Bischofsstab (und Abtsstab)

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englisch: Pastoral staff; französisch: Crosse épiscopale; italienisch: Pastorale.


Joseph Braun S.J. (1941)

RDK II, 792–808


RDK II, 653, Abb. 12. Bischof Gottfried von Spitzenberg, † 1190.
RDK II, 793, Abb. 1. 11. Jh. Siegburg.
RDK II, 793, Abb. 2. Hildesheim, 11. Jh.
RDK II, 793, Abb. 3. 13. u. 15. Jh. Metten.
RDK II, 795, Abb. 4. Hildesheim, um 1010.
RDK II, 795, Abb. 5. 12. Jh. Basel.
RDK II, 795, Abb. 6. 13. Jh. Bonn.
RDK II, 797, Abb. 7. 1351. London.
RDK II, 797, Abb. 8. Regensburg, M. 15. Jh.
RDK II, 797, Abb. 9. Salzburg, 1485.
RDK II, 797, Abb. 10. Hildesheim, 1492.
RDK II, 799, Abb. 11. Passau, um 1520.
RDK II, 799, Abb. 12. 1539. Stockholm.
RDK II, 799, Abb. 13. 1625. Stockholm.
RDK II, 801, Abb. 14. Paderborn, 1669.
RDK II, 801, Abb. 15. Um 1755. München.
RDK II, 801, Abb. 16. Um 1760. Speyer.
RDK II, 803, Abb. 17. Um 1000. Köln-Deutz.
RDK II, 803, Abb. 18. Quedlinburg, 1. H. 11. Jh.
RDK II, 805, Abb. 19. Frühes 14. Jh. Köln.
RDK II, 805, Abb. 20. Halberstadt, 14. Jh.

1. Begriff, Charakter und Benennungen

Der B. ist ein mannshoher, oben in eine Krümme (curvatura) endender, unten mit einer Spitze (stimulus) versehener, mehr oder weniger reich verzierter Stab, den der Bischof bei feierlichen liturgischen Amtshandlungen (Pontifikalamt, feierlichen Vespern und Laudes, Ordinationen, Konsekrationen, Segnungen, Prozessionen) als bischöfliche Insignie nach Angabe der Anweisungen des Caeremoniale in der Hand hält, die Krümme dem Volke zugekehrt. Er ist Symbol der ihm für seinen Sprengel übertragenen Hirtengewalt und Hirtentätigkeit, daher baculus pastoralis, Hirtenstab genannt.

Äbten stand die Führung eines Stabes bis zum Erlaß des C.J.C. (1917) nur auf Grund eines besonderen Privilegs zu.

Genannt wird der B. in den m.a. latein. Quellen am häufigsten baculus pastoralis oder auch schlechthin baculus, wenn nämlich die Umstände den Sinn des Wortes genügend bestimmten, weiterhin cambuta, crocia, ferula, pastorale, pedum, virga. In den nachmittelalterlichen latein. Quellen kommen nur mehr die Benennungen baculus pastoralis und baculus vor. Crocia ging in die französ. Volkssprache als crosse, in die englische als crosier über, pastorale in die italienische als pastorale. In deutschen Quellen heißt der Stab schon im späten MA wie heute Bischofsstab. Wegen der ihn oben abschließenden Krümme wird er auch Krummstab genannt.

2. Alter

Die früheste Erwähnung des B. in der Bedeutung eines das bischöfliche Hirtenamt symbolisierenden und in diesem Sinne eine Amtsinsignie des Bischofs bildenden Stabes findet sich in c. 5 von Isidors von Sevilla († 636) Schrift „De ecclesiasticis officiis“ (Migne, P.L. 83, 785) und in Kanon 29 der Synode von Toledo des Jahres 633 (Migne, P. L. 84, 375); aus ihnen erhellt zudem, daß in Spanien bereits damals die Überreichung eines solchen Stabes an den zu konsekrierenden Bischof durch den Konsekrator zum Ritus der Bischofsweihe gehörte. Daß in Gallien den Bischöfen schon wenigstens im 9. Jh. ein Stab, den ihnen der konsekrierende Bischof bei der Weihe als Symbol ihres Hirtenamtes übergeben hatte, als Amtsinsignie eignete, ergibt sich aus einem Schreiben Karls des Kahlen von 845 an Nikolaus I. in Sachen Ebbos von Reims richtete (Migne, P.L. 124, 874), aus einem Brief Hinkmars von Reims von etwa 870 an Bischof Adventius von Metz über den Ritus der Bischofsweihe (Migne, P.L. 126, 188) und schon aus L. 1, c. 4 der 819 entstandenen Schrift des Hrabanus Maurus „De clericorum institutione“ (Migne, P.L. 107, 300). Im 10. Jh. war der B. allgemein bei den Bischöfen in Gebrauch; die Miniaturen, die Siegel und die Pontifikalien aus dem ausgehenden 10. und dem 11. Jh. bekunden das. Ursprünglich war der B. nur Amtsinsignie, Symbol des Hirtenamtes. Er erhielt jedoch allmählich auch den Charakter eines liturgischen Ornates gleich dem der liturgischen Gewänder, als die Bischöfe, vereinzelt schon im 9. Jh., anfingen, sich seiner bei Pontifikalhandlungen zu bedienen. Im 12. Jh. kam er auch beim Pontifikalamt zur Verwendung, wie sich aus des Honorius’ „Gemma animae“ L. 1, c. 209 (Migne, P.L. 172, 610), aus Gilberts von Limerik „De statu ecclesiae“ (Migne, P.L. 159, 1002) und aus Innozenz’, III. Schrift „De sacro altaris mysterio“ L. 1, c. 45 und 62 (Migne, P.L. 217, 790, 796) ergibt.

Von einem Stab, der den Äbten bei Empfang der Abtsweihe vom Bischof übergeben wurde, hören wir schon im c. 3 des Poenitentiales, das dem Erzbischof Theodor von Canterbury († 690) zugeschrieben wird (Migne, P.L. 99, 929). Er war nur Symbol des dem Abte gegenüber den ihm untergebenen Mönchen obliegenden Hirtenamtes. Bei Pontifikalhandlungen durfte er von Äbten nur auf Grund einer besonderen päpstlichen Ermächtigung gebraucht werden, die jedoch seit dem 12. Jh. nicht selten gewährt wurde. Bezüglich des Materials, der Form und Ausstattung bestand seit wenigstens dem 13. Jh. kein Unterschied zwischen dem B. und dem Abtsstab, so daß sich allein aus formalen Indizien nicht feststellen läßt, ob ein dem 13. Jh. und der Folgezeit entstammender Stab ein Bischofs- oder Abtsstab war.

Bei Äbtissinnen scheint ein Stab als Amtsinsignie erst seit dem 11. Jh. in Gebrauch gekommen zu sein. Bis dahin hören wir (im Gegensatz zum Abtsstab) nie von einem Äbtissinnenstab und noch viel weniger von dessen Übergabe an die Äbtissin bei deren Einsegnung. Er hatte lediglich symbolische Bedeutung, war nur Hinweis auf das Hirtenamt der Äbtissin über das ihrer Leitung anvertraute Kloster. So erwirkte die Äbtissin Gertraud II. vom Kloster Nonnberg in Salzburg 1242 für sich und ihre Nachfolgerinnen das Recht des Pastorales und des Faltstuhls: utatur sella sive cathedra et virga sive baculo pastorali (Urkunde vom 2. VI. 1242, s. Inv. Österreich 7, S. 99). Ein Äbtissinnenstab, der angeblich der Äbtissin Adelheid I. gehört hat, hat sich in der Schloßkirche zu Quedlinburg (Abb. 18) erhalten, ein anderer von 1471 im Stift Nonnberg zu Salzburg.

3. Material

Über das Material des B. geben uns, da Vorschriften nie erlassen wurden und die Bildwerke uns darüber nichts, die Liturgiker aber nur sehr wenig sagen, vor allem die Originale Aufschluß, die sich, besonders auch in Deutschland, in großer Zahl erhalten haben oder in Bischofsgräbern gefunden wurden. Die Krümme besteht bei ihnen aus Holz, aus Elfenbein, Walroßzahn, Knochen oder aus Metall (Silber, vergoldeter Bronze, vergoldetem Kupfer).

B. mit hölzerner Krümme entstanden angesichts der erhöhten Bedeutung, die der Stab gewonnen hatte, seit wenigstens dem 10. Jh., abgesehen von solchen, die man dem Leichnam der Bischöfe im späteren MA ins Grab beizugeben pflegte (RDK II, Sp. 352/53), nur ausnahmsweise. Ein Beispiel einer solchen aus dem ausgehenden 15. Jh. bietet eine des Schaftes heute entbehrende vergoldete Krümme in St. Ursula zu Köln, ein Beispiel von etwa 1520 eine aus Buchsbaumholz geschnitzte Krümme des B. des Weihbischofs Meurl im Dom zu Passau (Abb. 11). Aus der vorhergehenden wie nachfolgenden Zeit ist keines bekannt. Nach L. 1, c. 219 der „Gemma animae“ des Honorius (um 1120) (Migne, P.L. 172, 610) und L. 2, c. 5 des Mitrale Sicards von Cremona († 1215) (Migne, P.L. 213, 80) wurde zu deren Zeit die Krümme des B. gewöhnlich de osse, d. i. aus Elfenbein, Walroßzahn oder Knochen, hergestellt. In der Tat sind die aus dem 11. und 12. Jh. noch vorhandenen Krümmen fast ausnahmslos aus einem dieser Materialien gemacht, und zwar besonders auch die auf deutschem Boden und in den unmittelbaren Nachbarländern erhaltenen, wie die Krümme des Bernwardstabes (vgl. Abb. 10) und des Godehardstabes (Abb. 2) im Dom zu Hildesheim, des Annostabes in der Pfarrkirche zu Siegburg (Abb. 1), des Uttostabes zu Metten (Abb. 3), des Godehardstabes zu Niederaltaich, eines Stabes in St. Ulrich und Afra zu Augsburg (M. Hartig, Das Benediktinerstift Sankt Ulrich und Afra, Augsburg 1923, Abb. S. 72), je eines B. zu Göttweig und zu Altenburg in Niederösterreich [11, Abb. 3 und 4], eines B. zu Admont (Mitt. d. K.K. Zentralkomm. 18, 1873, S. 188, Abb. 63), eines B. in der Kathedrale zu Metz (Inv. Elsaß-Lothringen 3, S. 563) und eines dem hl. Servatius irrtümlich zugeschriebenen Stabes in der Servatiuskirche zu Maastricht [5, S. 87]. Gleichartige B. aus Italien, England und Frankreich bei Martin [1, S. 191 ff], Rohault de Fleury [2, Taf. 647ff.] und im Victoria-and-Albert-Mus. in London [9]. Daß auch noch im späteren 13. und im 14. Jh. Krümmen aus Elfenbein beliebt blieben, bekunden der Stab Ottos von Braunschweig im Hildesheimer Dom sowie ein mit figürlichen Schnitzereien innerhalb der Krümme geschmückter B. im Dom zu Hildesheim, ein zweiter, jüngerer B. im Dom zu Metz, die Krümme eines B. im B.N.M., der sog. Emmeramsstab in St. Emmeram zu Regensburg, Stäbe im Stift Zwettl, im Stift Raigern sowie im Stift Nonnberg zu Salzburg [11, Abb. 10]. Dann verliert sich jedoch Elfenbein als Material der Krümme; eine vereinzelte Ausnahme ist die um 1755 entstandene aus Niederaltaich im B.N.M. (Abb. 15). Aus Büffelhorn geschnitzt sind der wohl noch der Zeit des Heiligen entstammende Wolfgangstab in Sankt Emmeram zu Regensburg (Abb. 8) und der aus dem 12. Jh. datierende sog. Erhardistab in Niedermünster daselbst.

An Krümmen aus Metall haben sich aus der Frühe des zweiten Jahrtausends auf deutschem Boden nur zwei erhalten, aus dem frühen 11. Jh. eine durch ihre Symbolik ungemein interessante Krümme aus Silber im Dom zu Hildesheim (Abb. 4), aus dem 12. Jh. eine schlichte Krümme aus Bronze im Hist. Mus. zu Basel (Abb. 5). Im 13. Jh. kamen nach Deutschland zahlreiche der für den Handel angefertigten vergoldeten und emaillierten Limousiner Stabkrümmen aus Kupfer, von denen manche noch heute vorhanden sind, wie in den Domen zu Bamberg, Mainz und Trier, in St. Peter zu Salzburg, in St. Ulrich und Afra zu Augsburg, in St. Wolfgang am Zeller See, im Schloßmus. zu Berlin, im Hist. Mus. zu Basel und in zahlreichen anderen Sammlungen (Abb. 6). B. mit Metallkrümme deutscher Arbeit stammen alle erst aus der zweiten Hälfte des 14., dem 15. und frühen 16. Jh., wie ein Prachtstab von etwa 1350 im Dom zu Köln, ein B. von der Reichenau von 1351 in London (Abb. 7), ein Stab im Stift Nonnberg zu Salzburg von 1471 und in St. Peter daselbst von 1485 (Abb. 9), ein B. im Dom zu Speier von etwa 1485, in der Heribertuskirche zu Deutz von etwa 1490, im Dom in Hildesheim von 1492 (Abb. 10), in St. Stephan zu Wien sowie im Dom zu Brandenburg von etwa 1500, im Dom zu Trier von etwa 1520 und ein aus dem Besitz des Mainzer Erzbischofs Albrecht von Brandenburg herrührender B. von 1539 in Stockholm (Abb. 12). In der nachmittelalterlichen Zeit wies der B. in Deutschland fast ausnahmslos eine Krümme aus Metall (Silber, vergoldetem Kupfer) auf (Abb. 13, 14, 16). Von einem B. mit Krümme aus Kristall, wie sie zwei B. französischer Herkunft aus dem 14. Jh. im Museum zu Versailles zeigen ([1] S. 236, 237), hören wir in Deutschland nie.

Nach Honorius und Sicard von Cremona pflegte man zu deren Zeit den Schaft des B. aus Holz zu machen. Das blieb die Regel bis in das späte 14. Jh. Insbesondere bestand auch bei B., die eine Krümme aus Metall aufwiesen, wie namentlich bei den auch in Deutschland weit verbreiteten Limousiner, der Schaft stets aus Holz. Aus Elfenbein (Walroßzahn, Bein) wurde dieser nur selten hergestellt; das älteste Beispiel bietet unter den in Deutschland noch vorhandenen B. der Wolfgangstab in St. Emmeram zu Regensburg (Abb. 8), ein Beispiel von 1274 der Stab Ottos von Braunschweig im Dom zu Hildesheim, Beispiele aus dem 14. Jh. im Stift Nonnberg zu Salzburg und im Zisterzienserstift Zwettl. Aus einem gewundenen Narwalzahn besteht der Schaft zweier Barockstäbe von etwa 1700 in St. Peter zu Salzburg. B. mit hölzernem, mit Metall bekleidetem Schaft oder mit röhrenförmigem Schaft aus Metall sind auf deutschem Boden erst seit M. 14. Jh. nachweisbar. Beispiele bieten die vorhin genannten B. mit Metallkrümme aus der Mitte des 14., dem 15. und frühen 16. Jh. Die den Schaft unten abschließende Spitze war aus Eisen oder Bronze.

4. Formale Beschaffenheit

Vom Schaft des B. ist in formaler Hinsicht nichts von Belang zu sagen. Eine Entwicklung irgendwelcher Art macht sich nicht bemerklich. War er, wie das bei Schäften aus Elfenbein oder Metall gewöhnlich vorkam, aus mehreren Stücken zusammengesetzt, so wurden diese durch Ringe miteinander verbunden, welche ihn gleichzeitig gliederten. Stets war das untere Ende mit Zwinge und Spitze versehen, zunächst aus praktischen Gründen, dann aber auch aus symbolischen. An der Krümme war der Schaft gewöhnlich mittels einer unter dem Knauf angebrachten Tülle befestigt, erst seit dem späten MA mittels einer Schraube (Abb. 14).

Anders wie mit dem Schaft verhält es sich mit der ihn bekrönenden Krümme und dem zu ihr gehörenden, sie vom Schaft trennenden Knauf. Bei ihnen macht sich im Verlauf der Jahrhunderte in mehrfacher Hinsicht eine zwar nur langsame, jedoch stetige Entwicklung geltend. In der karolingisch-ottonischen Zeit besteht die Krümme zufolge den Bildwerken, namentlich den Miniaturen, die uns allein Aufschluß über deren Form geben, stets nur aus einer einzigen in eine Spitze auslaufenden Windung. Im 11.–13. Jh., in denen außer bildlichen Darstellungen auch eine große Zahl erhaltener Krümmen Aufschluß bringen, weist sie bald nur eine (Abb. 1; vgl. Sp. 652, Abb. 11 und 653, Abb. 12), bald zwei Windungen (Abb. 2 und 5) auf, gleichviel aus welchem Material sie hergestellt ist, drei jedoch nur ausnahmsweise. Auch endet die Krümme nun nicht mehr in eine Spitze, sondern in einen Schlangen- oder Drachenkopf mit aufgerissenem Maul (Abb. 1–3, 5) oder mit einem Blatt bzw. einem Kreuz. Eine Neuerung des 13. Jh., die uns zuerst bei Krümmen Limousiner Herkunft begegnet (Abb. 6), sind krabbenartig auf dem Rücken der Krümme angebrachte Zacken, Knospen oder Blätter. Eine zweite aus derselben Zeit bestand darin, daß man die Volute der Krümme unten zum senkrechten Teil derselben durch von ihr ausgehendes Blattwerk (Abb. 2 und 6), durch die Flügel einer diesen Teil bildenden Engel- oder Drachenfigur (Abb. 6) oder, wie bei dem B. im Dom zu Köln, dem jüngeren B. im Dom zu Metz, einem B. im B.N.M. u.a., durch einen im Winkel zwischen Volute und senkrechtem Teil der Krümme angebrachten Engel zugleich aus praktischer wie aus ästhetischer Erwägung abstützte; eine dritte Neuerung darin, daß man die Volute nicht mehr in einen Drachen- oder Schlangenkopf, sondern wieder in eine Spitze, in Blattwerk oder in einen Sockel für Bildwerk enden ließ (Abb. 4 und 7); eine vierte endlich darin, daß Voluten mit mehr als einer Windung verschwanden, weil es nun allgemein Brauch wird, den Raum innerhalb der Volute mit figürlicher Darstellung zu füllen, alles Neuerungen, die sich für die ganze weitere Folge bis in den Barock hinein behaupteten. Ein weiterer Wandel in der formalen Beschaffenheit der Krümme, der jedoch erst zu E. 15. Jh. einsetzte, betraf nicht die Volute, sondern den unteren Teil der Krümme, der bis dahin senkrecht, nun aber in Form einer Schweifung vom Knauf aufstieg, infolgedessen die Krümme die Gestalt eines Fragezeichens erhielt und die Mitte der Volute in der Achse des Schaftes lag. Frühe Beispiele bieten die B. im Dom zu Speier, zu Stockholm (Abb. 12) und in der Heribertuskirche zu Deutz. Es ist der Krümmentypus, der uns seitdem ständig bei den Stäben begegnet (Abb. 13 bis 16). Eine etwas abweichende Gestalt zeigt die Krümme eines aus dem Grab des Brandenburger Bischofs Joachim von Bredow († 1507) stammenden B. im Dom zu Brandenburg, die jedoch wenig Nachfolge gefunden zu haben scheint; der untere Teil der Krümme steigt bei ihm nach herkömmlichem Brauch senkrecht auf, die Volute aber setzt sich nicht in gleicher Richtung fort, sondern schließt sich unter einem rechten Winkel an, so daß ihr Mittelpunkt auch hier in der Achse des Schaftes liegt. Unter einem stumpfen Winkel entwickelt sich die Volute aus dem unteren Teil der Krümme bei dem B. in St. Stephan zu Wien ([3], S. 54). Einen förmlichen, dem unteren Teil der Krümme aufgesetzten Kreis bildet die Volute bei einem dem 14. Jh. entstammenden B. aus Elfenbein italienischer Herkunft zu Klosterneuburg (Mitt. der K.K. Zentralkomm. 18, 1873, Taf. 8 zu S. 192).

Der die Krümme vom Schaft trennende, zufolge den Bildwerken dem B. schon in karolingischer und ottonischer Zeit eigene, später kaum je fehlende Knauf hatte bis in das 14. Jh. in der Regel die Gestalt einer mehr oder weniger stark zusammengedrückten Kugel, seltener die einer Linse, bei Elfenbeinkrümmen des späten 13. und frühen 14. Jh., wie bei dem B. Ottos von Braunschweig und einem zweiten, etwas jüngeren B. im Dom zu Hildesheim und einem der beiden B. im Dom zu Metz, aber auch wohl die einer Scheibe. Im späten 14. Jh. wird er zu einer mehr oder weniger reichen, oft Nischen mit Figürchen aufweisenden Architektur, und so bleibt es bis in das frühe 16. Jh. (Abb. 7, 9, 10, 11). Dann tritt an die Stelle eines architektonischen ein vasenförmiges Gebilde (Abb. 14 und 15).

5. Figuraler Schmuck und Inschriften

Mit Figurenwerk ist schon die einen Baum darstellende Stabkrümme des 11. Jh. im Dom zu Hildesheim bedacht worden (Abb. 4). Innerhalb ihrer Volute ist Gott Vater wiedergegeben, das Urteil über Adam sprechend, unten vor der Krümme Adam und Eva, von der Frucht des Baumes essend, am Nodus die Paradiesflüsse; das Ganze eine Darstellung des Sündenfalles. Innerhalb der Volute der Elfenbeinkrümmen des 11. und 12. und selbst noch des 13. Jh. ist des öfteren das Lamm Gottes angebracht (Abb. 3). Zwei Pfauen mit einander umschlingenden Hälfen, die in ihren Schnäbeln ein Kreuz halten, füllen die Volute der Elfenbeinkrümme zu Göttweig, ein Pfau, auf demein Adler mit ausgebreiteten Flügeln und Kreuz im Schnabel sitzt, die der Krümme zu Altenburg. In den Voluten Limousiner Stabkrümmen des 13. Jh. sehen wir dargestellt Adam und Eva, den Apfel essend, Michael im Kampf mit dem Drachen (Abb. 6), die Verkündigung, Mariä Krönung, die Steinigung des hl. Stephanus, Christus als Weltrichter u. a., in Krümmen des 14. und 15. Jh. den Gekreuzigten zwischen Maria und Johannes, die Gottesmutter zwischen zwei Engeln, die Gottesmutter mit dem vor ihr knienden Stifter (Abb. 7), Mariä Krönung, Heilige u. a., und 10 verhält es sich auch noch in nachmittelalterlicher Zeit (Abb. 16), falls es nicht etwa dem Stifter beliebt hat, sein Wappen innerhalb der Volute anzubringen (Abb. 14). Bei Krümmen mit architektonisch gestaltetem Knauf gesellten sich zum Figurenwerk in der Volute gewöhnlich auch noch Figürchen am Knauf (Abb. 9 und 10).

Inschriften, die bisweilen am B. angebracht wurden, bringen vornehmlich die Symbolik zum Ausdruck, die man mit ihm verband. So heißt es auf einem den Schaft des gotischen B. in St. Peter zu Salzburg umziehenden Schriftband und an dem Ring unterhalb des Knaufes des Stabes Ottos von Braunschweig in Hildesheim: Collige, sustenta, stimula vaga, morbida, lenta; am Ring oberhalb des Knaufes des Godehardstabes im Dom zu Hildesheim: Sterne resistentes, stantes rege, tolle iacentes; am Ring unterhalb des Knaufes des älteren der beiden B. im Dom zu Metz: Gens subiecta parem te sentiat, effera grandem, spe trahe dilapsos pungeque tardigrados. Die Darstellung des Gekreuzigten zwischen Maria und Johannes in der Volute des B. zu Raigern ist von der Inschrift begleitet: Jesus autem transiens per medium illorum ibat, die der Gottesmutter mit dem Jesuskind zwischen zwei Engeln mit Kerzen: Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat. Eine Stifterinschrift findet sich an dem Stab von 1485 in St. Peter zu Salzburg (Abb. 9).

6. Taustab

Von dem B. mit Krümme als oberem Abschluß, dem Krummstab, unterscheidet sich eine Stabart, die als solchen ein Querstück aufweist, infolgedessen er oben in Form eines T endet und deshalb Taustab genannt wird. Ein vollständig erhaltenes Beispiel eines solchen ist der sog. Heribertusstab in St. Heribertus zu Deutz (Abb. 17). Das 14,5 cm breite, 5 cm hohe elfenbeinerne Querstück endet beiderseits in einem Löwenkopf. In der Mitte der einen Langseite weist es den Gekreuzigten zwischen Maria und Johannes auf, an der anderen eine Majestas Domini. Die Gesamthöhe des Stabes ist 1,35 m. Er datiert aus der Frühe des 11. Jh. Aus verschiedenen Zeiten stammt ein 1 m hoher Taustab in der Servatiuskirche zu Maastricht, der dem hl. Servatius zugeschrieben wird. Der in jüngerer Zeit zum Teil erneuerte Schaft wird der älteste Bestandteil sein, das mit romanischem Blattwerk geschmückte, auf einer stark abgeplatteten Kugel sitzende Querstück gehört dem 11.–12. Jh. an, die untere Spitze dem 14. Ein Taustab in St. Peter zu Salzburg ist 1,08 m hoch und besteht aus einem achtseitigen Holzstab und elfenbeinernen Querstück, das in eine mit einem Schlangenkopf endende Volute ausläuft. Inschriften in Unzialen des späten 12. Jh. auf der oberen Fassung des Schaftes lauten: Ave Maria, gratia p. und Cras dabor, non hodie. amor vin(cit). Eine ehedem zwischen Querstück und Schaft angebrachte abgeplattete Kugel ist nicht mehr vorhanden. Der Stab, dessen Querstück dem 12. Jh. angehört, wird dem hl. Rupert zugeschrieben. Ein 1,05 m hoher Taustab, dessen Querstück sich aus zwei Gemshörnern zusammensetzt, hat sich im Dom zu Bamberg erhalten. Er gilt als Stab des hl. Otto († 1139). – Der Heribertusstab (Abb. 17), der in seinem Querstab Reliquien Marias und des hl. Christophorus enthält, ist zweifellos als Insignie, nicht als praktischen Zwecken dienender Stab zu deuten, doch nicht als Stab des hl. Heribert, sondern als ein von diesem dem Abt des von ihm gestifteten Benediktinerklosters gespendeter Amtsstab. Daß Spitze und Querstück des Maastrichter Stabes nicht vom hl. Servatius herrühren, liegt zutage, aber auch, daß das Querstück von einem Taustab stammt. Welcher Art dieser war und wem er diente, läßt sich jedoch nicht feststellen, und ebenso verhält es sich mit dem sicher nicht vom hl. Rupert stammenden Taustab zu Salzburg. Bei dem Taustab im Dom zu Bamberg kann es sich nur um einen Wanderstock handeln, nicht um eine Insignie.

Daß der Taustab je Amtsinsignie von Bischöfen war, läßt sich nicht erweisen; jedenfalls kann das nur ganz vereinzelt der Fall, nur Ausnahme gewesen sein. Anders verhält es sich bei den Äbten. Zuverlässige Bildwerke aus dem 10.–12. Jh., die Äbte mit dem Taustab wiedergeben, bekunden das. Jedoch hatte der Abtsstab zu keiner Zeit ausschließlich oder auch nur vorhergehend Tauform, vielmehr war er allzeit zumeist ein Krummstab. Auch war der Taustab nur eine vorübergehende Erscheinung, die im 10. Jh. auftauchte und im 13. wieder verschwand. Daß er aber, wo er in Brauch war und so lange das dort der Fall war, gleich dem Krummstab abtliche Amtsinsignie und nicht lediglich ein praktischen Zwecken dienender Stab war, wie man irrtümlich gemeint hat, erhellt mit aller Bestimmtheit aus den Miniaturen einer Handschrift des 12. Jh. in der Bibl. zu Valenciennes, auf denen eine Folge von Äbten dargestellt ist, die einen mit Krummstab, andere mit Taustab ([2], S. 94, Taf. 551, 624, 638, 664). In Deutschland kann der Taustab nur ganz vereinzelt in Gebrauch gewesen sein. Größere Verbreitung erfreute er sich in Frankreich und England.

7. Pannisellus

Als Schmuck bürgerte sich beim Bischofs- und Abtsstab seit etwa dem ausgehenden 13. Jh. ein vom Knauf, der Schaft und Krümme schied, herabhängendes Velum ein, der sog. pannisellus (= Fähnchen; Diminutiv von pannus im Sinne von vexillum = Fahne). Einen praktischen Zweck hatte der P. nie. Er diente weder als Schweißtuch, wie man gemeint hat, noch als Schutz gegen Kälte, noch endlich zum Reinhalten der Hände, wie man irrig gemeint hat, Zwecke, die schon durch die Beschaffenheit der P. ausgeschlossen waren. Er war vielmehr lediglich Schmuck (s. Sp. 104, Abb. 3), als was er darum auch in der Instructio fabricae ecclesiae des hl. Karl Borromäus bezeichnet wird. Beim Bischofsstab im 16. Jh. sich verlierend, wurde er durch das Dekret Alexanders VII. 1659 für den Abtsstab ausdrücklich vorgeschrieben, um diesen vom Bischofsstab zu unterscheiden. Er setzte sich aus einem meist dreieckigen, doch auch wohl oben rundlich endenden, gewöhnlich mit Stickereien verzierten Kopfstück von ca. 6 cm Breite (Abb. 20) und einem batist- oder kreppartigen, etwa 50 bis 60 cm langen, oben bis zur Breite des Kopfstücks fein gefältelten Tüchlein zusammen. Selbst mit Perlen hat man das Kopfstück bisweilen bestickt, wie es bei zwei P. geschah, die in den Inventaren des Prager Doms von 1355 und 1387 aufgeführt werden: pannisellus, pendens in curvatura, est de perils cum nodis argenteis deauratis, habens imaginem Christi – secundus pannisellus cum perlis et tribus nodis perlarum. – Gut erhaltene P. haben sich nur wenige erhalten. Ein vortreffliches Beispiel bietet ein aus Weingarten stammender P. aus dem frühen 14. Jh. im Schnütgen-Mus. in Köln (Abb. 19). Ein anderer hat sich im Dom zu Halberstadt erhalten (Abb. 20). Keine P. sind die allerdings formverwandten, aus Leinwand gemachten, mit Streifen aus gemustertem Samt besetzten Zierbehänge, die sich in großer Zahl in der Marienkirche zu Danzig noch vorfinden, wie schon ihre Zahl und ihre Beschaffenheit sowie der Umstand, daß St. Marien nie eine bischöfliche Kirche war, außer Zweifel stellen. Es handelt sich vielmehr um schmückende Behänge von Leuchtern, zumal von Prozessionsleuchtern oder Prozessionskerzen, wie Reste abgeträufelten Wachses an ihnen bekunden (W. Mannowsky, Der Danziger Paramentenschatz 4, Berlin 1933, Nr. 237–284, Taf. 147–149; 5, Berlin 1939, N.F. Nr. 104–111).

Zu den Abbildungen

1. Siegburg (Rheinprovinz), Pfarrkirche, Annostab. Elfenbein, 11. Jh. Inschrift: Tytyre coge pecus cecos ne ducito cecos moribus esto gravis rector fore disce suavis astu serpentis volucris tege simpla gementis. Nach Fritz Witte, Tausend Jahre deutscher Kunst am Rhein 2, Berlin 1932.

2. Hildesheim, Dom, Godehardstab. Elfenbein, Stab aus Ebenholz. 11. Jh. Höhe bis zum Nodus 1,43 m. Phot. F. H. Bödeker, Hildesheim.

3. Metten (Niederbayern), Stiftskirche, sog. Uttostab, Süditalien (?), 13. Jh. Walroßzahn. Kupferfassung und Krabben Zutat d. 15. Jh. Inschrift: Quod dn̅s Petro. Petrus. tibi contulit. Utto. Gesamthöhe 1,55 m, Krümme 16 cm. Phot. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, München.

4. Hildesheim, Dom, Bernwardstab, aus dem Grab Bischofs Heinrich III. († 1362). Silber, um 1010. Höhe 40,1 cm. Phot. Dr.-Ing. H. H. Wiedemann, Hildesheim.

5. Basel, Hist. Mus., Krümme eines Bischofsstabs. Bronze, 12. Jh. Höhe 14 cm. Nach Inv. Schweiz, Kanton Basel-Stadt, Bd. 2.

6. Bonn, Landesmus., Bischofsstab. Kupfer mit Email, Limoges, 13. Jh. Phot. Mus.

7. London, Victoria-and-Albert-Museum, Bischofsstab von der Reichenau. Silber mit Email, 1351. Höhe des Oberteils mit Krümme 52 cm. Nach Kat. 100 Masterpieces, early christian and mediaeval, London 1930.

8. Regensburg, St. Emmeram, Wolfgangstab. Büffelhorn mit Metallfassung des mittleren 15. Jh. Gesamthöhe 1,75 cm, Krümme 20 cm. Phot. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, München.

9. Salzburg, St. Peter, Abtsstab. Silber, vergoldet, 1485; die Statuette der hl. Katharina in der Krümme um 1400. Inschrift: Rudberti abbatis persto ego iussu suo Anno 1485. Phot. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, München.

10. Hildesheim, Dom, Bernwardstab. Elfenbeinkrümme um 1010 mit Metallfassung von 1492. Inschrift: Collige per summum medio rege punge per imum – ihesus – Anno 1492 Wilhelmus Saltjenhusen aurifaber reformavit baculum sancti Barwardi patris nostri – Sancte Barwardo ora pro nobis. Phot. Dr.-Ing. H. H. Wiedemann, Hildesheim.

11. Passau, Dom, Stab des Weihbischofs Bernhard Meurl, † 1526. Buchsbaumholz, um 1520. Phot. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, München.

12. Stockholm, Hist. Mus., Stab des Kardinals Albrecht von Brandenburg, vielleicht aus dem Mainzer Dom. Silber, vergoldet und emailliert, mit den Wappen von Mainz, Magdeburg, Halberstadt und dem Familienwappen des Kardinals mit der Jahreszahl 1539. Gesamthöhe 1,85 m, Krümme 35,5 cm. Phot. Kgl. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien, Stockholm.

13. Stockholm, Hist. Mus., Abtsstab aus Kloster Ebrach in Franken. Silber, emailliert, 1625. Inschrift: Joannes Dresselius. Ab. Holfeld. Abbas Ebracensis XXV. Anno MDCXXV. Gesamthöhe 1,82 m, Krümme 49,7 cm. Phot. Kgl. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien, Stockholm.

14. Paderborn, Dom, Krümme vom Stab des Bischofs Ferdinand II. von Fürstenberg. Kupfer, vergoldet, mit roten Almandinen und blauen Steinimitationen aus Email; Wappen in Maleremail. Inschrift: Ferdinandus D. C. Episcopus Paderbornensis, Coadjutor Monasteriensis, S. R. I. Princeps, Comes Pyrmontanus, Anno 1669, den 15. August (Briefl. Mitt. von Prof. Dr. Al. Fuchs). Höhe 40 cm. Phot. Denkmalamt Westfalen.

15. München, B.N.M., Elfenbeinkrümme aus Kloster Niederaltaich, um 1755, von Jos. Teutschmann (1717–87) in Passau. Höhe 33,9 cm. Phot. Mus.

16. Speyer, Dom, sog. Mainzer Bischofsstab. Silber, vergoldet, um 1760. Vermutlich von Johann Reichert in Mainz. Höhe der Krümme 37 cm. Phot. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, München.

17. Köln-Deutz, Pfarrkirche, sog. Stab des hl. Heribert. Elfenbein, um 1000. Querstück 14,5 cm breit, 5 cm hoch. Phot. Haus d. Rhein. Heimat, Köln.

18. Quedlinburg, Dom, angeblicher Stab der Äbtissin Adelheid I. (999–1045). Eichenholz mit Filigran auf Goldblech. Höhe 1,31 m. Phot. Ed. Bissinger, Erfurt.

19. Köln, Schnütgen-Mus., Pannisellus aus Weingarten. Leinenkrepp mit in Leinengarn gesticktem Kopfstück. Frühes 14. Jh. L. 59 cm, untere Weite 2,55 m. Phot. Verf.

20. Halberstadt, Domschatz, Pannisellus aus Baumwollkrepp mit Kopfstück in Perlenstickerei. 14. Jh. L. 74 cm, untere Weite 2,59 m. Phot. Ed. Bissinger, Erfurt.

Literatur

1. Arthur Martin, Des crosses pastorales, Mélanges d’archeologie d’hist. et litt. 4, Paris 1856, S. 145ff. 2. Ch. Rohault de Fleury, La messe 8, Paris 1889, S. 75ff. 3. Karl Lind, Über den Krummstab, Wien 1863. 4. J. A. von Helfert-A. Lind u. a., Atlas kirchlicher Denkmäler des Mittelalters im österr. Kaiserstaate, Wien 1867–72, Bl. 30, Nr. 1–9; Bl. 90, Nr. 1, 3, 6, 7, 8. 5. Fr. Bock und M. Willemsen, Antiquitées sacrées dans les anciennes collégiales de St. Servais et de Notre-Dame, Maastricht 1873. 6. Fr. Bock, Das hl. Köln, Leipzig 1858, S. 24, 45, 83, 85. 7. St. Beissel, Der Bischofsstab, Stimmen aus Maria Laach 75, 1908, S. 170f. 8. Al. Schnütgen, Bischofsstab Albrechts von Brandenburg im Nationalmuseum zu Stockholm, Zs. f. christl. K. 11, 1898, Sp. 109ff. 9. Catalogue of pastoral staves in the Victoria-and-Albert-Museum, London 1925, S. 17–20, Taf. 6/7. 10. Katalog der Ausstellung „Kirchliche Kunstschätze aus Bayern“, München 1930. 11. Otto von Falke, Ein Bischofsstab islamischer Arbeit und seine Verwandten, Pantheon 16, 1935, S. 266ff.

Verweise