Chörlein

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englisch: Oriel; französisch: Oriel; italienisch: Cappella in forma di Erker.


Kurt Pilz (1953)

RDK III, 538–546


RDK III, 165, Abb. 26. Kastell Genap in Flandern, 14./15. Jh.
RDK III, 539, Abb. 1. St. Kunigund, Ufr., 1. H. 13. Jh.
RDK III, 539, Abb. 2. Mainz, Hl.-Geist-Spital, um 1252.
RDK III, 541, Abb. 3. Kiedrich, 1440/44.
RDK III, 541, Abb. 4. Kuttenberg, 1497.
RDK III, 543, Abb. 5. Hohensalzburg, 1498.
RDK III, 543, Abb. 6. Wartburg, E. 15. Jh.

I. Begriff und Name

Die Diminutivform C. weist auf die kleine Form eines „Chors“, also Altarraumes hin. Wir bezeichnen mit C. heute einen Altarraum, der – mittels Auskragung oder auf Sockel- oder Stützpfeiler – in erhöhter Lage oder im Obergeschoß eines Bauwerkes aus der Mauerflucht heraustritt. Er kommt in der Mehrzahl an profanen, vereinzelt aber auch an Sakralbauten vor. Für die Entstehung eines C. können örtliche Gründe (z. B. abschüssiges Gelände) maßgebend sein, häufiger aber die liturgische Bestimmung, daß ein Altarraum mit dem Altar und der Sakramentsnische nicht von Räumen für profane Zwecke überbaut werden sollte. Die C. sind meist, aber keineswegs immer geostet, da sie sich oft nach den Gegebenheiten richten müssen.

Die Bezeichnung C. wurde früher – und wird fälschlich z. T. noch heute – auch für andere Bauteile gebraucht, z. B. für den Erker. In Nürnberg werden 1598 die echten C., aber auch die Erker der Bürgerhäuser Chöre, Cöhre genannt. Vorher hießen die profanen Bauteile Ausladungen u. ä. Bis zum 19. Jh. werden die Erker dann als Chor, in der Volkssprache als C. bezeichnet, was seit 1847 auch in die Literatur eindringt. Mit Eck-C. bezeichnete man Erker an Hausecken. Da das C. dem Bewohner des Gebäudes den Blick auf die Straße ebenso gewähren konnte wie der Erker, verwischen sich zuweilen die Grenzen der Begriffe.

Im Rheinland nannte man „Chörchen“ eine Apsidiole, eine Chorkapelle, auch einen kleinen Altarraum. Weiterhin werden fälschlich als C. bezeichnet die Oratorien, d. h. ausgekragte oder auf Sockeln vortretende Erker im Inneren von Kirchen, etwa in Sakristei-Obergeschossen, welche fremden Geistlichen oder hochgestellten Persönlichkeiten die Teilnahme am Gottesdienst ermöglichen konnten (z. B. soll das sog. „Kaiser-C.“ im Ostchor von St. Sebald, 1361/79, in Nürnberg als Oratorium bei einem Kaiserbesuch gedient haben). Auch in barocken Wallfahrts- und Klosterkirchen werden die echten Oratorien im Chor zuweilen C. genannt (z. B. Bogenberg Kr. Bogen, 1722).

II. Übergangsformen

Einige Beispiele zeigen, daß es Übergangsformen vom Altarhaus zum C. gibt. Sie können nicht eindeutig als C. bezeichnet werden.

Das C. an der Bessererkapelle des Ulmer Münsters vor 1419 ist ein kleines Altarhaus. Das Salvator-C. der St. Leonhardskirche in Frankfurt a. M. entstand 1508 beim Anbau zweier neuer Außenschiffe. Die ehemalige Thomaskapelle am Römling zu Regensburg, spätes 13. Jh., ist im Patrizierhaus der Auer von Prennberg eingebaut: hohes dreiseitiges Altar-C. mit ehemaligen Spitzbogenfenstern (1646 in zwei Geschosse geteilt). Am erdgeschossigen Kapitelsaal des Zisterzienserstifts Zwettl wurden 1304/05 und 1320 zwei fünfseitige C. den vergrößerten Fenstern vorgesetzt; das 1. kleinere ging in das Schiff der Allerheiligenkapelle von 1280/94. Am hochgotischen Kapitelsaal des Zisterzienserklosters Maulbronn ist westlich ein fünfseitiges C., darüber ein Erkerbau angefügt.

III

a. ausgekragte C.

Die ausgekragten C. treten in romanischer Zeit auf und sind zunächst halbrund angefügt (Abb. 1; Sp. 221, Abb. 1); sie ruhen auf Konsolen und Kragsteinen, die auch mit Kopfmasken plastisch ausgestaltet sind. Dazu kommen der kegelförmige Stumpf, die profilierte Auskragung auf den Konsolen, die Mauerverstärkung durch einen Entlastungsbogen im Untergeschoß. Ein oder mehrere kleine rundbogige oder Schlitzfenster in der Nische dienen der Lichtzuführung. Lisenen und Rundbogenfriese fassen die Teile ein. Als Abschluß kann ein Ornamentfries dienen. Die Abdeckung erfolgt als Kalotte in spitzer Form.

Die gotischen C. sind zunächst dreiseitig, bei starker Mauerwand kann die Nische innen fünfseitig sein. Die reichere Form hat außen ⅝-Schluß. Die Konsolen können mannigfaltig verziert sein, die Kragsteine sind reich mit Kehlen und Platten profiliert. Abgetreppte Kragsteine kommen vor. In den Brüstungsfeldern des Korpus sind Maßwerkornamente, Blendnischen oder auch plastische Szenen eingesetzt. Eine Sohlbank, ein Wasserschlaggesims schließen diese Felder von den Fenstern ab, die zuerst schmal und klein, spitzbogig mit Maßwerk oder Nasen, bei größerer Fensterbreite unterteilt sind. Zwischen den Fenstern finden sich auch Konsolen und Baldachine für Figuren. Der obere Abschluß erfolgt durch glattes Gesims oder Maßwerkbalustrade, die Abdeckung ist aus Stein oder aus Holzwerk mit Sparren und Ziegeln oder Schiefer. Die ursprünglichen Helmformen mit Kupferblech sind selten. Die Verzierung im Aufbau und Schmuck wird immer reicher. Nur ein dreiseitiges C. fand sich ganz aus Holz: ehemals Nürnberg, Harsdörfer-Haus, Adlerstraße 9, E. 15. Jh., seit 1872 mit der Hauskapelle in der Vogtei der Wartburg eingebaut (Abb. 6).

Rechteckige C. weisen glatte Felder und Maßwerkfenster auf.

b. C. auf Sockel- oder Stützpfeiler

Mehrfach ruhen die vorgesetzten C. auf Sockel- oder Stützpfeilern mit polygonalem oder rechteckigem Grundriß. Die größeren C. erhielten reichgestaltete Standpfeiler, daran Nischen mit eingestellten Säulchen, genastes Maßwerk und Wimperge. Eine kragsteinförmige Überleitung mit Platten, Kehlen und Blattwerk wie an den kleinen C. findet sich, Engel halten Wappen in den Händen oder tragen schwebend den Korpus, ein kleines 5 leitiges Altarhaus mit unterteilten Fenstern, Maßwerk, Strebepfeilern und spitz zulaufendem Dach. In der Spätgotik kommt hier eine Angleichung an profane Bauformen vor.

IV. Vorkommen des C.

An kleinen Kirchen und Kapellen sind die C. zuweilen wegen des abschüssigen Geländes ausgekragt: Haselbach Kr. Erding, Mitterhausen Kr. Altötting, beide um 1200. Oft wurde nur wenig Platz für den kleinen Altar beansprucht: Kapelle St. Kunigund Kr. Ochsenfurt, A. 13. Jh. (Abb. 1). Bei größeren Bauten soll das C. einen Bauteil oder eine Kapelle besonders auszeichnen: Seitenschiff der Stadtkirche Schlitz bei Fulda, M. 13. Jh., als Gruftkapelle der Grafen Schlitz eingerichtet; Hl.-Geist-Spital in Mainz, um 1252, Kapelle mit halbrundem C. im 1. Geschoß (als durch die bald danach errichtete Stadtmauer das Spital in die Verteidigung einbezogen wurde, mündeten die Wehrgänge in die Kapelle, die SO-Ecke mit dem C. bildete eine Art Bastion [E. Neeb in Mainzer Zs. 15/16, 1920/21, 56–61; Abb. 2]); Liebfrauenkirche in Mainz, 1285/1314, Chor mit Kavaten (Pfeilergewölben) unterbaut, ein 5seitiges C. konchenartig erweitert (Abbruch 1804/7; R. Busch in Mainzer Zs. 20/21,1925/26, 56–8). Mehrfach ist das C. erst später im 1. Geschoß angebaut, es ist einer Stiftungskapelle in der Kirche vorgelagert oder gehört zu einer Doppelkapelle: Hl.-Geist-Kapelle im Turm der Stadtkirche Wertheim, Stiftung 1419, mit 3seitigem C.; St. Egidii in Erfurt, 1293/1314, erhielt E. 15. Jh. ein rechteckiges C.; die Salvator- oder Hardenrathkapelle an St. Maria im Kapitol ist am Chor 1466 als Familienkapelle mit C. angebaut; als Pendant folgte 1493 die gleichartige Hirtz - (Tauf-)kapelle; Aachen, Münster, Doppelkapelle St. Hubertus und St. Karl, 1456/74 – das Karls-C. (obere Kapelle) ruht hier auf Entlastungsbogen; Chor der Stiftskirche in Ansbach, 1501/23, Gumbertus-Erker hinter dem Altar; hier waren 1524–1612 die Gebeine des hl. Klostergründers Gumbertus aufbewahrt.

Das Beinhaus enthält im unteren, kryptenähnlichen Teil die Gebeine aufgelassener Gräber. Im 1. Geschoß kann die Kapelle ein ausgekragtes C. haben: Allersburg Kr. Neumarkt Opf., ehem. Karner = profanierte Leonhardskapelle; Rottendorf Kr. Nabburg, Karner 13. Jh.; Kiedrich Kr. Rheingau, Michaelskapelle, 1440/4, 5seitiges C. auf 3eckigem Pfeiler, Brüstungen mit Nischenblenden, steinernes Zeltdach (Abb. 3).

Bei Burgen befindet sich mehrfach die Burgkapelle im Obergeschoß, das C. ist ausgekragt. Die romanischen Burgen haben die Kapelle im Wohnturm, Bergfried, Palas oder Torbau. Die gotischen weisen Kapellen auf, die auf einer Seite des Palas – nicht immer nach Osten – als abgeschlossene kleine Räume, gleichartige oder offene C.Nischen gebildet sind. Im Palas kann auch der Saal mit C. versehen und gleichzeitig als Kapellenraum benützbar sein. Die Altarnische oder die Seitenwand kann kleine Wandbehälter zur Aufbewahrung der Altargeräte aufweisen.

Die romanische Burg Landsberg i. Elsaß hat das C. am Saal. Am wohnturmartigen Palas der Lobedaburg bei Jena (mittlere Burg 12. Jh.) ist das C. an der Kapelle des 1. Geschosses vorgekragt; Reichsburg Trifels Kr. Bergzabern, Reichskapelle mit C. im 1. Geschoß des Bergfrieds, A. 13. Jh. (RDK III 221 Abb. 1); Wildenburg Kr. Miltenberg, Georgskapelle mit C. um 1220 im Torturm; Burg Eltz a. d. Mosel, 2 Kapellennischen als C.: Kapellenbau mit der Schloßkapelle und C. im 1. Geschoß, Rübenacher Haus mit C. als Hauskapelle 1490, abgeschlossen zum Wohngemach; die Kapelle in der Burgruine Hocheppan bei Bozen, 1. H. 12. Jh., steht frei, daran ein C. als Mittelapsis und 2 in das Mauerwerk eingetiefte Apsiden; Kastell Genap in Flandern, 14./15. Jh., s. RDK III 165/6 Abb. 26.

Die Stadtburgen enthalten zuweilen schmale gotische C., andere wurden an Hauskapellen angefügt. Im 2. Bergfried der Burg Petersberg in Friesach, Kärnten, 1124/30, war die zweigeschossige Rupertikapelle im 4. Geschoß, die O-Apsis war vorgekragt; im 14. Jh. wurde das C. beseitigt. Am Palas der Hohensalzburg ließ EB. Leonhard von Keutschach 1498 die Leonhardskapelle an seinen Wohnraum anfügen (Abb. 5); das 5seitige C. ruht auf spätgotischem Pfostenwerk, unten daran 2 Wappen.

Burgweinting bei Regensburg, Stammsitz der Patrizier Weintinger in Regensburg, dann bischöflicher Amtssitz (12./13. Jh.), hat im 1. Geschoß die Hauskapelle mit C. auf einem Entlastungsbogen.

Die landesfürstlichen und adeligen Schlösser haben gleichfalls an den Hauskapellen C. des 14.–18. Jh.: Sigismundkapelle im hzgl. bayer. Schloß Straubing, C. von 1373 mit kupfernem Dach; Hauskapelle am Pfalzgrafenschloß Eichenforst in Amberg, sp. 14. Jh., C. auf polygonalem Fuß; reiche Formen finden sich an der Alten Burg und am Wälschen Hof (Wenzelskapelle, 1497. – Abb. 4) in Kuttenberg in Böhmen, die von König Wladislaw II. von Böhmen (1476–1516) errichtet wurden. Im Haus Rath bei Arnoldisweiler Kr. Düren ist noch beim Umbau 1726 ein C. angefügt worden.

Reiche Bürgerfamilien ließen sich Hauskapellen in den oberen Geschossen ihrer Bürgerhäuser einbauen; das mitunter angefügte C. steht an der O-Seite. Mehrfach ist eine C.-Nische – offen oder durch eine Tür verschlossen – an den Wohnraum angefügt: am kleinen Altar wurde wohl nur die Andacht gehalten, selten die Messe gelesen. Die früheste bekannte Hauskapelle mit C. befand sich im Kamperhof in Köln, um 1220 vom Benediktinerkloster Brauweiler erbaut (Abbruch 18. Jh.). In Nürnberg wurde die erste vom Patrizier Ulrich Ortlieb um 1422 im 2. Geschoß des sog. Nassauerhauses eingerichtet. Das von Heinrich Wickrath erbaute Jabachhaus in Köln, 2. H. 16. Jh., enthielt ein über Eck vorkragendes C. (Abbruch 1900).

An den m.a. Domherrenkurien (Kurie) der Bischofssitze finden sich gleichartige C. als ausgekragte Nischen oder angefügte Erker über einem Pfeilersockel: Naumburg, Kurie St. Aegidii um 1200/20, das Wohnhaus 1890 abgebrochen, im 1. Geschoß des erhaltenen Kapellenanbaues das C.; sog. alte Dechanei (zerstört) des kaiserlichen Krönungsstifts Aachen, Kapelle im 1. Geschoß mit C.; Gemmingen-Kurie in Hildesheim, C. auf Pfeiler 1518 (Abbruch der Kurie 1880, das C. wurde am Postamt eingebaut); Marburg/L., Deutschordenskomturei mit vorkragender Apsis der Hauskapelle. Die beiden Pfarrhöfe der Hauptkirchen St. Sebald und St. Lorenz in Nürnberg erhielten vorgesetzte C. auf Sockelpfeilern; der Plebanus (Stadtpfarrer) und spätere Propst (15./16. Jh.) las hier die Messe und hielt die Andacht. Das C. am Sebalder Pfarrhof wurde 1361/70 nach dem Brand des Fachwerkhauses durch die Bauhütte vom O-Chor von St. Sebald errichtet: Pfeiler mit Nischen, der große Korpus von Engeln getragen, Brüstungsreliefs, reiche Maßwerkfenster, in den Zwickeln Engel; Höhe mit Dach 9 m; 1899/1902 durch Kopie ersetzt, Original im G.N.M. Das gleichartige C. am Lorenzer Pfarrhof ist um 1439 am ehemaligen Fachwerkbau angefügt und sah nach Norden. Das 5seitige C. ruhte auf einfacherem Tragepfeiler, daran 6 Engel mit Wappen (Abbruch und Neubau des Hauses 1842/45, das C. schlecht erneuert, jetzt schwer beschädigt).

In den Rathäusern wurden mehrfach Kapellen mit angefügtem C. auf Konsolen oder auf Stützpfeiler eingebaut: Ratskapelle St. Dorothea in Breslau, 1343/7 im 1. Geschoß aufgeführt und 1354/7 innen ausgebaut. Im 3seitigen C. war der vom Bischof 1345 dem Rat gewährte Tragaltar aufgestellt (die Kapelle, 1450 aufgehoben, war seit 1660 Fürstensaal); Kapelle im Altstädter Rathaus in Prag, an den Turm angebaut, gew. 1381: ein säulenbesetzter Pfeiler mit Konsole trägt das C. im 1. Geschoß; Regensburger Rathaus (Inv. Bayern II, 22, 3, Abb. 63, rechter Bau, der jedoch ehem. ein Bürgerhaus war).

Die Kapelle S. Cosmas und Damian der Prager Universität erhielt 1348 ein C. mit Stützpfeiler. Klösterliche Kapellen können ebenfalls erkerartige C. aufweisen: Amberg, ehem. Franziskanerkloster, C. am Krankenzimmer des 1. Geschosses. Am Kapitelsaal eines Klosters findet sich mitunter ein C. mit Altar: Zisterzienserinnenkloster Seligenthal in Landshut, spätgot. rechteckiges C. mit Altar von 1617/34. Eine Sonderform bilden die seitlich am Refektorium angebauten C.; hier war der Platz des Lektors oder Vorlesers bei den Mahlzeiten: ehem. Minoritenkloster Regensburg, Mitte der S-Seite des ebenerdigen Refektoriums. Im Raum des ehem. Klosters St. Martin du Champs in Paris, 13. Jh., ist das C. mit der Kanzel verbunden. Doch gehören die letzteren Beispiele schon unter den Begriff des Erkers.

Zu den Abbildungen

1. St. Kunigund b. Burgerroth, Kr. Ochsenfurt, Ufr. Kapelle St. Kunigundis, C. von SO. 1. H. 13. Jh. Phot. Bay. Landesamt f. Dkpfl., München.

2. Mainz, Hl.-Geist-Spital, Kapelle. Innenansicht des C. Um 1252. Phot. Fritz Arens, Mainz.

3. Kiedrich, Kr. Rheingau. C. der Michaelskapelle auf dem Friedhof. Um 1440/44. Phot. Marburg 23 978.

4. Kuttenberg/Böhmen, Wälscher Hof. C. der Wenzelskapelle. Erbaut 1497 von König Wladislaw II. von Böhmen. Phot. Marburg 139 521.

5. Salzburg, Festung Hohensalzburg. C. der Leonhardskapelle. Erbaut 1498 von EB. Leonhard von Keutschach. Phot. A. Stockhammer, Hall i. T.

6. Wartburg, Vogteibau. C. der Hauskapelle, ehemals am Harsdörfer-Haus in Nürnberg, Adlerstraße 9. Ende 15. Jh. Phot. Marburg 88 492.

Literatur

1. Die Kunstdenkmälerinventare der angeführten Bauten geben Aufschluß über die Baugeschichte. – 2. Otte I 24f., 48. – 3. O. Piper, Burgenkunde 2. Hälfte, München-Lpz. 19062, S. 487–90. – 4. Hans Vogts, Kölner Hauskapellen. Zs. f. christl. K. 25, 1912, 193–202, 225–40, Taf. 6–7. – 5. Ludw. Arntz, Burg- und Schloßkapellen. Ebd. 27, 1914, 171–98. – 6. Wilh. Paeseler, Die Nürnberger Chörlein (= Beiträge zur fränkischen Kunstgesch. N. F. Bd. 1), Erlangen 1932 (mit Lit.).

Verweise