Applique

Aus RDK Labor
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englisch: Appliqué; französisch: Applique; italienisch: Applicazione.


Leonie Reygers (1935)

RDK I, 857–858


Unter A. versteht man selbständig gearbeitete Zierstücke, die auf einem Gegenstand aus gleichem oder andersartigem Material befestigt sind. Der Ausdruck wird besonders bei Textilien (s. Applikationsspitze und Applikationsstickerei), in der Goldschmiedekunst und in der Kunsttischlerei verwandt. Vergoldete Bronzebeschläge, von selbständigen Bronzegießern, Ziseleuren und Vergoldern gearbeitet, waren als A. für die Möbel des 18. Jh. charakteristisch.