Atrium, Paradies (Vorhof), Galilaea (Vorkirche), Vestibulum (Narthex, Vorhalle)

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englisch: Atrium; französisch: Atrium; italienisch: Atrio.


Hans Reinhardt (1937)

RDK I, 1197–1205


RDK I, 863, Abb. 5. Fulda, Abteikirche, 792-819.
RDK I, 1199, Abb. 1. Rom, Alt-St. Peter, 4. Jh.
RDK I, 1199, Abb. 2. Rom, Alt-St. Peter, 4. Jh.
RDK I, 1201, Abb. 3. Lorsch, älteres Atrium 8. Jh., jüngeres Atrium10. Jh.
RDK I, 1203, Abb. 4. Schaffhausen, Atrium des ersten Münsters, 1050-64.
RDK I, 1205, Abb. 5. Essen, Atrium der Münsterkirche, 11. Jh.

I. Begriff und Herkunft

A. hieß der zunächst bei der Tür gelegene (proximum januis, Vitruv, VI, 5,3), ursprünglich wohl überhaupt einzige Raum des römischen Hauses, in dem der Herd stand. Von dem die Decke schwärzenden Rauch soll es den Namen empfangen haben (ater = rauchgeschwärzt; Isidor, Origines XIV, 3, 4). Zum Abzug des Rauches war eine Öffnung in der Mitte des Daches angebracht, die gegen die Witterung und namentlich gegen den Regen offen lag: das Impluvium. Das Wasser, das von dem einwärts geneigten Dache durch das Impluvium hereinfloß, wurde von einem darunterliegenden Baffin, dem Compluvium, aufgefangen. Als sich später das häusliche Leben in die hinteren Gemächer zurückzog, wurde das A. zur Eingangshalle. Unter dem Einfluß des griechischen Peristyls ist die Öffnung des Impluviums vergrößert und das Dach durch ringsum laufende Säulen abgestützt worden. Das Compluvium blieb als Brunnen in der Mitte bestehen. Dieses A. corinthium im Gegensatz zum altertümlichen atrium tuscanicum genannt, zeigt also bereits alle typischen Elemente des Vorhofs der altchristlichen Basiliken.

Es ist aber wenig wahrscheinlich, daß diese das A. direkt vom Bürgerhause übernommen hätten. Schon in heidnischer Zeit dehnten sich bei mehreren römischen Heiligtümern von Säulenhallen umgebene Höfe aus, die man als A. bezeichnete, namentlich am Tempel der Vesta.

Neben dieser Ableitung des Vorhofs vom altrömischen A., von dem er den Namen erhalten hat, kommt vor allem eine zweite aus östlichem Brauch in Betracht. Schon sehr früh kommt die Bezeichnung Paradies als gleichbedeutend mit A. vor. Das persische Wort paradaiza bedeutet umzäunter, in diesem Falle geweihter, heiliger Bezirk. Vermutlich haben schon orientalische Tempelhöfe diesen Namen getragen. Auch diese Höfe enthielten Brunnen; spielte doch die rituelle Waschung und Reinigung vor dem Betreten des Heiligtums seit alters im Orient eine große Rolle. Man weiß, daß der Tempel zu Jerusalem mehrere abgestufte Höfe besaß, die von Hallen umgeben waren und in deren innerstem sich das große eherne Becken befand. Der Brunnen im Vorhof ist später auch vom Islam übernommen worden: der Moslem muß an ihm die vorgeschriebene Waschung vollziehen, ehe er die Moschee betritt. Die Benetzung mit Wasser vor dem Gottesdienst geht in der christlichen Kirche gewiß auf die ältesten Zeiten zurück, hat doch Christus selbst das Wasser als Symbol der Wiedergeburt bezeichnet (Joh. 3, 5). Von der Ostkirche hat die westliche den Reinigungsbrunnen übernommen. Er wurde liturgisch bedeutungslos, als es Gewohnheit wurde, geweihtes Wasser zu verwenden. Aus dem Brunnen im A. ist das Weihwasserbecken an der Kirchtür erwachsen.

Zur Planung der christlichen Basilika [5] gehörte als integrierender Bestandteil der vorbereitende Hof. Die großen Kirchenbauten, die unter Konstantin überall im Reich, zumal in Jerusalem und Rom errichtet wurden, waren mit A. ausgestattet. Auf dem Brunnen der alten Petersbasilika zu Rom erhob sich einst der mächtige bronzene Pinienzapfen, eine antike Spolie, aus dessen Schuppen Wasserstrahlen hervorsprangen, und der noch heute in der großen Exedra des Vatikanhofs, dem Giardino della Pigna, erhalten ist (vgl. Dante, Inf. XXXI, 59). Den Brunnen und den vierteiligen Säulenhof (cantharum b. Petri cum quadriporticu) hat Papst Symmachus (498–514) mit Marmor und Mosaiken ausgeschmückt. Im 7. Jh. wurde das „A., das Paradies heißt“, von Papst Donus (676 bis 678) mit Marmorfliesen belegt (Hic atrium b. Petri Apostoli, quod paradisus dicitur, estque ante ecclesiam in quadriporticum, magnis marmoribus stravit), Abb. 1 u. 2. Eine – offenbar nur nach dem Hörensagen gemachte – Darstellung von St. Peter in Rom mit dem A. findet sich auf einem Gemälde des 15. Jh. in der Slg. Friedsam in New York, das bald dem Rogier van der Weyden selbst (Friedländer), bald einem „Meister der Exhumation des Hubertus“ zugeteilt wird (Buchner in: Beiträge z. Gesch. d. dt. K. 2, 1928 S. 11). Das A. ist als Abschrankung aufgefaßt; über dem Zugang erhebt sich ein Turm.

In Gallien sind die Säulenhöfe schon in frühester Zeit bezeugt (so in Lyon in der Mitte des 5. Jh.), und Gregor von Tours berichtet im 6. Jh. vom Asylrecht im A. der Kirche (Hist. Franc. VII, 29). Die uralte Achtung der Freistatt im A. der Kirche ist durch Dekrete Karls d. Gr. und Lothars dem salischen Rechte eingefügt worden; besaß die Kirche kein A., so sollte ein Streif Boden vor der Kirche dafür gehalten werden [6].

II. Karolingische A.

In der Karolingerzeit sind auch die edlen A. in Deutschland nachweisbar. Rhabanus Maurus definiert das A. als Gebäudeanlage, die außen auf drei Seiten von Portiken umgeben ist. Es scheint, daß in jener Zeit auch größere Hallen profaner Bestimmung A. genannt worden sind. In der Hauptsache bezeichnet A. auch damals den Vorhof vor der Kirche.

Daß schon die 740-80 erbaute St. Emmeramskirche in Regensburg [7. 8] ein A. gehabt habe, ist eine unbewiesene Hypothese. Das älteste durch Grabungen festgestellte A. ist das der 767 begonnenen, 774 in Gegenwart Karls d. Gr. geweihten Klosterkirche zu Lorsch (Abb. 3 [9. 10]). Im 10. Jh. ist westlich davor ein weites Paradies, in dessen Achse ein Brunnen und die bekannte, noch erhaltene Torhalle lagen, angefügt worden. Das kleine A. wurde nach dem Brande von 1090, offenbar unter cluniazensischem Einfluß, mit einer Vorkirche und zwei Türmen davor überbaut. In einem heute noch Atrium benannten Anbau nördlich vom Ostchor des Doms zu Paderborn [11] darf man wohl den Rest eines A. erkennen, das zu der vorangegangenen, etwas weiter östlich gelegenen Kirche gehörte. Diese war gegen Ende des 8. Jh. von Karl d. Gr. errichtet worden. Die latissima curtis vor Karls d. Gr. Hauptbau, der Pfalzkapelle zu Aachen (geweiht 805) [12], ist durch Grabungen nachgewiesen. Der Brunnen war einst wie der von St. Peter in Rom mit einem Pinienzapfen, der sich ebenfalls erhalten hat, ausgestattet. In Corvey [13] läßt sich aus den Spuren der vermauerten Türen an der Front des Westwerks (873-85) ein zweistöckiges A. erschließen. Es ist mit dem Westwerk auf Vorbilder in Neustrien zurückzuführen, auf Corbie, Saint-Riquier oder die karolingische Kathedrale von Reims. Ein doppelgeschossiges Paradies ist auch von Abt Wernher (968-82) der Ostapsis der Klosterkirche zu Fulda [14] vorgebaut worden (fecit paradisum in orientali parte ecclesie, columnis, porticibus inferioribus et superioribus honorifice constructis). Ganz bescheidene Vorhöfe besaßen dagegen die Kirchen auf der Kreuzwiese und auf dem Seehofe bei Lorsch und auf dem Heiligenberge bei Heidelberg [15].

Eine seltsame Gestalt zeigen die beiden Paradiese des Pergamentplans von St. Gallen (vor 830; [16. 17. 18]): runde Höfe umziehen die sich im Osten und im Westen gegenüberliegenden Apsiden (Sp. 864 Abb. 7). Es ist ungewiß, ob sie je ausgeführt worden sind. Ein solches A. bestand einst am Lateran zu Rom. In Deutschland bietet eine gewisse Analogie zum Rundportikus des St. Galler Klosterplans der rund um die Apsis gelegte Ostflügel des von Abt Eigil (817-22) romano more am Westende der Fuldaer Klosterkirche errichteten Kreuzgangs (Sp. 864 Abb. 5).

III. Frühromanische A.

Um das Jahr 1000 hat die römische Basilika am Rhein eine merkwürdige Auferstehung gefeiert. Zum Schema der Basilika gehörte auch das A. So kommt es, daß fast alle Kathedralen des Oberrheins einst mit großen Vorhöfen versehen waren. Die Anlehnung an das römische Vorbild ging in dem 975-1009 vom Erzbischof Willigis zu Mainz [19] erbauten, neuerdings bei der Konsolidierung der Fundamente in den Umrissen festgestellten Dom so weit, daß er wie mehrere Basiliken Roms, so vor allem die beiden Hauptkirchen St. Peter und der Lateran, nach Westen gewandt war, das A. mit dem Eingang also im Osten lag. Das A. des Münsters des Bischofs Wernher zu Straßburg [20] (begonnen 1015) ist im Gegensatz zu Mainz durchaus nicht mit der wünschbaren Sicherheit durch Grabungen erwiesen, aber mit dem Brunnen durch schriftliche Erwähnungen hinlänglich bezeugt. Das des Basler Münsters [21. 22] (geweiht 1019) dagegen ist nicht nur durch Grabungen angeschnitten worden; der Ansatz einer kreuzgewölbten Halle ist an dem aus jener Frühzeit noch bestehenden Nordwestturm noch zu sehen. Grabungen im ehemaligen Kloster zu Schaffhausen [18. 23] haben die Mauerzüge des A. des ersten Münsters (1050-64, Abb. 4) freigelegt; ein Brunnenschacht, der sich heute in einem kleinen Höflein befindet, kam genau in die Mitte dieses A. zu liegen; der westliche Zugang führte zwischen zwei symmetrisch angelegten Kapellen hindurch. Ein Paradies genau der gleichen Gestalt ist uns im Carmen Purchardi de gestis Witigowonis abbatis (M. G. SS. IV, v. 411-16 und 431-35) für die Reichenau [18] (991-94) überliefert. Witigowo war mit den Kaisern Otto II. und Otto III. befreundet und jedenfalls mit Willigis, dem Primas des Reiches, nahe bekannt. Es ist möglich, daß die Wallfahrtskirche von Einsiedeln (1031-39) [24] ein A. gehabt hat, in dessen Hofe die besonders verehrte Zelle des hl. Meinrad ursprünglich gelegen hätte.

Einen den eben genannten gegenüber an Ausmaß etwas reduzierten Vorhof besaß auch die kaiserliche Kirche auf der Limburg (1025-45; [25. 26]). Seine Gestalt, wie auch den Umriß der sich dahinter erhebenden Fassade, spiegelt offenbar die Klosterkirche von Maria-Laach wider [27], nur daß hier eine in den Hof hineinragende Apsis hinzugefügt worden ist. Das A. des Münsters zu Essen (Abb. 5) [28], das ebenfalls an einen Westchor grenzt, zeigt eine gewisse Verwandtschaft mit dem des Domes von Mainz: wie dort die Liebfrauenkirche, liegt in Essen dem Hauptbau auf der anderen Seite des A. die Johanneskirche, ein ursprüngliches Baptisterium, gegenüber.

Um die Mitte des 11. Jh. hat der unmittelbare Einfluß der römischen Basiliken nachgelassen. Auf der Limburg hat sich der deutsche Kaiserstil von Speyer und Mainz herausgebildet. Speier besitzt kein A. mehr und auch am Mainzer Dom Heinrichs IV. (1081-1106) ist es nicht mehr erneuert worden. Auch in den anderen Bischofsstädten, wo es einst bestand, ist es mit der Zeit aufgelassen worden. Die A. waren in der Enge der mittelalterlichen Stadt schwer aufrechtzuerhalten, bildete doch der lange Baukomplex der Kirche einen zu mächtigen Riegel. Dazu kam, daß die aus dem Süden stammenden Hallenhöfe im Norden nur wenig zu brauchen waren. Namentlich entsprach die verhältnismäßig gering gewordene liturgische Bedeutung des Vorhofs in keiner Weise seiner mächtigen Ausdehnung.

IV. Cluniazenser; Hirsauer; Cisterzienser

Dagegen behielt der Vorplatz eine große Bedeutung in den Klöstern der Reform von Cluny, deren Zentrum in Deutschland die Abtei Hirsau war [29]. Die älteste Redaktion der Cluniazenserregel, die von Farfa, schreibt eine Galilaea vor dem Eingang der Kirche vor (Galilea longitudinis LX et quinque pedes et duae turres ipsius galileae in fronte constitutae; et supter ipsas atrium est ubi laici stant, ut non impediant processionem). Schlosser und Mettler [30. 31] haben darauf aufmerksam gemacht, daß Galilaea und A. zwei verschiedene Begriffe sein müssen; sie nehmen an, daß der als A. bezeichnete Platz vor den Türmen zu suchen sei. In der Tat sind die burgundischen Galilaeen nicht durch das Überdecken eines A., sondern aus den Westwerken entstanden.

In Hirsau [31-34] hat man das Programm des burgundischen Cluny nicht genau befolgt, wie auch die Kirche außer einigen Adaptionen im Grundriß keinerlei burgundische Formen zeigt, sondern dem Vorbilde der Kaiserbasilika auf der Limburg folgt. Erst nachträglich, eher nach der Tradition der Basiliken als nach cluniazensischer Vorschrift, ist vor der Kirche ein Vorhof, wie es scheint mit hölzernen Stützen, errichtet worden. Davor erhoben sich freistehend, beinahe an den St. Galler Klosterplan gemahnend, zwei Türme, die mit einer Torhalle verbunden werden sollten. Der besseren Benutzbarkeit halber ist später dieser Vorhof überdeckt worden, so daß nachträglich eine große Vorkirche ähnlich wie in Cluny III zustande gekommen ist.

Merkwürdigerweise haben die Klöster der Hirsauer Kongregation, die sonst sogar Einzelheiten der Mutterkirche im Schwarzwald nachahmten, mit Ausnahme von Paulinzelle die Vorhofanlage von Hirsau nicht übernommen. Das zweite Münster in Schaffhausen, Alpirsbach, Gengenbach und Schwarzach zeigten ursprünglich quergestellte Vorhallen mit Emporen darüber, wie sie bei den neuesten Ausgrabungen in Cluny für den Bau des Majolus (Cluny II) festgestellt worden ist. In den meisten übrigen Hirsauer Kirchen ist die Vorhalle völlig aufgegeben worden.

Eine querrechteckige Halle erhebt sich namentlich vor dem Eingangsportal der Kirchen des Cisterzienserordens [35] und der damit nahe verwandten Prämonstratenser. Dieses „Vestibulum“, das oft bis heute den Namen „Paradies“ behalten hat (Maulbronn), wird zuweilen in den alten Texten auch atrium genannt. Der Name Narthex ist eine moderne Übertragung der griechischen Bezeichnung der Vorhalle auf unsere abendländischen Kirchen.

Manche Eigenschaft des A. ist auf den Kreuzgang übergegangen. Die frühesten Kreuzgänge scheinen gleich den A. in die Achse des Kirchengebäudes gelegt worden zu sein, wie das in Fulda, in Straßburg und in Hildesheim der Fall ist. Den Symbolismus des „Paradieses“ hat Honorius Augustodunensis auf den Kreuzgang übertragen (Gemma animae I, 149). Der Kreuzgang diente gleich dem Vorhof als Begräbnisstätte, und gerade bei den Cisterziensern hat das Lavabo (Lavatorium), das zwar nicht in der Mitte des Hofes, sondern in einer kapellenartigen Ausbuchtung im Flügel beim Refektorium stand, etwas von der Bedeutung des Brunnens im A. wiedererlangt.

In manchen Fällen ist es fraglich, ob das A. baulich ausgestaltet war. In dem von Abt Gozbert in St. Gallen seit 830 ausgeführten Bau scheint das atrium nur ein neben der Kirche liegendes Feld bezeichnet zu haben, und auch bei der von Bischof Theoderich I. (965-87) erbauten Kathedrale von Metz [36] ist es zweifelhaft, ob das atrium von Bogenhallen umgeben, oder nicht einfach eine platea, ein offener Platz, war. Im Französischen ist der Kirchhof in älterer Zeit oft atre oder altre genannt worden, und der Platz, der sich vor der Westfassade der Kathedralen ausdehnt, wird noch heute als parvis (paravisus, verdorben aus paradisus) bezeichnet.

Zu den Abbildungen

1. Rom, Alt-St. Peter. Nach dem Stich bei Pietro Crostarosa, Le Basiliche Christiane, Rom 1892.

2. Rom, Alt-St. Peter. Grundriß nach E. Gall, Karoling. und ottonische Bauten (Deutsche Bauten 17), Burg o. J. (1930).

3. Lorsch (Hessen), Klosterkirche, Grundriß. Nach Zs. f. Denkmalpflege 3, 1928/29 S. 21.

4. Schaffhausen, Grundriß des ersten Münsters, 1050 bis 1064. Nach Zeichn. d. Verf.

5. Essen, Atrium der Münsterkirche, 11. Jh. Phot. Renger-Patzsch, Essen.

Literatur

A. Allgemeines:

1. Pauly-Wissowa II, 2 Sp. 2146f. 2. Du Cange I 465, III 464, V 79. 3. F. X. Kraus, Realencyclopädie der christl. Altertümer I 121f., 548. 4. Cabrol-Leclercq II, 1, 588.

B. Denkmäler:

I. 5. Heinr. Holtzinger, Die altchristl. Architektur in systematischer Darstellung, Stuttgart 1889. 6. Elsmarie Knögel, Schriftquellen zur Kg. der Merowingerzeit, Bonner Jahrbücher 140/141, 1936 S. 1ff.

II. Regensburg: 7. Franz Schwäbl, Die vorkarolingische Basilika St. Emmeram zu Regensburg, Regensburg 1919. 8. Karl Zahn, Die Klosterkirche von St. Emmeram in Regensburg, Münchner Jb. N. F. 8, 1931, 77f. – Lorsch: 9. Friedr. Behn, Die karolingische Klosterkirche in Lorsch, Berlin u. Leipzig 1934. 10. Heinr. Walbe, Das Kloster Lorsch, Torhalle-Kirche-Atrium, Dt. K. u. Denkmalpflege Jg. 1935 S. 126ff. – Paderborn: 11. Alois Fuchs, Die Reste des Atriums des karolingischen Domes in Paderborn, Paderborn 1923. – Aachen: 12. Jos. Buchkremer, Das Atrium der karolingischen Pfalzkapelle, Aachen 1898. – Corvey: 13. Wilh. Effmann, Die Kirche der Abtei Corvey, Paderborn 1929. – Fulda: 14. Jos. Vonderau, Die Ausgrabungen am Dome zu Fulda, 16. u. 17. Veröff. d. Fuldaer Geschichtsvereins, Fulda 1919 u. 1924. – Heiligenberg: 15. Wilh. Schleuning, Die Michaelsbasilika auf dem heiligen Berge bei Heidelberg, Heidelberg 1887. – St. Gallen: 16. Ferd. Keller, Der Bauriß des Klosters St. Gallen, Zürich 1844. 17. A. Hardegger, Die Gebäude der Stiftskirche zu St. Gallen, Zürich 1917. 18. Jos. Hecht, Der romanische Kirchenbau des Bodenseegebietes, Basel 1928, 18ff., 102, 278ff.

III. Mainz: 19. Hans Kunze, Der Dom des Willigis in Mainz, Mainzer Zs. 21/22, 1926, 39ff. – Straßburg: 20. Hans Reinhardt, La cathédrale de l’evêque Wernher, Bulletin de la cathédrale de Strasbourg 2. Sér. Nr. 2, 1932 S. 39ff. – Basel: 21. Karl Stehlin, Baugeschichte des Basler Münsters, Basel 1895, 9ff. 22. Hans Reinhardt, Urkunden und Nachrichten über den Basler Münsterbau, Oberrhein. K. 3, 1928, 120 Anm. 3. – Schaffhausen: 23. Ders., Die Ausgrabung der ersten Anlage des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen, Jb. f. Kw. 1928, 33ff. – Einsiedeln: 24. Max Huggler, Die roman. Kirche in Einsiedeln, Anz. f. schweiz. Altertumskunde N. F. 36, 1934, 180ff. – Limburg a. H.: 25. W. Manchot, Kloster Limburg a. d. Haardt, Mannheim 1892. 26. Franz Klimm, Limburg, Hardenburg u. Kloster Seebach (Berühmte Stätten der Pfalz 3), Speyer 1928. – Maria-Laach: 27. P. Adalbert Schippers, Das Laacher Münster, Köln 1927. – Essen: 28. Kurt Wilhelm-Kästner, Das Münster in Essen, Essen 1929.

IV. 29. C. H. Baer, Die Hirsauer Bauschule, Freiburg i. Br. 1897. 30. Julius von Schlosser, Die abendl. Klosteranlage des früheren Mittelalters, Wien 1889, 55-57• 31. Adolf Mettler, Die zweite Kirche in Cluni und die Kirchen in Hirsau nach den „Gewohnheiten“ des 11. Jh., Zs. f. Gesch. d. Architektur 3, 1909/10, 273ff.; 4, 1910/11, 1ff. 32. Ders., Mittelalterliche Klosterkirchen und Kloster der Hirsauer und Zisterzienser in Württemberg, Stuttgart 1927. 33. Ders., Kloster Hirsau, Augsburg 1927. 34. Ernst Fiechter, Das Westwerk an der Klosterkirche von St. Peter und Paul in Hirsau, Württ. Vergangenheit, Stuttgart 1932, 135ff. 35. Hans Rose, Die Baukunst der Cisterzienser, München 1916. – Metz: 36. Jos. Ernst-Weis, Der Theoderich-Bau des Metzer Domes und sein Umbau im 13. Jh., Elsaß-Lothringisches Jb. 6, 1927, 155.

Nach Abschluß erschienen: 37. Ludwig Joutz, Der mittelalterl. Kirchenvorhof in Deutschland, Berlin 1936 (Diss. Charlottenburg).

Verweise