Eidechse

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englisch: Lizzard, lizard; französisch: Lézard; italienisch: Lucertola.


Liselotte Stauch (1956)

RDK IV, 931–939


RDK III, 401, Abb. 5. Ovid, Nürnberg 1787.
RDK IV, 933, Abb. 1. Wien, A. 13. Jh.
RDK IV, 935, Abb. 2. Nürnberg, 2. H. 16. Jh.
RDK IV, 937, Abb. 3. Andrea Alciati, 1599.

I. Name, Art

Das Wort E. (griech. σαῦρα, lat. lacertus, lacerta von alacer – lebhaft [?] oder lacertus = Muskel, wobei das tertium comparationis im Zucken liegt: [5] S. 273) leitet sich über mhd. egedehse, eghedisse vom ahd. egidehsa her; zu der schwierigen Etymologie vgl. [7, Sp. 672].

Von den überaus zahlreichen E.-Arten (s. Brehm) kommen hier die Mauer-E. (lacerta muralis), die grüne oder Smaragd-E. (lac. viridis), die Perl-E. (lac. ocellata) und der Gecko (ital. stellio = Stern-E.) in Betracht. Die E. gehört zur Klasse der Kriechtiere (Reptilien), während der Salamander, von dem sie in der kunstgeschichtlichen Literatur nicht gebührend unterschieden wird, ein Lurch ist.

II. Mythologie, Naturgeschichte, christliche Deutung

In der griechischen Mythologie ist die E. als Tier der sommerlichen Hitze dem Apollo zugeordnet. Nach Keller [5, S. 270] ist in der Urzeit der Sonnengott als erbarmungsloser Vernichter der E. wie anderen sommerlich lästigen Getiers angesehen worden; ein spätes Zeugnis dieser Vorstellung von dem E. tötenden Apollo sei der Apollon Sauroktonos des Praxiteles [5, Abb. 100]. Nach Hans Licht (Sittengesch. Griechenlands, Bd. 2: Die griech. Gesellschaft, Dresden u. Zürich 1925, S. 204ff.) bedeutet jedoch σαῦρα zugleich den Phallus, besonders den des Knaben und Jünglings, und tötet der Knaben liebende Gott die E. nicht, sondern lockt sie hervor, um mit ihr zu spielen. Diese Deutung legt ein Epigramm von Martial (14, 172) mit dem Titel „Sauroctonos corinthius“ nahe („Ad te reptanti, puer insidiose, lacertae / Parce: cupit digitis illa perire tuis“). Aus dieser Doppelbedeutung erklärt sich auch die Verwendung von E. beim antiken Liebeszauber (Licht a.a.O. S. 270; [5] S. 275). Abas, der Sohn der Metanira, wurde nach Ovid (Metamorph. 5, 447) von Ceres in eine E. verwandelt und damit für seine Spöttereien bestraft (RDK III 401/02, Abb. 5); auch hier spielen möglicherweise die Doppelbedeutung von σαῦρα sowie die Beziehung zu Apollo eine Rolle [1].

In der nordischen Mythologie ist die E. ein Produkt der Hexen und des bösen Feindes [3, S. 470] und nehmen die Hexen gerne die Gestalt von E. an [3, S. 477].

Der Charakter der E. wurde sehr unterschiedlich beurteilt. Man hielt das unschuldige Tierchen für giftig (Plinius, Nat. hist. 30, 135), für hinterlistig und mißgünstig – es verspeise die im Frühjahr abgelegte Haut, um den Menschen dieses vermeintliche Heilmittel gegen Epilepsie vorzuenthalten [5, S. 278] –, andererseits aber sah man in der E. einen Freund des Menschen, der die Schläfer wecke, um sie vor dem Biß der Schlange zu schützen [2, S. 635]; als Attribut der Göttin der Gesundheit [5, S. 274] wurde sie auf Münzen dargestellt, denn sie galt als magisches Heilmittel gegen jede schwere Krankheit ([6] S. 105; [5] S. 274). Nach sizilianischem Volksglauben schützen E. vor Behexung [2, S. 634]. – Mit Hase, Igel und Skorpion erscheint die E. als Tier von böser Vorbedeutung auf einem altkorinthischen Vasenbild [5, Abb. 102].

Die Geschichte vom Wiesel, das durch das Ohr empfängt und durch den Mund gebiert, wird von Plinius (Nat. hist. 10, 187) irrtümlich als Meinung des Volkes von der E. berichtet.

Wegen ihres Winterschlafs ist die E. auf römischen Grabstelen, Aschenurnen und geschnittenen Steinen, wie sie den Verstorbenen mitgegeben wurden, als Hinweis auf Todesschlaf und Auferstehung oft den schlafenden oder eine Fackel senkenden Genien des Todes oder einem Skelett zugeordnet ([5] S. 272 mit Beispielen). Sie liegt als Symbol des Schlafes neben der schlafenden Thetis, als Peleus diese besucht, oder kriecht zum schlafenden Eros heran (ebd.). Die Regenerationsfähigkeit des Schwanzes der E., die schon Aristoteles richtig beobachtete [5, S. 273f.], wurde später ins Phantastische gesteigert: Aelian z. B. berichtet, daß eine der Länge nach entzwei gehauene E. in zwei Teilen weiterlebe und die beiden Teile sich u. U. wieder vereinen ließen (hierzu vgl. [5] S. 274). Der Physiologus erzählt, ähnlich wie der auf die gleiche Quelle zurückgehende Timotheus von Gaza (um 500; [6] S. 13; [5] S. 272), daß die im Alter erblindete E. dadurch wieder sehend werde, daß sie eine nach Osten gerichtete Wand aufsuche, in eine Ritze klettere und ihr Gesicht der Sonne entgegenhalte. Er deutet das Geschehen im christlichen Sinne: ebenso solle der Mensch, wenn die Augen seines Herzens verdunkelt sind, seine Hilfe bei Christus, der Sonne der Gerechtigkeit, suchen [4, S. 6], Die Kirchenschriftsteller rechnen die E. richtig zu den Reptilien – Hugo von St. Victor versichert ausdrücklich: „non serpentes sed reptilia sunt“ (Migne, P. L. 177, 100) –, nennen aber den Salamander neben botrax, saura und stellio als E.-Art (Isidor von Sevilla, Etym. 12, 34: ebd. 82, 446; Hugo von St. Victor, De bestiis et aliis rebus Buch 2, Kap. 28: ebd. 177, 74). Hugo hält die E. für geflügelt und berichtet ferner die Geschichte des Physiologus mit ihrer theologischen Deutung. Hrabanus Maurus hingegen bewertet die E. im Anschluß an das jüdische Eßverbot (3. Mos. 11, 30) negativ: „lacerta est via iniqui, ut in levitico: «lacertam non comedetis», quod vitam impii imitari non debemus“ (Allegoriae in sacram scripturam: Migne, P. L. 112, 979). Hildegard von Bingen hielt die E. zwar nur für wenig giftig, zu Heilzwecken aber – im Gegensatz zur Antike – für unbrauchbar (Physica Buch 8, Kap. 9: ebd. 197, 1342). Leonardo da Vinci berichtet, daß die E., wenn sie mit Schlangen kämpfe, Saudisteln fresse und dadurch gegen das Schlangengift immun werde; ferner lobt er die Treue der E. gegenüber den Menschen: „Il ramarro fedele all’omo, vedendo quello adormentato, combatte colla biscia e sse vede no lla poter vincere corre sopra il volto dell’omo e lo desta acciochè essa biscia non offenda lo adormentato homo“ (Jean Paul Richter, The Literary Works of L. d. V., London 19392, Bd. 2, S. 275f.).

III. Darstellungen

Ma. Darstellungen der E. sind selten. Der in manchem ähnlich gebildete Drache mit seiner eindringlichen Symbolik ließ die E. trotz ihrer für dekorative Verwendung sehr geeigneten Gestalt auch in der Ornamentik nicht aufkommen.

Die Kopie einer spätantiken medizinischen Hs., im 13. Jh. angefertigt, zeigt die E. recht naturnah (Wien, Nat. Bibl. Nr. 93, Liber de herbis femineis, fol. 159 v: Beschr.Verz. 8, 1, S. 37 Abb. 30). Viel unnaturalistischer erscheint sie im Reuner Musterbuch eines steirischen Illuminators vom A. 13. Jh. (Wien, Nat. Bibl. Nr. 507, fol. 9 v; Abb. 1) und in illustrierten Bestiarien (Theodor Gg. von Karajan, Dt. Sprach-Denkmale des 12. Jh., Wien 1846, S. 89 m. Abb.; [8] Abb. S. 182). Am Chorgestühl des Freisinger Doms, 1486–88 von Ulrich Glurer, ist die E. einem Drachen gegenübergestellt (Inv. Bayern I, Taf. 43).

Erst in der Renaissance kam die E. ihrer zierlichen Erscheinung wegen vorübergehend zu Ehren.

Auf Francesco Cossas Gemälde mit der Darstellung Johannes des Täufers liegt eine E. zu Füßen des Heiligen; sie hat keine attributive Bedeutung (Mailand, Brera: Burl. Mag. 56, 1930, Abb. S. 23). Auf Pieter Bruegels d. Ä. Kalvarienberg von 1564 im Wiener Kh.Mus. (Die Gemälde P. Br. d. Ä., eingeleitet v. Max Dvořák, Wien [1941], Taf. 37) tummeln sich zwei E. zu Füßen der ohnmächtigen Maria.

Besonders beliebt waren E. bei Bronzegießern und Goldschmieden, die gelegentlich auch Naturabgüsse von E. anfertigten und in verschiedener Weise verwendeten: Peter Flötner 1532 am Sockel des Apollobrunnens (z. Z. Nürnberg, G.N.M.); an einem Nürnberger Springbrunnen von 1545–50 im D.M. Berlin (Inv. Nr. 513: Bange, Bronzestatuetten Abb. 89); an der Bodenplatte eines in zahlreichen Exemplaren nachweisbaren Trinkspiels mit Diana auf dem Hirsch, Augsburg um 1600 (Jul. Lessing, Kgwb. Mus. [Berlin], Gold und Silber, Bln. 1892, Abb. S. 77; John Starkie Gardner, Old Silver-work, Chiefly English from the 15th to the 18th Centuries, New York 1903, Taf. 18; Edmund W. Braun, Die Silberkammer eines Reichsfürsten, Lpz. 1923, Taf. 31, 62); an den Fußplatten von silbernen Bechern in Hirschform (Slg. Leopold von Rothschild, London: Kat. E. A. Jones 1907, Taf. 23; ehem. Dresden, Grünes Gewölbe, 1599 von Andreas Rosa in Nürnberg gefertigt: Sponsel Bd. 2, Taf. 8; ein in Budapest ausgestelltes Exemplar: Károly Pulsky, E. Radisics und E. Molinier, Chefs-d’oeuvre d’orfèvrerie ayant figuré à l’exposition de Budapest, Paris [1886], Bd. 1, Taf. o. Nr.); an der Basis eines Bechers in Form eines Pinienzapfens, Augsburg um 1575, und am Sockel einer Silberfigur Gustav Adolfs zu Pferde, Hamburg um 1650 (beide ehem. Slg. Baronin Rothschild, London: E. A. Jones, A Cat. of the Objects in Gold and Silver etc. in the Coll. of the Baroness James de Rothschild, London 1912, Taf. 23 u. 34); an den Fußplatten zweier silberner St. Georgsbilder, ehem. im Grünen Gewölbe – Arbeiten von Hans Keller in Nürnberg, um 1600, bzw. von einem Augsburger Goldschmied des frühen 17. Jh. – (Sponsel Bd. 2, Taf. 31 u. 30); an Urban Wolffs Elefanten mit Kriegsturm, Nürnberg um 1600 (ehem. Grünes Gewölbe: ebd. Taf. 35); an der Bodenplatte eines Bechers in Form eines Eichhörnchens, Nürnberg 2. H. 16. Jh. (E. A. Jones, Ill. Cat. of the Coll. of Old Plate of J. Pierpont Morgan, London 1908, Taf. 79); an Nautilus-Pokalen von Elias Geyer, Leipzig 1606–08 (ehem. Grünes Gewölbe: Sponsel Bd. 1, Taf. 44 u. 46), und Christoph Bock, Breslau um 1560 (Erwin Hintze, Die Breslauer Goldschmiede, Breslau 1906, Abb. 13); schließlich an einer montierten Perlmuttermuschel von Tobias Wolff in Nürnberg (ehem. Grünes Gewölbe: Sponsel Bd. 1, Taf. 44). Als silberner Deckelgriff erscheint die E. an einer Reisekassette für den Kurfürsten Joh. Georg von Sachsen, um 1610 von Elias Geyer in Leipzig (ebd. Taf. 28). In der Slg. Figdor, Wien, befand sich ein Zahnstocher in E.-Form aus Goldemail aus dem 16. Jh. (Marc Rosenberg, Stud. über Goldschmiedek. in der Slg. Figdor, Kunst und Kunsthandwerk 14, 1911, Abb. 95).

Für Wenzel Jamnitzer ist die E. ein immer wiederkehrendes Lieblingsmotiv; er verwendete es am Merkelschen Tafelaufsatz im Rijksmus. Amsterdam und an einem Tintenfaß im Wiener Kh. Mus. (Kat. E. Kris 1932, Taf. 31), am großen Schmuckkasten der Kurfürstin Sophie, ehem. im Grünen Gewölbe, und am Becken „mit alle Tier auf Erden“ im Domschatz zu Ragusa (Marc Rosenberg, Jamnitzer, Ffm. 1920, Taf. 12 u. 24) sowie am oberen Rand eines Bronzemörsers aus seiner Werkstatt, ehem. Schloßmus. Berlin, um 1550 (Otto von Falke, Aus dem Jamnitzerkreis, Pantheon 19, 1937, S. 57 Abb. 7). Höchst reizvoll sind zwei ihm zugeschriebene E. als selbständige Gruppe in Silber im G.N.M. (Abb. 2). Seine Bronzegrabplatte auf dem Nürnberger Johannesfriedhof, 1585 von Hans Jamnitzer, zeigt – fast wie ein Emblem – zwei E. (Rosenberg, Jamnitzer a. a. O. Taf. 46).

Auch in der italienischen Goldschmiedekunst war die E. ein beliebtes Motiv. Leone Leoni schmückte ein Bronzegefäß mit E., deren Schwänze verschlungen sind (Leo Planiscig, Piccoli Bronzi Italiani del Rinascimento, Mailand 1930, Abb. 342), und Benvenuto Cellini zierte eine angeblich für Papst Clemens VII. angefertigte Glocke mit E. (Eugène Plon, Benv. Cellini, Paris 1883, Taf. 56).

Während Joh. Melchior Dinglinger die E. zur Dekoration seiner „Großen Schale mit dem kämpfenden Herkules“ (ehem. Dresden, Gr. Gew.: Sponsel Bd. 3, Taf. 51) ganz im Sinne der älteren Goldschmiede verwendete, verdanken wir die vielleicht schönsten E.-Darstellungen des 18. Jh. zoologischen Interessen: die Straßburger Stadtbibl. besaß und die Erlanger U.B. (Kat. Eberh. Lutze 1936, S. 83f.) besitzt in hervorragenden Foliotafeln für ein Werk Roesers über E. und Salamander erlesene Zeugnisse für die künstlerische Qualität der Illustrationszeichnung im 3. V. 18. Jh.; E.-Darstellungen wiesen nur die Straßburger Tafeln auf, die seit dem Krieg verschollen sind.

IV. Symbolik

Unter dem Symbol der E. schlossen sich Adlige und Ritter 1397 zu einer Gesellschaft zusammen, deren Ziel die Erlangung ständischer Rechte gegenüber den Deutschordensrittern bildete (Joh. Voigt, Gesch. der Eidechsengesellschaft in Preußen, aus neu aufgefundenen Quellen dargestellt, Königsberg 1823). Anton Pilgram besetzte die Treppenbrüstung der Kanzel des Wiener Stephansdoms um 1514 mit E., Kröten und Schlangen, die sich gegenseitig beißen (Inv. Österr. 23, Abb. 301); die symbolische Deutung der Tiere als das Böse, das durch das Wort Gottes vertrieben wird, liegt nahe (vgl. dazu Hrabanus Maurus, oben II, letzter Abs.). Für Leonardo da Vinci ist die E. ein Symbol der Treue (s. II, letzter Abs.): auf seiner Zchg. von 1496 im Metrop.Mus. New York stellt er den Kampf einer E. gegen eine Schlange, die einen Schlafenden bedroht, dar (Ausst.Kat. L. d. V., Edizione curata dalla mostra di L. d. V. in Milano, Novara 1938, Abb. S. 169). In derselben positiven Bedeutung wertet Fil. Picinello (Mundus symbolicus, lat. Ausg. Köln 1681, Buch 8, Nr. 216), der übrigens die E. zu den Insekten zählt, das Tier als Bild des Schutzengels; außerdem repräsentiert die E. die beständige Liebe (ebd. 8, 217) und wird der Perseverantia zugeordnet (8, 219). – Im Gegensatz hierzu führt Andrea Alciati die E. unter der Überschrift „in fraudulentos“ in seinen Emblemata (Ausg. Lyon 1574, S. 61) als Bild des Neides und der Eifersucht vor (Abb. 3). – Cesare Ripa weist die E. der Personifikation des Erdteils Amerika als Attribut zu (Iconologia, Ausg. Venedig 1645, S. 422; vgl. auch Timmers Nr. 1731). Neuerdings ist Caravaggios Knabe mit der E. im Sinne der oben genannten antiken Symbolik (s. II, Abs. 1) gedeutet worden (Klaus Geitel, Caravaggio – für Jugendliche verboten, ungedruckter Aufsatz, W. Worringer gewidmet).

Zu den Abbildungen

1. Wien, Nat.Bibl. Cod. 507, fol. 9 v (sog. Reuner Musterbuch). Steirisch, A. 13. Jh. Nach Beschr. Verz. 8, 2, Taf. 43, 1.

2. Nürnberg, G.N.M., Inv. Nr. Pl. O. 640 und 641, zwei Eidechsen. Silbervollguß (Naturabgüsse), 7 bzw. 4,1 cm l. Wenzel Jamnitzer zugeschrieben, 2. H. 16. Jh. Fot. Mus.

3. Andrea Alciati, Emblem 49: „In fraudulentos“. Holzschnitt. Nach der Ausg. Leiden 1599, S. 68. Fot. Dt. Staatsbibl., Berlin.

Literatur

1. F. Nork (Felix Korn), Etymolog.-symbol.-mythologisches Real-Wörterbuch usw. Bd. 1, Stg. 1843, S. 439. – 2. Angelo de Gubernatis, Die Thiere in der indogermanischen Mythologie, Lpz. 1874, S. 634ff. – 3. Karl Simrock, Hdb. der dt. Mythologie mit Einschluß der nordischen, Bonn 18785, S. 470f. – 4. Friedr. Lauchert, Gesch. des Physiologus, Straßburg 1889. – 5. Otto Keller, Die antike Tierwelt Bd. 2, Lpz. 1913, S. 270–75. – 6. Karl Wellmann, Der Physiologus. Philologus Suppl. Bd. 22, 1, Lpz. 1930. – 7. Bächtold-Stäubli Bd. 2, Sp. 672–86 (Riegler). – 8. T. H. White, The Book of Beasts, London (1954).