  48. Hermann Heinrich Frey, Biblisch Thierbuch, Leipzig 1595, Bl. 292v–302v; Ulysse Aldovrandi, De quadrupedibus digitatis viviparis libri III, Bologna 1621, S. 195–222, hier 215 („Moralia“); Nicolas Caussin S.J., Polyhistor symbolicus, Köln 1623, S. 368; Johann Baptist Hofer S.J., Nützliche Geschichten und annehmliche Exempel oder Beispiele der Tiere, Ingolstadt 1739, S. 1032f.; vgl. Adam Breysig, Wörterbuch der Bildersprache, Leipzig 1830, S. 281.
  49. Josef Strzygowski, Der Bilderkreis des griechischen Physiologus, Leipzig 1899, S. 23f., Taf. VI; ders., Der illustrierte Physiologus in: Byzantinische Zeitschrift 10, 1901, S. 218–222, hier 221; zur Handschrift: Otto Demus, Bemerkungen zum Physiologus von Smyrna, in: Jahrbuch der österreichischen Byzantinistik 25, 1976, S. 235–257; Kathleen Corrigan, The Smyrna Physiologus and eleventh-century monasticism, in: Work and worship of Theotokos Evergetis 1050–1200. Belfast byzantine enterprises, Belfast 1997 (Belfast Bzantine texts and transmissions 6,2), S. 201–212.
  50. Bern, Burgerbibliothek, cod. Bong. 318, fol. 14v: Christoph von Steiger, Otto Homburger (Hg.), Physiologus Bernensis. Voll-Faksimile des Codex Bongarsianus 318 der Burgerbibliothek Bern, Basel 1964.
  51. Marianne Reuter, Text und Bild im Codex 132 der Bibliothek von Montecassino „Liber Rabani de originibus rerum“, München 1984 (Münchener Beiträge zur Mediävistik und Renaissance-Forschung 34), S. 112f.; Giulia Orofino, I codici decorati dell’archivio di Montecassino, Bd. II,2, Rom 2000, S. 50–86, hier 67.
  52. Debra Hassig, Medieval Bestiaries. Text, Image, Ideology, Cambridge 1995, S. 62–71, Abb. 57–66.
  53. Raymond Lulle, Le livre des bêtes. Version française du XVe siècle, ed. Armand Llinarès, Paris 1964 (Bibliothèque française et romane, Serie B: Textes et documents, 3), Taf. II nach S. 64.
  54. Ulrike Spyra, Das „Buch der Natur“ Konrads von Megenberg. Die illustrierten Handschriften und Inkunabeln, Köln-Weimar-Weimar 2005 (Pictura et Poesis, 19), S. 386, Nr. 69 („fuhs/vulpis“); zu volksprachlichen Handschriften und Drucken: Ulrike Bodemann und Nobert H. Ott, 22. Buch der Natur, in: Katalog der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters, Bd. 3, München 2011, S. 5–67.
  55. Johann Adam Breysig, Wörterbuch der Bildersprache, Bd. I, Leipzig 1830, S. 226.
  56. Hans-Jörg Uther, Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1987, Sp. 447–478, hier 488f.
  57. Klaus Grubmüller, Zur Geschichte der Fabel in Antike und Mittelalter, in: Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 20–33; Enzo Degani, Griechische Literatur bis 300 v. Chr., in: Heinz-Günther Nesselrath (Hg.), Einleitung in die griechische Philologie, Stuttgart/Leipzig 1997, S. 171–245, hier 193.
  58. Vatikanstadt, Museo Etrusco Gregoriano: Francis Klingender, Animals in art and thought to the end of the Middle Ages, hg. von Evelyn Antal und John Harthan, London 1971, S. 85, Abb. 76.
  59. Zur Überlieferung: Léopold Hervieux, Les fabulistes latins, Bd. 2, Paris 1894.
  60. Hans-Jörg Uther, Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1987, Sp. 447–478, hier 449f.; Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60); Ulrike Bodemann und Kristina Domanski, 37. Fabeln, in: Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, München 2012, S. 194–393.
  61. Avianus, Fabula XL, in: The Fables of Avianus, ed. Robinson Ellis, Oxford 1887, S. 44; Aviani „Fabulae“, ed. Antonius Guaglianone, Turin 1958, S. 70f.
  62. Zur Überlieferung: Almut Suerbaum, Litterae–mores. Zur Textgeschichte der mittelalterlichen Avian-Kommentare, in: Klaus Grubmüller (Hg.), Schulliteratur im späten Mittelalter, München 1999 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 69), S. 383–434; Michael Baldzuhn, Avian, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 11, Berlin 2004, Sp. 195–204.
  63. Aaron E. Wright, The Fables of ,Walter of England‘, Toronto 1997 (Toronto Medieval Texts, 25), S. 49f. (Nr. 13: De vulpe et aquila) 53f. (Nr. 15: De vulpe et coruo), 89–91 (Nr. 33: De vulpe et grue), 101f. (Nr. 38: De lupo et vulpe), 120–123 (Nr. 46: De lupe et vulpe); Gerd Dicke, Äsop, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 11, Berlin 2004, Sp. 141–163, bes. Sp. 146–150.
  64. Léopold Hervieux, Les fabulistes latins, Bd. 1, Paris 1883, S. 702–716; Bd 2, S. 787–812.
  65. Norbert H. Ott, Kurzbeschreibung der illustrierten Handschriften, in: Horst Wenzel und Christina Lechtermann (Hg.), Beweglichkeit der Bilder. Text und Imagination in den illustrierten Handschriften des „Welschen Gastes“ von Thomasin von Zerclaere, Köln/Weimar/Wien 2002 (Pictura et Poesis 15), S. 257–265.
  66. Henrike Lähnemann, 108. Hugo von Trimberg, ,Der Renner‘, in: Katalog der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters, Bd. 11, Lfg. 1, 2024, S. 56–109.
  67. Die Handschriften stammen vor allem aus dem alemannischen Raum: Ulrike Bodemann und Kristina Domanski, 37. Fabeln, hier 37.1: Ulrich Boner, ,Der Edelstein‘, in: Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, München 2012, S. 197–270.
  68. Klaus Grubmüller, Meister Esopus. Untersuchungen zu Geschichte und Funktion der Fabel im Mittelalter, München 1977 (Münchener Texte und Untersuchungen, 56); Gerd Dicke, Heinrich Steinhöwels Esopus und seine Fortsetzer. Untersuchungen zu einem Bucherfolg der Frühdruckzeit, Tübingen 1994 (Münchener Texte und Untersuchungen, 103); Fabula in situ: Äsopische Fabelstoffe in Text, Bild und Gespräch, Berlin/München/Boston 2014 (Scrinium Friburgense, 37); vgl. Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ […], Köln/Weimar/Wien 1996 (Niederdeutsche Studien, 35), S. 49–58; zu den Holzschnitten ebd., S. 516–547, Abb. 2–192.
  69. Thomas Kaeppeli, Scriptores ordinis praedicatorum medii aevi, Bd. I, Rom 1970, S. 250 253, Nr. 699; Ulrike Bodemann, ,Speculum sapientiae‘, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 9, Berlin 1995, Sp. 65–67.
  70. Ulrike Bodemann, Die Cyrillusfabeln und ihre deutsche Übersetzung durch Ulrich von Pottenstein. Untersuchungen und Editionsprobe, München/Zürich 1988 (Münchener Texte und Untersuchungen, 93), bes. S. 50–53 zu den lateinischen Handschriften und Drucken, S. 55–72 und 282 zu den deutschen vor allem aus dem baierisch-österreichischen Sprachraum, S. 216–254 zur literarischen Rezeption.
  71. Patrick Olivelle, Pañcatantra. The Book of Indiaʼs Folk Wisdom, Oxford 1997; Ruprecht Geib, Zur Frage nach der Urfassung des Pancatantra, Wiesbaden 1969; Arnold Hottinger, Kalila und Dimna. Ein Versuch zur Darstellung der arabisch-altspanischen Übersetzungskunst, Bern 1958 (Romanica Helvetica, 65).
  72. Friedmar Geissler, Handschriften und Drucke des Directorium vitae humanae und des Buches der Beispiele, in: Mitteilungen des Institutes für Orientforschung 9, 1963, S. 433–461; Regina Cermann, Der Bidpai Ms. 680 in Chantilly, Magisterarbeit (masch.) Freie Universität Berlin 1991.
  73. 20. Antonius von Pforr, ,Buch der Beispiele der alten Weisen‘, in: Katalog der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters, Bd. 2, München 1996, S. 360–392. Darin etwa die Fabeln von Fuchs und Affe (I,9), Fuchs und Chamäleon (I, 26), Fuchs als Pilger (I, 24), Fuchs und Hahn (II, 15), Fuchs als Ratgeber (XIII), Fuchs und Schelle (II,3): Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 196f., S. 202, 209, 217, 235, 245f.
  74. Reinhard Dithmar, Die Fabel. Geschichte, Struktur, Didaktik, 7. Aufl., Paderborn 1988; Regine Timm, Spiegel kultureller Wandlungen, Hamburg/Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 1).
  75. Jean-Thiébault Welter, L’Exemplum dans la littérature religieuse et didactique du moyen âge, Paris/Toulouse 1927, S. 278; Frederic C. Tubach, Index exemplorum. A Handbook of medieval religious tales, Helsinki 1969 (FF Communications, 204), S. 174.
  76. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 196f., S. 196, Nr. 170.
  77. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 197–201, Nr. 171.
  78. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 202–207, Nr. 172–175.
  79. Renate Bebermeyer, Fuchs als Beichtvater, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 480–484.
  80. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 207f., Nr. 176.
  81. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 208f., Nr. 177.
  82. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 209, Nr. 178.
  83. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 209, Nr. 179.
  84. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 210, Nr. 180.
  85. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 210, Nr. 181.
  86. Hans-Jörg Uther, Fuchs und Flöhe, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 484–486.
  87. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 210f., Nr. 182.
  88. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 211–214, Nr. 183.
  89. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 214, Nr. 184.
  90. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 91–102; Diann D. Rusch-Feja, Fuchs und Gänse, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 486–489; Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 214, Nr. 185.
  91. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 214f., Nr. 186.
  92. Karl Reichl, Fuchs und Hahn, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 494–498; Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 215–218, Nr. 187; Manfred Bambeck, Das Sprichwort im Bild. "Der Wald hat Ohren, das Feld hat Augen";. Zu einer Zeichnung von Hieronymus Bosch, Stuttgart 1987 (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1987, Nr. 10), S. 40–48.
  93. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 218f., Nr. 188.
  94. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 219, Nr. 189.
  95. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 189, Nr. 190.
  96. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 219f., Nr. 191.
  97. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 220, Nr. 192.
  98. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 220f., Nr. 193.
  99. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 221, Nr. 194.
  100. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 221f., Nr, 195.
  101. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 223–226, Nr. 196.
  102. Wolfgang Maaz, Fuchs und Kranich, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 503–511.
  103. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 226f., Nr. 197.
  104. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 227, Nr. 198.
  105. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 227–228, Nr. 199–200.
  106. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 228–233, Nr. 201.
  107. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 234, Nr. 202.
  108. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 234f., Nr. 203.
  109. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 235f., Nr. 204.
  110. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 236–243, Nr. 205; Barbara Tiemann, Fabel und Emblem. Gilles Corrozet und die französische Renaissance-Fabel, München 1974 (Humanistische Bibliothek, Reihe 1, 18), Abb. 3–11; Reinhard Dithmar, Martin Luthers Fabeln und Sprichwörter, Darmstadt 1995, S. 53.
  111. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 243f., Nr. 206.
  112. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 244f., Nr. 207.
  113. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 245, Nr. 208.
  114. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 246, Nr. 209.
  115. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 246f., Nr. 210.
  116. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 247, Nr. 211.
  117. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 70–75; Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 248–251, Nr. 212. Mit dem gleichen Inhalt wird auch eine Fabel mit Wolf und Kranich überliefert.
  118. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 251f., Nr. 213.
  119. Ines Köhler, Fuchs und saure Trauben, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 527–534; Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 252–255, Nr. 214.
  120. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 255f., Nr. 215.
  121. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 256–258, Nr. 216–217.
  122. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 258f., Nr. 218.
  123. Die Fabel handelt vom Triumph des kleineren, klügeren Tiers über das stärkere, unüberlegt handelnde (auch Bärin und Löwin): Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 259., Nr. 219; Hans-Jörg Uther, Fuchs vergewaltigt die Bärin, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1997, Sp. 478–480.
  124. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 260–263, Nr. 220–221.
  125. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 263f., Nr. 222.
  126. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 264–267, Nr. 223.
  127. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 267–270, Nr. 224.
  128. Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 270f., Nr. 225.
  129. Adalbert Elschenbroich, Die deutsche und die lateinische Fabel in der frühen Neuzeit, Bd. 2: Grundzüge einer Geschichte der Fabel in der frühen Neuzeit: Kommentar zu den Autoren und Sammlungen, Tübingen 1990.
  130. Philipp Melanchthon, Unterricht der Visitatorn an die Pfarhern ym Kurfurstenthum zu Sachssen, Wittenberg 1528, Bl. [44]v.
  131. Martin Luther, Etliche Fabeln aus Esopo von D. M. L. verdeudscht, Jena 1557; vgl. Reinhard Dithmar (Hg.), Martin Luthers Fabeln und Sprichwörter, Darmstadt 1995, S. 42–43 und 53.
  132. Reinhard Dithmar (Hg.), Martin Luthers Fabeln und Sprichwörter, Darmstadt 1995, S. 122–124 und 222–224.
  133. John Landwehr, Fable-Books Printed in the Low Countries. A Concise Bibliography until 1800, Niewkoop 1963; Christian Ludwig Küster, Illustrierte Aesop-Ausgaben des 15. und 16. Jahrhunderts, Bd. 1–2, Diss. phil. Universität Hamburg 1970 (masch.); P. Thoen, Aesopus Dorpii. Essai sur l’Ésope latin des temps modernes, in: Humanistica Lovaniensia 19, 1970, S. 241–316; Edgar Papp, Deutsche Fabeln um 1700, in: Klaus Garber und Wilfried Kirschner (Hg.), Zwischen Renaissance und Aufklärung […], Amsterdam 1988 (Chloe. Beihefte zum Daphnis, 8), S. 201–246. Weithin bekannt war die Nachdichtung des Jean Boudoin (Les fables dʼÉsope Phrygien. Illustrées de Discours Moraux, Philosophiques, et Politiques. Avec des Reflexions morales, Bruxelles 1669): Gianni Mombello, Les éditions des Fables dʼÉsope par Jean Baudoin, in: Jan Goossens und Timothy Sodmann (Hg.), Third International Beast Epic, Fable and Fabliau Colloquium, Münster, 1979, Köln/Wien 1981 (Niederdeutsche Studien, 30), S. 196–216.
  134. Burkard Waldis, Esopus. 400 Fabeln und Erzählungen nach der Erstausgabe von 1548, hg. von Ludger Lieb, Jan Mohr, Herfried Vögel, Bd. 1–2, Berlin 2011 (Frühe Neuzeit, 154); Inci Bozkaya, Der „Esopus“ des Burkard Waldis und die Fabel der Frühen Neuzeit. Gattungstradition und -transformation, Autorisierungsstrategien, Deutungsmöglichkeiten, Berlin 2019 (Frühe Neuzeit, 228)
  135. Sebastiaan S. Hesselink, Agnes M. L. Kerssemakers, Fable Books, in: dies. (Hg.), The Children’s World of Learning. 1480–1880. With some Additions Printed in the Twentieth Century. A Collection of Printed Books, Manuscripts, Broadsides and Prints Illustrating Four Centuries of Education and Popular Culture in Western Europe with Emphasis on the Low Countries, Bd. 2, Leiden/Boston 2002, S. 765–815; Arthur Weststeijn, The Power of „Pliant Stuff“. Fables and Frankness in Seventeenth-Century Dutch Republicanism, in: Journal of the History of Ideas 72, 2011, S. 1–27.
  136. Pierre Millot, Les fables d’Aesope, traduite fidèlement du Grec […], Bourg-en-Bresse 1646; Jean Boudoin, Les fables dʼÉsope Phrygien. Illustrées de Discours Moraux, Philosophiques, et Politiques. Avec des Reflexions morales, Bruxelles 1669; Gianni Mombello, Les éditions des Fables dʼÉsope par Jean Baudoin, in: Jan Goossens und Timothy Sodmann (Hg.), Third International Beast Epic, Fable and Fabliau Colloquium, Münster, 1979, Köln/Wien 1981 (Niederdeutsche Studien, 30), S. 196–216.
  137. Jean de La Fontaine, Fables choisies, mises en vers, Paris 1668.
  138. Kristin Eichhorn, Die Kunst des moralischen Dichtens. Positionen der aufklärerischen Fabelpoetik im 18. Jahrhundert, Würzburg 2013.
  139. Ulrike Bodemann, Katalog illustrierter Fabelausgaben 1461–1990, bearb. von Birgitta vom Lehn und Maria Platte, Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 2), S. 77f., Nr. 118.
  140. Gotthold Ephraim Lessing, Fabeln. Drei Bücher. Nebst Abhandlungen mit dieser Dichtungsart verwandten Inhalts, Berlin 1759; ders., Definition einer Fabel, Gebrauch von Tieren in einer Fabel, Leipzig 1774; Karl August Ott, Lessing und La Fontaine. Von dem Gebrauch der Tiere in der Fabel, in: Germanisch-romanische Monatsschrift N.F. 9, 1959, S. 235–266.
  141. So in der Ausgabe von 1759: Nr. I,6: Der Affe und der Fuchs; Nr. I,21: Der Fuchs und der Storch; Nr. II, 14 (nach Aesop, Phaedrus): Der Fuchs und die Larve; Nr. II,15 (nach Aesop, Phaedrus): Der Rabe und der Fuchs; Nr. II, 19: Der Fuchs und der Tiger (nach Aesop); Nr. II, 22 (nach Aesop): Der Fuchs; Nr. II, 26 (nach Aesop, Phaedrus): Der Hirsch und der Fuchs; Nr. III,29: Der Adler und der Fuchs.
  142. Die zween Fuechse (1759); Der Wolf und der Fuchs (1784); Der Widder, der Fuchs und die Ziege (1792); Der Baer, der Fuchs und der Esel (1795); Der Fuchs, der Panther und der Dachs (1796); Der Loewe und der Fuchs (1798); Der Loewe, der Fuchs und der Esel (nach Luther, 1798); Der Fuchs und der Hund (1801); Der Fuchs und der Baer (1804); Der Fuchs und der Loewe (1807); Die zween Fuechse (1808), in: Gottlieb Konrad Pfeffel, Politische Fabeln, hg. von Helmut Popp, Nördlingen 1987, S. 20–22, 79f., 150f., 213, 240f., 292, 295, 305, 315, 337f. und 351f; Karl Emmerich, Gottlieb Konrad Pfeffel als Fabeldichter. Ein Beitrag zur Geschichte der Fabel im 18. Jahrhundert, in: Weimarer Beiträge 3, 1957, S. 1–46; Heinz Rölleke, Die deutsche Fabeldichtung im Umkreis der Französischen Revolution, in: Peter Habousek (Hg.), Die Fabel. Theorie, Geschichte und Rezeption einer Gattung, Berlin 1982, S. 146–182.
  143. Hans-Jörg Uther (Hg.), Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen 1–4. Nach der Grossen Ausgabe von 1857, textkritisch revidiert, kommentiert und durch Register erschlossen, München 1996, Bd. 4, S. 52–54 (Nr. 73: Wolf und Fuchs), 54f. (Nr. 74: Fuchs und Gevatterin), 56 (Nr. 75: Fuchs und Katze), 98 (Nr. 86: Fuchs und Gänse) und 311f. (Nr. 132: Fuchs und Pferd); Regina Freyberger, Märchenbilder – Bildermärchen. Illustrationen zu Grimms Märchen 1819–1945, Oberhausen 2009, S. 622, MI 691.
  144. Eugen Bormann, Otto Benndorf, Äsopische Fabel auf einem römischen Grabstein, in: Jahreshefte des Österreichischen Archivalischen Instituts in Wien 5, 1902, S. 1–13; Luigi Savignoni, Antike Darstellungen einer Äsopischen Fabel, in: ebd. 7, 1904, S. 72–81; Friedrich Imhoof-Blumer, Otto Keller, Tier- und Pflanzenbilder auf Münzen und Gemmen des klassischen Altertums, Leipzig 1889, Taf. 6, Nr. 7; Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 70.
  145. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 35, 67–71.
  146. Georg Thiele, Der illustrierte lateinische Aesop in der Handschrift des Ademar […], Leiden 1905 (Codices Graeci et Latini, Supplementum III), S. 35; Adolph Goldschmidt, An Early Manuscript of the Aesop Fables of Avianus and Related Manuscripts, Princeton 1947 (Studies in Manuscript Illumination, 1), S. 32.
  147. Leiden, Universiteitsbibliotheek, Cod. Voss. Lat. 8° 15: Georg Thiele, Der illustrierte lateinische Aesop in der Handschrift des Ademar […], Leiden 1905 (Codices Graeci et Latini, Supplementum III).
  148. Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 148 Gud. Lat. 10, fol. 61v-83, 10. Jh.: Otto von Heinemann, Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel. Abt. 4: Die Gudischen Handschriften: Die griechischen Handschriften bearbeitet von Franz Köhler; Die lateinischen Handschriften bearbeitet von Gustav Milchsack, Wolfenbüttel 1913, S. 164–167.
  149. New York, Public Library, Ms. Spencer 50: Jonathan J. G. Alexander u. a. (Hg.), The Splendor of the Word […], New York 2005, S. 427–430, Nr. 100; Los Angeles, The John P. Getty Museum, Ms. Ludwig XV 1: Anton von Euw und Joachim M. Plotzek, Die Handschriften der Sammlung Ludwig, Bd. 4, Köln 1985, S. 141–154, Abb. 39–50.
  150. Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek, cod. in scrin. 47: Tilo Brandis, Die Codices in Scrinio der Staats- und Universitätsbibliothek 1–110, Hamburg 1972 (Katalog der Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg VII), S. 102f.
  151. Text: Marie de France, Fables, hg. und übers. von Harriet Spiegel, 2. Aufl., Toronto 1994; illustrierte Handschriften: Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 2173: Françoise Vielliard, Sur la tradition manuscrite des fables de Marie de France, in: Bibliothèque de lʼÉcole des chartes 147, 1989, S. 371–397; Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 24428: Françoise Fery-Hue, 8. Paris, Bibliothèque nationale de France, fr. 24428, in: Maria Careri u. a. (Hg.), Album de manuscrits français du XIIIe siècle. Mise en page et mise en texte, Rom 2001, S. 31–34.
  152. Norbert H. Ott, Kurzbeschreibung der illustrierten Handschriften, in: Horst Wenzel und Christina Lechtermann (Hg.), Beweglichkeit der Bilder. Text und Imagination in den illustrierten Handschriften des „Welschen Gastes“ von Thomasin von Zerclaere, Köln/Weimar/Wien 2002 (Pictura et Poesis, 15), S. 257–265.
  153. Leiden, Universiteitsbibliotheek, VGG F 4, fol. 95v, Augsburg, 1402: Henrike Lähnemann, 108. Hugo von Trimberg, ,Der Renner‘, in: Katalog der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters, Bd. 11, Lfg. 1, 2024, S. 56–109, Nr. 108.0.9.
  154. Jürgen Werinhard Einhorn, Der Bilderschmuck der Handschriften und Drucke zu Ulrichs von Pottenstein ,Buch der natrlichen Weisheit‘, in: Hans Fromm, Wolfgang Harms und Uwe Ruberg (Hg.), Verbum et signum, München 1975, Bd. 1, S. 389–424; Abb. 1 und 17; Ulrike Bodemann und Kristina Domanski, 37. Fabeln, in: Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, München 2012, S. 271–326, Nr. 37.2: Ulrich von Pottenstein, Cyrillusfabeln. Darin etwa die Fabeln von Fuchs und Affe (I,9), Fuchs und Chamäleon (I, 26), Fuchs als Pilger (I, 24), Fuchs und Hahn (II, 15), Scheintoter Fuchs und Rabe (I,5), wissbegieriger Fuchs und Rabe (I,1), Fuchs und Schlange (I,23), Fuchs und Wiesel I und II (III, 11 und 8) u. a.: Gerd Dicke und Klaus Grubmüller, Die Fabeln des Mittelalters und der Neuzeit. Ein Katalog der deutschen Versionen und ihrer lateinischen Entsprechungen, München 1987 (Münstersche Mittelalter-Schriften, 60), S. 196f., S. 202, 209, 217, 235, 243, 245, 247, 257f.
  155. Kulturkosmos der Renaissance. Die Gründung der Bayerischen Staatsbibliothek, Ausstellungskatalog München 2008, S. 298f.
  156. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 52–56; Leopold Kretzenbacher, Heilsverkündigung und Tierfabel. Zu einem der Chorwandfresken von St. Georg in Rhäzüns, in: Walter Escher u. a. (Hg.), Festschrift für Robert Wildhaber, Basel/Bern 1973 (Schweizerisches Archiv für Volkskunde 68/69, 1972/1973), S. 308–322, Abb. S. 769–771.
  157. Irene Hueck, Exempla. Das Bildprogramm der Sala dei Notari zu Perugia, in: Römisches Jahrbuch der Bibliotheca Hertziana 39, 2009/2010, S. 9–41, besonders S. 25.
  158. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 32–43; Victor-Henry Debidou, Le Bestiaire sculpté du moyen âge en France, Paris 1961 (Grandes études d'art et dʼarchéologie, 2), Nr. 374f.; Wera von Blankenburg, Heilige und dämonische Tiere. Die Symbolsprache der deutschen Ornamentik im frühen Mittelalter, 2. Aufl., Köln 1975, S. 202, 272; Xenia Muratova, Les cycles des Bestiares dans le décor sculpté des églises du XIIe siècle dans le Yorkshire, et leur relation avec les manuscrits des Bestiaires enluminés, in: Alessandro Vitale-Brovarone und Gianni Mombello (Hg.), Atti del V Colloquio della International Beast Epic, Fable and Fabliau Society, Torino […] 1983, Alessandria 1987, S. 337–354; Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 214–217; Götz Ruempler, Tiere in der plastischen Kunst des Mittelalters, Münster 2017, S. 34f.
  159. E. Rombauts und A. Welkenhuysen (Hg.), Aspects of the Medieval Animal Epic, Löwen/Den Haag 1975, Frontispiz. – Weitere Beispiele: Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 43–52, 70; Isabel Mateo Gomez, Fabulas refranes y emblemas en las sillerrias de coro goticas españolas, in: Archivo español de arte 49, 1976, S. 145–160; Götz Ruempler, Tiere in der plastischen Kunst des Mittelalters, Münster 2017, S. 34f.
  160. L. Herrmann (Hg.), Les Fables antiques de la Broderie de Bayeux, Bruxel-les-Berchem 1964, S. 19; Daniel Terkla, Cut on the Norman Fabulous Borders and Visual Glosses in the Bayeux Tapestry, in: Word & Image 11, 1995, S. 264–290; weitere Beispiele: Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 56–62.
  161. Guy de Tervarent, Les animaux symboliques dans les bordures des tapisseries bruxelloises au XVIe siècle, Brüssel 1968 (Académie royale de Belgique, Mémoires, 13, 5), S. 34f. und Abb. 28f.
  162. Dora Lämke, Mittelalterliche Tierfabeln und ihre Beziehung zur bildenden Kunst in Deutschland, Diss. phil. Greifswald 1937 (Deutsches Werden. Greifswalder Forschungen zur Deutschen Geistesgeschichte, 14), S. 62–66.
  163. Zahlreiche Beispiele für verschiedene Fabelmotive: Lilian M. C. Randall, Images in the Margins of Gothic Manuscripts, Berkeley 1966, S. 100–103.
  164. Lucy Freeman Sandler, The Peterborough Psalter in Brussels and other Fenland Manuscripts, London 1974, S. 146 und Abb. 61.
  165. Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. lat. 1857, fol. 86r: E. Rombauts und A. Welkenhuysen (Hg.), Aspects of the Medieval Animal Epic, Löwen/Den Haag 1975, Taf. III.
  166. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 214–217; Götz Ruempler, Tiere in der plastischen Kunst des Mittelalters, Münster 2017, S. 34f.
  167. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 199–208.
  168. Götz Ruempler, Tiere in der plastischen Kunst des Mittelalters, Münster 2017, S. 35.
  169. Wolfgang Franz, Historia Animalium Sacra […], Wittenberg 1613, S. 184; Beispiele bei: Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 55–86; Krone und Schleier. Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern, Ausstellungskatalog Bonn, München 2005, S. 531, Nr. 485.
  170. Eckhard Michael (Bearb.), Die Inschriften des Lüneburger St. Michaelis-Klosters und des Klosters Lüne, Wiesbaden 1984 (Die Deutschen Inschriften, 24; Die Deutschen Inschriften. Göttinger Reihe, 2), S. 136f., Nr. 57.
  171. New York, The Pierpont Morgan Library, Ms. M 905, fol. 186r: Nürnberg 1300–1500. Kunst der Gotik und Renaissance, Ausstellungskatalog Nürnberg und New York, München 1986, S. 186–191, Nr. 53.
  172. Walter Levy Strauss (Hg.), The illustrated Bartsch, Bd. 13/2, New York 1984, S. 367, Nr. 201.
  173. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 31–54.
  174. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 163–180.
  175. Stundenbuch, England, um 1300, Boston, Mass. Walters Art Gallery, W. 102, fol. 76v–77r: E. Rombouts und A. Welkenhuysen (Hg.), Aspects of the medieval Animal Epic, Löwen-Den Haag 1975, S. 251f., Abb. 5.
  176. Christian L. Küster, Die gedruckte Fabelillustration im 15. und 16. Jahrhundert, in: Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 34–49.
  177. GW 04839: Sabine Häußermann, Die Bamberger Pfisterdrucke. Frühe Inkunabelillustration und Medienwandel. Berlin 2008 (Neue Forschungen zur Deutschen Kunst, 9). Die Handschriften stammen vor allem aus dem alemannischen Raum: Ulrike Bodemann und Kristina Domanski, 37. Fabeln, hier 37.1: Ulrich Boner, ,Der Edelstein‘, in: Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 4/1, München 2012, S. 197–270.
  178. Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten, Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 89–91, Nr. 1–4; Kattrin Schlecht, Fabula in situ: Äsopische Fabelstoffe in Text, Bild und Gespräch, Berlin/München/Boston 2014 (Scrinium Friburgense, 37); Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ […], Köln/Weimar/Wien 1996 (Niederdeutsche Studien, 35), S. 49–58; zu den Holzschnitten ebd., S. 516–547, Abb. 2–192; ferner John J. McKendry, Aesop. Five Centuries of Illustrated Fables, New York 1964; Edward Hodnett, Aesop in England: The Transmission of Motifs in Seventeenth Century Illustration of Aesop’s Fables, Charlottesville 1979; Gianni Mombello, Le Raccolte Francese di Favole Esopiane dal 1480 alla Fine del Secolo XVI, Genf/Paris 1981.
  179. Nachdruck: Buch der Beispiele der Alten Weisen, Unterschneidheim 1970.
  180. Gabriele Faerno, Fabulae Centum ex antiquis auctoribus delectae […], Rom 1565: Ulrike Bodemann, Katalog illustrierter Fabelausgaben 1461–1990, bearb. von Birgitta vom Lehn und Maria Platte, Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 2), S. 19, Nr. 33 und öfter.
  181. Aesop, Fabel 43: Esope, Fables, hg. von Émile Chambry, Paris 1960, S. 22; Phädrus, Fabel I,7: Phèdre, Fables, hg. von Alice Brenot, Paris 1961 (Collection des Universités de France, 19), S. 6.
  182. Als Beispiel die Fabel vom Fuchs mit der Büste: Gabriele Faerno, Fabulae centum ex antiquis auctoribus delectae, Rom 1563, Nr. 66; Fabulae Aesopi graece et latine nunc denuo selectae, Leiden 1626 bzw. Amsterdam 1649; zur Überlieferung und Rezeption im 17. und 18. Jh.: Eckhart Leuschner, Persona, Larva, Maske. Ikonologische Studien zum 16. bis frühen 18. Jahrhundert, Frankfurt am Main usw. 1997 (Europäische Hochschulschriften, R. 28, 292), S. 265–278.
  183. Aesopi Phrygis fabulae, elegantissimis iconibus veras animalium species ad vivum adumbrantes / Schoene und kunstreiche Figuren uber alle Fabeln Esopi […] gerissen durch Vergilium Solis u. mit teutschen Reimen erkläret durch Hartman Schopper, Frankfurt 1566; darin z. B. S. 120: „Von dem Esel und dem Fuchß“; vgl. Ulrike Bodemann, Katalog illustrierter Fabelausgaben 1461–1990, bearb. von Birgitta vom Lehn und Maria Platte, Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 2), S. 22, Nr. 37.
  184. Eduard De Dene, De warachtighe fabulen der dieren, Brügge 1567: Ulrike Bodemann, Katalog illustrierter Fabelausgaben 1461–1990, bearb. von Birgitta vom Lehn und Maria Platte, Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 2), S. 23, Nr. 39; Dirk Geirnaert, Paul J. Smith, The Sources of the Emblematic Fable Book „De warachtighe fabulen der dieren“ (1567), in: John Manning, Karel Porteman, Marc van Vaeck (Hg.), The Emblem Tradition in the Low Countries. Selected papers of the Leuven International emblem conference, 18–23 August, 1996, Turnhout 1999, S. 23–38; Paul J. Smith, Landscape in Marcus Gheeraerts’s Fable Illustrations, in: Karl A. E. Enenkel, Walter Melion (Hg.), Landscape and the Visual Hermeneutics of Place, 1500–1700, Leiden/Boston 2021 (Intersections, 75), S. 124–157.
  185. Esbatement moral, des animaux […], Antwerpen 1578. Das Titelblatt zeigt den thronenden Löwen mit dem Fuchs und anderen Tieren.
  186. Joost van den Vondel, Vorsteliicke Warande der dieren. Dirk Pietersz. Pers, Amsterdam 1617, Nr. 7 (Fuchs und Kranich), 20 (Fuchs und Katze), 24 (Fuchs und Bienen), 25 (Fuchs und Adler), 31 (Fuchs und Papagei), 50 (Fuchs und Trauben), 54 (Fuchs ohne Schwanz), 74 (Löwe, Esel und Fuchs), 75 (Fuchs und Löwe), 78 (Fuchs, Hund und Hase), 79 (Fuchs und Affe), 81 (Fuchs und Bildwerk) und 106 (Fuchs und Bock); vgl. Hans-Joachim Raup: Vondel und das Problem der Fabeldichtung nach 1600. Anmerkungen zu ‚Vorsteliicke Warande der Dieren‘, in: Herman Vekeman, Herbert van Uffelen (Hg.), Jetzt kehr ich an den Rhein. Eine Aufsatzsammlung zu Vondels 400. Geburtstag, Köln 1987, S. 245–269.
  187. Pierre Millot, Les Fables d’Aesope traduites fidèlement du Grec avec un Choix de plusieurs autres Fables attribuées à Aesope par des Autheurs anciens, Bourg-en-Bresse 1646.
  188. Jean de la Fontaine, Fables choisies, Paris 1668, S. 5 (Fuchs und Hahn), 54 (Fuchs und Wolf); Armand Després, Les éditions illustrés des Fables de La Fontaine, Paris 1892; Jürgen Grimm, La Fontaines Fabeln im Spiegel der Buchillustration, in: Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 50–66, ferner ebd., S. 126–135, Kat.-Nr. 47–58; Alain-Marie Bassy, Les Fables de Fontaine. Quatre siècles d’illustration, Paris 1986.
  189. „Le Corbeau et le Renard“: Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 61.
  190. Fabularum Aesopicarum Delectus, Oxford 1698: Ulrike Bodemann, Katalog illustrierter Fabelausgaben 1461–1990, bearb. von Birgitta vom Lehn und Maria Platte, Frankfurt a. M./Berlin 1998 (Das illustrierte Fabelbuch, 2), S. 58, Nr. 91.e.
  191. Sittenlehre in Fabeln und Erzählungen für die Jugend. Nebst einer Abhandlung über die Frage: Sind die Fabeln eine Uebung für Kinder, oder sind sie es nicht?, Winterthur 1794, S. [101]; Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 198, Kat.-Nr. 132.
  192. Fuchs und Storch, in: Drei Dutzend Fabeln von Äsop mit ebensoviel Holzschnitten von Felix Hoffmann, Zürich 1968; Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 199, Kat.-Nr. 135; Blatt 6 („Fuchs“), in: G. E. Lessing Zwölf Fabeln (mit 11 Radierungen von Thomas Harndt), Berlin 1969: ebd., S. 219, Kat.-Nr. 159; Fuchs und Trauben, in: Gotthold Ephraim Lessing, Ausgewählte Fabeln, mit 5 Radierungen von Simon Dittrich, Neu-Isenburg 1977, S. 15: ebd., S. 220–221, Kat.-Nr. 162.
  193. Ecbasis cuiusdam captivi per tropologiam, hg. von Winfried Trillitzsch, Leipzig 1964; Udo Kindermann, ,Ecbasis captivi‘, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 2, Berlin 1979, Sp. 315–321.
  194. Jill Mann, Nivardus von Gent, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 6, Berlin 1987, Sp. 1170–1178; Gert Althoff und Christel Meier, Ironie im Mittelalter, Darmstadt 2011, S. 170–178; Christel Meier, Zwischen Komik und Grauen. Die Pervertierung des Zeremoniells in der lateinischen Tierdichtung, in: Anja Grebe und Nikolaus Staubach (Hg.), Komik und Sakralität, Frankfurt usw. 2005 (Tradition-Reform-Innovation 9), S. 41–63.
  195. Birgit Kehne, Formen und Funktionen der Anthropomorphisierung in Reineke-Fuchs-Dichtungen, Berlin/New York 1992 (Europäische Hochschulschriften, R. I, 1348); Danielle Buschinger, L’anthropomorphisme dans le ‚Reinhart Fuchs‘, in: Danielle Buschinger und Wolfgang Spiewok (Hg.), Tierepik im Mittelalter, Greifswald 1994 (Wodan, 44), S. 23–32.
  196. Jacob Grimm, Reinhart Fuchs, Berlin 1834, Vorrede S. XXf.
  197. Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 23. Erweiterte Auflage, bearbeitet von Elmar Seebold, Berlin/New York 1999, S. 377.
  198. Marion Darilek, Von emsigen Ameisen und schlafenden Löwen. Zu ‚narratio‘ und ‚moralisatio‘ im ‚Reinhart Fuchs‘, in: Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung 1, 2018, S. 15–51; Hermann Krapoth, Art. „Roman de Renart“, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 795–806; Klaus Düwel, Art. „Reineke Fuchs“, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 488–502.
  199. Roman de Renart, hg. von Helga Jauss-Meyer, München 1965 (Klassische Texte des Romanischen Mittelalters in zweisprachigen Ausgaben, 5); Jean R. Scheidegger, Le roman de Renart ou le texte de la dérision, Genf 1989 (Publications romanes et françaises, 188).
  200. Jean-Claude Mühlethaler, Satire et bestiaire – Figurativité animale et récriture dans ›Renart le Bestourné‹ de Rutebeuf, in: Gisela Febel, Georg Maag (Hg.), Bestiarien im Spannungsfeld zwischen Mittelalter und Moderne, Tübingen 1997, S. 48–61.
  201. Hubertus Menke, Ars vitae aulicae oder descriptio mundi perversi? Grundzüge einer Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Erzählthemas vom Reineke Fuchs, in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 89/99, 1975/1976, S. 94–136; Hermann Krapoth, Roman de Renart, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 801f.; Hubertus Menke, Bibliotheca Reinardiana, Bd. 1, Stuttgart 1992, S. 268–358.
  202. Zu dem in Handschriften aus dem 14. und 15. Jh. verbreiteten Text: Raymond Lulle, Le livre des bêtes. Version française du XVe siècle, ed. Armand Llinarès, Paris 1964 (Bibliothèque française et romane, Serie B: Textes et documents, 3).
  203. Der Text beruht auf einzelnen Teilen (Branche II, Va III, IV, XIV, I, X, VI, VIII) des altfranzösischen „Roman“: Fuchs Reinhart, hg. von Wolfgang Spiewok, Frankfurt a. M. 1977; Christian Scheffler, Die deutsche spätmittelalterliche Reineke-Fuchs-Dichtung und ihre Bearbeitungen bis in die Neuzeit, in: E. Rombauts und A. Welkenhuysen (Hg.), Aspects of the Medieval Animal Epic, Löwen/Den Haag 1975, S. 85–104; Klaus Düwel, Heinrich, Verfasser des ‚Reinhart Fuchs‘, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 3, Berlin/New York 1981, Sp. 666–687. Einzelne Teile des Romans wurden selbständig überliefert: Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 488–502, hier 489f.
  204. Anton Schwob, Die Kriminalisierung des Aufsteigers im mittelhochdeutschen Tierepos vom „Fuchs Reinhart“ und im Märe vom „Helmbrecht“, in: Wolfgang Spiewok (Hg.), Zur gesellschaftlichen Funktionalität mittelalterlicher deutscher Literatur, Greifswald 1984 (Deutsche Literatur des Mittelalters, 1), S. 42–67.
  205. Niclas Witton, Die Vorlage des Reinke de Vos, in: Jan Goossens und Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert Reynard Reynke, Köln/Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 1–159.
  206. https://de.wikipedia.org/wiki/Fabel#/media/Datei:San_Giovanni_Evangelista_in_Ravenna,_funeral_of_the_fox.jpg
  207. Jürgen Kühnel, Zum ‚Reinhart Fuchs‘ als antistaufischer Gesellschaftssatire, in: Rüdiger Krohn (Hg.), Stauferzeit. Geschichte, Literatur, Kunst, Stuttgart 1979 (Karlsruher kulturwissenschaftliche Arbeiten, 1), S. 71–86; Anton Schwob, Fride unde reht sint sêre wunt. Historiographen und Dichter der Stauferzeit über die Wahrung von Frieden und Recht, in: Karl Hauck u. a. (Hg.), Sprache und Recht. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters. Festschrift für Ruth Schmidt-Wiegand zum 60. Geburtstag, Berlin/New York 1986, S. 846–869; Jürgen Kühnel, Zum ‚Reinhart Fuchs‘ als antistaufischer Gesellschaftssatire, in: Stauferzeit. Geschichte, Literatur, Kunst, hg. von Rüdiger Krohn, Stuttgart 1979 (Karlsruher kulturwissenschaftliche Arbeiten, 1), S. 71–86.
  208. Ekkehard Kaufmann, Reinhart Fuchs, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, hg. von Adalbert Erler und Ekkehard Kaufmann, Bd. 4, Berlin 1990, Sp. 835–837; ferner: Sigrid Krause, Sanction ou impunité dans le Reinhart Fuchs, in: La justice au Moyen Âge. Sanction ou impunité?, Aix-en Provence 1986 (Senefiance, 16), S. 183–196; dies., Le droit dans le ‚Roman de Renart‘ et dans le ‚Reinhard Fuchs‘, in: Atti del V colloquio della international Beast Epic, Fabel and Fabliau Society, hg. von Gianni Mombello und Alessandro Vitale-Broverone, Alessandria 1987, S. 57–69; Sigrid Widmaier, Das Recht im ‚Reinhart Fuchs‘, Berlin 1993 (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Culturgeschichte der germanischen Völker, N. F. 102); dies., La mort du roi dans le Reinhart Fuchs, in: Reinardus 6, 1993, S. 199–208; Johannes Hütten, vremde mere im Tierepos? höhe minne und Eherechtsaspekte im Reinhart Fuchs, in: Vindaerinne wunderbaerer maere. Gedenkschrift für Ute Schwab, hg. von Monika Schulz, Wien 2013 (Studia medievalia septentionalia, 24), S. 181–204.
  209. Hansjürgen Linke, Form und Sinn des ,Fuchs Reinhart‘, in: Alfred Ebenbauer u. a. (Hg.), Strukturen und Interpretationen. Studien zur deutschen Philologie gewidmet Blanka Horacek, Wien/Stuttgart 1974 (Philologica Germanica, 1), S. 226–262; Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 490.
  210. Jan Goossens, Die Dycksche Handschrift und der Reinaert, in: Bertram Haller und Hans Mühl (Red.), Westfälische Universität Münster, Die Dycksche Handschrift, Berlin 1992 (Patrimonia, 44), S. 7–21; Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 490–493; Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999.
  211. Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 492–494.
  212. Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 494f.
  213. Fabula docet. Illustrierte Fabelbücher aus sechs Jahrhunderten. Ausstellungskatalog Wolfenbüttel 1983 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 41), S. 160, Nr. 89.
  214. Martin Lange, Goethes Quellen und Hilfsmittel bei der Bearbeitung des Reineke Fuchs, Dresden 1888 (Programm des Königl. Gymnasiums zu Dresden-Neustadt, 507); Johann Wolfgang von Goethe, Werke (Hamburger Ausgabe), hg. von Erich Trunz, Bd. 2, Hamburg 1958, S. 285–436, Kommentar S. 595–599.
  215. Lothar Schwab, Vom Sünder zum Schelmen. Goethes Bearbeitung des Reineke Fuchs, Frankfurt a. M. 1971 (Frankfurter Beiträge zur Germanistik, 13).
  216. Reineke Fuchs am Ende des philosophischen Jahrhunderts. Faksimile nach der Ausgabe Itzehoe und Crempe 1797. Mit einem Nachwort hg. von Hubertus Menke, Heidelberg 1980.
  217. Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 497.
  218. Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 497.
  219. Reineke der Fuchs, Leipzig 1840 (Deutsche Volksbücher, 15–17); Karl Simrock (Hg.), Die Deutschen Volksbücher gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit hergestellt, Bd. 1, Frankfurt a. M. 1845.
  220. Friedrich Rassmann, Reinike Fuchs, Heilbronn 1820 (Etui-Bibliothek der deutschen Classiker, 43); Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 496–497.
  221. Klaus Düwel, Reineke Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 11, Berlin/New York 2004, Sp. 497–498.
  222. Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 1588, Pikardie, 13. Jh.; ebendort, ms. fr. 20043, Frankreich, 13. Jh.; Oxford, Bodleian Library, Ms. Douce 360, 1339; Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. fr. 12584, Pikardie, 14. Jh.; ebendort, ms. Ars. 3335, östliches Frankreich, 14. Jh.; ebd., ms. fr. 1580, Frankreich, 2. Hälfte 14. Jh.; London, British Library, Add. Ms. 15229, Ende 15./Anfang 16. Jh.; Kenneth Varty, Reynard the Fox and the Smithfield decretals, in: Journal of the Warburg and Courtauld Institutes 26, 1963, S. 347–354. Handschriftenverzeichnis und Bibliographie zur Forschung: https://www.arlima.net/qt/renart_roman_de.html (20.09.2025).
  223. Patricia M. Gathercole, Illustrations of the „Roman de Renart“: manuscripts BN fr. 1581 and BN fr. 12584, in: Gesta 10, 1971, S. 39–44;
  224. Jan Goossens, Reynke, Reynaert und das europäische Tierepos. Gesammelte Aufsätze, Münster usw. 1998 (Niederlande-Studien, 20); ders., Reynke de Vos, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 2. Auflage, Bd. 8. Berlin/New York 1992, Sp. 12–20; Michael Schilling, Potenziertes Erzählen. Zur narrativen Poetik und zu den Textfunktionen von Glossator und Erzähler im „Reynke de vos“, in: Ludger Lieb, Stephan Müller (Hg.), Situationen des Erzählens: Aspekte narrativer Praxis im Mittelalter, Berlin/New York 2002, S. 191–216; ders., Sprechen und Erzählen in deutscher und lateinischer Tierdichtung vom 11. bis 17. Jahrhundert, Stuttgart 2021.
  225. Cambridge, University Library, Inc. 4 F 6.2 (3667); zur Überlieferung: Jan Goossens (Hg.), Die Reynaert-Ikonographie, Darmstadt 1983 (Texte zur Forschung, 47); Jan Goossens und Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert Reynard Reynke, Köln–Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27).
  226. Reynke de Vos, Lübeck: Mohnkopfdrucker (Hans von Gehetelen) 1498; Amand Berteloot, Loek Geeraedts (Hg.), Reynke de Vos – Lübeck 1498. Zur Geschichte und Rezeption eines deutsch-niederländischen Bestsellers, Münster 1998 (Niederlande-Studien, Kleinere Schriften, 5); zu den Vorlagen, u. a. 13 Holzschnitten zum „Dialogus creaturarum“, gedruckt 1483 von Johann Snell in Stockholm, sowie sechs Holzschnitten einer Magdeburger Aesop-Ausgabe von 1492: Raimund Vedder, Die Illustrationen in den frühen Drucken des Reynke de Vos, in: Jan Goossens, Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert, Reynard, Reynke. Studien zu einem mittelalterlichen Tierepos, Köln/Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 196–248 und 369–444 (Abb.).
  227. Wolfgang Harms, Reinhart Fuchs als Papst und Antichrist auf dem Rad der Fortuna, in: Frühmittelalterliche Studien 6, 1972, Abb. 129 vor S. 433 und Taf. L, Abb. 130.
  228. Wolfgang Harms, Reinhart Fuchs als Papst und Antichrist auf dem Rad der Fortuna, in: Frühmittelalterliche Studien 6, 1972, S. 418–440.
  229. Druckgraphik ADürer B. App. AB 3.11, Der Wandteppich im Schloss Michelfeld am Rhein, 1526, Blatt 1: Bernd Röcker, Der Teppich von Michelfeld. Anmerkungen zu zwei Holzschnitten Albrecht Dürers, in: Kraichgau 22, 2007, S. 163–169.
  230. Kenneth Varty, The earliest illustrated english Editions of „Reynard the Fox“; and their links with the earliest illustrated continental editions, in: Jan Goossens, Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert, Reynard, Reynke. Studien zu einem mittelalterlichen Tierepos, Köln-Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 160–195 und 369–444 (Abb.).
  231. Jan Goossens, Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert, Reynard, Reynke. Studien zu einem mittelalterlichen Tierepos, Köln/Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 224–226.
  232. Jan Goossens, Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert, Reynard, Reynke. Studien zu einem mittelalterlichen Tierepos, Köln/Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 227–236; Albrecht and Erhard Altdorfer, bearb. von Ursula Mielke, hg. von Holm Bevers und Ger Luijten, Rotterdam 1997 (F. W. H. Hollstein, The new Hollstein German engravings, etchings and woodcuts 1400–1700, 2), S. 243–252, Nr. W. 91–W. 127. Die 13 Illustrationen zu den Glossen stammen von einem Monogrammisten MB.
  233. VD 16, R 992; weitere Kopien: Frankfurt: David Zöpfel, 1562 und 1572 sowie Frankfurt: Johannes Wolf, 1572: VD 16, R 994 und 995.
  234. Raimund Vedder, Die Illustrationen in den frühen Drucken des Reynke de Vos, in: Jan Goossens, Timothy Sodmann (Hg.), Reynaert, Reynard, Reynke. Studien zu einem mittelalterlichen Tierepos, Köln/Wien 1980 (Niederdeutsche Studien, 27), S. 196–241.
  235. Vgl. Reineke Fuchs, mit einem Nachwort von Christian Scheffler, Hildesheim/New York 1977 (Deutsche Volksbücher in Faksimiledrucken, Reihe A, Bd. 9).
  236. F. W. H. Hollstein, Dutch and Flemish Etching, Engraving and Woodcut, ca. 1450–1700, Bd. 6, Amsterdam o. J., S. 202f.; 61 Zeichnungen Everdingens sind bekannt, 44 stimmen mit den Radierungen überein: Arthur M. Hind, Catalogue of Drawings by Dutch and Flemish artists preserved in the Department of Prints and Drawings in the British Museum, London 1926, Bd. 3, S. 95–101; vgl. Wilhelm Drugulin, Allart van Everdingen, Catalogue Raisonnée de toutes les estampes qui forment son oeuvre gravé, Leipzig 1873, S. 78–112.
  237. Johann Christoph Gottsched, Heinrichs von Alkmar Reineke der Fuchs, mit schönen Kupfern; Nach der Ausgabe von 1498 ins Hochdeutsche übersetzt, und mit einer Abhandlung, von dem Urheber, wahren alter und großen Werthe dieses Gedichtes versehen, Leipzig/Amsterdam 1752; Erwin Verzandvoort, Allart van Everdingen (1621–1675) and his illustrations for J. Chr. Gottsched's Reineke der Fuchs (Leipzig, 1752), in: Reinardus 8, 1995, S. 151–163.
  238. Johannes Hofmann, Allart van Everdingen und Goethes Reineke Fuchs, in: Zeitschrift für Bücherfreunde N. F. 12, 1920/21, S. 188–191; Peter-Christian Wegner, Goethes „Reineke Fuchs“ auf Porzellan, in: Keramos 173, 2001, S. 145–154.
  239. Hermann Mildenberger, Tischbein, Goethe und Reineke Fuchs, in: Johann Wolfgang Goethe, Reineke Fuchs. Mit Aquarellen […] von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, hg. von Hermann Mildenberger, Frankfurt am Main/Leipzig 2004, S. 7–38.
  240. Vgl. Überblick der Szenen und Namensliste der Tiere in den Ausgaben von 1817 bis 1877 im Vergleich mit der Folge von Allart van Everdingen, in: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 186–217 und Abb. B1–R9.
  241. Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 186–192.
  242. Reineke Fuchs von Wolfgang von Goethe mit Zeichnungen von Wihelm von Kaulbach, gestochen von R. Rahn und A. Schleich, München 1846: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 41–82; Johann Wolfgang von Goethe. Reineke Fuchs. Illustriert von Wilhelm von Kaulbach, hg. von Anja Grebe, Darmstadt 2014.
  243. Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 83–97.
  244. Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 98–124, Abb. K1–R 9.
  245. Die Geschichte von Reineke Fuchs für Kinder bearbeitet, München 1877: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 120–124.
  246. Reineke Fuchs. Ein Volksbuch. Aus den plattdeutschen Reimen in hochdeutsche Prosa aufs Neue getreu übertragen. Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. Für die Jugend bearbeitet, Leipzig 1836; Reineke Fuchs. Mit Holzschnitten, Berlin 1837: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 14–18.
  247. Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 19–28 und Abb. C 1–30; Johann Heinrich Ramberg und Dietrich Wilhelm Soltau, Reinecke Fuchs – Reynard the Fox […], hg. von Waldtraud Maierhofer, Weimar 2016.
  248. Oswald Marbach (Hg.), Reineke der Fuchs, Leipzig 1840 (Volksbücher, 15–17); Reineke der Fuchs. Für die gebildete Jugend bearbeitet. Dritte, verbesserte Auflage. Mit neuen Kupfern verschönert, Leipzig 1840; Reineke der Fuchs. Für die gebildete Jugend bearbeitet. Vierte, verbesserte Auflage. Mit neuen Kupfern verschönert, Leipzig 1843: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 29–40 und Abb. F 1–6 und G 16.
  249. Reineke der Fuchs, verbessert durch Johannes Ballhorn, den jüngeren, Frankfurt an der Oder/Berlin 1840: Alfred Czech, Reineke-Illustrationen im 19. Jahrhundert, München 1993 (tuduv-Studien, R. Kunstgeschichte, 53), S. 39–40 und Abb. H 1–3; vgl. Donat de Chapeaurouge, Grandvilles Wirkung auf deutsche Künstler um 1850, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 24, 1970, S. 175–182.
  250. Reinecke Fuchs – Goethe, hg. von Fritz Gurlitt, Berlin 1921; vgl. Karl Schwarz, Das graphische Werk Lovis Corinths, 3. Aufl., San Francisco 1985, S. 258–264, Nr. L 452, I– XXX. – Max Slevogt, Reinecke. Zwölf Radierungen, Berlin 1928.
  251. Vgl. Zeichnungen zu J. W. Goethes Dichtung, 1977: Gerd Wolandt, A. Paul Weber. Künstler und Werk, Bergisch-Gladbach 1983, Abb. 206 und 207.
  252. Zeichnung „Fuchs und Hahn“, 1944: Gerd Wolandt, A. Paul Weber. Künstler und Werk, Bergisch-Gladbach 1983, Abb. 146; A. Paul Weber, Mit allen Wassern. Neue Geschichten vom alten Fuchs, Frankfurt am Main 1960: Helmut Schumacher, A. Paul Weber. Das illustrative Werk (1911–1980), Lübeck 1984, S. 70, Nr. 104. Aus der Vorbereitungszeit des Buchs mit 54 Arbeiten stammen mehrere Federzeichnungen, z. B. „Die Lockung“, u, 1960: ebd., Kat.-Nr. 122.
  253. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 87–130, 131–162 und 181–197.
  254. Würzburg, Residenz, Raum 008, Verwaltung der Bayerischen Schlösser und Seen, Museumsabteilung, Inv.-Nr. BSV.WA0252; Katharina Fegg, Der „Hoftapetenmacher“ Andreas Pirot, in: Weltkunst 62, 1992, S. 2007–2009.
  255. Vgl. Thesaurus proverbiorum medii aevi. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, Bd. 4, Berlin/New York 1997, S. 90–105; Hans Walther (Hg.), Carmina medii aevi posterioris latina II/5: Proverbia sententiaeque latinitatis medii aevi. Lateinische Sprichwörter und Sentenzen des Mittelalters in alphabetischer Anordnung, Teil 5, Göttingen 1967, S. 928–931, Nr. 34216–34231b; Ignaz von Zingerle, Die deutschen Sprichwörter im Mittelalter, Wien 1864, S. 42f.; Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Leipzig 1867, Bd. 1, Sp. 1240–1258, Nr. 1–437.
  256. Ewa Jarosinska, Deutsche und niederländische Phraseologismen mit Tierbezeichnungen zur Charakterisierung von menschlichen Eigenschaften, in: Neerlandica Wratislaviensia 5, 1991, S. 249-258;
  257. Egbert von Lüttich, Fecunda ratis, hg. von Ernst Voigt, Halle a. d. S. 1891, S. 71, 603f., 661f., 995f., 1455, 1664.
  258. Franziska Schnoor, Octopuses, Foxes and Hares: Animals in early modern Latin and German proverbs, in: Karl A. E. Enenkel, Paul J. Smith (Hg.), Early Modern Zoology. The Construction of Animals in Science, Literature and the Visual Arts, Leiden/Boston 2007 (Intersections, 7), S. 529–545; Ricarda Liver, Humanistisches Interesse an antiken und mittelalterlichen Sprichwörtern, in: Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen 3, 1979, S. 69–74.
  259. Thesaurus proverbiorum medii aevi. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, Bd. 4, Berlin/New York 1997, S. 91, Nr. 1.1.
  260. Hans-Jörg Uther, Fuchs, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 5, Berlin/New York 1987, Sp. 470f.
  261. Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Leipzig 1867, Bd. 1, Sp. 1250, Nr. 249.
  262. Reinhard Dithmar, Martin Luthers Fabeln und Sprichwörter, Darmstadt 1995, S. 53.
  263. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. 549; Manfred Bambeck, Das Sprichwort im Bild. 'Der Wald hat Ohren, das Feld hat Augen'. Zu einer Zeichnung von Hieronymus Bosch, Stuttgart 1987 (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1987, Nr. 10), S. 40–48.
  264. Friedrich Winkler, Die Zeichnungen Albrecht Dürers, Bd. 2, Berlin 1937, S. 23f. und Nr. 296; Klaus Albrecht Schröder und Marie Luise Sternath (Hg.), Albrecht Dürer, Wien 2003, S. 280f., Nr. 75.
  265. Andreas König, Untersuchungen von Entsorgungsanlagen in der Altstadt von Höxter, in: Hansgerd Hellenkemper (Hg.), Archäologie in Nordrhein-Westfalen. Geschichte im Herzen Europas, Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln […] 1990, Mainz 1990 (Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen, 1), S. 334f.
  266. Thesaurus proverbiorum medii aevi. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, Bd. 4, Berlin/New York 1997, S. 92f., Nr. 3.1. (vgl. Plutarch, Moralia 229b u. a.); vgl. Antonio Ricciardo (Brixiano), Commentaria […], Venedig 1591, Bd. 2, Bl. 306r.
  267. Otto Gerland, Die Einrichtung eines Fürstenschlosses im 16. Jahrhundert, in: Zeitschrift des Vereins für Hennebergische Geschichte und Landeskunde zu Schmalkalden 10, 1891, S. 1–11, hier 3f.; Claudia Narr, Das Tapetzery-Büchlein 1587, in: Dagmar Varady-Prinich, Gobelins für den Weißen Saal im Schloß Wilhelmsburg Schmalkalden. Texte zur Entstehung und Installation, Bad Homburg/Leipzig 1996 (Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege 1996/3), S. 14–18, hier 15–17.
  268. Wolfgang Harms (Hg.), Illustrierte Flugblätter aus den Jahrhunderten der Renaissance und der Glaubenskämpfe, Coburg 1983, S. 298f., Kat.-Nr. 146.
  269. Jeremias Crophius, Troiano regio Principi Paridi delatum Praerogativae Iudicium inter Iunonem, Venerem et Minervam, sive Divitias, Amorem et Sapientiam, Augsburg 1742, Nr. XIII; vgl. Seneca, Hercules Oetaeus 6390.
  270. Adam Breysig, Wörterbuch der Bildersprache, Leipzig 1830, Bd. I, S. 281.
  271. Thesaurus proverbiorum medii aevi. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, Bd. 4, Berlin/New York 1997, S. 99, Nr. 12,8; Kerstin Rodin, Räven predikar för Gässen, Uppsala 1983, S. 30f.
  272. Claude-François Menestrier S.J., L’Art des Emblèmes, Paris 1634, S. 27; vgl. Barbara Tiemann, Fabel und Emblem. Gilles Corrozet und die französische Renaissance-Fabel, München 1974 (Humanistische Bibliothek, Reihe 1, 18).
  273. Andreas Alciatus, Emblematum liber, Augsburg 1531, Bl. C 5.
  274. Andreas Alciatus, Emblematum liber, Paris 1542, S. 112f., Nr. 48 („[…] Das hawpt so wercklich gmacht von hand, So schoen geziert, hat doch kayn hirn. Offt einen acht man groß verstand, Den man allein siht an der stirn“: ebd., S. 113).
  275. Aesop, Fabel 43: Esope, Fables, hg. von Émile Chambry, Paris 1960, S. 22; Phädrus, Fabel I,7: Phèdre, Fables, hg. von Alice Brenot, Paris 1961 (Collection des Universités de France, 19), S. 6.
  276. Gilles Corrozet, Hecatomgraphie […], Paris 1543, Bl. H Vv; vgl. Aesop, Fabel 35: Esope, Fables, hg. von Émile Chambry, Paris 1960, S. 19 (Fuchs und Krokodil: Lügner kommen durch ihren Betrug zu Fall).
  277. Filippo Picinello, Mundus symbolicus, übersetzt von Augustinus Erath, Köln 1681, S. 431.
  278. Johann Michael von der Ketten, Apelles symbolicus, Amsterdam 1699, Bd. 1, S. 707, Nr. DCLXX.
  279. Johann Michael von der Ketten, Apelles symbolicus, Amsterdam 1699, Bd. 1, S. 708, Nr. DCCLXXVIII.
  280. Juan de Horosco y Covarrubias, Emblemas Morales, Segovia 1589, Buch II, Nr. 5.
  281. Johannes Sambucus, Emblemata, et aliqvot nummi antiqui operis […], 2. Aufl., Antwerpen 1566, S. 83.
  282. Paolo Aresi, Delle Sacre Imprese, Venedig 1629; vgl. Filippo Picinello, Mundus symbolicus, übersetzt von Augustinus Erath, Köln 1681, S. 430: Jacobus Typotius, Symbola varia Diversarum principum, Prag 1602, Bd. 2, Nr. 54.
  283. Geoffrey Whitney, A Choice of Emblems, Leyden 1586, S. 210; Huston Diehl, An Index of Icons in English Emblem Books 1500–1700, Norman/London 1986, S. 103.
  284. Johann Michael von der Ketten, Apelles symbolicus, Amsterdam 1699, S. 708, Emblem DCCLXXVI.
  285. Wolfgang Helmhard von Hohberg, Lust- und Arzneygarten deß Königlichen Propheten Davids Regensburg 1675, Nr. 79.
  286. Jacobus Boschius, Symbolographia, Augsburg 1701, Cl. IV, Nr. 97.
  287. Johann Kreihing, Emblemata ethico-politica, Antwerpen 1661, S. 49f. (Nr. XLI).
  288. C. Plinius Secundus, Naturalium historiae 8, 103 (C. Plinius Secundus d.Ä., Naturkunde, hg. von Roderich König und Gerhard Winkler, Bd. 8, München 1976, S. 82); Claudius Aelianus, De natura animalium 6,24: Aeliani. De natura animalium […], ed. Rudolph Hercher, Paris 1858, S. 102.
  289. Joachim Camerarius, Symbolorum et emblematum ex animalibus quadrupedibus desumtorum centuria altera […], Nürnberg 1595, Bl. 63, Nr. 55; Filippo Picinello, Mundus symbolicus, übersetzt von Augustinus Erath, Köln 1681, S. 430.
  290. Niclas Verrien, Recueil dʼEmblêmes […], Paris 1696 u. ö., z. B. Paris 1727, S. 6, Nr. 9 und Taf. 5.
  291. Johann Christoph Weigel, Oculum animumque delectans Emblematum Repositorium […] Aug- und Gemüt-belustigendes Sinn-Bilder-Cabinet […], Nürnberg 1732, S. 10 und Bl. B2, Nr. 12; zu dem wohl auf Seneca zurückgehenden Sprichwort: Sebastian Franck, Sprichwörter, Schone Weise, Herzliche Clugreden unnd Hoffsprüch […], Frankfurt am Main 1541, Bl. 18.
  292. Gerhard Frauenfelder, Die Vorlagen für die emblematischen Bilder am Hause zum Grossen Käfig in Schaffhausen, in: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte 14, 1953, S. 103–106, hier 105, Anm. 7, Abb. 3b. Taf. 36).
  293. Jacob Cats, Proteus ofte Minne-beelden […], Rotterdam 1627, Nr. 15.
  294. Jacob von Bruck, gen. Angermundt, Emblemata moralia & bellica, Straßburg 1615, Nr. b 13.
  295. Joachim Camerarius, Symbolorum et emblematum ex animalibus quadrupedibus desumtorum centuria altera […], Nürnberg 1595, Bl. 65, Nr. 57.
  296. Joachim Camerarius, Symbolorum et emblematum ex animalibus quadrupedibus desumtorum centuria altera […], Nürnberg 1595, Bl. 64, Nr. 56.
  297. Peter Isselburg, Emblemata politica […], Nürnberg 1640, Nr. 2.
  298. Guillaume de La Perrière, Theatre des bons engins, auquel sont contenuz cent Emblemes moraulx, Paris 1539, Nr. 22, vgl. Thomas Combe, The Theater of Fine Devices, London 1614, Nr. 22: „A prince ave no better part, then foxes wit and lion heart.“
  299. Johannes Sambucus, Emblemata, et aliquot nummi antiqui operis […], 2. Aufl. Antwerpen 1566, S. 16.
  300. Johannes Sambucus, Emblemata, et aliquot nummi antiqui operis […], 2. Aufl. Antwerpen 1566, S. 171.
  301. Thea Vignau-Wilberg, Christoph Murer und die CXL Emblemata miscella nova. Bern 1982, Abb. 108.
  302. Alain Erlande-Brandenburg, La Dame à la licorne, Paris 1993, Abb. S. 32f.
  303. München, Bayerische Staatsbibliothek, Cod. Mus. A.I., fol. 78r; Liselotte Schütz, Hans Mielichs Illustration zu den Bußpsalmen des Orlando di Lasso, Diss. phil. München 1966, S. 94.
  304. Dreißig verschiedene Deutungen gesammelt bei: Antonio Ricciardo (Brixiano), Commentaria […], Venedig 1591, Bd. 2, Bl. 305v–306r; vgl. ferner Frederic C. Tubach, Index exemplorum. A Handbook of medieval religious tales, Heslink 1969 (FF Communications, 204), S. 174–175, Nr. 2168–2184.
  305. Irene Hueck, Exempla. Das Bildprogramm der Sala die Notari zu Perugia, in: Römisches Jahrbuch der Bibliotheca Hertziana 39, 2009/2010, S. 9–41, hier 28–30, Abb. 24–26 und 29.
  306. Morton W. Bloomfield, The Seven Deadly Sins, Michigan 1952, S. 118 und 145.
  307. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 134v–135r: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 276, Bd. 2, S. 556.
  308. André-Marie Dubarle, Les renards de Samson, in: Revue du Moyen Âge Latin 7, 1951, S. 174–176.
  309. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 208v: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 438.
  310. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 256r: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 528, Bd. 2, S. 681.
  311. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 250v: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 518, Bd. 2, S. 672.
  312. Jürgen W. Einhorn, Spiritalis Unicornis, 2. Aufl., München 1998, S. 264.
  313. Bamberg, Historisches Museum, Inv.-Nr. 63: Jürgen W. Einhorn, Spiritalis Unicornis, 2. Aufl., München 1998, S. 522, Nr. 516A, S. 523, Abb. 191.
  314. Entwurf eines Gesellen Wilhelm Pleydenwurffs in der Wolgemut-Werkstatt, um 1480–1489, Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, 78 b 3a, Bl. 23r: Jürgen W. Einhorn, Spiritalis Unicornis, 2. Aufl., München 1998, S. 522, Nr. 516 B, S. 523, Abb. 192; Holzschnitt 66, in: Stephan Fridolin, Schatzbehalter oder schrein der waren reichtuemer des heils vnnd ewyger seligkeit, Nürnberg: Anton Koberger, 1491, Bl. [122]v; vgl. Jürgen W. Einhorn, Spiritalis Unicornis, 2. Aufl., München 1998, S. 522, Nr. 516 C, S. 523, Abb. 193.
  315. Zum Fuchs in der Etymachie und deren Quellen: Nigel Harris, The Latin and German „Etymachia“. Textual History, Edition, Commentary, Tübingen 1994 (Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters, 102), S. 349–353; zu den deutschen Handschriften: Richard Newhauser, 131. Tugend- und Lastertraktate, in: Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bd. 12, Lfg. 1, München 2026, S. 15–62, hier 20–54 (131.2.: ,Etymachietraktat‘).
  316. Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 170f.
  317. Vinzenz von Beauvais, Speculum naturale, Douai 1624, Sp. 1450 (lib. 19, cap. 122: „De Vulpibus dolositate“; Giovanni Pierio Valeriano, Hieroglyphica, Lyon 1602, S. 130; Christian Ludolph Reinhold, System der Zeichnenden Künste, Münster i. W./Osnabrück 1784, S. 299, § 370: „[…] Er ist ein Sinnbild der List, Spitzfindigkeit und der Betrügerey“; Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Bd. IV/1, Leipzig 1878, Sp. 338.
  318. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 25 r, 208v–209r, 244r: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 53, 436; Bd. 2, S. 629.
  319. Der Schatzbehalter oder Schrein der wahren Reichtümer des Heils und wahrer Seligkeit, Nürnberg: Anton Koberger, 1491; Richard Bellm, Wolgemuts Skizzenbuch im Berliner Kupferstichkabinett. Ein Beitrag zur Erforschung des graphischen Werkes von Michael Wolgemut und Richard Pleydenwurff, Baden-Baden/Strassburg 1959 (Studien zur Deutschen Kunstgeschichte, 322); vgl. auch Jürgen W. Einhorn, Spiritualis unicornis, 2. Aufl., München 1998, S. 522f.
  320. Wolfgang Harms (Hg.), Illustrierte Flugblätter aus den Jahrhunderten der Renaissance und der Glaubenskämpfe, Coburg 1983, S. 66f., Kat.-Nr. 33.
  321. Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. allem. 84: Ursula Baurmeister, Marie-Pierre Lafitte, Des livres et des rois. La bibliothèque royale de Blois, Paris 1992, S. 188
  322. Wolfgang Harms, Reinhart Fuchs als Papst und Antichrist auf dem Rad der Fortuna, in: Frühmittelalterliche Studien 6, 1972, S. 418–440, hier Taf. LII, Abb. 133.
  323. Vgl. Liederbuch der Clara Hätzlerin, 1471 (Prag, Nationalmuseum, Mus. ms. X. A. 12): „L jar ain Fuchs“. In einer schwäbischen Sammelhandschrift, Mitte 15. Jh., findet sich eine Erklärung: „L jâr ain fuhs genennt, vil schalkhait man in im erkent“ (München, Bayerische Staatsbiblothek, clm 4394, fol. 183v; Hubert Wanders, Das springende Böckchen – Zum Tierbild in den dekadischen Lebensalterdarstellungen, in: Die Lebenstreppe, Bilder der menschlichen Lebensalter”, Ausstellungskatalog Köln 1983, S. 61f.; Klaus T. Wirag, Cursus Aetatis. Lebensalterdarstellungen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Diss. phil. München 1995, S. 203–239.
  324. Amsterdam, Rijksmuseum: https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenstreppe#/media/Datei:Cornelis_Anthonisz._-_Steps_of_Life_(ca._1550).jpg
  325. Hans von der Gabelentz, Die Lebensalter und das menschliche Leben in Tiergestalt, Berlin 1938, S.17.
  326. München, Bayerische Staatsbibliothek, Ms. mus. A. I., fol. 53r; Liselotte Schütz, Hans Mielichs Illustrationen zu den Bußpsalmen des Orlando di Lasso, Diss. phil., München 1966, S. 89.
  327. Die Lebenstreppe, Bilder der menschlichen Lebensalter”, Ausstellungskatalog Köln 1983, S. 106f., Kat.-Nr. Nr. 8.
  328. Ilse O’Dell-Franke, Die Nachwirkung von Dürers Tierdarstellungen auf Arbeiten Jost Ammans, in: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien 82/82, 1986/1987, S. 91–103, hier 96.
  329. Ilja M. Veldman, De macht van de planeten over het mensdom in prenten naar Maarten de Vos, in: Bulletin van het Rijksmuseum 31, 1983, S. 21–53, Abb. S. 22; Klaus T. Wirag, Cursus Aetatis. Lebensalterdarstellungen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Diss. phil. München 1995, S. 180f.
  330. Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, Hs. 78 D 3, fol. 23r: Ulrich Merkl, Buchmalerei in Bayern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Spätblüte und Endzeit einer Gattung, Regensburg 1999, S. 499.
  331. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett, Hs. 78 B 6, fol. 99v/100r: Urich Merkl, Buchmalerei in Bayern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Spätblüte und Endzeit einer Gattung, Regensburg 1999, S. 509–516, Kat.-Nr. 139, hier S. 511.
  332. Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cod. Pal. germ. 833, fol. 98r: Pamela Kalning, Matthias Miller, Karin Zimmermann, Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 671-848), Wiesbaden, 2016 (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg, XII), S. 557–560, hier 559.
  333. Walter Levy Strauss (Hg.), The illustrated Bartsch, Bd. 19/1, New York 1987, S. 81, Nr. 65 (265); Ilse O’Dell-Franke, Kupferstiche und Radierungen aus der Werkstatt des Virgil Solis, Wiesbaden 1977, S. 104, e 38, mit weiteren Beispielen.
  334. Kassel, Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel, 2° Ms. astron. 1, fol. 52r: Katalog der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters, Bd. 1, München 1991, S. 414–417, Nr. 11.4.25, Abb. 228.
  335. Andreas Andresen, Jost Amman, Amsterdam 1973, S. 446, Nr. 4.71 (368).
  336. Cesare Ripa, Iconologia, Rom 1603, S. 93.
  337. Cesare Ripa, Iconologia oder Bilder-Sprache, Teil II, Frankfurt 1670, S. 56.
  338. „[…] cosi con quella dell’animo im pedisce i passi all’astutia“: Cesare Ripa, Iconologia, Rom 1603, S. 492.
  339. Hubert-François Bourguignon, gen. Gravelot und Charles-Nicholas Cochin, Iconologie par Figures ou Traité complet des Allégories, Emblêmes, Paris 1791, Bd. IV, S. 89.
  340. Hubert-François Bourguignon, gen. Gravelot und Charles-Nicholas Cochin, Iconologie par Figures ou Traité complet des Allégories, Emblêmes &c, Paris 1791, Bd. II, S. 45.
  341. Ehem. Straßburg, Stadtbibliothek, fol. 203v: Rosalie Green u. a., Herrad of Hohenbourg, Hortus deliciarum, reconstruction, London/Leiden 1979 (Studies of the Warburg institute, 36,1), S. 195; dies. u. a., Herrad of Hohenbourg, Hortus deliciarum, commentary, London/Leiden 1979 (Studies of the Warburg Institute, 36,2), Taf. 118, Abb. 282.
  342. Debra Hassig, Marginal Bestiaries, in: L. A. J. R. Houwen (Hg.), Animals and the Symbolic in Mediaeval Art and Literature, Groningen 1997 (Medievalia Groningana, 20) S. 155–188, hier 181, Abb. 26.
  343. München, Bayerische Staatsbibliothek, 2° L. impr. Membr. 65, fol. 15r (c 5r): (fol. 15r; Hans Christoph von Tavel, Die Randzeichnungen Albrecht Dürers zum Gebetbuch Kaiser Maximilians, in: Münchner Jahrbuch 3. F. 16, 1965, S. 55–121, hier 100, Abb. 27).
  344. Cesare Ripa, Iconologia, Rom 1603, S. 452.
  345. Christian Ludolph Reinhold, System der zeichnenden Künste, Münster-Osnabrück 1784, S. 247, §226 und S. 290, § 350.
  346. Johannes David S.J., Duodecim specula, Antwerpen 1610, Taf. II vor S. 13
  347. Historische Beschreibung Fräwlein Elisabethen zu Hessen […] im Augusto des 1596. Jahrs zu Cassel gehalten worden, Cassel 1598: Wilhelm Dillich, Ritterspiele anno 1596, Ndr. Kassel 1986, S. 24, Abb. nach S. 24.
  348. Jeremias Drexel S.J., ZungenSchleiffer Oder Brinnende Weltkugel von boesen Zungen angezuendet, München 1631, Taf. „F“ vor S. 731; Joab mit einem Fuchs ist gleichgesetzt bei: Johann Baptist Hofer, Nutzliche Geschichten, Ingolstadt 1739, S. 408.
  349. Zum Text: Giacomo Ulrich, Fiore di virtù. Saggi della versione tosco-veneta secondo la lezione dei manoscritti di Londra, Vicenza, Siena, Modena, Firenze e Venezia, Leipzig 1895, S. 95; zum Bild des Fuchses: Otto Lehmann-Brockhaus, Tierdarstellungen der Fiori di Virtù, in: Mitteilungen des Kunsthstorischen Institutes in Florenz 6, 1940, S. 1–32, hier 16; Eberhard König u. a., Kat. Leuchtendes Mittelalter N. F. 11, Ramsen/Rotthalmünster 1998, S. 126–138, hier 132.
  350. Lucy Toulmin Smith und Paul Meyer (Hg.), Les contes moralisés de Nicole Bozon, frère mineur. Publiés pour la première fois, d’après les manuscrits de Londres et de Cheltenham, Paris 1889, S. 83–85, Nr. 61.
  351. Lilienfeld, Stiftsbibliothek, cod. 151, fol. 134v–135r: Herbert Douteil (Hg.), Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355), Münster 2010, Bd. 1, S. 276, Bd. 2, S. 556.
  352. München, Bayerische Staatsbibliothek, 2° L. impr. Membr. 65, fol. 34v; Hans Christoph von Tavel, Die Randzeichnungen Albrecht Dürers zum Gebetbuch Kaiser Maximilians, in: Münchner Jahrbuch 3. F. 16, 1965, S. 55–121, hier 106, Abb. 44.
  353. Kenneth Varty, Reynard, Renart, Reinaert and Other Foxes in Medieval England, Amsterdam 1999, S. 28, 67, 70, 108, 147, 157, 186, 217, 221, 227, 252, 324, 360
  354. Eduard Zimmermann, Augsburger Zeichen und Wappen, Augsburg 1970, Taf. 155ff. und Taf. 223.
  355. Klemens Stadler, Deutsche Wappen. Bundesrepublik Deutschland Bd. 6, Gemeindewappen des Freistaates Bayern II: Teil M–Z, Bremen 1968, S. 84.
  356. Klemens Stadler, Deutsche Wappen. Bundesrepublik Deutschland Bd. 6, Gemeindewappen des Freistaates Bayern II: Teil M–Z, Bremen 1968, S. 85.
  357. Donald Lindsay Galbreath und Léon Jéquier, Lehrbuch der Heraldik, München 1978, S. 140, Abb. 299.
  358. Klemens Stadler, Deutsche Wappen. Bundesrepublik Deutschland Bd. 6, Gemeindewappen des Freistaates Bayern II: Teil M–Z, Bremen 1968, S. 78.
  359. Cranach im Exil. Aschaffenburg um 1540, Ausstellungskatalog Aschaffenburg, Regensburg 2007, Abb. S. 215.
  360. Michael Buck, Medicinischer Volksglauben und Volksaberglauben aus Schwaben. Eine kulturhistorische Skizze, Ravensburg 1865, S. 50; Will-Erich Peuckert, Fuchs, in: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 3, Berlin/Leipzig 1931, Sp. 174–197, hier 191–194.
  361. Conrad Commichau, Heinrich Sprankel (Hg.), Fuchs-Symposium Koblenz, 2.–3. März 1990, Gießen 1990 (Schriften des Arbeitskreises Wildbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V., 20), S. 99–105; Felix Labhardt, Der Rotfuchs. Naturgeschichte, Ökologie und Verhalten […], Hamburg 1990, S. 136–158; Ekkehard Ophoven, Kosmos Wildtierkunde. Biologie, Merkmale, Bejagung, Stuttgart 2005.
  362. George T. Burrows, Gentleman Charles. A History of Foxhunting, London 1951; Caroline Blackwood, Tally-Ho. Über die englische Fuchsjagd, Zürich 1992; Wilhelm König, Die Schleppjagd, Hildesheim, Zürich, New York 1999; Matthew J. Heydon, Jonathan C. Reynolds, Fox (Vulpes vulpes) management in three contrasting regions of Britain, in relation to agricultural and sporting interests, in: Journal of Zoology 251, 2000, S. 237–252; André Corvol, Droit de chasse et réserves à l'époque moderne, in: XVIIe Siècle 57 (Chasse et forêt), 2005, S. 3–16.
  363. Hanns Friedrich von Fleming, Der vollkommene Teutsche Jäger, Leipzig 1749, S. 294–297.
  364. Erna Diez und Johann Baptist Bauer, Fuchs, Nachträge zum Reallexikon für Antike und Christentum, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 16, 1973, S. 173f.; Jocelyn M. C. Toynbee, Tierwwelt der Antike, Mainz 1993 (Kultuegeschichte der Antike, 17), S. 94.
  365. Gaston Phoebus (Gaston III. Graf von Foix), Livre de chasse. Paris, Bibliothèque nationale de France, ms. français 616, fol. 25v und 88v, 1387–1389, illustriert zwischen 1405–1410: Marcel Thomas (Hg.), The Hunting Book of Gaston Phebus. Manuscrit français 616, Paris, Bibliothèque Nationale, London 1998, Taf. nach S. 66.
  366. Ein zweites Blatt zeigt Hirsche; Matthias Müller u. a. (Hg.), Apelles am Fürstenhof. Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich, Ausstellungskatalog Coburg, Berlin 2010, S. 204f., Nr. I.3.16
  367. Werner Mezger, Narrenidee und Fastnachtsbrauch, Konstanz 1991 (Konstanzer Bibliothek, 15), S. 261 und S. 263 mit Abb. 141.
  368. Vgl. u. a. Piero Santini, La caccia alla volpe in campagna romana nella pittura dellʼOttocento, in: Lʼurbe 11, 1948, 1, S. 15–18; Paolo Antonacci, Nobili romani alla caccia alla volpe, Rom 2011; Paul Galvez, Hunting high and low. Gustave Courbetʼs „Fox in the snow“, in: Heather MacDonald (Hg.), Impressionism and post-impressionism at the Dallas Museum of Art, New Haven usw. 2013, S. 12–23; Niccolò D’Agati, „Fox-Hunting-Garbage“: Umberto Boccioni and British Illustration, in: Print Quarterly 36, 2019, S. 31–44.
  369. St. Petersburg, Ermitage; Claudia List, Tiere. Gestalt und Bedeutung in der Kunst, Stuttgart/Zürich 1993, S. 155.
  370. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Bd. IV/1, Leipzig 1878, Sp. 337 und 355; zum Gebrauch vgl. als Quelle aus dem 11. Jh.: Egbert von Lüttich, Fecunda ratis, hg. von Ernst Voigt, Halle a. d. S. 1891, S. 609.
  371. Jürgen Leibbrand, Speculum bestialitatis. Die Tiergestalten der Fastnacht und des Karnevals im Kontext christlicher Allegorese, München 1989 (Kulturgeschichtliche Forschungen, 11), S. 143f.
  372. München, Bayerische Staatsbibliothek, cod. gall. 6, fol. 310v: Werner Mezger, Narrenidee und Fastnachtsbrauch, Konstanz 1991 (Konstanzer Bibliothek, 15), S. 262, Abb. 140.
  373. Sebastian Brandt, Das Narrenschiff. Nach der Erstausgabe (Basel 1484) mit den Zusätzen der Ausgabe von 1495 und 1499 sowie den Holzschnitten der deutschen Originalausgaben, hg. von Manfred Lemmer, 2. Aufl., Tübingen 1968, S. 101; Helene Henze, Die Allegorie bei Hans Sachs, Halle a. d. S. 1912 (Hermea, 11), S. 102, Holzschnitt von 1533. Einen Fuchsschwanz als Glockenklöppel findet sich auch auf dem dritten Titelblatt des Groteskenbuchs von Christoph Jamnitzer (Nürnberg 1610; Kunstsammlungen der Veste Coburg).
  374. Wolfgang Harms (Hg.), Illustrierte Flugblätter aus den Jahrhunderten der Reformation und der Glaubenskämpfe, Coburg 1983, S. 14, Kat.-Nr. 7, Abb. S. 15.
  375. Walter L. Strauss (Hg.), Max Geisberg. The German Single-Leaf Woodcut: 1500–1550, New York 1974, Bd. 3, S. 1112, Nr. G. 1165.
  376. Anton Haidacher, Geschichte der Päpste in Bildern, Heidelberg 1965, S. 351 mit Abb.
  377. Claudia Narr, Das Tapetzery-Büchlein 1587, in: Dagmar Varady-Prinich, Gobelins für den Weißen Saal im Schloß Wilhelmsburg Schmalkalden. Texte zur Entstehung und Installation, Bad Homburg/Leipzig 1996 (Arbeitshefte des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege 1996/3), S. 14–18, hier 15–17.
  378. Wolfgang Harms (Hg.), Illustrierte Flugblätter aus den Jahrhunderten der Reformation und der Glaubenskämpfe, Coburg 1983, S. 266f., Kat.-Nr. 130.
  379. Heinrich Oraeus, Viridiarium Hieroglyphico-Morale, Emblema 39, Frankfurt am Main 1619, S. 77f.
  380. 450 Jahre evangelische Kirche in Regensburg 1542–1992, Ausstellungskatalog Regensburg 1992, S. 461, Kat.-Nr. 246.
  381. Werner Mezger, Narrenidee und Fastnachtsbrauch, Konstanz 1991 (Konstanzer Bibliothek, 15), S. 258–268.
  382. Walter L. Strauss (Hg.), Max Geisberg. The German Single-Leaf Woodcut: 1500–1550, New York 1974, Bd. 3, S. 792, Nr. G. 827; Walter Levy Strauss (Hg.), The illustrated Bartsch, Bd. 13/2, New York 1984, S. 343, Nr. 185.
  383. Walter L. Strauss (Hg.), Max Geisberg. The German Single-Leaf Woodcut: 1500–1550, New York 1974, Bd. 4, S. 1534, Nr. G. 1578.
  384. Olaus Magnus, Historia de gentibus septentrionalibus, Antwerpen 1562; vgl. ders., Historia om de nordiska folken, Stockholm 1912, S. 75 und 85; Sten Karling, Riddaren, döden och djävulen. Till tolkningen av Dürers stick, in: Konsthistorisk tidskrift, 39, 1970, S. 1–13; ders., Ritter, Tod und Teufel: ein Beitrag zur Deutung von Dürers Stich, in: Evolution générale et développements régionaux en histoire de l'art, Bd. 1. Texte, Budapest 1972, S. 731–738, hier 737.
  385. Josef Meder, Dürer-Katalog. Ein Handbuch über Albrecht Dürers Stiche, Rasdierungen, Holzschnitte […], Wien 1932, S. 100, Nr. 74.
  386. Zur Deutung: Sten Karling, Ritter, Tod und Teufel: ein Beitrag zur Deutung von Dürers Stich, in: Evolution générale et développements régionaux en histoire de l'art, Bd. 1. Texte, Budapest 1972, S. 731–738, hier 736f.
  387. Beispiele bei: Sten Karling, Riddaren, döden och djävulen. Till tolkningen av Dürers stick, in: Konsthistorisk tidskrift, 39, 1970, S. 7–9, Abb. 4–6; ders., Ritter, Tod und Teufel: ein Beitrag zur Deutung von Dürers Stich, in: Evolution générale et développements régionaux en histoire de l'art, Bd. 1. Texte, Budapest 1972, S. 737; vgl. Franz Winzinger, Albrecht Altdorfer, Die Gemälde, München-Zürich 1975, S. 100–102, Kat.-Nr. 50.
  388. Jost Amann, Artliche und kunstreiche Figuren zu der Reutterey, Frankfurt am Main 1584, Bl. G1r ; ders. Kunstbüchlin […], Frankfurt a. M. 1599, S. 242; Andreas Andresen, Jost Amann, Amsterdam 1973 (Scripta artis monographia, 5), S. 577, Nr. 5.36 (369) und 522, Nr. 4.224 (368).
  389. Sten Karling, Riddaren, döden och djävulen. Till tolkningen av Dürers stick, in: Konsthistorisk tidskrift, 39, 1970, S. 9, Abb. 6.


Verweise