Estrade

Aus RDK Labor
Wechseln zu: Navigation, Suche

englisch: Estrade, raised platform; französisch: Estrade; italienisch: Palco.


Hans-Karl Lücke (1968)

RDK VI, 106–117


RDK II, 389, Abb. 6. Peter Flötner.
RDK VI, 107, Abb. 1. Pierre Paul Sevin, 1668, Stockholm.
RDK VI, 109, Abb. 2. Charles Le Brun (Entw.), Atelier des Jans fils (Ausf.), 1671-76, Paris.
RDK VI, 109, Abb. 3. Mariette, Paris 1747.
RDK VI, 111, Abb. 4. Daniel Chodowiecki, wohl 1764.
RDK VI, 111, Abb. 5. Charles Percier und Pierre François Leonard Fontaine, Paris 1801.
RDK VI, 113, Abb. 6. Unbekannter Meister, um 1820.

I. Begriff: Sprachgebrauch, historische Terminologie

Die neuere Fachliteratur hat mit dem spätestens im 18. Jh. aus dem Französischen übernommenen Wort E. eine Vielzahl verschiedener Gegenstände bezeichnet: u. a. Emporen, Bühnen, Tribünen, Beischläge, Podeste (s. u. Sp. 107) und Podien – Bauten und Bauteile, die im Freien oder im Innenraum sich befinden, ortsfest oder transportabel sind.

Diese vielfältige Wortbedeutung ist das Ergebnis einer Verallgemeinerung, die aus einem Artbegriff einen Gattungsbegriff machte und die – angelegt in der spanischen Herkunft des Wortes und schon bei den frühesten bekannten Verwendungen im 17. Jh. in Frankreich zu beobachten – sich darin äußert, daß man das Wort auf Dinge anwandte, die es unter anderen Bezeichnungen schon gab.

Ursprünglich – Belege s. u. II und III – ist die E. als Gegenstand eine um eine oder mehrere Stufen über dem Fußboden erhöhte, betretbare Plattform und immer mit mindestens einer Seite an eine Wand des Raumes gelegt. Sie besteht aus Holz oder, seltener, aus Stein. Anders als das transportable Podest ist die E. ortsfest (wie das Podium), sie kann jedoch bisweilen ephemer verwendet sein.

Die historische Terminologie erhellt im besonderen die Funktion der E., die es auch rechtfertigt, diese Sonderform des Podiums für sich zu behandeln.

Von den verschiedenen möglichen Bedeutungen des Wortes E. steht hier (s. u. III) einzig jene in Frage, die sich auf die Baukunst bezieht. Insofern leitet das Wort sich als span. estrado (m) ab vom lat. stratum (substantiviertes Partizip von sternere, = Lagerstatt) und wird im 17. Jh. in Frankreich zu estrade (f). Ob das Wort E. in bezug auf die Gartenkunst (s. u. IV) dieselbe Geschichte hat, muß offenbleiben [13, S. 293 und 260]. Die verfügbaren Daten der Wortgeschichte decken sich wohl kaum mit dem Alter des Wortgebrauchs.

II. Älteste Quellen

Der spanische estrado – soweit er Voraussetzung für die E. ist oder sein kann – diente im MA und zu Beginn der Neuzeit als Lagerstatt, als vorzüglicher Aufenthaltsplatz der vornehmen Dame, wenn sie Besuch empfing, als Platz für fürstliche Audienz und als Platz, auf dem die Richter saßen ([11]; [12]). Über die Lage des estrado im Raum ist nichts Sicheres zu erfahren; bisweilen konnte ein ganzer Raum estrado heißen [12, S. 437].

Der estrado scheint – mindestens vor seiner Übernahme nach Frankreich – immer mit einem Teppich (oder Teppichen) und Kissen versehen gewesen zu sein; 1599 heißt es, daß die Damen auf ihm ohne Stuhl saßen ([11] S. 988, „Perciv.“). Die Schriftquellen – auf die allein wir angewiesen sind – lassen offen, ob er allzeit ein erhöhter Platz war: es ist möglich, daß Teppiche und Kissen seinen wesentlichen Bestandteil ausmachten (ebd.). Ausstattung und Gebrauch erlauben die Vermutung, daß der estrado – besonders als Sitz der Dame – arabischen Ursprungs ist. Im frühesten Beleg des Wortes ist allerdings die Rede von estrados, welche die Hirten aus Gewändern bereiten [12, S. 438]. Dieses Wortverständnis liegt nahe bei dem ursprünglichen von „stratum“, als Lagerstatt, wie es auch im A.T. [Vulg.] belegt ist, z. B.: 2. Sam. [2. Kön.] 4, 5; 11, 2. 13.

III. Typen der E. in der Baukunst

Das Wort E. im hier relevanten Sinn ist in Frankreich erstmals bei Paul Scarron zu belegen (Roman Comique, Paris 1651–57: ed. Paul Bourget, Paris o. J., S. 56); er gebraucht es als nomen masc, was – neben anderen Gründen – für die Herkunft des Wortes aus dem Spanischen spricht (vgl. auch [13], S. 261).

In Frankreich erfuhr die E. ihre hier gültige Definition: sie ist immer erhöht, häufig mit einem (vorzugsweise ‚türkischen‘ oder ‚persischen‘) Teppich, bisweilen mit einem Dockengeländer versehen, das auch vor ihr stehen kann. Der Baldachin, der oft gemeinsam mit der E. erscheint, gehört gewöhnlich zu dem Gegenstand auf ihr.

Die Ausstattung der E. hängt zu guten Teilen von ihrer Funktion ab. In dieser Hinsicht sind im 17. Jh. zwei (Verwendungs-) Arten zu unterscheiden: die Bett-E. (estrade de lit) und die E. als Thronstufe. Eine weitere wird erstmals 1709 genannt: die E. als Platz für den Katafalk. Die Bezeichnung E. für den erhöhten Aufstellungsplatz von Festtafeln (buffets) benützte vielleicht schon A. Ch. d’Aviler [5].

A. Furetière [2] spricht von der Bett-E. als „réduit distingué & plus paré, afin d’y recevoir les gens apparens et que l’on considere“ und nennt damit eine Funktion, die im Frankreich des 17. und 18. Jh. dem Séparée der Bettstatt, vorzüglich dem Alkoven, zukommt [14, Bd. 1 Sp. 49].

1. Bett-E.

Die Bett-E. ist der am häufigsten vertretene Typ, auf den auch die wohl erste Definition der E. in kunsttheoretischem Zusammenhang sich bezieht, wenn es heißt, sie sei ein erhöhter Platz in einem Raum (chambre) „et ou d’ordinaire on met le lit“ ([1]; vgl. auch [13], S. 293 Anm. 1, und [2]).

Man muß die Bett-E. unterscheiden von der älteren Bettstufe, die grundsätzlich nur praktische Aufgaben hat (s. *Bett, RDK II 386). Ob die Plattform, auf der in einem Entwurf Peter Flötners ein Prunkbett steht, als innenarchitektonische Konstruktion gedacht ist, läßt sich schwer entscheiden, da Vergleichbares nicht belegt ist (ebd. Sp. 390 Abb. 6).

Die Abmessungen der E. relativ zum Bett waren sehr unterschiedlich, aber immer so, daß die Plattform an den zum Raum freien Seiten betretbar war. Das Bett stand im 17. und bis zur M. 18. Jh. mit dem Kopfende, dann gelegentlich, im Directoire und im Empire fast immer mit einer Breitseite zur Rückwand (Ausnahme: „lit à la Polonaise“ in Ansbach, Residenz, etwa 1736–42: Erich Bachmann, Residenz Ansbach, Hofgarten und Orangerie [= Amtl. Führer], Mchn. 1962, Abb. 13). Die E. konnte gegenüber der Rückwand weiter in den Raum vorspringen und sich so den Platz für ihre vornehmste Aufgabe schaffen: für Audienz und Empfang von Besuch. In der von Havard [14, Bd. 2 Sp. 516] zitierten Ausg. des Werkes von Furetière (von wann?) steht, die Bett-E. liege „dans la moitié (!) d’une chambre“, in der hier benutzten heißt es statt dessen „dans une partie d’une chambre“ [2].

Die Bett-E. war nicht selten mit dem Alkoven verbunden, der ebenfalls aus Spanien übernommen worden war. Es ist nicht bekannt, ob der nach der Überlieferung erste Alkoven in Frankreich im Hôtel de Rambouillet in Paris eine E. hatte [14, Bd. 1 Sp. 46]. Beispiel für einen Alkoven mit E. aus dieser Zeit ist jener Heinrichs IV. im Louvre.

Wie der Alkoven, so war im 17. und bis in das 18. Jh. hinein auch die „chambre en estrade“ Mode [4, S. 32].

In den „Comptes des bâtiments du Roi sous le règne de Louis XIV“ [10] ist zwischen 1664 und 1695 eine Anzahl von E. genannt, wohl alle für „chambres en estrade“ geschaffen. Mit Ausnahme einer marmornen (Versailles 1679: ebd. Sp. 1114) handelt es sich um hölzerne E. Bemerkenswert ist die Unterscheidung von „estrade de bois de rapport“ und der sicher aufwendigeren „estrade en marqueterie“, die wohl kaum von Teppichen verdeckt war. Die in den „Comptes“ genannten E. in Versailles, Fontainebleau und im Louvre sind mit den Namen so bedeutender Ebenisten wie Jean Armand, Jean Macé, Phil. Poitou u. André-Charles Boulle verknüpft; Kosten von 18 000 Livres „Pour les estrades de marqueterie des appartements du Roy et de la Reyne“ 1672 (ebd. Sp. 591) geben eine Ahnung von dem Aufwand an Material und Kunstfertigkeit, der für E. möglich war.

Sicher vor 1664 entstand jene Bett-E., auf der Ludwig XIV. am 29. Juli 1664 den Kardinal-Legaten Chigi in Fontainebleau empfing. Das Ereignis ist durch einen Bildteppich nach Entw. von Charles Le Brun unserer Anschauung überliefert (Abb. 2) und bietet ein vorzügliches Beispiel für die höfische Verwendung der Bett-E. als Platz für eine Audienz. Wie die E. in der „chambre du roi“ in Versailles 1682 aussah, erfahren wir aus einer Beschreibung: „Une balustrade d’argent de deux pieds et demy de haut, sur laquelle posent huit chandeliers de mesme matière et hauts de deux pieds chascun, entourent l’estrade, qui est de marqueterie“ (Mercure Galant, Dezember 1682).

1752 schreibt J. Fr. Blondel, die „chambre en estrade“ sei im vorigen Jh. Mode gewesen, doch habe man die Unbequemlichkeiten der E. erkannt und schließlich ihrer entraten [4, S. 32]. Welcher Art diese Unbequemlichkeiten sein konnten, geht aus der Nachricht hervor, daß 1685 der somnambule Grand Dauphin sich bei einem Sturz über die E. der Dauphine schwer verletzte (Journal du Marquis de Dangeau: [8]). Dennoch kam die Bett-E. im 18. Jh. wohl nie ganz aus dem Gebrauch, was z. B. das Bett der Marie Antoinette in Fontainebleau bezeugt. Selbst Blondel gibt Anweisungen für ihre Herstellung: anders als in der „chambre en alcove“ solle die – stets hölzerne – E. in der „chambre en estrade“ die ganze Breite des Raumes einnehmen, und nach der Tiefe zu solle sie das Quadrat überschreiten; die E. könne Vorsprünge haben und sei manchmal mit einer Balustrade ausgestattet [4, S. 33].

Noch im Empire stellte man das Bett gern auf eine E., die hier, entsprechend der Querstellung des Bettes, meist breiter als tief und – in den bekannten Beispielen – immer einstufig ist. Repräsentative E. fertigte man anscheinend gerne aus Stein. Prächtige Teppiche waren nicht üblich. Beispiele sind der Alkoven Jérômes in Schloß Wilhelmshöhe in Kassel und das Bett der Kaiserin Josephine in Malmaison. Eine sehr reiche und große – und deswegen untypische – Bett-E. dieser Zeit zeigt ein Entwurf von Charles Percier und Pierre Franç. Léonard Fontaine (Abb. 5). Bemerkenswert ist der wohl 1809 entstandene Entwurf Schinkels für ein Schlafzimmer der Königin Luise von Preußen im Schloß Charlottenburg (RDK IV 381/82, Abb. 6); ausgeführt wurde jedoch ein querstehendes Bett auf kleiner, einstufiger E. (Marg. Kühn, Schloß Charlottenburg, Bln. 1955, Abb. 125), die an ihren dem Raum zugekehrten Ecken Blumenständer hat (wie sie auch Percier-Fontaine vorsehen: Mario Praz, La filosofia dell’arredamento, Mailand 1964, S. 177).

2. Katafalk-E.

Die Katafalk-E., die Toten-Bett-E., ist zwar erst 1709 belegt (Mercure Galant, Mai 1709), doch sind mit dem „lit d’honneur“ für Karl III., Hzg. von Lothringen (1608), und dem König Heinrichs IV. (1610) frühe Beispiele nachweisbar, die auch für den Gebrauch der eigentlichen Bett-E. interessante Rückschlüsse erlauben.

Friderich Carl von Moser [4 a] schreibt 1754 für „das Begräbniß des Regenten“ eine „Erhöhung von ein, zwey, drey oder mehreren Stufen“ vor, auf der das „Trauer-Bette“ steht; diese „E.“ werde gewöhnlich mit schwarzem Tuch bedeckt, bei verstorbenen Kindern jedoch wähle man „wohl auch carmoisin oder einen reichen stoff“.

Man errichtete die Katafalk-E. in repräsentativen Profanräumen. 1810 stand der Katafalk der Königin Luise von Preußen im Thronsaal des Berliner Schlosses auf einer „E. ... aus einem stufenförmigen, mit violettem Tuch belegten Untersatz, auf welchen die zur Trauerwache verordneten Hofchargen traten, und auf dem sechs große vergoldete Candelaber standen, ...“ [9, S. 12]. Noch den Katafalk König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen stellte man (1861) im ehem. Schlafzimmer Friedrichs d. Gr. in Sanssouci auf eine mehrstufige E. (= „Empore“!), die den ganzen Alkoven einnahm und auf der eine „schwarze mit breiten Hermelinstreifen eingefaßte Decke“ lag (ebd. S. 9f.).

E. hieß im preuß. Zeremoniell des 19. Jh. auch das Podest, auf das man vor dem Altar der Kirche den Katafalk setzte (ebd. S. 35 [1861], S. 43 [1873], und wohl auch schon S. 22 [1810]).

3. Thron-E.

Die Thron-E. (s. a. Thron). Die Thronstufe nannte man in Frankreich seit dem 13. Jh. marchepied. Daß man sie seit der 2. H. 17. Jh. auch E. nannte, mag sich zunächst aus der Analogie der Gestalt erklären. Wichtiger aber für die Wortübertragung war wohl die allgemeine Bedeutung der E. als Platz besonderer Auszeichnung und Repräsentation, wie sie etwa anklingt bei Voltaire: „De l’estrade des grands descendant au vulgaire / le mensonge sans frein ...“ (Don Pèdre III, 2).

Auf ähnliche Weise, nämlich über das Verständnis der E. als ausgezeichneten Platzes für den Empfang von Gästen, dürfte die Bezeichnung E. für die erhöhte Plattform, auf der man tafelte („Buffet-E.“: Abb. 1), entstanden sein.

4. Fenster-E.

Die Fenster-E. war ein Stück bürgerlicher Wohnkultur des späteren 18. und des 19. Jh., jedenfalls in deutschsprachigen Landen (Abb. 4, 6). Es gab sie noch in der Zeit des Jugendstils. Sie ist eine ein- oder mehrstufige Plattform, die meist in einer Fensternische liegt. Eine besonders reiche Form der Fenster-E. ist mit dem Erker verbunden: der ganze Fußboden des Erkers ist erhöht und über eine oder mehrere Stufen, über – oder auf – denen ein Dockengeländer stehen kann, betretbar.

In ihrer einfachsten Form hatte die Fenster-E. den Zweck, den Blick hinaus zu erleichtern. Größere Fenster-E. – besonders die Erker-E. – boten Platz für Handarbeit, zum Empfang von Besuch und zum Gespräch. Während vor allem die mit einem Dockengeländer versehene Erker-E. den Séparée-Charakter der alten Bett-E. trägt, läßt die einfache Fenster-E. sich als fest installierter Fußschemel verstehen, erinnert aber auch an die Fensterstufen und -sitze, wie sie seit dem MA besonders in Burgen zu finden sind, und an die älteren Fensterbänke.

IV. Gartenestrade

Die Garten- E. Schließlich ist die E. eine Rasenstufe und als solche Bestandteil des frz. Barockgartens. Vielleicht ist das Wort in dieser Bedeutung altprovenzalischer Herkunft [13, S. 261]. Dezallier d’Argenville [3] und die „Encyclopédie“ Diderots [6], bei denen das Wort in neuerer Zeit zuerst zu belegen ist, indizieren die Sache allerdings unter „gradin (de gazon)“. Demnach gehört die Garten-E. zu jenen abwechselnden Anordnungen von kleinen Rasenböschungen, Plattformen und Stufen, auf denen „de caisses, d’ifs, de pots et de vases de fayence, remplis d’arbrisseaux et de fleurs de saison“ stehen können „dont le mêlange des couleurs réveille infinement la grande verdure de ces piéces“ [3]. Man richte diese Rasenstufen ein als „coup d’œil“ einer großen Allee und lege sie sehr gut an die Nische eines Hainbuchen-Bosketts (Abb. 3; [3]; [6]). Außerdem können diese Stufen anstelle von Bänken als Sitzplätze dienen. Quatremère de Quincy [7] notiert unter dem Stichwort „Gradins de jardin“ – ohne Verwendung des Wortes E. – offenbar dieselbe Sache, vermerkt aber, daß sie auch „de maçonnerie avec tablettes“ sein könne.

Zu den Abbildungen

1. Pierre Paul Sevin, Papst Klemens IX. speist mit Königin Christina von Schweden (9. 12. 1668). Kolorierte Federzchg., 24,8 × 37,6 cm. Stockholm, Kgl. Bibl. Sign. und dat. 1668. Fot. Bibl.

2. Charles Le Brun (Entw.) und Atelier des Jans fils (Ausf.), Ludwig XIV. empfängt Kardinal Chigi (29. 7. 1664). Bildteppich, 5,15 × 7,15 m. Paris, Mus. des Gobelins, Mobilier national, Inv.Nr. G.M.T.T. 96. Maincy, 1671–76. – Fot. Slg.

3. Rasenstufe mit E. Kupferstich (5,1 × 13,6 cm) aus [3], Taf. 38, Fig. 4. Nach dem Original.

4. Daniel Chodowiecki, drei Damen am Fenster (Engelmann 35). Radierung, 11,8 × 7,9 cm. München, St.Gr.Slg., Inv.Nr. 105 400. Wohl 1764. Fot. Slg.

5. Charles Percier und Pierre François Léonard Fontaine, „Lit éxécuté à Paris pour Mr. O ...“. Kupferstich (21,6 × 29,3 cm) aus Percier-Fontaine, Recueil de décorations interieures ..., Paris 1801, Taf. 25. Nach dem Original.

6. Unbekannter Meister, Wohnzimmer um 1820. Aquarell, Größe unbekannt. Aufbewahrungsort nicht bekannt. Fot. Staatsbibl. Berlin, Bildarchiv (Handke).

Literatur

Zitierte Quellen: 1. André Félibien, Des principes de l’architecture, de la sculpture, de la peinture ..., Paris 1690, S. 597. – 2. Antoine Furetière, Dict. universel, Rotterdam 1690; benutzt die erweiterte Ausg. Den Haag 1727, s. unter „Estrade“. – 3. Antoine-Joseph Dezallier d’Argenville, La théorie et la pratique du jardinage ..., Paris 17474, S. 156. – 4. Jean Franç. Blondel, Architecture françoise ..., Paris 1752, S. 32f. – 4 a. Friderich Carl von Moser, Teutsches Hof-Recht Bd. 1, Ffm. und Lpz. 1754, S. 407. – 5. Augustin Charles d’Aviler, Dict. d’architecture civile et hydraulique..., corrigée et considérablement augmentée, Paris 1755, S. 167. – 6. Encyclopédie ou dict. raisonné des sciences Bd. 7, Paris 1757, S. 804. – 7. Antoine-Chrysostome Quatremère de Quincy, Architecture Bd. 2, in: „Encyclopédie méthodique“, Paris (1801–)1820, S. 563. – 8. Journal du Marquis de Dangeau, hrsg. von Eudore Soulié, Louis-Etienne Dussieux, Charles-Phil. de Chennevières, Paul Mantz, Anatole de Courde de Montaiglon, Bd. 1, Paris 1854, S. 108. – 9. Rudolf Maria Bernhard Stillfried Gf. von St.-Alcántara, Ceremonial-Buch für den Kgl. Preuß. Hof, Bln. 1877, Heft 12. – 10. Comptes des bâtiments du Roi sous le règne de Louis XIV, hrsg. v. Jules Guiffrey, Bd. 1, Paris 1881.

Wörterbücher: 11. Samuel Gili Gaya, Tesoro lexicographico 1492–1726, Madrid 1947, S. 988f. – 12. Joan Corominas, Diccionario critico de la lengua castellana Bd. 2, Bern 1954, S. 437f. – 13. Walter von Wartburg, Frz. etymolog. Wörterbuch Bd. 12 Lfg. 94, Zürich 1964.

Sonstige Lit.: 14. Havard.

Verweise