Fensterverriegelung

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englisch: Window-metal-work; französisch: Serrurerie de fenêtre i crémone; italienisch: Serratura della finestra.


Ehrengard von Kirchbach-Müller (1983)

RDK VIII, 203–213


RDK VIII, 205, Abb. 1. Reiber und Riegel.
RDK VIII, 209, Abb. 2. Verriegelung mit Stangen.
RDK VIII, 211, Abb. 3. Antwerpen, 16. Jh.
RDK VIII, 211, Abb. 4. Göttweig, N.Ö., 2. H. 18. Jh.
RDK VIII, 213, Abb. 5. Schleswig, 19. Jh.

I. Definition

Die F. ist Bestandteil der metallenen Fensterbeschläge. Mit ihr werden die an Angeln oder Drehachsen beweglichen Fensterflügel an den Fensterrahmen fixiert; außerdem können die Fensterflügel untereinander verriegelt sein. F. werden aus (verzinntem) Eisen, Kupfer, Gelbguß, Messing hergestellt von eben den (Kunst-)Handwerkern, die auch die übrigen Beschläge fertigen und anbringen.

Manche der Türverriegelungen und Schrankriegel haben die gleiche Konstruktion wie die F., doch funktioniert diese bei ihnen in der Regel über ein Schloß.

Vorstufe der F. sind hölzerne Balken in Mauerkanälen, die vorgezogen werden, um in die Öffnung eingesetzte lose Läden festzuhalten (RDK VII 1502f.; vgl. Bodo Ebhardt, Der Wehrbau Europas im MA, Bd. 1, Lpz. 1939, Taf. 16; Piper, Burgenkde., S. 465).

Die Wahl der Konstruktion hängt ab von derjenigen der Fenster selbst; je nachdem, ob die Fensterflügel nach außen oder nach innen zu öffnen sind und ob die Verriegelung über die senkrechten Teile des Fensterstocks bzw. einen Mittelpfosten möglich war, wurden verschiedene Arten der Verriegelung angewandt. Einfache Konstruktionen – wie die Fensterhaken bei nach außen schlagenden Flügeln (s. [22] S. 214) – bleiben im folgenden unberücksichtigt.

Eigens erwähnt seien jedoch die Zuhaltungen („Ankettel“), die im n-dt. Küstengebiet und seinem Hinterland wohl mindestens seit dem 17. Jh. verbreitet waren: aus starkem Eisenblech oder aus geschmiedetem Rundeisen, seit M. 19. Jh. auch aus Gußeisen gefertigt, mit einer Öse, die in den „Ankettelhaken“ einrastet, und oft einem Griff (Abb. 5; frdl. Hinweise A. Lühning, Schleswig, und Manfred F. Fischer, Hbg.; Paul Buddeberg, Das Zargenfenster im ndt. Backsteinbau, Bln. 1913, S. 14).

II. Riegelarten

A. Reiber

1. einfacher Vorreiber

Der einfache Vorreiber (Abb. 1, a) wird mittels Schraube oder Stift, die/der zugleich Drehachse ist, am Fensterrahmen angebracht. Wird der Vorreiber gedreht, so legt er sich vor einen auf dem Flügel befestigten Anlaufdraht (Streifblech, Streifdraht). Dieser bildet eine schiefe Ebene und ermöglicht so die feste Verriegelung.

Verwendet wurde der einfache Vorreiber bei kleinen, untergeordneten, einflügligen Fenstern und bei Fenstern mit Kreuz; seine Verwendung ist so sehr an einfache Fenstertypen gebunden, daß zeitliche Aussagen nahezu unmöglich sind.

Ein einflügliges romanisches Fenster aus St. Emmeram im Mus. der Stadt Regensburg hat einen wohl spätgotischen Vorreiber, dessen Drehachse mittig sitzt; der freie Arm dient nur als Griff (frdl. Hinweis Veit Loers, Rgbg.).

2. doppelter Vorreiber

Der doppelte Vorreiber (Doppelreiher; Abb. 1, b) entspricht mechanisch dem einfachen Reiber. Er wird jedoch im Gegensatz zu diesem am feststehenden Mittelpfosten angebracht.

Doppelte Vorreiber waren wahrscheinlich in der Neuzeit vor der allgemeinen Einführung der Verriegelung mittels Dreh- oder Triebstange (s. Sp. 209) die verbreitetste Art der Verriegelung großer Fenster.

Erhaltene Beispiele etwa auf Burg Trausnitz in Landshut, Bauzeit 1575-1579, am Alten Schloß in Schleißheim, 1598-1600 und 1617-1623, bei Stockfenstern im Erdgeschoß von Schloß Nymphenburg in München, Bauphase von 1663-1679: [24]. Beispiele aus dem 18. Jh. sind erhalten in Schloß Ludwigsburg, wahrscheinlich aus der Bauzeit 1704-1733 (frdl. Hinweis Klaus Merten, Stg.), von 1718 an einem Haus in Halle a.d. S. (Ältere Dkm. der Bauk. und des Kgwb. in H. a. S., hg. von dem Kgwb.ver. für H. und den Reg.bez. Merseburg, H. 5, Halle 1902, Taf. 5), in Schloß Weißenstein ob Pommersfelden, Bauzeit 1711-1718 ([24]; [25] Abb. 70 und 105); gemalt bei Scheinfenstern im Treppenhaus vor dem Kaisersaal von Kloster Ottobeuren, um 1725-1726. Weitere Beispiele bei [25] Abb. 69 und 79; Fensterverschluß Abb. 9 b und c.

3. Zungenreiber

Der Zungenreiber (Einreiher; Abb. 1, c) ist eine Flacheisenzunge, die an einer waagrecht drehbaren Welle befestigt ist und in ein Schließblech eingreift, das am gegenüberliegenden Futterrahmen oder am Fensterpfosten angebracht ist. Die Zunge wird hierbei in einem ausgestemmten Schlitz (mit Führungsblech) des Flügelrahmenholzes gedreht. Die Welle ist mit einem Drehknopf (Olive) versehen. Eine Abart des Zungenreibers ist der „Schlüsseleinreiber“, bei dem die Drehung der Welle durch einen Dornschlüssel erfolgt.

Der Zungenreiber wurde verwendet für Fenster mit feststehendem Mittelpfosten und für einflüglige Fenster [22, S. 215], im 19. Jh. für rundbogig schließende Oberlichter (z. B. von Friedr. von Gärtner für die Fenster der 1832 beg. Bayer. Staatsbibl. in München; Entwurfszchgn. im Cod. icon. 210 ebendort; vgl. auch Fensterverschluß Abb. 13).

4. Ruder

Beim Ruder (Fallklinke, Überwurf: [21] S. 75; Abb. 1, d) fällt eine Klinke am Fensterflügel beim Schließen des Fensters in einen nach außen gebogenen Haken am Fensterrahmen. Auf diese Weise wird der Flügel stark angezogen und in den Falz gedrückt. Der Hebel der Klinke ist weit nach vorn gebogen, damit bei der Bewegung größere Kraft aufgewandt werden kann. Verwendet wird das Ruder für einflüglige Fenster.

Für zweiflüglige Fenster mit feststehendem Mittelpfosten hat man in neuerer Zeit eine Fallklinke konstruiert, bei der das Ruder in einen Schließhaken am Mittelpfosten eingreift und sich zugleich vor den Rahmen des zweiten Flügels legt, der an dieser Stelle ein Streifblech als Haltevorrichtung aufweist [20, S. 74f., Fig. 155f.].

Eine Sonderform des Ruderverschlusses findet sich bei den Fenstern der Prälatur von Stift Göttweig, N.Ö., aus der 2. H. 18. Jh.: die Klinke ist mittels eines Federblattes am Drehflügel befestigt und wird durch deren Kraft in den Haken im Fensterrahmen gedrückt (Abb. 4; vgl. auch Centralbl. der Bauverwaltung 21, 1901, S. 188 Abb. 29).

Eine weitere Sonderform (?) findet sich in den Niederlanden und am Niederrhein an Fenstern des 15./16. Jh.: hier wird die senkrecht stehende hakenförmige Klinke durch eine Feder festgehalten (Abb. 3; [20] S. 28, Fig. 11; Centralbl. a. a. O. S. 194, Abb. 53f.).

B. Riegel

Die einfachen Riegelsysteme (Abb. 1, f-h) werden in der Regel auf einem Blech von zwei Krampen gehalten und sind oft Stellen ornamentalen Schmucks.

1. Zugriegel

Der Zugriegel wird in vertikaler Lage gehalten. Er hat am oberen Ende einen Haken, der, wenn man den Griff herunterzieht, in einen Schraubkloben am Fensterrahmen rutscht und so den Flügel festdrückt (Abb. 1, h).

Verwendet wurde der Zugriegel im allgemeinen für die oberen Flügel eines Fensters mit Kreuzteilung.

Eine Variante ist bei [9] S. 245 beschrieben: eine kleine bewegliche Drehscheibe mit Haken ist über einen Hebel mit dem Riegel verbunden; wird der Riegel herabgezogen, rastet der Haken in eine Öse am Fensterrahmen ein (Abb. 1, i).

2. Schubriegel

Schubriegel werden horizontal oder vertikal und dann jeweils für unterschiedliche Riegelsysteme verwendet.

a. Horizontaler Schubriegel

Horizontale Schubriegel (Abb. 1, e) werden einfach in ein Loch am steinernen Fenstergewände geschoben. Sie laufen oft in Kästen von trapezförmigem Querschnitt, die von zwei (oft verzierten) Klammern am Fensterflügel gehalten werden.

Man verwendete die horizontalen Schubriegel vor der Erfindung des Fensterrahmens. Bei Fenstern mit Fensterrahmen behielt man sie bei, entweder um Oberlichtflügel zuzuhalten [9, S. 245, Taf. 6 Abb. CI] oder mit zusätzlichen Riegelvorrichtungen, durch die man zugleich auch den inneren Fensterladen zuhalten konnte [14, S. 343 Fig. 38]. Je nach Riegelstellung sind hier Fensterflügel und Laden geschlossen oder offen, können aber auch unabhängig voneinander geöffnet werden. Angebracht waren horizontale Schubriegel an einflügligen Fenstern oder an Fenstern mit feststehendem Mittelpfosten.

Die Griffe der Schubriegel sind oft originell gestaltet mit Pflanzenmotiven, Tieren oder sogar als menschliches Bein [14, S. 341 Fig. 37C].

b. vertikaler Schubriegel

Der vertikale Schubriegel (Abb. 1, f und g) unterscheidet sich vom horizontal angebrachten durch den Einbau einer Feder zwischen Riegel und Blech, um das Herabfallen des Riegels zu verhindern.

Beispiele an Schloßbauten der 1. H. 18. Jh.: Residenz Würzburg, 1724-1744 (Rich. Sedlmaier und Rud. Pfister, Die fürstbisch. Residenz zu W., Textbd., Mchn. 1923, Abb. 71); Pagodenburg und Badenburg des Nymphenburger Schloßparks, 1716-1719 und 1719-1721 [24].

Eine kompliziertere Art bietet [9] S. 246: am oberen Rahmen rastet das Riegelende beim Hochschieben des Riegels ein, zugleich am unteren Rahmenholz ein Haken, der analog der oben Sp. 207 beschriebenen Konstruktion an einer beweglichen Drehscheibe sitzt (Abb. 1, k).

c. Drehstange

Verriegelung über eine Drehstange: Grundelement dieses Riegelsystems ist eine in ihrer Längsachse drehbare Stange, die mit Schraubkloben am Fensterrahmen befestigt ist. Dazu kommen Riegel.

Verriegelung der F. durch von der Drehstange bewegte Zahnstangen hat [14] in einem Beispiel des 15. Jh. bekannt gemacht (Abb. 2, e-g).

Die Riegel sitzen am oberen und unteren Ende der Drehstange, die, mit Hilfe eines feststehenden Griffes gedreht, die Bewegung durch ein kleines Vorgelege auf die Riegel überträgt. Außerdem befinden sich an der Drehstange Haken, die während des Drehens in einen Rundstab am Fensterladen eingreifen und diesen fest an den Flügel drücken. Das bedeutet, daß man mit ein- undderselben Drehung der Stange sowohl Fensterflügel wie -laden schließen kann. Verwendet wurde dieses Riegelsystem an einem zweiflügligen Fenster mit aufgehendem Mittelpfosten.

Haken an jedem Ende der Drehstange zur Verriegelung der Fenster kennzeichnen den Espagnolettenverschluß (Abb. 2, d; s. [4] S. 60; [5] Bd. 5 [1755], S. 954, Bd. 17 [1765], S. 826; [7] S. 243ff.; [10] S. 102; [12] S. 101). Die Haken sind rechtwinklig gebogen und greifen beim Drehen der Stange in Krampen ein. Wenn die Verriegelung geöffnet ist, stehen die Haken senkrecht auf den Rahmen, wenn sie geschlossen ist, parallel zu ihnen. Zum anderen besitzt die Stange oben und unten je ein Blech, auf dem Zahngetriebe angebracht sind, und zwar jeweils zwei mit angeschmiedeten Schließhaken („Flügel“). Wird die Stange gedreht, so bewirkt das Ineinandergreifen der Zähne eine seitliche Verschiebung der „Flügel“, so daß dabei die inneren, den Fensterflügeln vorgelegten Läden festgehalten bzw. gelöst werden können. Um diese Arretierung konstant zu halten, ist die Stange in halber Höhe mit einem beweglichen Stiel versehen, der auf einem Haken ruht und die Stange in ihrer Stellung hält. Verwendet wurde der Espagnolettenverschluß bei zweiflügligen Fenstern sowohl mit aufgehendem Mittelpfosten [7, S. 245] wie ohne Mittelpfosten (z. B. am Neuen Schloß Schleißheim, Bauphase ab 1719: [24]).

Über die Bezeichnung Espagnolettenverschluß verwunderte man sich schon im 18. Jh., da er eine Erfindung der Pariser Schlosser sei [7, S. 244].

d. Treibstange

Die Verbindung von Zug- und Schubriegel über eine flache, zweigeteilte Triebstange (Zugstange) erlaubt die gleichzeitige Bewegung von deren Teilen durch einen Mechanismus an der Unterbrechungsstelle, der die Bewegung auf sie überträgt (Basculeverschluß). Vorzugsweise wurden so zweiflüglige Fenster mit aufgehendem Mittelpfosten verriegelt (zu „Bascule“ s. [4] S. 60; [12] S. 35, „Basquillen“; [7] S. 242f. nennt dieses System „Cremone“).

Bei der einfachsten Form des Mechanismus (Abb. 2, a) bildet ein Zapfen – mit einem runden Blech auf den Fensterrahmen geschraubt – Halt und Achse für zwei kleine Hebel, die mit den Triebstangenteilen verbunden sind. Wird der untere Teil der Stange mittels eines Griffes nach unten gezogen, schiebt sich der obere automatisch nach oben, die Enden greifen in Ösen ein, und das Fenster ist geschlossen.

Der gleiche Vorgang kann erreicht werden, wenn man die Achse des Mechanismus als Drehgriff gestaltet, der fest auf ein Blech geschraubt ist (Abb. 2, b). Wird der Griff im Uhrzeigersinn bewegt, rutschen die Stangenenden in die Ösen am Fensterrahmen und verriegeln das Fenster ([7] S. 243: „Spagnolette mit dem Zuge“).

Als dritte Möglichkeit ist am Fensterrahmen auf einem Blech ein Getriebe angebracht, ein kleines Zahnrad auf einer Achse. Die Triebstangenteile sind zweimal rechtwinklig gebogen, Zahnvertiefungen an den inneren Kanten greifen in das Getriebe ein. Gehalten werden die Stangenteile mit Kloben an den Blendrahmen und mit Stiften auf dem Blech (Abb. 2, c). Zieht man den unteren Stangenteil am Knopf herunter, so gleitet, über das Getriebe bewegt, der andere Stangenteil nach oben. Auf diese Weise wird das Fenster oben und unten verriegelt ([7] S. 244: „Spagnolette mit dem Getriebe“).

C. kombiniertes System: Cremone

Diese Verriegelung besteht aus einer flachen Triebstange, die mit Ösen bei großen, einflügligen Fenstern am Flügel befestigt ist. Mit Hilfe eines Handgriffs am unteren Ende der Stange wird diese nach oben oder nach unten geschoben. Dabei gleiten zwei Ruder in ihre in der Mitte und oben am Blendrahmen befindlichen Haken bzw. lösen sich aus diesen. Gleichzeitig rutscht die Triebstange in eine am unteren Rahmenholz sitzende Öse (oder gleitet heraus), wodurch das Schließen (Öffnen) des Fensterflügels möglich ist.

Auf Grund der vorliegenden Literatur ist nicht zu entscheiden, ob diese Art der F. wesentlich vor dem 19. Jh. verbreitet war (ein Beispiel aus dem 14. Jh. [?] bei Viollet-le-Duc [14]: Abb. 2, h und i).

Zu den Abbildungen

1. Reiber und einfache Riegel: a. einfacher Vorreiber (nach [15] Schlosserarbeiten Taf. 1 Abb. 5), b. doppelter Vorreiber (nach ebd. Abb. 15), c. Zungenreiber (nach ebd. Taf. 2 Abb. 35), d. Ruder (nach [14] S. 339 Fig. 36 H), e. horizontaler Schubriegel (nach ebd. S. 341 Fig. 37 A), f. Zugriegel (nach [15] Schlosserarbeiten Taf. 1 Abb. 27), g. vertikaler Zugriegel (nach ebd. Taf. 13 Abb. 45), h. Zugriegel (nach [7] Taf. 15 Abb. 12), i und k. Riegel mit Haken an Drehscheibe zur ein- oder zweiseitigen Verriegelung (nach [9] Taf. 6 Abb. C und CI).

2. Verriegelung über eine Stange: a. Triebstange mit Zapfen (nach [14] S. 339 Fig. 36 A, B, D, E), b. Triebstange mit Drehgriff (nach [7] Taf. 15 Abb. 15), c. Triebstange mit Getriebe (nach ebd. Abb. 16), d. Espagnolettenverschluß (nach ebd. Abb. 18), e-g. Drehstange mit Zahnstangen als Riegel (nach [14] S. 344 Fig. 39 A, B, D), h und i. Cremone aus Schloß Chastelloux bei Carré-les-Tombes, Yonne (14. Jh. [?], bis 1839 erhalten; nach ebd. S. 337 Fig. 35 A, M).

3. Antwerpen, Musée Plantin-Moretus, Verriegelung eines Fensters aus dem 16. Jh. mit geteilten inneren Schlagläden. Foto Mus.

4. Stift Göttweig, N.Ö., Prälatur, Ruder an einer Feder, 2. H. 18. Jh. Foto Fasching, St. Pölten, N.Ö.

5. Schleswig, Schlesw.-Holst. L.mus., volkskdl. Slg., eiserne „Ankettel“. L. zwischen 6,7 und 11,6 cm. 19. Jh. Foto ZM (Margrit Behrens).

Literatur

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Hinweise gab Ernst Götz, Mchn. [24].

Nach Abschluß des Ms. erschien: 25. Sabine Lietz, Das Fenster des Barock, Mchn. 1982 (Kw. Stud., 54).

Verweise