Fischbein

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englisch: Whalebone; französisch: Baleine, fanon de baleine; italienisch: Stecca di balena.


Claudia Maué (1988)

RDK IX, 177–186


RDK IX, 177, Abb. 1. Berlin, um 1620.
RDK IX, 179, Abb. 2. Schleswig, um 1630.
RDK IX, 181, Abb. 3 a und b. John Osborn, 1626, Berlin.
RDK IX, 183, Abb. 4. Amsterdam, 1627.
RDK IX, 185, Abb. 5. Flensburg, 1661.

I. Definition, Wortgebrauch

Fischbein und „Schwarzes Fischbein“ sind Handelsnamen und die volkstümlichen Bezeichnungen für die „Barten“ genannten Gaumenplatten der Bartenwale, die als Material im Bereich der Kostümkunde und des Kunstgewerbes verwendet wurden.

Das Wort F. wurde noch zur Bezeichnung anderer Materialien gebraucht. Im MA nannte man so („os piscis“) Arbeiten aus Fischknochen. Im 18. und 19. Jh. bezeichnete man als „Weißes Fischbein“ (franz. „os de sèche“, engl. „cuttle-bone“, ital. „osso [ossicino] di sepia“) den pulverisierten Schulp des Tinten- oder Blackfisches (Sepia officinalis).

Goldschmiede verwendeten dieses Pulver statt Formsand für Besteckformen und für den Guß flacher Teile; im Malerhandwerk diente es zur Herstellung von Florentiner Lack sowie von einem stark glänzenden Firnis. Perückenmacher stießen das weiße F. unter den Haarpuder (hierzu und zu weiterer Verwendung s. Zedler Bd. 4 Sp. 4f., s. v. „Blackfisch“; [12] S. 117f.; Krünitz Bd. 5 S. 517, s. v. „Blackfisch“; [14] S. 141-143; [15] S. 165).

II. Eigenschaften

Die in W- und Mitteleuropa am häufigsten verarbeiteten Barten sind die des Grönlandwals (Balaena mysticetus) und des Nordkapers (Eubalaena glacialis), dreieckige, spitz zulaufende Platten aus horniger Substanz, die bis zu 4,5 m lang, 25-30 cm breit und bis zu 1 cm dick sind. Sie hängen zu je mehreren Hunderten im Abstand von 6 mm zu beiden Seiten des Oberkiefers herab. Jede Platte besteht aus in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Fasern. Die Außenfläche der Platten ist glatt, an der dem Schlund zugewendeten Seite enden die Fasern in borstigen Haaren. Die Farbe reicht, je nach Art und Alter des Tieres, von bläulichen und olivgrünen Tönen über Hellbraun und Grau bis zu Schwarz, auch kann F. gefleckt oder gestreift sein. F. hat ein vergleichsweise geringes Gewicht und zeichnet sich bei großer Belastbarkeit und Härte durch hohe Elastizität aus ([1]; [2]; [3] S. 27; [33] S. 19; daher auch in der Allegorie Symbol für Nachgiebigkeit, Biegsamkeit und Federkraft: Breysig S. 251 a).

III. Verarbeitung und allgemeine Verwendung

Die älteste Nachricht über die Nutzung der Walbarten datiert aus dem 1. Jh. n. Chr.: Petronius erwähnt einen F.-stab (virga ballaenacea; Satyricon 21,2: ed. Konrad Müller, Mchn. 1961, S. 20; vgl. [1] S. 1507).

Aus dem Jahre 1150 stammt das wohl älteste Zeugnis für F.handel (es bezieht sich auf den Walfang der Basken im Atlantik: [22] S. 167f.). Vom 16. Jh. an findet man F. als Material für Kleider und Hüte erwähnt (vgl. IV), doch erst in der Blütezeit des nordwesteuropäischen Walfangs im nördlichen Eismeer (ab 1610-ca. 1750) nutzte man das dabei in großen Mengen anfallende F. in entsprechendem Umfang [3, S. 22].

Es gehörte den Reedern der Fangschiffe [4, S. 122]. In Holland förderte die „Nordische Kompanie“, die 1614-1641 das Monopol für den Walfang besaß, die Entwicklung der Verarbeitungstechniken und unterstützte auch Experimente, die darauf abzielten, das schwer zu bearbeitende Material für Arbeiten des Kunsthandwerks zu erschließen [30]. Fast alle bekannten kunsthandwerklichen Gegenstände aus F. sind holländischen Ursprungs und stammen aus der Versuchsphase zwischen 1615 und 1630 (vgl. V).

Über die Verarbeitung des F. unterrichten hauptsächlich Quellen des 18. und 19. Jh.; diese lassen Rückschlüsse auf ältere Praktiken zu ([4] S. 122f.; [9]; [13]; [14]; [15]; vgl. auch [3] S. 22).

Demnach wurden die Barten noch auf dem Walfangschiff in die einzelnen Platten getrennt, gesäubert, gebündelt und getrocknet. In dieser Form wurden sie an die F.sieder und -reißer der Hafenstädte geliefert. Diese sägten die Barten in Stücke und kochten sie ungefähr zwei Stunden lang in Kupferkesseln. Nach dem Erkalten der Stücke im Wasser wurde das F. entweder mit Eisenwerkzeugen zerrissen oder in Schraubstöcke gespannt und mit einer Art Hobel beschnitten [15, S. 163f.]. Endprodukte der F.reißereien waren Späne und Stäbe, die sorgfältig geglättet wurden. Die dabei abgeschabten Fasern dienten als Polstermaterial (ebd. S. 164). - In einem anderen Verfahren wurden die F.platten zwei bis drei Wochen in lauwarmem Wasser erweicht und anschließend eine Stunde lang bedampft und in Stücke geschnitten ([1] S. 1507; [22] S. 167).

Nach Qualität und Größe sortiert, kamen die Stücke aus den F.reißereien in Handwerksbetriebe oder Fabriken zur Weiterverarbeitung. Im 18. und 19. Jh. war die F.verarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig ([14] S. 140f.; [23] S. 124), der zur nahezu vollständigen Ausrottung der Glattwale führte. Erst die Erfindung künstlicher Ersatzstoffe brachte den Rückgang der Nachfrage nach F. mit sich (zur heutigen Verwendung von F. vgl. [1] S. 1509; [1 a]; [2] S. 9).

F. läßt sich zu den verschiedensten Gebrauchsgegenständen verarbeiten, z. B. zu Besteckgriffen, Gestellen und Stöcken von Regen- und Sonnenschirmen, Reitgerten, Angelruten und Spazierstöcken ([1] S. 1507, 1509f.; [3] S. 22; [13] S. 543; [14] S. 140). Oft sind Stöcke oder Griffe, farblich kontrastierend, aus Rohr oder Knochen und mit dünnen, dunklen F.fasern umwunden oder mit F.stückchen eingelegt; gelegentlich kommen Stöcke aus zwei umeinandergewundenen F.stäben und aus dünnsten F.fasern geflochtene Griffe vor (Beisp. im Focke-Museum, Bremen). Aus F.spänen stellte man gesägte Kämme und Haarspangen her. Breite F.späne dienten als Wandung für Haubenschachteln oder Schnupftabaksdosen, schmalere als Reifen und Henkel an holländischen Mahagoni-Körben (Abb. 1; [28] S. 60). Auch Sprungfedern für Kutschen ließen sich aus F. herstellen. Aus einem acht Spannen langen Stück F. war der Bogen einer Armbrust gefertigt, die Uffenbach 1709 in Quedlinburg sah [8]. Wundärzte benutzten gelegentlich Sonden aus F., die besonders biegsam und stark waren [12].

IV. Kleidung

F.stäbe eigneten sich vorzüglich zur Aussteifung von Kleidern, Miedern, Hüten u. a. Im MA soll F.

für die Aussteifung von Schnabelschuhen, Hüten und Helmbüschen gedient haben (so [16] S. 56; [22] S. 168). - Um 1545 kamen unter Einfluß der spanischen Mode weite Röcke und Unterröcke aus Steifleinen auf, die Verstärkungsringe aus Rohr, Draht oder aus F. besaßen (Beisp. aus England und Frankreich: [21] S. 50-52; [22] S. 17-34, 168 Abb. 6f.).

Im deutschsprachigen Raum ist ein aus Leinengarn geknüpfter Jagdhut aus dem 3. V. 16. Jh. erhalten; eingenähte F.stäbe machten seine hohe Form möglich (Nürnberg, Germ. Nat.mus., Inv.nr. W 3248: Hertha Simon, Ein Jagdhut des 16. Jh., Zs. f. Waffen- und Kostümkde. N.F. 6, 1937, S. 39f.; Germ. Nat.mus., Führer durch die Slgn., Mchn. 1977, S. 242 Nr. 592). Ein um 1585 entstandenes Frauenwams dürfte das früheste erhaltene Beispiel in Deutschland für die Verwendung von F. bei Kleidungsstücken sein (Nürnberg, Germ. Nat.mus., Inv.nr. T 832: Janet Arnold, A Woman’s Doublet of about 1585, Waffen- und Kostümkde. 23, 1981, S. 132-142, mit Abb.).

Im 17. Jh. verstärkte F. die Hüftpolster und zweigeteilten Puffärmel der Damenkleider und die Jacken der Herren (nachgewiesen für England: [22] S. 17-34 Abb. 2f. und 9-12; [24] S. 17, 44 Abb. 27; [25] S. 30, 33f. Abb. 4 und 10).

Im 18. Jh. trat der F.rock seinen Siegeszug an ([22] S. 47-49, mit Abb.; [20] S. 369-371 Abb. 413 und 415); zeitgenössische Lexika widmeten ihm eigene Abschnitte [6; 17].

Zum Unterrock gehörten fünf Reifen, beim sog. „englischen F-rock“ sogar acht. In Rußland hießen diese Röcke M. 18. Jh. „Fischbeiny“ oder „Fischmennyie“ (vgl. Tamara Korschunowa, Das Kostüm in Rußland.

18. bis A. 20. Jh., Leningrad 1983, S. 9, 34, Anm. 13 [Hinw. Saskia Durian-Ress, München]). Reifrockherstellung war ein eigener – von der Korsettherstellung durch Männer ([11] S. 57, [19] S. 4f.) getrennter- Handwerkszweig, den zumeist Frauen ausübten [25, S. 102].

Gleichzeitig wurde die „Schnürbrust“, anders als das Mieder im 17. Jh., gänzlich mit F.stäben versteift, die z. T. in Längs- und Querlagen eingenäht sind ([11] Taf. 12f.; [20] S. 369-374 Abb. 413 und 416-418; [22] S. 37-45 Abb. 13-18 und 21-23; [25] Diagramm 27).

Die Korsettschneider, die früher die beschafften F.stücke selbst zuschneiden mußten, konnten jetzt verschieden lange Stäbchen, auch bereits reihenweise in Stoff eingenähte F.stäbe „am Meter“ beziehen [7].

Die Schäfte leichter Stiefel verdankten ihre Festigkeit eingenähten F.stäben (Beisp. des frühen 18. Jh.: [10]).

Im 19. Jh. kam als Reifrock die „Krinoline“ auf (ca. 1845-1860), die ihre Festigkeit u.a. durch F.gestelle erhielt. Zu F.hüten vgl. Johann Heinrich von Poppe, Gesch. aller Erfindungen und Entdeckungen..., Ffm. 21847 (Ndr. Documenta Technica, R. II, Hdhm. 1972), S. 176. F.fasern wurden, zu steifem Gewebe verarbeitet, u. a. zu Huteinlagen benutzt [15, S. 165].

V. Kunsthandwerk und Volkskunst

Kunsthandwerkliche Gegenstände aus F. sind verhältnismäßig selten. Die meisten verdanken wir den Experimenten holländischer Drechsler und Futteralmacher, die zu Beginn des 17. Jh. Methoden zum Glätten und Polieren des F. entwickelten - vor allem Hobeln und Drechseln -, um mit deren Hilfe aus dem dicken, harten Material ein dünnes, leicht verwendbares Furnier zu gewinnen. Hauptsächlicher Anreiz für die mühsame Bearbeitung des F. war die Möglichkeit, die dunklen Barten durch Schwarztönen und Polieren dem begehrten, aber teuren Ebenholz anzugleichen (vgl. Patente der „Nordischen Kompanie“ von 1618 und 1620: [29] S. 104). Empfohlen wurde die Verwendung des F.furniers u. a. für Spiegel- und Bilderrahmen (Abb. 4), Kaminumrandungen, Einlagen für Möbel (Abb. 2), Spielbretter, Ellenstäbe, Stock- und Messergriffe ([30] S. 119; [28] S. 60). Daß bisher nur wenige Beispiele bekannt sind, mag daran liegen, daß die Ähnlichkeit des dunklen F. mit Ebenholz die Betrachter zu täuschen vermag. Ungefärbtes F. wurde, die Wertschätzung des Werkstoffs bezeugend, auch bei Einlegearbeiten neben Edelhölzern verwendet ([30] S. 119; [29] S. 110). Nach 1630 ebbte die F.mode in Holland bereits wieder ab (ebd. S. 108), und die Verarbeitung blieb weitgehend den Handwerkern überlassen. Für Möbel wurde F. in der Folgezeit zwar selten verwendet, aber immer wieder für die Marqueterie empfohlen ([26]; [27] S. 79; [30] S. 119), vor allem, um dünne schwarze Linien einzulegen.

Vor der Verarbeitung für Marqueterien ist das F. 24 Stunden lang zu kochen [27, S. 79]. Möglicherweise wird an Möbeln das eine oder andere Beispiel für die Verwendung von F. entdeckt, wenn man berücksichtigt, daß F. durch entsprechendes Beizen das Aussehen von Schildpatt annehmen konnte und als Ersatz für Schildpatt gebraucht wurde (Briefl. Mitt. Franz-Adrian Dreier, Berlin).

Holland ist auch das Ursprungsland der gepreßten F.médaillons, die in einem dem Hornpressen nachgeahmten, im Einzelnen noch ungeklärten Verfahren hergestellt wurden ([28] S. 61-63; [29] S. 106-109; zur Technik des Hornpressens vgl. [30] S. 109f.).

Die durch Kochen erhitzten und aufgeweichten F.platten wurden in kupferne Positiv- und Negativformen eingeschraubt und gepreßt. „Erfinder“ des F.pressens war der in Holland lebende Engländer John Osborn (ca. 1581–ca. 1634), der sich von Goldschmieden und Uhrmachern die Preßformen anfertigen ließ. Von Osborn signierte Bildnismedaillons (Abb. 3 a und b) sind in mehreren Exemplaren erhalten; Zusammenstellung der bekannten Stücke bei Dreier [28]; ein weiteres Beispiel in Hamburg (Mus. für K. und Gewerbe: Jb. Hbg. K.slgn. 24, 1979, S. 209f., mit Abb.); ein Medaillon mit Maske in Kopenhagen (Statens Mus.for K.: [28] S. 64 Abb. 9). Einige der Exemplare sind mit schwarzem Firnislack überzogen [29, S. 109], also Ebenholzimitationen. Die meisten Medaillons gingen fehlerhaft aus der Presse hervor und erhielten keine Tönung. Osborns Medaillons, von Zeitgenossen wegen ihrer Kunstfertigkeit begeistert gepriesen, scheinen keine Nachfolge gefunden zu haben [29, S. 106, 110].

Im 18. und 19. Jh. wurde F. von Küstenbewohnern ausgiebig verwendet, vor allem von Seeleuten, die während langer Fahrten oder in der Winterzeit die F.stücke mit Ritzungen versahen ([3] S. 38; [32] S. 39 Kat.nr. 137 Abb. 62). Besonders häufig sind meist als Brautgaben verschenkte „Blankscheite“, breite Miederstäbe, die vorn ins Korsett gesteckt wurden, oder mit geschnitzten Holzdeckeln versehene Schachteln aus gebogenen F.spänen (Abb. 5), oft mit eingeritzten Darstellungen von Seefahrt und Walfang ([3] Abb. 24; [32] S. 51 Anm. 63, mit Lit.). F. wurde außerdem für dunkle Verzierungen und Unterteilungen an den sog. „Knochenschiffen“, vor allem in England zw. 1775 und 1815 von Kriegsgefangenen gebauten Schiffsmodellen, verwendet ([33] Kat.nr. 6 Abb. 6f. und Farbtf. 2, Kat.nr. 13 Abb. 14, Kat.nr. 18 Abb. 19, Kat.nr. 25 Abb. 27, Kat.nr. 26 Abb. 28 und Farbtf. 2f., Kat.nr. 30 Abb. 32, Kat.nr. 34 Abb. 37).

Für die Herstellung künstlicher Blumen verwendete man im 19. Jh. gebleichte, unter Hitzeeinwirkung gebogene F.blättchen, die durch ihre Biegsamkeit und Festigkeit selbst große Blüten wie Lilien herzustellen erlaubten ([15] S. 165; [18]).

Zu den Abbildungen

1. Berlin, StMPK, Kgwb.mus., Inv.Nr. 75. 679, Deckelkorb. Mahagoni mit F.henkel und -bändern, H. 38 cm. Amsterdam, um 1620. Foto Mus.

2. Schleswig, Schleswig-Holstein. L.mus., Inv.Nr. 1939/16, Schrank. Eiche mit Einlagen aus Ebenholz, Palisander, Bein und F. Amsterdam (?), um 1630. Foto Mus.

3 a und b. John Osborn, Medaillon mit Bildnis der Amalia von Solms. Gepreßtes F. mit schwarzer Lackierung, 15,5 × 12 cm. Auf der Rückseite (a) sign. und dat., Amsterdam 1626. Berlin, StMPK, Kgwb.mus. Inv.Nr. 1967, 33. Foto Mus.

4. Amsterdam, Rijksmus., Bilderrahmen zu einem 1627 dat. Porträt eines Unbekannten (Inv.Nr. A 2079). F.furnier, 13 × 10 cm (innen). Amsterdam (?), 1627. Foto Mus.

5. Flensburg, Städt. Mus., Inv.Nr. 1661, Schachtel. Holz (Boden und Deckel), F. (Wandung), mit Messingknöpfen befestigt, Dm. 27 cm, H. 11,6 cm. Ritzung von dem Grönlandfahrer Jacob Floer aus Amrum, 1661. Foto Mus.

Literatur

Zu II: 1. Max Hilzheimer, F., in: Ferd. Pax und Walther Arndt (Hgg.), Die Rohstoffe des Tierreiches, Bd. 2, Bln. 1931-1938, S. 1505-1511. - 1 a. Ferd. Pax (Hg.), Meeresprodukte, Bln.-Nikolaussee 1962, S. 418. - 2. Everhard Johs. Slijper, Riesen des Meeres. Eine Biologie der Wale und Delphine, Bln., Gött. und Hdbg. 1962 (Verständliche Wiss., Bd. 80). - 3. Joachim Münzing, Die Jagd auf den Wal. Schleswig-Holsteins und Hamburgs Grönlandfahrt, Heide i.H. 1978.

Zu III: 4. Friedr. Martens, Spitzbergische oder Groenländische Reise Beschr., gethan im Jahr 1671, Hbg. 1675. - 5. Zedler Bd. 3, 1733, Sp. 171-175, s. v. „Balaena“. - 6. Joh. Hübner, Curieuses und Reales Natur-K.-Berg-Gewerck- und Handlungs-Lex., [Lpz.] 1736, Sp. 906. - 7. Jacques Savary des Bruslons, Dict. universel de commerce, d’hist. naturelle, et des arts et métiers..., Genf 1742, Bd. 1 Sp. 264. - 8. Zacharias Conrad von Uffenbach, Merkwürdige Reisen durch Nieders., Holland und Engelland, 1. T., Ffm. und Lpz. 1753, S. 142. -9. Joh. Karl Gottfr. Jacobsson, Technolog. Wb. ... T. 1, Bln. und Stettin 1781, S. 727 B. - 10. François Alex. Pierre de Garsault, Der Schuster, Lpz. und Königsberg 1769 (Schauplatz Bd. 9), S. 70. - 11. Ders., Das Schneiderhandwerk, Bln. 1788 (Schauplatz Bd. 16), S. 44-57, s. v. „Schnürleibschneider“, Taf. 6, 12, 13, 14. - 12. Dt. Enc. oder Allg. Real-Wb. aller Künste und Wiss. Bd. 9, Ffm. 1784, S. 117. - 13. Krünitz Bd. 13, 1788, S. 541-543. - 14. Gerh. Heinr. Buse (Hg.), Vollst. Hdb. der Waarenkde., Bd. 7, Erfurt 1806, S. 139-143. - 15. Joh. Jos. Prechtl (Hg.), Technolog. Enc. ..., Bd. 6, Stg. 1835, S. 162-165.

- 16. Charles J. Singer, Eric J. Holmyard u.a. (Hgg.), A Hist. of Technology, Bd. 4, Oxf. 1958, S. 55-63.

Zu IV: 17. Zedler Bd. 9, 1735, Sp. 992, s. v. „Fisch-Bein-Rock“. - 18. (Elisabeth Bayle-Mouillard), Künstliche Blumen, Früchte und Schmuckfedern nach der Natur und aus mannigfaltigen Stoffen auf die geschmackvollste und täuschendste Art nachzuahmen, Ulm 1833, S. 265-268. - 19. Paul M. Rosenberg, Die dt. Korsettindustrie, Stg. und Bln. 1909 (Münchner Volkswirtschaftliche Stud., Bd. 95). - 20. Emma von Sichart, Praktische Kostümkde. in 600 Bildern und Schnitten, Bd. 2, Mchn. o. J. (1926). - 21. Cecil W. und Phillis E. Cunnington, The Hist. of Underclothes, Ld. 1951. - 22. Norah Waugh, Corsets and Crinolines, Ld. 1954, bes. S. 167-169. - 23. Max von Boehn, Die Mode, Bd. 4, Mchn. 1963, S. 116-126. - 24. N. Waugh, The Cut of Men’s Clothes 1600-1900, Ld. 1964. - 25. Dies., The Cut of Women’s Clothes 1600-1930, Ld. 1968.

Zu V: 26. André Jacob Roubo, L’art du menuisier, Bd. 3, Paris 1774, S. 988. - 27. W. Maigne und E. Robichon, Nouveau manuel complet du marqueteur, du tabletier et de l’ivoirier, Paris 1889 (Ndr. Paris 1977), S. 79-82. - 28. Franz-Adrian Dreier, Ein F.medaillon mit Bildnis der Amalia von Solms, Berliner Mus. N.F. 18, 1968, S. 59-64. - 29. Pieter J. J. van Thiel, Hollandse lijsten van balein, in: Misc. I.Q. van Regteren Altena, Amst. 1969, S. 104-110. - 30. Ruth Vuilleumier, Werkstoffe der K.schreinerei. Elfenbein, Knochen, Horn, Perlmutter, F. und Fischhaut, Maltechnik - Restauro 86, 1980, S. 106-123.

31. Ausst.kat. „Seefahrt einst und heute“, Flensburg 1971. - 32. Ausst.kat. „Wale und Walfang in hist. Darstellungen“, Hamburg 1975. – 33. Ausst.kat. „Schiffe aus Knochen und Elfenbein“, Hamburg 1976.

Verweise