Doppelkreuz

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englisch: Cross with two bars, cross of Lorraine; französisch: Croix à double traverse, croix de Lorraine, croix patriarcale; italienisch: Croce di Lorena, doppia croce.


Herbert Paulus (1955)

RDK IV, 215–223


RDK IV, 215, Abb. 1. Ehem. Hohenfurt (Südböhmen), um M. 13. Jh.
RDK IV, 217, Abb. 2. Landsberg a. Lech, 1687.
RDK IV, 219, Abb. 3. Nürnberg, 1. H. 17. Jh.
RDK IV, 221, Abb. 4. Ehem. Brüssel, 3. V. 16. Jh.

I. Namen

Das im allgemeinen als D. bezeichnete Kreuz mit zwei Querbalken (franz. croix à double traverse) ist über das ganze Abendland verbreitet. Es wird auf Grund verschiedenartiger Verwendung und besonders häufigen Vorkommens in manchen Gebieten auch crux gemina (später crux apostolica), päpstliches Kreuz, Patriarchenkreuz, Bischofskreuz, Griechenkreuz, Ungarnkreuz, Lothringerkreuz, Scheyererkreuz, Hauskreuz, Wetter- und Schauerkreuz genannt.

II. Entstehung, Alter, Verbreitung

Nach allgemeiner Auffassung entstand das D. dadurch, daß die am Oberbalken des lateinischen Kreuzes angebrachte Inschrifttafel (s. INRI) gelegentlich ohne Aufschrift des Titulus geblieben und allmählich zum in der Regel etwas kleineren oberen Kreuzquerbalken vergrößert worden sei. Paul Thoby [11] glaubt, daß die Größe des Balkens durch die Länge der ungekürzt nach dem Text Joh. 19, 19 wiedergegebenen Inschrift bedingt sei. Derartige Ableitungen könnten durchaus zutreffen, bleiben jedoch, da lie durch die erhaltenen Denkmäler nicht zu beweisen sind, hypothetisch. Darstellungen allein des Kreuzes Christi, die die Form eines D. aufweisen, sind aus frühchristlicher Zeit nicht bekannt, solche des an ein D. geschlagenen Gekreuzigten gehören erst einer Zeit an, in der die Form des D. bereits geläufig war: dem 9./10. Jh. Auch fortan blieb das D. auf Kreuzigungsbildern sehr selten, und selbst bei den wenigen Ausnahmen ist das Corpus Christi durchweg so auffallend klein gebildet, daß man die besondere Kreuzform des D. nicht wohl als mißverstandenes Requisit des Kreuzigungsvorganges verstehen kann, sondern von Anfang an mit einer Eigenbedeutung der Form des D. rechnen muß. In diesem Zusammenhang wäre die von Dombart [3] aufgeworfene Frage nach der Herkunft aus dem Monogramm Christi erneut zu bedenken. Der früheste Beleg für das D. zeigt die Form eines Signums, nämlich die Darstellung eines D.-Stabes auf einer um 500 entstandenen Gemme gnostischen Ursprungs (Cabrol-Leclercq I, 2, Sp. 2135 Abb. 660); der symbolische Gehalt ist nicht eindeutig. (Das bei Dombart [4] unter Berufung auf Garucci III Taf. 129/38 angeführte D., das sich angeblich als Zeltdachbekrönung in einer Miniatur des sog. Rabula-Codex in Florenz, Bibl. Laur. Plut. I 56, befinden soll – syrisch um 600 –, ist vielmehr das Signum eines Kreuzes mit einem Querbalken).

Das Alter des D. hat man durch hypothetische Kombinationen zu erschließen gesucht. Von Cabrol-Leclercq (III, 2, 2643) ist das D. als Attribut des Kaisers Konstantin I. anerkannt und somit in Verbindung mit der Auffindung und Verehrung des hl. Kreuzes gebracht worden. Kraus [1, S. 248] hob die Stellung, die das D. in der Liturgie der Karwoche in Jerusalem einnahm, hervor, doch ist die Gleichsetzung von Jerusalemkreuz und D. nicht ohne weiteres möglich, nach Henri Stern (Les représentations des conciles dans l’église de la Nativité à Bethléem, Byzantion 11, 1936, 146–52) sogar unwahrscheinlich. Pilgerberichte geben keine Auskunft über die Form des Jerusalemkreuzes, bezeugen aber, daß Kreuz und Titulustafel getrennt aufbewahrt und in verschiedener Weise verehrt wurden (Joh. Reil, Die frühchr. Darstellungen der Kreuzigung Christi [= Stud. über chr. Dkm. 2], Leipzig 1904, S. 34); das spricht gegen die geläufige Entstehungstheorie des D. Sicherheit bei Feststellungen über den Gebrauch des D. gewährt erst die genannte gnostische Gemme.

Mit größerer Wahrscheinlichkeit als das Alter ist das Zentrum der Verbreitung des D. auszumachen. In Syrien setzte schon früh eine Verehrung des hl. Kreuzes ein. Infofern hier das Kreuz Christi mehr an den zum Himmel Aufgefahrenen als an den am Kreuz Gestorbenen erinnerte (Ebd., S. 37f.), lag die Ausbildung des D. als Symbolzeichen für diese Vorstellung in Syrien näher als in irgendeiner sonstigen Provinz des byzantinischen Kulturbereiches. Jedenfalls waren in Syrien bereits im 6. Jh. feste Formen für die Kreuzverehrung ausgebildet, und innerhalb dieser hatte wohl auch das D. seinen Platz. Es ist nicht ausgeschlossen, daß bei der Verbreitung des D. auch das Sigillum der Basilika vom hl. Grab und Abzeichen der Studiten oder Akoimeten [10, S. 80] sowie die Übertragung einer Partikel der Kreuzreliquie nach Konstantinopel (627) eine besondere Rolle spielten. Ein Zusammenhang mit dem Vorkommen von D. auf Münzen byzantinischer Prägung (seit dem Ikonoklasten Leo dem Isaurier, 715ff.) ist nicht zu beweisen, die Beeinflussung merowingischer durch byzantinische Münzen hingegen wahrscheinlich [1, S. 448]. – Ob sich unter den für Franken und Langobarden seit dem 7. Jh. bezeugten Hängekreuzen auch D. befanden – wie Kraus [1] ohne Quellenangabe versichert – sei dahingestellt; die von Elsmarie Knögel zusammengebrachten Schriftquellen bestätigen Kraus’ Angabe nicht.

III. Byzanz

Die Verbindung, die das D. mit dem Kreuzkult eingegangen war, führte dazu, daß die Intensivierung der Kreuzverehrung in Byzanz am Ende des ersten Jahrtausends sich unmittelbar auch auf Verbreitung und Anwendungsformen des D. auswirkte.

a) Es kam zu einer Übertragung des D. in Kreuzigungsbilder (z. B. Michel 1, S. 381; Goldschmidt-Weitzmann II, Nr. 159 u. 167), die sich dann auf Wiedergaben des D. bei Darstellungen der Anastasis (vgl. Art Bull. 9, 1927, Taf. n. S. 266) und der Etimasie (Paris, B. N. ms. gr. 74, fol. 93 v; S. der Nersessian, ebd. Abb. 25) auswirkten: zum D. trat gelegentlich das Suppedaneum hinzu; durch das Kennzeichnen des oberen Querbalkens des D. als Zutat wurde eine weitere Angleichung an die übliche Form des Kreuzes Christi erreicht (vgl. die sog. Dalmatik Karls d. Gr. im Schatz von St. Peter in Rom; Mosaik von Torcello, Kg. Jb. der Bibl. Hertziana 2, 1938, Abb. 282, 289, 292).

b) Die Beispiele für D. aus dem byzantinischen Kulturraum häuften sich. Aus der Vielzahl seien genannt:

Patmos, Cod. 29, M. 10. Jh. (Kurt Weitzmann, Die byzantinische Buchmal. des 9. u. 10. Jh., Bln. 1935, Abb. 50). – Sinai, Ms. sin. 339, 10./11. Jh. (H. Stern a.a.O. Abb. 42). – Rom, Bibl. Vat. Cod. gr. 2, 11. Jh. (Goldschmidt-Weitzmann II, Abb. 19). – Ebd., Menologium Basilius’ II., 11. Jh. (Stern a.a.O. Abb. 37). – Hosios Lukas, Mosaik im Katholikon, 11. Jh. (Phil. Schweinfurth, Die byzantinische Form, Bln. 1943, Taf. 37). – Paris, B.N., Ms. gr. 74 fol. 208 v, 11. Jh. (Ebd. Taf. 51 a). – Einige weitere abgebildet bei Leonh. Küppers, Göttliche Ikone, Düsseldorf 1949.

c) Am folgenreichsten für das Abendland war die Verknüpfung der Form des D. mit Reliquiaren des hl. Kreuzes, die in derselben Periode erstmals erfolgte: Athoskloster Lawra, um 970 [5, Abb. 84]; D.-förmiges Kreuzreliquiar, das der griechische Kaiser Manuel Duka dem ungarischen König Geysa I. (1074–77) schenkte [4, S. 163]. Die zuletzt genannte Schenkung gab angeblich den Ausschlag zur Aufnahme des D. in das ungarische Wappen (seit Bela III. nachweisbar, vgl. Dölger [7]; inwieweit das Ungarnkreuz den Typus des sog. Hedwigskreuzes – seit 1742 zu belegen – beeinflußt hat, ist ungeklärt, vgl. Erwin Richter, Der segnende Heiland vom Hedwigskreuz, Dt. Gaue 45, 1953, 83ff.). In die gleiche Denkmälergruppe gehören die Staurotheken der Kathedrale von Gran, 11. Jh. (Talbot Rice, Byzantine Art, Oxford 1935, Taf. 40 b), und in Limburg a. d. L., M. 10. Jh. (Kunstchronik 4, 1951, 209–14).

IV. Deutschland

Die heute in deutschem Kirchenbesitz befindlichen D. gehören mit ihren ältesten Beispielen in die romanische Epoche; es sind bis zum Jahre 1204 vorwiegend Patriarchenkreuze bzw.

Reliquienkreuze byzantinischer Herkunft (vgl. etwa F. X. Kraus, Die altchristlichen Inschriften der Rheinlande II, Freiburg i. Br. 1880–86, Taf. 26, 1 – 6 – 8). Unter den der 2. H. 12. Jh. angehörenden Reliquientriptychen der Goldschmiedewerkstätten des Maastales überwiegen die Beispiele mit lateinischen Kreuzen, lediglich das heute im Mus. des B.-A. Paris aufbewahrte Reliquiar zeigt die Reliquie in Form eines D. [5, Abb. 89].

Von entscheidender Bedeutung für die Verbreitung des D. im Abendlande waren die in gefaßtem und ungefaßtem Zustand mit den in Byzanz erbeuteten Reliquienschätzen 1204 hierher gelangten hl. Kreuzreliquien, unter ihnen vor allem die nach wechselhaftem Schicksal nach Limburg a. d. L. gelangte Staurothek (s. o.) und das Maastrichter Kapitelkreuz, heute im Schatz von St. Peter in Rom. Beide haben zahlreiche Nachbildungen gefunden, darunter Werke, die zu den hervorragendsten Leistungen der Goldschmiedekunst im Rhein-Maas-Gebiet zählen (Reliquientafeln in St. Matthias zu Trier, der Pfarrkirche in Mettlach, im Prager Domschatz; Reliquienkreuze in Aachen-Burtscheid, St. Omer, Oignies, Namur, Hohenfurt [Abb. 1] u.a.). Zu den von O. Kletzl [5] vorzüglich zusammengestellten Denkmälern ist das nach Rouvres-en-Pleine gelangte Reliquienkreuz aus dem Priorat Epoisses und das der Kirche von Blanchefosse (Ardennes) (Michel II, 2, Abb. 558f.) zu ergänzen. Auch aus Limousiner Werkstätten besitzen wir eine Gruppe D.-förmiger Reliquienkreuze (Ernest Rupin, L’oeuvre de Limoges II, Paris 1890, Abb. 364 bis 374; [11]), von denen nicht bekannt ist, ob sie auf eine Reliquienschenkung aus der Beute von Byzanz zurückzuführen sind. Das plötzliche, in seiner Intensität sich auf die Lebenszeit zweier Generationen zusammendrängende Interesse an der Gestaltung von D. hängt aufs engste mit der Kreuzverehrung zusammen, über deren Charakter sich im 13. Jh. ein theologisches Streitgespräch entzündet hatte (Buchberger VI 244).

Während D. im ausgehenden 13. und frühen 14. Jh. seltener geschaffen wurden, lebte das Interesse an dieser Kreuzform in der Folgezeit wieder auf: D. erscheinen auf Siegeln (König René, 1434–42; Kaufmann Sigmund Wann aus Eger 1458), als Abzeichen der Hospitaliter vom Hl. Geist (Marcel Ferry, Vierges Comtoises, Besançon 1946, S. 127) und als Attribute (s. V). Zu einer bezüglich der künstlerischen und kultischen Wandlungsfähigkeit des D. bemerkenswerten Erscheinung kam es mit dem sog. Scheyererkreuz in Süddeutschland. Dieses wurde im 12. Jh. von Hzg. Konrad II. von Dachau in Jerusalem erworben und fiel nach seinem Tod 1159 dem Kloster Scheyern zu [4, S. 165]. Es wurde bald Gegenstand einer sich über ganz Süddeutschland erstreckenden Verehrung, die zahlreiche Nachbildungen mit der Aufschrift Crux Schurensis (oder nur C. S.) zur Folge hatte. Diese wurden schon frühzeitig als Wetter- oder Schauerkreuze verehrt, wurden als Schutzkreuze seit dem 16. Jh. auf Hausdächern, an Schloßportalen, an Kirchenglocken und Wegkreuzungen (Marter-D. bei Beilngries, 19. Jh.), an Apothekergeräten und -gebäuden (Abb. 2) und schließlich seit dem 17. Jh. auch auf Kirchtürmen angebracht. Diese Gewohnheit geht vielleicht schon auf die Verehrung des sog. Spanischen oder Caravacakreuzes [8] – auch Turibiuskreuz genannt – zurück, das in Bayern in der 1. H. 17. Jh. als Schutzamulett nachweisbar ist (Abb. 3). Ausgangspunkt des neuen Kultes ist Altötting, wo das silberne Caravacakreuz, mit dem der spanische Karmelitenpater Dominikus a Jesu die Truppen Maximilians I. v. Bayern vor der Schlacht am Weißen Berge (1620) aussegnete, hinterlegt worden war [10, S. 81f.].

Die im Barock allgemein wieder auflebende Verehrung des D. – einige unter vielen Zeugnissen hierfür sind das Patriarchenkreuz von Kreuzpullach (Hugo Schnell, Der baierische Barock, Mchn. 1936, Abb. n. S. 192) und die Neufassungen der D. im Prager Domschatz (Inv. Böhmen 24, 2, S. 51–54) – brachte auch eine Erweiterung des Schutzgedankens im Sinne der Gegenreformation, z. B. Schutz vor Unglauben bzw. Glaubensabfall, sowie neue Verbindungen des D. (etwa mit dem Herz-Jesu-Kult: D. und Herz Jesu häufig auf Apothekergläsern zusammen dargestellt); auch als Andachtskreuz fand das D. Anwendung (D. mit den Leidenswerkzeugen, 18. Jh., im Scheyerer Typ: Hans Karlinger, Bayern [= Dt. Volksk. 4], Weimar 1942, Abb. 199). Schließlich erscheinen D. als kultentfremdete Schmuckzeichen, z. B. als Wasserzeichen.

V. D. als Attribut

Während die Darstellung des D. auf Fahnen (byzantin. Fahne im Halberstädter Domschatz, Inv. Nr. 88; ungar. Fahne in Bern, Hist. Mus., Inv. Nr. 129) im Reich nur in Lothringen Nachahmung fand und eine Darstellung des D. allein (Venedig, S. Marco, Mosaik über der Sakristeitür, 13. Jh.) in Deutschland unbekannt geblieben zu sein scheint, ist das D. als Attribut von Päpsten, Bischöfen und Heiligen weit verbreitet. Erwähnt seien die Darstellungen eines Papstes mit D.-Stab auf einer Wandmalerei des Karners zu Pfaffenhofen, Opf., und eines Bischofs auf einem Fresko der Trausnitz (beide M. 15. Jh.), des hl. Petrus (Sakristei der ehem. Karmelitenkirche zu Weißenburg i. B.), des hl. Antonius von Padua im Turmerdgeschoß der Kirche in Eschenau (E. 14. Jh.), die des hl. Eremiten Antonius auf einem Flügel eines unbekannten Altars der Wolgemut-Werkstatt im G. N. M. (Kat. Gemälde d. 13.–16. Jh., 1937, Abb. 83) und auf einem Holzschnitt des 3. V. 16. Jh. (Abb. 4), die der hl. Elisabeth (Königsfelden, um 1330), aber auch schon die eines Apostels an den Bamberger Domchorschranken, 13. Jh. Die Benennung des D. als apostolisches (oder erzbischöfliches) Kreuz mag sich von der Verwendung des D. als Attribut der hl. Petrus, Andreas, Fabian, Klemens, Hieronymus, Norbert, Sixtus II. und Ambrosius herleiten (Braun, Tracht u. Attr.).

Durchgehend mit D. werden die Päpste z. B. in dem „Rudimentum novitiorum“ des Lucas Brandis, Lübeck 1475, dargestellt (Schramm, Frühdrucke 10, Abb. 59–88).

Zu den Abbildungen

1. Ehem. Hohenfurt, Südböhmen, Zisterzienserkloster, Kreuzreliquiar des Zawisch von Falkenhain. Westdeutsch um M. 13. Jh. Fot. Marburg 131 038.

2. Landsberg a. Lech, Ratsapotheke, Bauinschrift des Apothekers Ignaz Genzinger. Geschmiedete Kupfertafel mit versilberter Schrift. 1687. Fot. Schmidt, Erlangen, Kh. Inst.

3. Nürnberg, G.N.M., Inv. Nr. K. G. 1110. Altöttinger Caravacakreuz in Bronze. 1. H. 17. Jh. Fot. Mus.

4. Ehem. Brüssel, Priv.bes., kolorierter Holzschnitt mit dem hl. Antonius Erem. (Auktion Frederik Muller & Cie. Amsterdam 24. 5. 1922 Nr. 22). 3. V. 16. Jh. Fot. Kh. Inst. d. Univ. Erlangen.

Literatur

1. Kraus II, S. 236; 445f. – 2. Cabrol-Leclercq III, 2, Sp. 3094ff. – 3. Th. Dom-

bart, Das Doppelkreuz, Die christl. Kunst 8, 1911/12, 199–204. – 4. Ders., Das Kreuz mit den zwei oder drei Querbalken, Bayer. Hefte f. Volkskde. des Bayer. Ver. f. Volksk. u. -kde. 2, 1915, 157ff.; 182f. – 5. Otto Kletzl, Westdeutsche Schatzkunst in Böhmen, Wallr. Rich. Jb. 11, 1939, 85–123. – 6. Braun, Reliquiare, S. 473–76. – 7. L. B. Kumarowitz, Das Doppelkreuz des ungarischen Wappens, Turul 55, 1941, 45–62; bespr. v. Franz Dölger in Byzant. Zs. 43, 1950, 239. – 8. Hans O. Münsterer, Das Caravacakreuz u. s. deutschen Nachbildungen, Bayer. Jb. f. Volkskde. 1951 (Fs. für J. M. Ritz), S. 32ff. – 9. Ders., Die doppelbalkigen Partikelkreuze von Scheyern, Wiblingen und Donauwörth, Ebd. 1952, S. 50ff. – 10. Ders., Form u. Bedeutung der doppelbalkigen Kreuze, Dt. Gaue 45, 1953, 79ff. – 11. Paul Thoby, Les croix limousines de la fin du XIIe siècle au début du XIVe siècle, Paris 1953, S. 69ff. – 12. H. Paulus, Zur Entstehung des merowingisch-karolingischen Stiles (in Vorbereitung).

Verweise