Birgittiner

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englisch: Bridgetin; französisch: Brigittin; italienisch: Monaci e monache di S. Brigida.


Gunnel Wentzel (1940)

RDK II, 750–767


RDK II, 751, Abb. 1. und 2. Schwäbischer Holzschnitt, um 1480/90.
RDK II, 753, Abb. 3. "Ordenskreuzer der Geistlichen in Syon zu Cölln" 1764.
RDK II, 755, Abb. 4. Idealansicht der Klosterkirche in Vadstena, Holländischer Holzschnitt, A. 16. Jh.
RDK II, 757, Abb. 5. Idealgrundriß einer Birgittinerkirche.
RDK II, 759, Abb. 6. Vadstena, Klosterkirche, 1368–1414.
RDK II, 759, Abb. 7. Mariendal bei Reval, 1407–36.
RDK II, 761, Abb. 8. Marienbrunn in Danzig, 1397 geweiht.
RDK II, 763, Abb. 9. und 10. Vadstena, Klosterkirche, Beichtnischen.

I. Verfassung und Tätigkeit

Die B. sind ein Doppelklosterorden, der 1346 von der hl. Birgitta aus Schweden (* 1302 in Upland, † 1373 in Rom) gegründet wurde und Maria und Christi Leiden geweiht ist. Die Kongregation besteht aus einem Mönchs- und einem Nonnenkonvent. Zum Frauenkonvent gehören 60 Nonnen und eine Äbtissin, zum Mönchskonvent 25 Mönche, und zwar 13 Priester, 4 Diakone und 8 Laienbrüder. Die Äbtissin ist Vorsteherin des ganzen Klosters und wird von beiden Konventen zusammen mit dem Diözesanbischof gewählt und gilt als Stellvertreterin Mariä, während die 13 Priester (symbolisch) als die 12 Apostel und Paulus gelten und die 4 Diakone den Kirchenvätern entsprechen. Der Äbtissin unterstehen alle praktischen und wirtschaftlichen Dinge; der Generalkonfessor ist der Vorsteher der Mönche, aber der Äbtissin untergeordnet und trägt die Verantwortung für die Seelsorge. Visitations- und Jurisdiktionsrecht stehen dem Diözesanbischof zu. Die Priester sollen sonntags den Nonnen das Evangelium in der Muttersprache vorlesen und erklären und bei der Meßfeier volkstümliche Predigten – auch in der Muttersprache – halten. Besonderer Wert wurde dementsprechend auf reichhaltige gute Bibliotheken gelegt. – Die Nonnen dürfen als Hilfe 4 Küchenschwestern (focariae), die Mönche 2 Brüder (focarii) anstellen. – Der B.-Orden war von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der nationalen schwedischen Literatur: die Hauptbeschäftigung der Mönche war die Übersetzung lateinischer theologischer Werke ins Schwedische. Jedoch mußten die Mönche auch praktische Arbeit (Gartenbau usw.) verrichten. Die Nonnen pflegten besonders die Weberei, Stickerei und das Klöppeln. Durch die Verbindung mit dem englischen B.-Kloster Syon lernten sie früh das Opus anglicanum kennen; jedoch ist die Art der B.-Stickerei in ihren grün-roten Farben ausgesprochen konservativ, verbunden mit einer sehr soliden Technik [8. 19].

Obgleich der Orden eine ausgeprägt aristokratische Institution ist (Birgitta war mit dem schwedischen Königshaus verwandt), sind persönliche Armut und größte Einfachheit Vorschrift. Der Choral wird ohne Begleitung gesungen, und bis ins 18. Jh. war etwa Orgelmusik untersagt. – In vielen Punkten fußt die Regel auf der Zisterzienser-Regel.

II. Tracht

Die Nonnentracht besteht aus einem grauen Rock, einer Kutte und einem weißen, die Stirn bedeckenden und die Wangen umgebenden Kopftuch (Gebende); darüber liegt ein Weihel (velum) aus schwarzer Leinwand und darauf eine Art weißer Bügelkrone aus Leinwandstreifen mit 5 roten Flecken (– Christi 5 Wunden, Abb. 3, V). Ein ähnlicher Kopfschmuck wurde anscheinend von deutschen Zisterzienserinnen (und vermutlich auch von den Fontewraldensern) getragen: sie findet sich bei der Stifterin des Graduale der Gisela von Kerssenbroeck im Domgymnasium von Osnabrück von 1300 und bei der Stifterin des Altenberger Altars in Frankfurt von ca. 1330 (vgl. Stange I, S. 104–106; daran anschließend neuerdings Rune Norberg [21 a]). Am Gürtel trugen die Nonnen ein Schweißtuch, eine Nadelbüchse und ein Messer, am Finger einen vom Bischof beim Klostereintritt verliehenen Ring als Zeichen ihrer Vermählung mit Christus (1821 bei Mariendal ein goldener Ring des 15. Jh. mit fünf um die Schiene geordneten Kronen – den „fünf Wunden Christi“ – ausgegraben [48, S. 56]; der in den Klostergebäuden 1936 gefundene Goldring mit der Kreuzgruppe und sechs herumgeordneten Kreisen der Zeit um 1400 ein Priester- oder Äbtissinnenring? [48, Abb. 4]). – Die Priestermönche trugen eine ebenfalls graue Kutte, an den Mänteln in der Herzgegend ein rotes Kreuz mit einem weißen Fleck in Form einer Hostie (Abb. 3, I), die Diakone am selben Platz einen weißen Kreis mit vier roten Punkten (Abb. 3, II), die Laienbrüder schließlich ein weißes Kreuz mit fünf roten Punkten (Abb. 3, III) und die Laienschwestern ein rotes Kreuz auf dem linken Arm (Abb. 3, IV). Abb. der Tracht in der Hs. der Regula S. Salvatoris, Stockholm, Kgl. Bibl. cod. A. 75, ital. 1. H. 15. Jh. fol. I v., auf einem Einblattholzschnitt von 1488 (Abb. 1 u. 2), auf dem Titelholzschnitt im „Puch der Himlischen Offenbarung der hl. wittiben Birgitte“, Nürnberg 1502, und bei Nettelbla [3], Taf. 1.

III. Geschichte

Im Jahre 1346 wurde der hl. Birgitta offenbart, nach bestimmter Regel einen neuen Orden für Nonnen und Mönche zu gründen. Ihre Beichtväter und die schwedischen Bischöfe bestätigten die Offenbarungen (niedergeschrieben von Prior Petrus im Zisterzienserkloster Alvastra bei Vadstena, gedruckt 1492 bei Barch. Gothan in Lübeck). Wahrscheinlich wurden Idee und Regel des Doppelordens angeregt durch das um 1100 von Robert d’Arbrissel bei Poitiers gegründete Kloster Fontevrault (Buchberger IV, Sp. 57), das Birgitta auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt mit ihrem Gatten nach Santiago de Compostela kennengelernt hatte, wie auch Einzelheiten ihrer Bauvorschriften (Beichtfenster, s. u.) auf Reiseeindrücken aus Frankreich beruhen dürften (Otte I, S. 293; J. A. Messmer, Mitt. Z.K. 17, 1872, S. 58ff.). Zur Bestätigung ihres Ordens durch den Papst fuhr Birgitta 1349 nach Rom. Aber erst 1370 erlangte sie von Urban V. eine Bulle, durch die die Regel ihres Ordens (ordo S. Augustini S. Salvatoris nuncupatus) an die Augustinerregel angeschlossen und das von ihr in Vadstena (Östergötland) neu gegründete Doppelkloster bestätigt wurde. 1373 starb Birgitta in Rom. Ihre Tochter Katharina überführte ihren Leichnam nach Vadstena und wurde dort die erste Äbtissin. Bald kehrte sie jedoch nach Rom zurück, um von Urban VI. die Autorisation des eigentlichen B.-Ordens (1378/79) zu erlangen und damit auch die Organisation des Doppelordens festzulegen.

Nach der Kanonisation der hl. Birgitta (1391) verbreitete sich der Orden in ganz Europa. Die ersten Gründungen erfolgten 1394 in Italien: Birgittas Haus in Rom und das Paradisuskloster in Florenz (beide bis ca. 1798/99). Vornehmlich entstanden die Klöster jedoch auf skandinavisch-hansischem Gebiet. Von Danzig aus wurden mehrere Klöster des Deutschordensgebietes mit ausdrücklicher Erlaubnis des Hochmeisters gegründet (so 1406 Genehmigung der Anlage von Mariendal, Abb. 7). Mariendaler Mönche legten das Lübecker Kloster Marienwold an, von dort aus wurde Marienkron bei Stralsund errichtet. Marienkron wiederum wurde zum Mutterkloster für Marienforst und damit für viele niederländische Anlagen, etwa Marienwater in Nordbrabant (1434–1711) und Marienstern in Gouda (1434). In Polen wurde das Kloster Triumphus Mariae bei Lublin erbaut (1410 gestiftet; 1535 aufgehoben; der Bau ohne birgittinische Merkmale); in England stiftete Heinrich V. 1415 das Kloster Syon in Middlesex. Die skandinavischen Klöster entstanden in direkter Verbindung mit Vadstena: Maribo und Mariager, Munkalif und Gnadental. Von Maribo aus wurde Gnadenberg gegründet, von dort Maria-Maihingen und Altomünster. – Zu E. 15. Jh. bestanden nach H. J. Lux [20, S. 350] 27 B.-Klöster, im ganzen hat es mit den jüngeren Gründungen und den Klöstern der Abzweigungen des Ordens (nach Buchberger II, Sp. 367) 80 Klöster gegeben.

Die Entwicklung der B. vollzog sich nicht ohne Schwierigkeiten. 1422 verbot Martin V. alle Doppelklöster; nur die B.-Nonnen durften in den Klöstern bleiben (Einzelklöster der Zeit in Italien, z. B. S. Cecilia in Trastevere in Rom). Auch auf dem Baseler Konzil wurden Birgittas Revelationes und ihre Klosterorganisation scharf kritisiert, die Folge war der Verlust wichtiger Privilegien. Trotz allem konnte man Generalkapitel halten, das bedeutendste 1487 in Gnadenberg, wo die wichtigsten Vorschriften für die Bauten nochmals festgelegt und neue Beschlüsse (Notwendigkeit der Billigung neuer B.-Gründungen durch Gnadenberg, Marienforst und Marienkron; Minimum der Klosterinsassen 12 Brüder und 20 Schwestern) gefaßt wurden. – E. 15. Jh. zeigten sich in der B.-Verfassung auflösende Tendenzen: Vadstena konnte etwa seine Stellung als Hauptkloster nicht mehr behaupten. Durch die Reformation wurden dann die meisten B.-Klöster aufgelöst (Vadstena 1595 nach einem Reformversuch unter Gustav Vasa). – Ein neuer Zweig des Ordens entstand im 17. Jh. in Belgien: „Fratres novissimi Birgittini“; in Spanien gründete Marina de Escobar um 1600 den Orden „Birgitten de la Recollección“. Heute gibt es B.-Klöster nur noch als Frauenklöster, und zwar in Altomünster in Bayern (seit 1497), in Syon in South Brent in England (seit 1926) und in Uden (seit 1711) und Weert (seit 1843) in den Niederlanden.

IV. Allgemeine Bauvorschriften und ihre symbolische Bedeutung

In ihren Offenbarungen hat Birgitta für den Kirchenbau sehr genaue Vorschriften festgelegt (Revelationes extravagantes cap. 28 und Rev. I, 18; III, 18; IX, 28, 29, 31, 34, 38 und Regula S. Salvatoris cap. 12, 21, 25; vgl. auch Lux [20]). – Charakteristisch ist vor allem die überall betonte und vielleicht durch die Architektur der geographischen Nachbarschaft (Zisterzienserabtei Alvastra, Dom in Linköping) beeinflußte Einfachheit: in domo mea debet esse omnis humilitas (Rev. I, 8). Der Westchor sollte gegen einen See liegen, die Kirche drei gleich hohe und gleich breite Schiffe zu fünf Jochen haben (vgl. Abb. 4 und Lux [20]). Für jedes Joch war eine Breite und Länge von je 20 Ellen vorgeschrieben. Da die Kirche einem Doppelkonvent diente, benötigte sie zwei Choranlagen. Im Westchor war der Platz der Brüder mit einer Chorlänge von 22 Ellen, von einem einzigen Gewölbe bedeckt. In der nördl. Chorwand sollten 5 kleine Fenster (Abb. 9 u. 10) dicht über der Erde sein, damit die Schwestern ungesehen von den Brüdern beichten und kommunizieren konnten. Im Brüderchor hatte der Hochaltar seinen Platz. Die drei westlichen Langhausjoche gehörten zur Choranlage; in diesem abgegrenzten Raum sollten auf sechs breiten Stufen vom Chor zum Langhaus hinunterführend 12 kleine Apostelaltäre stehen. Der Hauptteil der Kirche war für das Volk bestimmt und durch einen eisernen Umgang (ambitus ferrei) im Westen, Norden und Süden von der Klausur getrennt und durch zwei Türen im Osten, die von dem dort gelegenen Kirchhof hineinführten, zugänglich. Für die Nonnen war ein Marienaltar im Osten auf quadratischem Podium errichtet [42]; von den Umgängen führten beiderseits eiserne Treppen zu ihm empor. Der Schwesternchor lag auf einer 11 Ellen hohen hölzernen Empore über dem 2. und 3. Joch des Mittelschiffs zwischen den Pfeilern, zu der vom Claustrum eine Art Steg hinüberführte. Die Nonnen konnten also vom Schwesternchor aus sowohl die Messe am Hochaltar im Westen wie am Marienaltar im Osten verfolgen, ohne selber von Mönchen oder Laien gesehen zu werden. – In der westlichen Nordwand lag die „Porta gratiae“, durch die die Nonnen nur zweimal gingen: beim Eintritt in den Konvent und bei der Herausführung ihres Leichnams. – Als Baumaterial sollte Haustein verwendet werden, Ziegel nur zu Fußböden und für die Klostergebäude. Das einfache Satteldach sollte ohne Turmanlage sein. Der Schwesternkonvent (monasterium, claustrum) hatte sich an die nördliche Kirchenwand anzuschließen mit den Hauptgebäuden im Norden und Westen, während im Osten ein Zugangsgebäude lag. Im Süden der Kirche sollte das Mönchshaus liegen (curia fratrum), durch einen Gang mit der Kirche verbunden. Westlich vor der Kirche lag der Sprechsaal (collocutorium), der durch eine Wand mit Drehladen so geteilt wurde, daß Mönche und Nonnen miteinander reden konnten, ohne sich zu sehen.

In Birgittas Offenbarungen findet man eine weitgehende, an die Symbolik des hohen MA. [Sauer] anknüpfende sinnbildliche Deutung der einzelnen Bauteile. Das Fundament ist Christus selber, die vier Wände bedeuten die Gerechtigkeit, die Weisheit, die Macht und die Barmherzigkeit (Rev. I, 18). Die verschiedenen Altäre versinnbildlichen Maria, Johannes Bapt., St. Michael und die Apostel. Die Tür der Brüder zu ihrem Chor wird porta reconciliationis et propitiationis genannt (Rev. extr. 31; vgl. auch [20, S. 333]). Die Ostpforte für das Volk ist die porta remissionis, und in der Nordwand lag die porta gratiae. Die Kirchenfenster sollten schmucklos sein wie die schlichten Gottesworte. Usw.

V. Denkmäler

Das Hauptkloster des ganzen Ordens war Vadstena, das den übrigen Klosteranlagen als Vorbild diente, da es am getreuesten Birgittas Vorschriften entsprach. Nach der Bestätigung des neuen Ordens durch die schwedischen Bischöfe (s. o.) schenkte König Magnus Eriksson in seinen Testamenten vom 1. Mai 1346 und 15. Juli 1347 (Stockholm, Reichsarchiv) den Mönchen und Nonnen den Königssitz Vadstena als Grundlage des neuen Klosters. Zunächst diente eine Holzkapelle als Kirche, erst 1368 69) konnte mit dem Steinbau begonnen werden. Die Umfassungsmauern des Westchors waren 1393 fertig, die des Langhauses 1414; 1398 Wölbung des Chors, 1420 der Schiffe. Die guterhaltene Kirche (Abb. 6) ist eine typische Hallenanlage mit quadratischem Westchor und einem Langhaus von 15 Gewölbejochen mit Sterngewölben und achteckigen einfachen Pfeilern. Der Bau ist aus Kalkstein, nur die Gewölbe sind entgegen Birgittas Vorschriften aus Ziegeln. Da 1442 45 mehrere Altarweihen erwähnt werden (vgl. Benzelius [2]), wird der Bau damals fertig gestanden haben. Die Einbauten: Schwesternchor, Marienchor und Laufgänge sind jetzt verschwunden, ihre ursprüngliche Anlage hat Berthelsson [42] rekonstruieren können. Östlich der Kirche lag der Friedhof (caspes). – Von den Klostergebäuden ist nur das nördlich gelegene Monasterium (1384–1430) erhalten: im Obergeschoß lag das Dormitorium, im Untergeschoß Arbeitsraum, Kapitelsaal und Refektorium. Südwestlich der Kirche lag das Brüderhaus (curia), das 25 Zellen, eine für jeden Bruder, umfaßte (heute völlig verändert); durch Grabungen hat man jetzt auch das collocutorium westlich vom Brüderchor festgestellt. – In den sternförmigen Gewölben und den einfachen achteckigen Pfeilern wie der allgemeinen Hallenanlage der Kirche zu Vadstena und anderer Birgittinerbauten liegt offenbar eine Abhängigkeit von der Architektur des Deutschen Ordens vor, wo der Hallentypus früh verbreitet war und wo sich eine ähnliche Vorliebe für Einfachheit und geometrische Präzision findet (z. B. Braunsberg, Frauenburg, vgl. Karling [47], S. 276ff.); so bestanden auch unter Erik von Pommern besonders enge Beziehungen der B. mit dem Deutschen Orden, und auf dessen Gebiet finden sich die ersten B.-Bauten außerhalb Skandinaviens.

Während Vadstena den Vorschriften der hl. Birgitta besonders genau folgte, nehmen sich andere (spätere) B.-Klostergründungen mancherlei Freiheiten heraus. Die Kirche in Maribo auf Laaland (gegründet 1416 durch Erik von Pommern, erbaut 1440/50, 1556 aufgehoben) ist zwar ebenfalls eine Halle, aber das Mittelschiff ist leicht erhöht, Langhaus (8 Joche) und Westchor (2 Joche) sind gestreckt, das Material ist Ziegel; außerdem besitzt die Kirche einen Westturm; die Laufgänge sind aus Stein und zweigeschossig. Von den Klostergebäuden nur Fundamente [44. 45]. Mariager auf Jütland (gestiftet 1446, erbaut 1460/80, 1536 aufgehoben; vom Monasterium nur die Fundamente erhalten) hat den gleichen Plan, auch einen Westturm. Beide dänischen Kirchen lagen entsprechend der Vorschrift am Seeufer. – Von Maribo aus wurde 1426 Munkalif in der Nähe von Bergen in Norwegen gegründet (Übernahme eines romanischen Benediktinerklosters; 1531 aufgehoben). In Finnland entstand 1440 in naher Beziehung zu Vadstena das Kloster Gnadental (Nådendal; ohne besondere birgittinische Merkmale; 1525 aufgehoben, 1628 niedergebrannt).

Das für die B.-Bauten typische Umgangsmotiv wurde von Maribo aus nach Gnadenberg an der Schwarzach (Inv. Bayern II, 17, S. 105ff.), dem bedeutendsten deutschen B.-Bau, weitergegeben. Herzog Johann I. von Neumarkt und seine Gemahlin Katharina, eine Schwester König Eriks von Pommern, die ihre Jugend in Vadstena verlebt hatte, sind die Stifter (1426); 1430 kamen fünf Mönche aus Maribo, damit Birgittas Vorschriften genau innegehalten wurden; Grundsteinlegung 1438, Baubeginn 1451, Weihe 1483; Bauleiter war Jakob Grimm, Baumeister an der Nürnberger Lorenzkirche; erst 1511–18 eingewölbt; schon 1577 aufgelöst; 1635 verbrannten die Schweden den größten Teil der Anlage; heute stehen als Ruine die Umfassungsmauern mit Ausnahme der Südwestseite. Im großen und ganzen entsprechen Kirche und Kloster dem Vorbild von Vadstena sehr getreu: 15 gleich hohe und breite Gewölbejoche im Langhaus, quadratischer Brüderchor im Westen, in der Ostwand 2 Eingangstüren für das Volk; an der östlichen Ecke der Südseite ein Treppenturm. Unterhalb der Fenster zog sich ein zweigeschossiger Laufgang an den Längswänden und an der Ostwand hin bis ungefähr zum 4. Joch von Osten: anscheinend hielt man sich teils an die Anordnung in Vadstena, teils an die architektonisch festere Lösung in Maribo. Bemerkenswert ist, daß nach den Balkenlöchern der Boden des Chores höher als der Laufgang lag: wahrscheinlich war also der Schwesternchor ganz abgeschlossen ohne Verbindung mit dem Marienchor im Osten. Die oberen Laufgänge führten wahrscheinlich bis zum Brüderchor im Westen, durch Treppen konnten die Mönche zu den Laufgängen hinaufkommen. Offenbar wollte man die Konvente so streng wie möglich voneinander trennen, wofür auch der ganz abgeschlossene Nonnenchor spricht. Die Klostergebäude entsprechen im Plan Marienbrunn (s. Stich in [23, S. 261]); erhalten nur größere Teile des Nonnenklosters.

Zahlreicher sind B.-Klöster an der Ostsee, auf hansischem und Deutschordensgebiet. In Danzig, wo 1373 der Leichnam Birgittas vor der Überführung nach Schweden aufgebahrt worden war, bestand schon 1390 eine Bruderschaft zu Ehren der hl. Birgitta. Büßerinnen gründeten dann mit Einverständnis des Hochmeisters als erstes Tochterkloster von Vadstena Marienbrunn (1397 geweiht; der Gottesdienst sollte nach dem im Deutschen Ritterorden üblichen Ritus abgehalten werden [49, S. 25]; um 1800 aufgehoben). Durch seine ungünstige Lage in der Stadt mußten hier die beiden (nicht mehr erhaltenen) Konvente an die Nordseite der Kirche verlegt werden (Abb. 8). Es ist eine Hallenkirche mit sechs gleich großen Gewölbejochen in jedem Schiff; nach einem Brand 1602 mit Sterngewölben neu gewölbt und im Südosten mit einem Turm versehen. Der Schwesternchor lag in den drei Ostjochen. Im Osten hat die Kirche einen ausgebauten Chor.

Mariendal (Vallis Mariae; estn. Pirita) bei Reval (von drei deutschen Revaler Kaufleuten gestiftet, von zwei Mönchen aus Vadstena gegründet, begonnen 1407, geweiht 1436,1577 zerstört; heute Ruine, Abb. 7; Grundmauern ausgegraben [48]) ist eine Hallenkirche ohne Chorausbau. Jedes Schiff hat acht Joche, das Mittelschiff war bedeutend breiter als die Seitenschiffe. Der Nonnenchor lag an der östlichen Hälfte der Nordwand und ist durch drei Türöffnungen mit dem oberen Teil eines außen laufenden Kreuzganges verbunden. Über der Porta gratiae (Nordwand, 5. Joch von Osten) lag die Türöffnung zum Äbtissinnen-Altan. Vielleicht liefen Laufgänge im Süden, Osten und Norden. – In der Ostwand liegen mehrere Öffnungen, zwei am nördlichen Teil der Ostwand und drei ähnliche im östlichen Teil der Nordwand: alle fünf Öffnungen liegen ganz nahe am Boden, sie entsprechen also anscheinend den fünf Beichtfenstern in der nördlichen Chorwand in Vadstena. Plan und Ausbau von Mariendal schließen sich eng an die Deutschordensarchitektur an (z. B. Dominikanerkirche in Reval; vgl. Karling [47]).

Von Mariendal aus sandte man 1407 Mönche nach Lübeck, die in der Nähe von Mölln das Kloster Marienwold (Silva Mariae) gründeten. Von allen B.-Anlagen hatte Marienwold (Kloster schon 1413 bewohnt; Weihe der Kirche 1458, 1558 aufgehoben) die innigste Verbindung mit Skandinavien, es war die regelmäßige Station der Mönche auf ihrer Pilgerfahrt nach Rom. Von der Anlage sind ausgedehnte Grundmauern aufgedeckt (Inv. Schleswig-Holstein IV, S. 109ff.). – Auch von Marienwolds Tochterkloster Marienkron bei Stralsund sind keine Gebäude erhalten (Inv. Pommern, Reg.-Bezirk Stralsund, S. 376 77; an der Kapelle der Maria Magdalena vor den Mauern der Stadt 1421 gegründet, 1525 im Bildersturm geplündert, dann aufgelöst). Es war das Mutterkloster für Marienforst bei Bonn (gegr. 1428 von Erzbischof Dietrich von Moers; Übernahme eines Prämonstratenserklosters; der Äbtissin und dem Generalkonfessor von Marienkron unterstellt; 1620 aufgehoben [3, S. 53]; Kirche und Kloster zerstört) und mittelbar für sämtliche niederländischen Anlagen. Von Marienforst aus wurde das Kölner Zisterzienserkloster Syon 1613 in ein B.-Kloster umgewandelt (1626 päpstlich bestätigt, erst 1802 aufgehoben; A. 19. Jh. abgebrochen); Nettelbla [3, Taf. 4] bildet das Innere der Kirche ab: die Nonnenempore scheint das einzig typisch Birgittinische gewesen zu sein. Faminae viris per crates alumenta subministant [3, S. 64], Schwestern und Brüder lebten scharf getrennt. – In der Nähe von Cleve wurde am Rhein 1457 von Maria von Burgund das Kloster Marienbaum gegründet (Inv. Rheinprovinz I, Kreis Moers, S. 34f.); nur der aus zwei rechteckigen Jochen mit Sterngewölben bestehende Chor von 1457 steht noch, eine bescheidene Ansicht der einfachen Kirche mit Dachreiter auf einem Stich von Wenzel Hollar 1648; 1712–14 neu erbaut: die auf drei Seiten umlaufende Galerie auf vier quadratischen Pfeilern wahrscheinlich eine Umwandlung der aus dem älteren Bau übernommenen birgittinischen oberen Laufgänge. 1804 aufgehoben. Marienbaum ist das Mutterkloster für Marienblum in Kaikar (1611–1790; nur urkundlich belegbar) und Kaldenkirchen (Marienfrucht) bei Kempen (Inv. Rheinprovinz I, Kr. Kempen, S. 48ff.). Die erst 1628 von den B. übernommene Kirche in Kaldenkirchen ist eine einfache, dreischiffige gotische Anlage ohne birgittinische Merkmale (das barock verdoppelte nördliche Seitenschiff vielleicht eine birgittinische Emporenanlage?); die heute entstellten einfachen drei Klosterbauten liegen an der Nordseite des Ostchors und in dessen Flucht; erst unter Napoleon wurde das Kloster aufgehoben.

Das oberschwäbische B.-Kloster Maria-Maihingen (Inv. Bayern, Schwaben I, S. 268ff.) wurde 1437 durch Johann den Ernsthaften gegründet, da Birgitta hier auf ihrer Romfahrt Station gemacht hatte. 1450 Besiedelung durch Mönche und Schwestern aus Gnadenberg; 1455 Baubeginn der Kirche, 1481 Weihe von Kirche und Kloster; 1580 aufgelöst und von den Franziskanern übernommen; 1703/06 völliger Neubau. – Der Bau hatte den für B.-Anlagen typischen Dachreiter und ein großes Satteldach (Stich in [32], S. 157), nur im SW war ein Turmbau vorgelegt. – Das heute noch bestehende B.-Kloster Altomünster (inv. Bayern I, 1, S. 179, 190ff., Taf. 29) wurde von Maihingen aus gegründet. 1487 übernahmen die B. die von den Benediktinern angelegten Gebäude als Geschenk Herzogs Georg von Landshut und seiner Gemahlin Hedwig von Polen, deren Vater Wladislaus nach dem Sieg von Tannenberg das B.-Kloster Triumphus Mariae in Lublin (s. o.) gegründet hatte. Innozenz VIII. gestattete den Zuzug von 15 Schwestern und 10 Brüdern aus Maria-Maihingen. Die Mönche bezogen die schon vorhandenen Klosteranlagen, während die Nonnen nordwärts der Kirche neue Wohnungen erhielten. Die romanische Basilika mit Westturm wurde 1617 erweitert: aus dieser Zeit der Brüderchor. 1763–68 wurde der ganze Bau von J. M. Fischer umgebaut – zum Teil nach birgittinischen Vorschriften. An den Kirchenwänden ziehen sich Laufgänge, die jetzt durch Beichtstühle verdeckt sind. Der Brüderchor liegt höher als der Kirchenraum, in dieser Höhe läuft ein zweiter Umgang nur für die Priester bei Prozessionen. Der Chor der Nonnen liegt auf einer Empore in dem kleineren quadratischen Raum der Kirche; von hier konnten sie ungesehen die Messe am Hochaltar, der vor dem Brüderchor im Osten aufgestellt war, verfolgen. In der Höhe der Nonnenempore läuft schließlich noch ein dritter Umgang ausschließlich für die Nonnen. Die Trennung zwischen den Nonnen, den Mönchen und den Laien unten im Kirchenraum ist hier am konsequentesten durchgeführt, das birgittinische Umgangsmotiv neu entwickelt. Die Lage des Brüderchors im Osten erklärt sich entweder durch einen übernommenen älteren Chor oder durch die Lage der Kirche auf einem von Westen ansteigenden Hügel. Heute leben in Altomünster nur noch Birgittinerinnen (Mönchskonvent 1803 aufgelöst).

Zu den Abbildungen

1. u. 2. Birgittinernonnen und -mönche. Seitenblätter eines 3teiligen schwäbischen Holzschnittes von 1480/90 mit dem Wappen Oettingen. Demnach in Maria-Maihingen ausgegeben, das von Johann I. von Oettingen 1437 gestiftet wurde. Nach P. Kristeller, Holzschnitte im Kk. Berlin 2, Veröff. d. Graph. Ges. 21, 1915, Nr. 128, Taf. 65.

3. „Ordenskreuzer der Geistlichen in Syon zu Cölln“ 1764. Nach Nettelbla [3].

4. Idealansicht der Klosterkirche in Vadstena. Holländischer Holzschnitt vom A. 16. Jh. Nach Lux [20].

5. Idealgrundriß einer Birgittinerkirche nach Lux [20].

6. Vadstena (Östergötland), Klosterkirche, Inneres nach Westen. 1368–1414. Phot. Kgl. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien, Stockholm.

7. Mariendal (Pirita) bei Reval, Klosterkirche von Südosten. 1407–36. Phot. Pirita Kaunistamise Selts.

8. Grundriß des Birgittinerklosters Marienbrunn in Danzig. 1397 geweiht. Nach Bartel Ranisch [24].

9. u. 10. Vadstena, Klosterkirche, Reihe der 5 Beichtnischen und einzelne Beichtnische im Innern des Westchors. Phot. Kgl. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien, Stockholm.

Literatur

1. Revelationes celestes, bei Bartholomäus Gothan, Lübeck 1492. 2. Eric Benzelius, Diarium Vadstenense, Upsala 1721. 3. C. Fr. W. von Nettelbla, Vorläufige kurzgefaßte Nachricht von einigen Klöstern der hl. schwedischen Birgitta außerhalb Schwedens, Frankfurt-Ulm 1764, S. 20 (Munkalif), 37 (Marienkron), 52 (Marienforst), 60 (Syon), 68 (Marienbaum), 74 (Kaldenkirchen und Marienblum). 4. Wetzer-Welte 2, Sp. 858–61. 5. P. D. Kuyl, Gesammelte Nachrichten über die einst bestandenen Klöster vom Orden der hl. Birgitta, München 1888. 6. Hans Hildebrand, Sveriges Medeltid 3, Stockholm 1898/1903, S. 1010ff. 7. Torwald Höjer, Studier i Vadstena klosters och Birgittinordens historia, Upsala 1905. 8. Isaak Collijn und Andreas Lindblom, Birgitta utställningen 1918, Upsala 1918. 9. B. Williamson, The Bridgettines Order, London 1922. 10. Beissel, Marienverehrung I, S. 287ff. 11. Stefan Hilpisch, Die Doppelklöster, Beitr. z. Gesch. d. alten Mönchtums 15, München 1928, S. 78ff. 12. Doyé 2, S. 184, Abb. 213/14. 13. R. G. G. I, Sp. 1130. 14. Buchberger 2, Sp. 366ff. 15. Heimbucher I, S. 620ff. 16. John R. Fletcher, The story of the English Bridgettines, Syon Abbey 1933. 17. Andreas Lindblom, Die Kunst der Birgittiner, Resumes du Congrès international d’histoire de l’art, Stockholm 1933, S. 203ff. 18. Bengt Söderberg, Eine gotländische Kunstschule unter birgittinischem Einfluß, ebd. S. 205ff. 19. Agnes Geijer, Ett finländskt birgittiner broderie, Finskt Museum 42, 1935, S. 9ff. 20. Hermann Joseph Lux, Birgittinischer Kirchenbau, Die christliche Kunst 32, 1936, S. 321ff. 21. Paul Debongnie, Brigittins, in: Alfred Baudrillart, A. de Meyer et E. van Cauwenbergh, Dictionnaire d’histoire et de géographie ecclésiastique 10, Paris 1938, Sp. 728–31. 21 a. Rune Norberg, Den heliga Birgitta och Codex Gisle i Osnabrück, Fornvännen 34, 1939, S. 226ff. 21 b. Paul Johansen, Talinna Pirita Kloostri Kalendrikatkend 1474–1544, Pirita Kaunistamise Selts 1939.

Denkmäler: 22. Philipp Appianus, Bayerische Land-Taffeln, Ingolstadt 15682, Taf. 2. 23. A. G. Ertl, Des Churbayerischen Atlantis 2, Nürnberg 1690, S. 133, 261. 24. Bartel Ranisch, Grundrisse und Auß-Züge aller Kirchengebäude in der Stadt Danzig, Danzig 1695, S. 56ff. 25. Olaus Celsius, Continuatio de coenobiis Birgittinis, Upsala 1717. 26. Jac. Scheck, Maria-Altominster, Freising 1730. 27. J. A. Dinnies, Nachricht von dem vormals vor der Stadt Stralsund belegenen Kloster Brigittinerordens, Marienkron genannt, in: Th. H. Gadebusch, Pommersche Sammlungen 1, Greifswald 1783, S. 147 bis 195; 2, 1786, S. 117–133. 28. Maurus Gandershofer, Kurzgefaßte Geschichte des Birgitten Klosters Altomünster in Bayern, München 1830. 28 a. Christian C. A. Lange, De norske Klosteres Historie i Middelalderen, Christiana 18472, S. 263ff. 28 b. N. Nicolaysen, Kloster Munkalif i Bergen, Aarsberetning for foreningen til norske fortids mindes merkers bevaring Jg. 1860, S. 69ff. 29. H. L. E. Deecke, Marienwold, Lübeck 1848. 29 a. Carl Schultz, Danzig und seine Bauwerke, Danzig 1859. 30. Max Toeppen, Elbinger Antiquitäten 2, Danzig 1872, S. 139ff. 31. G. Binder, Geschichte der Bayerischen Birgitten Klöster, Verhandlungen d. hist. Ver. von Oberpfalz u. Regensburg 48, Regensburg 1896. S. 42ff. 32. G. Hager, Die Klosterruine von Gnadenberg und die Architektur des Birgittinerordens, ebd. S. 127ff. 33. B. Stroband, Geschichte des Wallfahrtsortes Marienbaum am Niederrhein, Dülmen 1898. 34. Georg Grupp, Maihinger Birgittinerinnen aus Nürnberg, Mitt. d. Ver. f. Gesch. d. Stadt Nürnberg 13, Nürnberg 1898. 35. C. Silverstolpe, Klosterfolket i Vadstena, Skrifter och avhandlingar utg. genom svenska Autograf sällskapet 4, Stockholm 1898/99. 36. L. Fenger, Om Birgittiner kirkernes Indretning i Vadstena, Nordisk tidskrift för Vetenskap, Konst och Litteratur Jg. 1904, S. 606ff. 37. D. Logemann-van der Willigen, Iets over birgittinerklosters naar aanleiding van het tweehonderjaarig bestaan van het kloster Maria Refugie te Uden, Dietsche Warande en Belfort 14, Gent 1913. 38. Isaak Collijn, Handskrifter och urkunder rörande Birgitta och Vadstena, Stockholm 1918. 39. Vilhelm Lorenzen, De danske Birgittiner klostrets bygningshistorie, Kopenhagen 1922. 40. R. Hausen, Nådendals kyrka och klosterruiner, Hälsingfors 1922 . 40 a. Hermann Hoogeweg, Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern 2, Stettin 1925, S. 732–57. 41. Andreas Lindblom, Vadstena, Stockholm 1925. 42. Bertil Berthelson, Till frågan om Birgittinerkyrkornas inredning, Tidskrift för konstvetenskap 13, 1929, S. 91ff. 43. Altomünster, Festschrift zum 1200jährigen St. Alto Jubiläum, 1930. 44. C. M. Smidt, Birgittiner klostret i Maribo, Aarboeger for nordisk oldkyndighet 2, 1935, S. 225. 45. Ders., Maribo town, Lolland, Monastery ruin, Acta Archaeologica 7, Kopenhagen 1936, S. 337/38. 46. S. Curman u. a., Festkrift Pirita, Birgittaklostret vid Talinn 1436–1936, Tallinn 1936. 47. Sten Karling, Tyska orden och den svenska kyrkobyggnadskonsten omkring år 1400, Rig 19, 1936, S. 268ff. 48. A. Tuulse, Ergebnisse der Ausgrabungen in der Klosterruine zu Pirita im Sommer 1934 und 1935 und 1936, Sitzungsberichte der Gelehrten Estnischen Gesellschaft Jg. 1934, Tartu 1936, S. 134ff. und Jg. 1936, Tartu 1937, S. 48ff. 49. Richard Stachnik, St. Brigitten-Danzig, Geschichte des Brigittinnenklosters und der St. Brigittenkirche in Danzig, Hrsg. von Emil Moske, Danzig 1940.

Verweise