Eintracht

Aus RDK Labor
Wechseln zu: Navigation, Suche

englisch: Concordia; französisch: Concorde; italienisch: Concordia.


Leonie von Wilckens (1956)

RDK IV, 1031–1039


RDK IV, 915, Abb. 7. Andrea Alciati, 1574.
RDK IV, 1033, Abb. 1. Lyon, Prudentiushandschrift, Ende 11./Anf. 12. Jh.
RDK IV, 1035, Abb. 2. Andrea Alciati, 1548.
RDK IV, 1035, Abb. 3. Jost Amman, 1589.
RDK IV, 1037, Abb. 4. Peter Candid, 1604-15, München.
RDK IV, 1039, Abb. 5. Georg Scholl, 1802, Schönbusch.

I. Antike

Im römischen Kult wurde Concordia als eine der ersten Personifikationen göttlich gefeiert. Ursprünglich verkörperte sie die E. zwischen den Parteien der Patrizier und Plebejer, später die E. schlechthin. 367 v. Chr. wurde ihr der erste Tempel auf dem Forum in Rom nach einem Gelöbnis des Diktators M. Furius Camillus geweiht. Besonders verehrt wurde sie in Afrika, Spanien und im zisalpinen Gallien.

Die ältesten Darstellungen (vgl. [2] Sp. 834f.) finden sich auf Münzen der Republik. Die Göttin trägt Diadem und Schleier, Lorbeerkranz oder Perlenhalsband. Die Münzen zeigen auf der Rückseite gern verschlungene Hände, ein zu allen Zeiten beliebtes Symbol der E. Eine neronische Münze stellt E. thronend dar, als weibliche Gestalt in langem Gewand, mit Opferschale in der Rechten und Füllhorn in der Linken. Dieser Typus wurde beibehalten und durch verschiedene Variationen bereichert: statt der Opferschale hält E. einen Ölzweig, Ähren oder Blumen, statt des einen Füllhorns zwei oder statt dessen ein Zepter; zu ihren Füßen ist ein Altar, neben ihr die Hoffnung dargestellt usw.; so entstand „eine Fülle von Typen wie ... kaum bei einer anderen Gottheit“ [2, Sp. 834]. Gelegentlich wurden Kaiserinnen als Concordia dargestellt; die E. erscheint auch bisweilen zwischen zwei Mitgliedern des römischen Kaiserhauses, die sich die Hände reichen, oder sie breitet ihr Gewand über ihre Schützlinge aus. Ein anderer Bildtyp zeigt die E. mit Feldzeichen in den Händen oder mit einer Viktoria in der einen, umgeben von sechs Fahnen; sie kann auch Zepter oder Lanze halten. „Bei den wechselnden Formen der Typen, die sich vielfach mit denen anderer Göttinnen berühren oder kreuzen, bleibt es immer ein unsicherer Versuch, ... Darstellungen lediglich auf ihre Attribute hin als Concordia zu bezeichnen“ [2, Sp. 835].

II. Frühchristliche Zeit und Mittelalter

Schon in der Apokalypse des Hermas (sog. Hirt des Hermas, A. 2. Jh.) ist die E. unter den Tugenden, die bei dem geheimnisvollen Turmbau beteiligt sind [3, S. 157]. Grund für die Häufigkeit von E.-Bildern im Hoch-MA war die Aufnahme der E. in die Psychomachie des Prudentius (4. Jh.; Migne, P.L. 60, 11–90, bes. 69ff.). Nach dem Sieg der Tugenden über die Laster gibt E. das Zeichen zur Rückkehr ins Lager. Als der Zug am Lagertor ankommt, greift Zwietracht E. mit dem Dolch an; E. wird aber durch ihr gepanzertes Gewand vor ernstlicher Verwundung bewahrt, Discordia von den übrigen Tugenden getötet. Fides und E. betreten gemeinsam eine Tribüne, die Scharen strömen herbei, E. redet sie an. Fides ermahnt zu E. und Wachsamkeit und vermißt dann mit E. zusammen den Bauplatz für den Tempel der Tugenden.

In den illustrierten Prudentius-Hss. des Hoch-MA sind alle diese Geschehnisse dargestellt worden (vgl. [1] Taf.-Bd. S. 15f.); bisweilen ist auch der Zug zum Lager unter der Führung von E. geschildert. Oft ist in den Beischriften Caritas statt E. als Begleiterin der Fides genannt: anstelle der E. tritt Caritas als Rednerin auf und vermißt gemeinsam mit Fides den Tempelplatz ([1] Taf. 14, 45, 65, 107f., 126, 200). Dieser Gegensatz zum Text ist nur als bewußte Abkehr vom Begriff der Concordia zu verstehen: die der E. ursprünglich zugeschriebenen Eigenschaften wurden der Caritas zugeordnet und damit in das Begriffssystem der theologischen Tugenden eingegliedert (vgl. auch die Anmerkungen zu Ripas E.-Personifikationen und Picinellis E.-Emblemen, s. u.). – Mit der inhaltlichen Umdeutung war keine grundsätzliche Absage an die überkommenen Darstellungsformen der E.-Personifikationen verbunden; die Bildüberlieferung war stärker der Tradition verpflichtet als das Textverständnis, so daß auch Darstellungen, die als Caritas bezeichnet sind, hier als Bildformel für die E. gelten können. In der Regel ist die E. als Frau dargestellt; sie trägt ein langes Gewand, einen Umhang und meist kein Kopftuch. Öfters sieht man sie auch in kurzer Tunika; bei diesen Beispielen trägt die E. das Haar fast immer kurz, so daß nicht immer zu entscheiden ist, ob sie als Mann oder als Frau dargestellt ist. Als jüngerer Mann erscheint die E. besonders bei der Tempelvermessung, aber auch bei Darstellungen der Ansprachen von E. und Fides. Wechselnd wie Geschlecht und Kleidung sind die Attribute: häufig besitzt sie gar keine, sonst aber Palme (z. B. Lyon, Bibl. du Palais des Arts ms. 22, fol. 11 v und 12 v, um 1100), Helm (Leiden, U.B. ms. Burmannorum Q 3, fol. 142, 11. Jh.; vgl. [1] Taf. 101, 8), Zepter (Paris, B.N. ms. lat. 15 158, fol. 56 v, dat. 1289; [1] Taf. 199, 5). Vereinzelt sind Darstellungen der E. als Nonne (ebd., [1] Taf. 199f.), mit eigenartigem Kopfschmuck (Hs. Lyon, fol. 18 v, Abb. 1; [1] Taf. 123, 1) und der wohl eine Vorlage mißverstanden wiedergebenden Haartracht (ebd. fol. 11, 11 v, 12 v; [1] Taf. 124, 3 u. 125). Für weitere Darstellungen s. [1].

Vielgestaltiger als in den Prudentius-Hss. sind die E.-Darstellungen in Plastik, Wand- und Glasmalerei des MA sowie in anderen Hss.

In der französischen Plastik des 12. Jh. wird die E. gern der Zwietracht gegenübergestellt (z. B. Kapitell aus St.-Pierre-le-Moutier, A. 12. Jh.: Joan Evans, Cluniac Art of the Romanesque Period, Cambridge 1950, Abb. 139 a; Archivolten in Aulnay, 12. Jh.).

An den Kathedralen von Paris und Amiens hat die sitzende E. einen Schild mit Ölzweig als Attribut (Wolfg. Medding, Die Westportale der Kath. v. Amiens u. i. Meister, Augsburg 1930, Abb. 41; van Marle, Iconographie 2, Abb. 97). Am Gewölbe der östlichen Eingangshalle des Nordquerschiffs von Chartres halten 14 junge Königinnen die Symbole irdischer und himmlischer Güte, die E. zwei sich anschauende Tauben. Ein Glasfenster in Auxerre stellt die E. attributlos als weibliche Gestalt, die vor dem Kreuz die Hände faltet, dar.

Die Pommersfeldener Hs. des Anticlaudianus (Migne, P. L. 210, 501f.; Flor. Mütherich, Münchner Jb. III. F. 2, 1951, Abb. 1/VIII), 2. V. 14. Jh., zeigt die E. in weiblicher Zeittracht ohne Attribut; in anderen späteren Hss. der scholastischen Enzyklopädie trägt sie einen Ölzweig. – Im Fresko des Guten Regiments im Sieneser Rathaus sitzt die E. unter Sapientia und Justitia; ihr Haupt ziert ein Kranz, über dem sich eine Flamme erhebt; auf dem Schoß hält sie einen Weberbaum, aus dem sich das Seil abwickelt, das die zum Thron des Herrschers ziehenden Bürger halten (van Marle Bd. 2, Abb. 263–66).

III. Neuzeit

In Allegorie und Emblematik der Neuzeit finden sich zahlreiche Gestaltungen des Themas. Der kriegerische Aspekt der E., der an die antike Vorstellung von der Concordia als einmütigem politischen Handeln anknüpft, spielte in allen Epochen der Neuzeit eine Rolle, oft in Zusammenhang mit der Zeitgeschichte (z. B. bei Alciati mit Karl V. und der Türkengefahr verknüpft: s. Sp. 915, Abb. 7). Zwischen den Personifikationen von Friede und E. sowie deren Früchten: Überfluß, Reichtum usw. bestanden enge Wechselbeziehungen, die oft in der Gleichheit der Attribute Ausdruck fanden und die Bestimmung einer allegorischen Figur als E. erschweren. Friede und E. können im politischen Sinne, aber auch im moralischen (als Friedfertigkeit, die zu einmütigem Tun veranlaßt, bzw. als Einmütigkeit, die Frieden und Freundschaft fördert) und im familiären Sinne (z. B. als eheliche Eintracht, s. Ehe Sp. 780) verstanden werden. Vom 17. Jh. an scheint man den Begriff E. überwiegend unpolitisch benutzt zu haben; im 18. Jh. bezeichnete er wohl mehr das „einträchtige Zusammenleben“, einen Zustand, der aus einfältiger Lebensweise erwuchs (s. Einfalt), anstelle des „einmütigen Handelns“ zu einem bestimmten Zweck. Eine letzte Blüte erlebte der Begriff der E. zur Zeit der Aufklärung und in der Romantik (Freundschaftskult, Burschenschaften); sein gedanklicher Gehalt im politischen Sinne scheint indessen immer mehr unter dem Namen „Einheit“ (Unio usw.) verstanden worden zu sein.

A. In der Emblematik und Hieroglyphik sind die E.-Darstellungen seit der Hypnerotomachia Polifili (1467, Druck 1499) immer zahlreicher geworden. Alciati führt die E. in fünf Emblemen vor, Fil. Picinelli (Mondo simbolico, Mailand 1653) nennt für Concordia und Unio sogar 50 objectes artificialia.

Der Holzschnitt der Hypnerotomachia illustriert das Sallustwort „Pace ac concordia parvae res crescunt, discordia maxime discrescunt“ (Jugurtha 10, 6): zwei Ameisen wachsen zu Elefanten an, und umgekehrt verkleinern sich zwei Elefanten zu Ameisen. Die Mitte des Rundbildes nimmt ein Schlangenstab ein, neben ihm zwei Schalen, eine mit Feuer, die andere mit Wasser [3, S. 21 Abb. 12]. Auf dies Vorbild gehen die Fresken von S. Giustina in Padua und die Druckermarke des 1546 † Pierre Regnault in Paris zurück [3, S. 23, 25, 119].

In den Alciati-Ausgaben Lyon 1548 (S. 40–44) und 1574 (S. 49–53) sind der E. fünf Embleme gewidmet: Krähen (= Friedfertigkeit) umfliegen ein auf einem Sockel stehendes Zepter („Concordia symbolum“); der Handschlag zweier römischer Krieger (= Gelöbnis der Waffenbrüderschaft im Bürgerkrieg: militärisch-politischer Aspekt der E.); der gewappnete Geryon (= Unüberwindbarkeit durch E.; Abb. 2); der kluge Odysseus (als Philosoph!) und der kriegerische Diomedes erläutern: „unum nihil, duos plurimum posse“; das fünfte Emblem, ein von Winden geschüttelter Eichbaum (Sp. 915, Abb. 7), fehlt in jüngeren Ausgaben (z. B. Frankfurt 1583).

Von Picinellis zahllosen E.-Emblemen seien nur wenige genannt (zit. nach der lat. Ausg. Köln 1681). Öfters charakterisieren Gruppen von Tieren, Pflanzen und Dingen die E., wobei die Stärke mehrerer gegenüber der Schwachheit des einzelnen betont wird: z. B. Flüsse werden zum mächtigen Strom (2, 435); freilich gibt es auch eine Concordia malorum (7, 41). Eine zweite größere Gruppe von Symbolen weist auf die Verbundenheit einzelner Teile in einem neuen und größeren Ganzen hin: z. B. die zu einem Tau verflochtenen Seile (17, 34) oder, mit Hinweis auf die aus E. kommende Harmonie, Musikinstrumente wie die Harfe. Bienen (8, 23), Ölzweige und Oliven (9, 309 u. 321) dienen ferner als E.-Embleme. Bis in die jüngste Vergangenheit blieb das Bild der drei Pfeile („vis nescia vinci“: 22, 91) als Emblem einer politischen Partei geläufig.

B. Personifikationen der E. sind im 16. Jh. häufig. Als Beispiele aus der deutschen Graphik seien Aldegrevers Stich B. 103 von 1549 und ein Holzschnitt in Jost Ammans Wappen- und Stammbuch, Frankfurt 1589 (Abb. 3), genannt. Beide zeigen seltene Attribute: Aldegrevers Frauengestalt hält ein Stadtmodell in der Linken und mit der Rechten einen Mühlstein, Ammans Figur einen Bienenkorb (so auch bei Georg Rem, Emblemata politica, Nürnberg 1617). Virgil Solis’ Holzschnitt B. 92 stellt entweder den Frieden oder die E. dar.

Auch in den Niederlanden sind E.-Darstellungen in der Graphik im 16. Jh. öfters geschaffen worden, z. B. von Cornelis Cort (Jan Bierens de Haan, L’Oeuvre gravé de C. C., Den Haag 1948, Nr. 240), Phil. Galle u. a. In der Tradition der niederländischen Typen steht die E.-Personifikation der Teppichfolge mit „Tugenden oder Grotesken“, die zwischen 1604 u. 1615 in der Münchner Manufaktur nach P. Candids Entwürfen entstand (Abb. 4): E. stützt sich auf ein Orgelpositiv und hält zwei Herzen mit den Händen zusammen.

Die bedeutendste Zusammenfassung von E.-Personifikationen bietet Ripas Iconologia (Rom 1603). Gestützt auf antike Vorbilder (Münzen) und Alciati, schafft sie darüber hinaus weitere Typen neu.

In der Ausgabe Venedig 1645 (S. 97–101) sind sieben verschiedene Bildtypen aufgeführt, dazu noch die der Concordia militare, maritale (s. Sp. 780), di pace und insuperabile; letztere schließt sich an Alciati (Abb. 2) an, alle übrigen erscheinen in weiblicher Gestalt. Die Attribute wechseln: bei der E. nach der Münze des Pupienus soll eine sitzende Frau in der Linken zwei Füllhörner (= Frucht der E.), in der Rechten eine Patene (= Heiligkeit der E.) halten; die „Concordia degl’ Antichi“ hat außer einem Füllhorn noch eine Krähe (vgl. Alciati) und Granatäpfel als Attribute. Die kriegerische E. ist, mit der Beischrift „Concordia exercitum“, als Frau mit zum Treueschwur verbundenen Händen (Standartenbild) und einem Schiffsschnabel gegeben (dies Emblem hatte sich der Concordienorden des Großhzgt. Frankfurt erwählt; Hinweis Dr. O. Neubecker). Die E. des Friedens ist durch eine Frau mit Feuerschale (Seelenwärme = Liebe als Wurzel der E.) und zwei zusammengebundenen Füllhörnern gekennzeichnet. Weitere E.-Personifikationen sehen vor: mit Ölzweigen (= Friede als Frucht der E.) gekrönte Frau, die ein mit Bändern umschlungenes Pfeilbündel und ein Füllhorn hält; schöne, würdige Frau mit Granatäpfelschale und Zepter, bekränzt mit Granatapfellaub und -früchten (da sich Granatapfel und Myrten gern verflechten, dienen auch diese Pflanzen als Attribut der E.); Frau mit Schale voller Herzen oder kleiner Vögel (= Übereinstimmung vieler Menschen); Frau mit Bündel festgeschnürter Ruten. – Bemerkenswert ist, daß Cesare Orlandis Ripa-Ausgabe (Perugia 1764ff.) zu den E.-Personifikationen keine ergänzenden Fatti gibt.

Die Fülle der verschiedenen Attribute der E. erlaubte es, durch Annäherung an Personifikationen des Friedens, der Freundschaft, der Abundantia u. a. gewisse Nuancen zu wählen. Vinc. Cartari (Imagini de gli dei delli antichi, hrsg. v. L. Pignoria, Padua 1615, S. 286f.) hält sogar E. und Friede für synonym. Auch bei Rubens sind E. und Frieden eng miteinander verbunden: in seinem die Embleme von Krieg und Frieden darstellenden Gemälde (Burl. Mag. 91, 1949, Abb. 24 n. S. 258) stehen E. und Frieden beieinander; von Ripa her geläufige Attribute (zwei Tauben, geschnürtes Pfeilbündel, Fruchtkorb) umgeben die beiden als Hermen wiedergegebenen Personifikationen.

Als Beispiele für weitere, mit dem Hinweis auf Ripa nicht zu erklärende E.-Bilder seien genannt: Ratio und E., hier durch ein großes Herz gekennzeichnet, zwischen einem Trappisten, einem Lutheraner und einem Calvinisten (Knipping 2, 137). – Georg Scholls Holzskulptur im Freundschaftstempel im Park von Schönbusch bei Aschaffenburg, um 1802 (Abb. 5): E. stützt sich mit der einen Lorbeerzweig haltenden Linken auf ein Liktorenbündel, an das ein Schild mit dem Medusenhaupt gelehnt ist: ein Hinweis auf die allen Fährnissen widerstehende Kraft, die aus der E. entspringt.

Zu den Abbildungen

1. Lyon, Bibl. du Palais des Arts ms. 22, fol. 18 v, Ausschnitt. Prudentius-Hs. Ende 11./ Anf. 12. Jh. Nach [1] Taf. 123, 1.

2. Emblem aus Andrea Alciati, Emblemata, Lyon 1548, S. 42. Holzschnitt, 6,1 × 6,5 cm. Fot. Karl-August Wirth, München.

3. Jost Amman, Holzschnitt aus „Wapen Und Stammbuch“ usw., Frankfurt a. M. bei Sigm. Feyerabendt 1589. Nach Faksimile-Ausg. Mchn. 1881, S. 15.

4. Peter Candid (Entwurf), Eintracht-Darstellung aus der Bildteppichfolge der „Tugenden und Grotesken“. München, Residenz-Mus. Münchner Manufaktur des Hans van der Biest, zw. 1604 u. 1615. Fot. Bayer. Schlösserverwaltung, Nymphenburg.

5. Georg Scholl, Eintracht. Holzskulptur im Freundschaftstempel im Park von Schönbusch b. Aschaffenburg. Etwas unterlebensgroß, weiß gefaßt. 1802. Fot. unbekannt (RDK).

Literatur

1. Rich. Stettiner, Die illustrierten Prudentius-Hss., Bln. 1895. – 2. Pauly-Wissowa Bd. 4, Sp. 831–35 (Aust). – 3. Ludw. Volkmann, Bilderschriften der Renss., Lpz. 1923. – 4. Künstle I S. 157–60. – 5. Knipping Bd. 1, S. 22; Bd. 2, S. 137.