Datei:RDK Gold Elsner Galvanisierung 1.jpg

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Apparat zur galvanischen Vergoldung, in Leonhard Elsner, Die galvanische Vergoldung und Versilberung, sowie die Verkupferung, Verzinnung, Verbleiung, Verzinkung, Bronzirung, Verplatinirung, Vernickelung metallener Gegenstände auf demselben Wege ... und die galvanische Färbung der Metalle, 2. Auflage, Leipzig 1851, Tafel nach S. 52.

Nach dem Original.


Legende:

„AA ist ein Kasten von Eichenholz, gut gefirnißt, dessen Größe sich nach den zu vergoldenden Gegenständen richtet. Im Boden desselben ist ein Kupferstab B wasserdicht so befestigt, daß er etwa einen Zoll lang nach unten heraus steht, während er innerhalb des Kastens sich um 1 bis 2 Zoll erhebt und einen Rost von Kupferdraht oder ein Kupferblech, welches rostartig ausgeschnittene Stellen hat, trägt, auf welchem während der Vergoldung eine gegossene Zinkplatte liegt. C.C‘ ist ein Fußbrett, welches in der Mitte eine Vertiefung hat, die durch den Kanal D mit einer anderen Grube am Ende des Brettes bei C‘ communicirt. In der ersten steckt der Kupferstab B, in dem Kanal D liegt ein eingeschobener Kupferdraht, welcher durch die punktirte Linie in der Zeichnung angedeutet ist; auch wird bei dem Vergolden Quecksilber* [*Es dürfte zweckmäßiger sein, statt Quecksilber eine leichtflüssige Legirung aus Blei, Zinn, Wismuth und Quecksilber bestehend in den Kanal zu gießen, um auf diese Art das flüssige Quecksilber zu vermeiden, welches so leicht Veranlassung zu Flecken auf die Gegenstände geben kann.] in diesen Kanal gegossen, um die innige Verbindung zwischen B und E herzustellen. In der Vertiefung des Fußbrettes bei C‘ ist ein senkrecht aufsteigender Kupferstab E befestigt, der einen horizontalen beweglichen Arm F von dem selben Metall trägt, an welchem die zu vergoldenden Gegenstände mittelst Platindraht oder vergoldetem Kupferdraht befestigt werden. G ist ein Kasten von Eichenholz, gut gefirnißt, und zur Aufnahme der Goldlösung bestimmt, dessen Größe sich nach dem äußeren richtet; er steht von den Wandungen desselben etwa 1 bis 1 ½ Zoll ab. Auf einer Seite G‘ ist derselbe mit einer starken Rindsblase oder Pergament bespannt, was sehr leicht gelingt, wenn man dieselbe angefeuchtet mit hölzernen Leisten an den Rand des Kastens fest nagelt. Drei hölzerne oder metallene Arme G‘‘ dienen, um ihn auf den Rand des äußeren Kastens zu stützen. Der mit der Blase bespannte Boden ist in dieser Lage etwa einen Zoll von der Oberfläche der auf dem Rost liegenden Zinkplatte entfernt, und kann noch weiter von dem letzteren entfernt werden, wenn man unter die drei Arme des Kästchens hölzerne Klötzchen unterlegt. Ueber die Außenseite der Blase sind seine Darmsaiten in Quadraten von etwa 2 Zoll Seite gezogen, wodurch die Blase an fester Lage gewinnt und vermieden wird, daß sie sich bei längerem Einhängen in die Flüssigkeit während des Vergoldens beutele. H ist ein Han, um die Flüssigkeit aus dem großen Kasten nach vollendeter Arbeit ablassen zu können.“ (Leonhard Elsner, Die galvanische Vergoldung und Versilberung, sowie die Verkupferung, Verzinnung, Verbleiung, Verzinkung, Bronzirung, Verplatinirung, Vernickelung metallener Gegenstände auf demselben Wege ... und die galvanische Färbung der Metalle, 2. Aufl. Leipzig 1851, S. 52–54.)

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