Entlastungsbogen

Aus RDK Labor
Wechseln zu: Navigation, Suche

englisch: Relieving arch; französisch: Arc de fondation, arc de décharge; italienisch: Arco di scarico.


Richard Teufel ( 3. 11. 1958) (1962)

RDK V, 788–799


RDK V, 789, Abb. 1. Trier, um 100 n. Chr.
RDK V, 791, Abb. 2. Niederkirchen (Pfalz), 2. H. 11. Jh.
RDK V, 791, Abb. 3. Paulinzella (Thür.), um 1120.
RDK V, 791, Abb. 4. Gardelegen, 13. Jh.
RDK V, 793, Abb. 5. Sebastiano Serlio, 1544.
RDK V, 795, Abb. 6. Danzig, 1605.
RDK V, 795, Abb. 7. Friedrich Gärtner, 1834, München.
RDK V, 797, Abb. 8. Georg Moller, um 1820-30, Darmstadt.
RDK V, 799, Abb. 9. Friedrich Gilly, um 1795-99.

I. Begriff und Aufgaben

Als E. bezeichnet man einen gemauerten Bogen, der in das Mauerwerk eingefügt ist, das darunterliegende Mauerwerk von der aufruhenden Mauer entlastet und deren Druck seitlich ableitet. Der Bogen muß die Tiefe des zu entlastenden Bauteiles haben und kann als Halbkreis- oder Segment-, seltener auch als Spitzbogen sowie als scheitrechter Bogen gebildet sein. Der Begriff E. (gelegentlich mißverständlich auch „Abfangbogen“ genannt: so z. B. Erdmann [4], S. 114) ist eine Neubildung der baukundlichen Fachsprache.

Die Verwendung des E. ist stets bautechnisch bedingt. Seinem bauhandwerklichen Charakter gemäß liegt der E. häufig unter Putz, er kann aber auch sichtbar gelassen und sogar gelegentlich, z. B. zu einer Arkade ergänzt, in die künstlerische Gliederung einbezogen werden; wann in diesem Falle von E. gesprochen werden darf, entscheidet allein die statische Funktion des E.

Ein aufschlußreiches Beispiel für das Zusammentreffen beider Arten von E. an einem einzigen Baukörper bietet der Westbau des Trierer Doms, M. 11. Jh. An seiner Westfassade sind die oberen Galerien über den Portalen in der Breite der unteren von je einem E. überfangen. Dieser E. ist durch die zweischalige Wand durchgemauert – so das Gewölbe des oberen Galerie-Laufganges bildend – und dient zur Entlastung von dem Mauerdruck der Westmauer der hier ansetzenden Turmfreigeschosse. An den entsprechenden Stellen der Turmostseiten sind die E. jeweils zu einer Arkade ergänzt, in die vier Säulenarkaden eingestellt sind. Diese E. dienen zur Entlastung der Scheidbogen in den Turmjochen, sie lenken die Last der Turmwände auf die Strebepfeiler ab. In diesem Falle ist die statische Notwendigkeit des E. für die künstlerische Gestaltung genutzt.

Bis weit ins 19. Jh. hinein blieben Anordnung und Bemessung von E. der Erfahrung und den landschaftlichen Baugewohnheiten überlassen. Seiner technischen Funktion wegen findet man den E. häufig über Portal- und Fensteröffnungen, wobei er den Bogen oder den monolithen oder scheitrechten Sturz der Öffnung vom Druck des Mauerwerks entlastet. Es werden dabei gelegentlich auch mehrere E. konzentrisch übereinander angeordnet.

Nicht als E. zu bezeichnen sind Blendbogen, die Wand erleichternde Bogenstellungen, die äußeren Bogen von Öffnungen und Bogenfriese. Von „unverstellten Entlastungsbögen“ (Heinz Kähler, Die spätantiken Bauten unter dem Dom von Aquileia und ihre Stellung innerhalb der Gesch. d. frühchr. Kirchenbaues, Saarbrücken 1957, S. 66) kann schon deshalb nicht gesprochen werden, weil für E. die Einfügung in das Mauerwerk charakteristisch ist; außerdem dienen die von Kähler so genannten fensterartigen Öffnungen nicht zur Entlastung, sondern zur Erleichterung der Wand.

II. Anwendung

A. In der griechischen Baukunst treten E. nur sehr vereinzelt auf [4, S. 114]. Die Baukunst der Römer kennt mancherlei Anwendungsarten des E. Die E. waren stets schmucklos, allenfalls durch Stein- oder Farbwechsel betont. Erst in der spätrömischen und in der syrischen Baukunst treten auch profilierte oder dekorierte E. auf.

Schon die Etrusker errichteten E. in einfachster Form aus Polygonsteinen über einem geraden Türsturz (z. B. Grab in Orvieto: [2] Abb. 53). Segmentbogenförmige E. über geraden Stürzen finden sich u. a. in den Diokletiansthermen zu Rom, rundbogige über scheitrechten Backsteinstürzen an der Konstantinsbasilika [2, S. 227–40]. Auf deutschem Boden zeigen das Amphitheater in Trier (um 100 n. Chr.; Abb. 1) und besonders die Kaiserthermen verschiedene Anwendungsarten des E.; ihrer Form nach sind es meist rundbogige, doch auch einzelne scheitrechte E. Die Präfurnienöffnungen im Hypokaustengeschoß haben z. T. fünffache Überwölbung mit Ziegelbogen (Daniel Krencker und E. Krüger, Die Trierer Kaiserthermen, Augsburg 1929, S. 26 f., Taf. C, Abb. 80 u. 124). Die Scheidbogen der Eckräume und Emporen im bestehenden Kernbau des Trierer Doms, um 380, sind von E. aus gleichem Material überfangen (Inv. Rheinprov. 13, 1, S. 68 Abb. 31).

Frühma. Baumeister konnten auf deutschem Boden Konstruktionen dieser Art kennenlernen, soweit sie ihnen nicht auf Grund der spätrömischen Tradition ohnedies geläufig waren. So wurde die römische Technik bei der Wiederherstellung des Trierer Doms unter B. Nicetius (525–66) wieder aufgenommen: im römischen Kernbau wurden die neu eingezogenen Arkadenbogen mit zwei E. übermauert (Inv. Rheinprov. 13, 1, S. 79 Abb. 40).

B. Die Baukunst des frühen Mittelalters benutzte E. zumeist, um die verhältnismäßig große Weite rechteckiger Portale zu sichern. Zu den ältesten erhaltenen Beispielen gehören die Portale der Pfalzkapelle in Aachen, 805 gew. (RDK II 997, Abb. 1). In dem vermauerten (gewiß nicht karolingischen) Portal der Pfarrkirche in Wiesbaden-Bierstadt (ebd. Sp. 998, Abb. 2) ist der auf schmalen Gewändepfosten ruhende mächtige Sturz zur Aufnahme des E. hergerichtet; zwischen Sturz und E. liegt eine gemauerte Füllung (sofern diese Ausmauerung fehlt – z. B. Speyer, Afrakapelle beim Dom: Inv. Bayern VII, 3, Abb. 257 –, ist der Bogen nicht mehr als E. anzusprechen, er gehört vielmehr zum Portalganzen). Eine andere Möglichkeit, den Sturz eines Portals mit einem E. zu entlasten, zeigt ein ebenfalls vermauertes Kirchenportal in Niederkirchen, Pfalz, 2. H. 11. Jh. (Abb. 2): hier sind in einem Block Tympanon und Sturz verschmolzen, über dem „Tympanon“, auf den Sturzenden ruhend, liegt ein E., der offenbar nie verputzt war und optisch zum Portal hinzugezogen ist. In Paulinzella, Thür., um 1120 (Abb. 3), hat der Sturz die Form eines Tympanons und wird von einem E. überfangen. In der W-Wand der Martinskirche in Zyfflich, kurz nach 1000, lag über dem urspr. Portal (das heutige ist nachträglich eingesetzt), dieses in weitem Abstand überfangend, ein E. (Inv. Rheinprov. 1, 4, Abb. 84 S. 158).

C. Die Gotik bedurfte des E. für ihre Öffnungen im allgemeinen nicht, da der Spitzbogen den Druck der Mauerlasten auf die Gewände ableitete.

Ein Beispiel für die statische Funktion des E. im Bauganzen bieten die E. des Vierungsturms der Trierer Liebfrauenkirche, 2. Dr. 13. Jh. (Inv. Rheinprov. 13,3, Abb. 109f. und 113): die Last des Vierungsturms wird durch die E. auf die schweren Rundpfeiler übertragen, und so tritt eine Entlastung der Scheidbogen der Vierung ein. Zur Entlastung von Öffnungen (Fenster, Türen) fanden E. in der gotischen Baukunst ziemlich selten Anwendung. An dem in Backsteinmauerwerk mit Haustein-Eckquadern errichteten Westturm der Marienkirche in Gardelegen, Altmark, 13. Jh., liegt über dem Portal ein spitzbogiger E. und über dem zugesetzten Rundfenster der Turmwestwand ein zweiter, rundbogig und mit größerem Abstand von dem Fenster gemauert (Abb. 4). Auch das mittlere Rundfenster an der Westfassade der Hl. Kreuzkirche in Schwäbisch Gmünd ist von einem E. überfangen, der aber, weit ausladend, zugleich die Last des Giebels auf die vorgesetzten Strebepfeiler ablenkt (Otto Schmitt, Das Heiligkreuzmünster in Schwäb. Gmünd, Stg. 1951, Taf. 2). In der Stadtkirche St. Michael zu Schwäbisch Hall sind die in zwei Schichten gemauerten Scheidbogen zu den Chorkapellen von einem dritten, stärkeren übermauert, der als E. anzusprechen ist.

Am Scherenbergtor der Festung Marienberg in Würzburg spannen sich zwei E. über die ganze Breite der Fassade; kleinere E. überfangen die Schießscharten der Tortürme – eine vielerorts an Wehrbauten anzutreffende Verwendung des E., der dann zur Sicherung der Mauer bei evtl. auftretenden Schäden dient.

D. In der Profanarchitektur der Spätgotik und der Renaissance wird die Last über den Stürzen waagrechter Öffnungen in der Regel mit Hilfe eines E. abgefangen. Serlio empfiehlt: wenn der Sturz über einer Öffnung „per la larghezza de l’apertura, se la pietra non e di bonissima grossezza non puo resistere al peso, ...; si potrà per gran distantia che si sia, pur che le spalle dalle bande siano forti, far tal cosa di pezzi: nel modo qui disotto in due modi dissegnato; che indubitatamente tal opera sarà fortissima, e quanto il carico disopra sarà piu grande l’opera anderà a maggior perpetuità.“ (Architettura, Buch IV „Regole generali di architettura ... sopra le cinque maniere degli edifici ...“, Kap. 5 „De l’opera Thoscana e de i suoi ornamenti“, Abschnitt „De ornamento rustico“, Ausg. Venedig 1544, Bl. 15 v; Abb. 5).

Der E. wurde in der Architektur nördlich der Alpen seit dem 16. Jh. ebenfalls vorwiegend als Segmentbogen gebildet (z. B. Hoffassaden der Plassenburg, 1500 und 1560–70: Heinr. Kreisel, Burgen und Schlösser in Franken, Mchn. u. Bln. 1955, Abb. 29 u. 30), liegt aber meist unter Putz (Rathausfassade Hann.-Münden, um 1600, urspr. verputzt, erst bei der Restaurierung Ende 19. Jh. freigelegt: Karl Gruber, Das dt. Rathaus, Mchn. 1943, Abb. S. 156). In weitem Halbkreis überfängt ein E. das Schloßportal in Tübingen (Dehio, Dt. K. Bd. IIP, Abb. 391).

Im Backsteinbau allerdings konnte der E. seit dem 16. Jh. auch als Schmuckmotiv zu einem Teil des Dekorationssystems werden. Im Wechsel von Backsteinen und andersfarbigen Werksteinen gemauerte E. bilden bzw. bereichern die farbige Wandgliederung (z. B. Wilster, Altes Rathaus, 1585: Rud. Dilling, Deutsche Rathäuser, Ffm. 1958, S. 101 m. Abb.). Die eingefügten Werksteine, vor allem der Schlußstein, können skulptiert sein und ornamentalen und figürlichen Schmuck tragen (Bremen, Haus am Markt Nr. 16, 1651: Jul. Hofmann, Baukunst und dekorative Plastik der Renss. in Deutschland, Stg. 1909, Abb. S. 24). Besonders häufig ist die Verwendung eines Diamantquaders als Schlußstein und am Bogenfuß (Abb. 6). Als Pilaster gebildete Fenstergewände sind mit einem solchen E. manchmal zu einer Arkade verbunden (z. B. Schloß Hovestadt Krs. Soest, wo der E. aus der Mauerflucht vorkragt: Dehio a.a.O. Abb. 329).

E. In der Barockzeit liegt der weiterhin häufig angewendete E. gewöhnlich unter Putz verborgen. Er findet sich sowohl über waagrechten Fensterstürzen an Fassaden und im Inneren über Türen usw. als auch über Bogenfenstern (wenn deren Natursteinumrahmungen aus einem Stück oder mehreren großen Teilen gehauen sind) und entlastet die aus der Schichtung des Steines sich ergebenden statisch schwachen Partien der Fensterumrahmung (z. B. Klosterkirche Schöntal a. d. Jagst, J. L. Dientzenhofer, beg. 1708). In solchen Fällen hat der E. manchmal nicht die Tiefe des gesamten Mauerwerkes, sondern nur die der Werksteinumrahmung des Fensters, die es zu entlasten gilt.

In handwerklich hochwertigen Werksteinbauten des 18. Jh. findet sich als technische Besonderheit eine Abart des E.: dem zu entlastenden Sturz wurden eine oder mehrere waagrecht im Verband laufende Schichten mit Keilsteinen übergelegt und zwischen diesem versteckten E. und dem Sturz eine leere Fuge gelassen, um die Druckübertragung zu vermeiden; diese technisch einwandfreie und architektonisch gute Lösung, die eine sorgfältige Steinmetzarbeit voraussetzt, wurde vor allem bei empfindlichem Sandstein angewendet (z. B. an der Würzburger Residenz). Bei lässiger Ausführung wurden auf dem Sturz oft nur zwei Bohlen keilförmig aufgestellt als Lehre für den giebelförmig zu mauernden E.; mitunter wurde die Lehre auch durch eine Sandschicht gebildet (unverputzt sichtbar am Schloß Burgpreppach Krs. Hofheim, Ufr.).

F. Nahezu alle früheren Anwendungsarten des E. lassen sich im frühen 19. Jahrhundert nachweisen. Eine Zeichnung Georg Mollers zur Darmstädter Ludwigskirche (um 1820–30) zeigt die unter Stuck verborgenen E. im Architrav über der inneren Säulenstellung und die Konstruktion dieser Zone (Abb. 8). An Fassaden begegnet der unter Putz verborgene E. (Ebracherhof in Würzburg, Fassade von Peter Speeth, 1811; bis zur Restaurierung 1936 unverputzt, aber von Speeth verputzt geplant), der im Hausteinmauerwerk eingefügte E. (Abb. 7) sowie der in eine unverputzte Ziegelwand eingebundene E. (Schinkel, Militärarrestanstalt in Berlin, Lindenstraße, 1818, Seitenfassade: Paul Ortwin Rave, Karl Friedr. Schinkel, Mchn. u. Bln. 1953, Abb. 40) und der E. als Segmentbogen mit eingeschossenen skulptierten Quadersteinen (Schinkel, Bauakademie Berlin, 1831–35; ebd. Abb. 45). Eine Funktion im Bauganzen übernimmt der riesige, alle Fensterachsen übergreifende halbrunde E., den Klenze in der Münchner Residenz in die Westwand des Apothekenstocks (heute Cuvilliés-Theater) legte. Dieser E. überträgt die Last des aufgehenden Mauerwerkes auf zwei tragfähige Fundamentpfeiler; dadurch sind die großen Fundamentierungsschwierigkeiten im Gelände des ehem. Grabens gemeistert (Sepp Huf in: Fs. zur Eröffnung des alten Residenztheaters in München, Mchn. 1958, S. 24).

G. In der italienischen Architektur der Renss. kann der aus großen Quadersteinen gemauerte E. im Rustikamauerwerk der Untergeschosse als dekoratives Motiv in Erscheinung treten, wobei allerdings von der allgemeinen Art, den E. zu bilden, abgewichen wird: ein halbkreisförmiger Mauerbogen sitzt unmittelbar über dem scheitrecht gemauerten Sturz der darunterliegenden Rechtecköffnung, und der Halbkreis zwischen Sturz und Mauerbogen wird mit Ziegelmauerwerk gefüllt (Serlio a.a.O. Bl. 8 v; Palladio, Pal. Thiene u. Pal. Colleoni-Porto in Vicenza: ein weit ausgreifender „E.“ über den Fenstern). Als von außen nicht sichtbare Hilfskonstruktion wurde diese Art des „E.“ z. B. über den Fenstern des Fürstensaals im N-Flügel der Würzburger Residenz benutzt; erst Kriegszerstörungen machten diese Konstruktion sichtbar (früher war sie im Inneren hinter der Attikazone eines schweren Stuckgesimses verborgen und im Äußeren nur durch die hochgezogenen Fensterumrahmungen angedeutet). Weitaus häufiger unterließ man es, den als E. dienenden Mauerbogen auszufüllen. Zumal im Klassizismus ist diese Sonderform des E. beliebt gewesen (Gilly, Entw. f. das Berliner Nationaltheater, Abb. 9; Weinbrenner, Palais der Markgräfin: Arthur Valdenaire, Friedrich Weinbrenner, Karlsruhe 1919, Abb. 124).

Zu den Abbildungen

1. Trier, röm. Amphitheater, nordwestl. Zugang zur Arena. Um 100 n. Chr. Fot. DKV 4508,5.

2. Niederkirchen bei Bad Dürkheim, Pfalz, Portal am südl. Querarm der Pfarrkirche. 2. H. 11. Jh. Fot. Kulturinstitute der Stadt Worms M 4227.

3. Paulinzella, Klosterkirche, Portal in der Westwand des südl. Querhausflügels. Um 1120. Fot. Wiedemann, Hildesheim, 3493,90.

4. Gardelegen, Reg.Bez. Magdeburg, Marienkirche, Westseite des W-Turmes. 13. Jh. Fot. Kh. Inst. Univ. Lpz. 5309,14.

5. Sebastiano Serlio, zwei E. über geradem Sturz. Nach Archittetura Buch 4 Kap. 5, Ausg. Venedig 1544, Bl. 15 v.

6. Danzig, Zeughaus, Nordwestgiebel (Ausschnitt). 1605. Nach K. E. O. Fritsch, Denkmäler dt. Renaissance Bd. 1, Bln. 1891.

7. Friedrich Gärtner, Ludwigskirche in München, E. an der W-Fassade. Rohbau 1834 voll. Fot. W. Glock, Mchn.

8. Georg Moller, Konstruktionszchg. zur Darmstädter Ludwigskirche. Um 1820–30. Originalzchg. zerstört. Klischee Roether-Verlag Darmstadt.

9. Friedrich Gilly, Entwurf für das Kgl. Schauspielhaus in Berlin (Ausschnitt). Lavierte Federzchg. Berlin, Bibl. der T. H. Um 1795–99. Nach Alste Oncken, Frdr. Gilly, Bln. 1935, Taf. 56.

Literatur

1. Viollet-le-Duc, Architecture 1, S. 83–87. – 2. Jos. Durm, Die Baukunst der Etrusker. Die Baukunst der Römer (= Hdb. d. Archit. II, 2), Stg. 19052. – 3. Haslinghuis S. 265. – 4. Kurt Erdmann, Der Bogen. Eine Studie z. Gesch. d. Archit., Jb. f. Kw. 1929, 100–44.

Verweise