Amulett

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englisch: Amulet; französisch: Amulette; italienisch: Amuleto.


Wilhelm Peßler, I–V und Rudolf Hallo († 26. 1. 33), [VI] (1935)

RDK I, 661–669


RDK I, 663, Abb. 1. Nürnberg, Germ. Nat.-Mus.
RDK I, 663, Abb. 2. Wien, Museum für Volkskunde.
RDK I, 663, Abb. 3. Nürnberg, Germ. Nat.-Mus.
RDK I, 665, Abb. 4. Berchtesgaden, Slg. Kriß.
RDK I, 665, Abb. 5. Wien, Kunsthistorisches Museum.
RDK I, 665, Abb. 6. München, Bayer. Nat.-Mus.
RDK I, 665, Abb. 7. Berchtesgaden, Slg. Kriß.
RDK I, 667, Abb. 8. Kassel, Hessisches Landesmuseum.
RDK I, 667, Abb. 9. Kassel, Hessisches Landesmuseum.

I. Begriff

Sehr verbreiteter Gegenstand des primitiven Volksglaubens, von Personen, welche ihn mit magischen Kräften erfüllt glauben, wiederholt oder dauernd, vielfach in Anhängerform, bei sich getragen zum Zweck des schützenden Abwehrzaubers gegen böse Dämonen und anderes Unheil. Das Wort A. geht höchstwahrscheinlich auf das lateinische amuletum zurück, das bei Plinius (Historia naturalis XXVIII, 38; XXIX, 66; XXX, 82; XXX, 138; XXIX, 83) noch die umfassendere Bedeutung des Unheilabwehrenden hat. Im Deutschen seit E. 17. Jh. belegt, hat A. eine viel engere Bedeutung; im Althochdeutschen heißt das A. zoubar (Zauber), in den Mundarten der Alemannen bändele und amenetli, der Bajuvaren büscherl und amadedl.

II. Zweck

Innerhalb der zahlreichen Schutzmaßregeln gegen drohendes Unheil von seiten der Dämonen und des bösen Blickes gewinnt das A. seine Eigenart dadurch, daß es Dauerschutz schaffen soll. Die vorübergehend schützende verächtliche oder anstößige Form der mit der Hand gemachten Fica (Feige) wird daher in A.-Form verewigt, ebenso der Schutz, der in den Abwehrmitteln der Tiere liegt, dadurch, daß der Mensch sich Horn und Klaue derselben dauernd umhängt (Abb. 1). Weitere Zwecke des A. sind nach Pfister [8], die Kraft des Trägers durch Essen oder Küssen des A. zu stärken und der Analogiezauber, der durch die auf dem A. angebrachte bildliche Darstellung die Ausführung ihres Inhalts erzwingt. Unheilsabwehr und Kraftstärkung vereinigen sich bisweilen beim A. (nach Stemplinger [12]), z. B. bei Hochzeit und Krieg; eine Zweiheit des Zweckes wird auch bei Krankheits-A. vermutet, nämlich außer der Abwehr auch das Ansichziehen und damit Wegleiten der Krankheit.

III. Material

Für die Herkunft der A. kommen das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich, der menschliche Körper und schließlich das Menschenwerk in Frage. Wertvolle Steine, im Aberglauben überhaupt hochgeschätzt, spielen auch als A. eine Rolle, so z. B. der Nephrit zur Beschleunigung der Geburt, der Magnet gegen Krämpfe, der Bernstein gegen Fieber und Rheumatismus. Auch die Pflanzen, die schon in Gräbern der Urzeit als A. erscheinen, und Pflanzenteile werden als A. benutzt, vornehmlich die Alraunwurzel, von der man Unverwundbarkeit erhoffte, ferner Dachwurz und vierblättriges Kleeblatt, außerdem Pastinakwurzel gegen Kropf und schließlich Birkenreis gegen Blitz. Das Tierreich liefert nicht nur Zähne und Krallen, sondern auch Hirschhorn (gegen Krämpfe) und Zusammenballungen im Magen von Widerkäuern als Bezoarsteine, welche, bisweilen in wertvollster Fassung, vor Gift schützen sollen; Kröten und Spinnen als A. sind bekannt. Von menschlichen Körperteilen erscheinen Oberschenkelknochen als A. und die Hand in der nachgebildeten Form der Fica (Abb. 1).

Zahllos sind die A., die der Mensch gefertigt hat; aus der Urzeit hat sich der Kamm als A. (z. B. in Bayern) erhalten; das Hakenkreuz, ehedem durch das christliche Kreuz zurückgedrängt, wurde im Weltkrieg wieder als A. benutzt. Bekannt sind das heidnische Pentagramm und die altchristliche Sator-Arepo-Formel, die nach Grosser zweimal die Buchstaben des Paternoster nebst A und O enthält, magische Quadrate, Himmelsbriefe und Hufeisen; in den Alpenländern herrscht die Fraiskette, ein Seidenband mit mehreren A., unter denen sich auch das Breverl befindet, ein verziertes Flachkästchen mit dem Haus- und Krankensegen als Inhalt (Abb. 2).

IV. Geschichtliches

Der bei allen Völkern eingewurzelte A.-Glaube äußerte sich bei den Germanen durch Verwendung von Götterbildern, Runen, Zeichen und anderem als A. Das Christentum versuchte zunächst die Bekämpfung des A.-Glaubens; so wurde das Tragen von A. 721 in Rom und später unter Karl d.Gr. verboten. Vielfach aber suchte man die unausrottbare heidnische Sitte durch Formen christlichen Inhalts zu ersetzen und zu verdrängen; so schreibt Peter der Spanier, der nachmalige Papst Johann XXI. (1276–1277), dem Tragen der 3 Namen Kaspar, Melchior und Balthasar Sicherheit vor Epilepsie zu. Früh erscheinen Skapuliere, Heiligenbilder und Reliquien als A. und, durch Thomas von Aquino gebilligt, Stücke, welche mit dem Kreuz oder mit Bibelworten versehen sind. So treten zu den von der kath. Kirche bekämpften magischen A. in Gegensatz die von ihr erlaubten Heiltümer; solche gebilligte geweihte A. sind z. B. Benediktusmünzen, Marienmedaillen und das, mehrfach aus dem Wachs von Kirchenkerzen hergestellte, Agnus Dei. Daneben erscheinen nach Mogk [6] infolge einer orientalisch-arabischen Einflußwelle die besonders geheimnisvoll gestalteten Erscheinungen wie Pentagramm (auch an Kirchen), Sator-Arepo-Formel und Abrakadabra-Dreieck. Die Neuzeit bringt neue A. hinzu, besonders im 16. und 17. Jh. mit den kriegerischen Erschütterungen, welche den Glauben an Kugelsegen und Himmelsbriefe neu beleben, wobei die Verbreitung des A.-Glaubens durch die Buchdruckerkunst gefördert wird; sogar massenhafte Herstellung von A. wird betrieben, so im 16. Jh. durch Thurneysser aus Basel. Auch in der Gegenwart ist der A.-Glaube nicht erloschen.

V. Amulett und Kunst

Die Beziehungen von A. und Kunst sind entweder mehr äußerlicher Art, indem das A. am Kunstgegenstand angebracht wird, oder mehr innerlicher Art, insofern das A. selbst oder wenigstens seine Umhüllung künstlerische Ausgestaltung erfährt. A. und Schmuck hängen seit alter Zeit eng zusammen, indem nach Seligmann ursprünglich Auszeichnendes im Lauf der Zeit zum A. wurde und dieses schließlich unter Aufgabe seiner Abwehrbedeutung wieder zum reinen Schmuck herabsank. Die Abwehrmittel antiker Tempel vererbten sich auf christliche Kirchen, so daß (nach Stemplinger [11]) sogar mittelalterliche Kirchen Gorgoneion und Löwenkopf aufweisen (s. Apotropaion).

Die künstlerische Ausgestaltung des A. selbst ist meist kunstgewerblicher Art; wir können hier nach dem Vorstellungsgehalt 2 Hauptgruppen unterscheiden, nämlich Gegenstände außerchristlichen Inhalts einschließlich der vorchristlichen und die Erscheinungen christlichen Gehalts. Aus dem Steinreich erscheinen in prächtigen Silberfassungen Amethyst und Malachitherz; der Beryll bildet als Lutschstein den Mittelpunkt einer um 1700 in Augsburg gefertigten prunkvollen Kinderklapper aus Silber (Linz, Slg. Pachinger); einem Donnerkeil wird sogar Goldfassung zuteil (Hamburg, Mus. f. Völkerkunde) und ein Karneol (gegen Gicht) erscheint im Ring (Berchtesgaden, Slg. Kriß). Aus dem Pflanzenreich wird das Alraunmännchen so hoch geschätzt, daß man ihm ein weißseidenes, rotgesäumtes Hemd anlegt. Aus dem Tierreich stammen die Krebsaugen, denen man dreipaßförmige Silberfassung mit kunstvollen Gravierungen verleiht und von denen man Hilfe gegen Augenleiden erwartet (Linz, Slg. Pachinger), während eine in Silber gefaßte prachtvolle Rosette aus Deckeln der Turboschnecke die Familienfruchtbarkeit erhöhen soll (Linz, Slg. Pachinger). Die der Menschenhand nachgebildete Feige wurde im 18. Jh. aus verschiedenen Werkstoffen gebildet, so aus Silber als Zeichen eines Liebesantrags (Linz, Slg. Pachinger), ferner aus dem gleichen Stoff mit Manichette aus Filigran, aus Elfenbein und Perlmutter und schließlich, als Werk der Porzellanmanufaktur zu Nymphenburg, aus Porzellan in Goldfassung, das sog. Nymphenburger Händchen. Von Menschenwerk ist besonders der Ring zu nennen, so z. B. ein spätgotischer Goldring (Linz, Slg. Pachinger) und der Schicksalsring des Grafen von Veltheim, beide mit geheimnisvoller Inschrift. Künstlerische Bedeutung kommt auch dem Horoskop (Wien, Kunsthist. Mus.) zu, welches Wallenstein als A. immer bei sich trug (Abb. 5).

Bei den Gegenständen mit christlichem Inhalt ist es zunächst das Kreuz, welches mit doppeltem Querbalken aus Messing oder Silber gegen Pest und Unwetter helfen soll, in beiden Fällen mit den Buchstaben des Zachariassegens bedeckt (Abb. 6). Das Agnus Dei aus geweihtem Wachs ist ein christliches A., welches auf sehr alte Zeit zurückgeht als früher Ersatz der magischen A. (Abb. 4). Die Heiligenverehrung bringt auch dem A. künstlerische Bereicherung. Die Darstellung der Heiligen selbst erscheint zunächst auf Münzen und Medaillen, welche die heidnische Sitte, Brakteaten mit Heilszeichen als A. zu verwenden, unmittelbar fortsetzen. Am bekanntesten sind die Benediktusmedaillen, welche den Heiligen in ganzer Gestalt zeigen. Auch die Hl. Anastasius, Rochus und Valentin kommen in Medaillen oder Kreuzen zur Geltung. Der sog. Johannisgroschen der Breslauer Fürstbischöfe vom Anf. 16. Jh. wurde als Mittel gegen Masern hochgeschätzt. Auch Werke der Graphik können als A. benützt werden, sofern sie Heilige zur Darstellung bringen; ein Kupferstich um 1600, der den Antonius zeigt, soll gegen Zauberei und Pest dienen (Linz, Slg. Pachinger); 4 Haupthelfer finden sich auf einem Pestsegen, der im 17. Jh. zu Linz als Kupferstich erschien (Linz, Slg. Pachinger); gegen Brand wurde ein gedruckter Feuersegen in den Alpenländern noch im 19. Jh. verkauft, der auf handkoloriertem Mittelbild den hl. Florian beim Löschen eines brennenden Hauses zeigt. Als vollplastische Darstellungen von Heiligen kommen Gnadenbilder aus Ton vor, die mit dem Messer geschabt und in Wasser getrunken werden, so in Alt-Ötting und Einsiedeln; ein Gnadenbild kommt auch in gepreßtem Steinbockhorn medaillenförmig vor. Von Gegenständen, die zu Heiligen in Beziehung stehen, sind in künstlerischer Hinsicht das eiserne Rössel des Leonhard aus dem 17. Jh. (Linz, Slg. Pachinger), der silberne Sebastianspfeil (Hamburg, Mus. f. Völkerkunde) und die aus Elfenbein geschnitzte Johannisschüssel vom E. 15. Jh. (Linz, Slg. Pachinger) zu nennen.

Auch die Hülle des A. ist wegen der Wichtigkeit des Inhalts mehrfach künstlerisch verziert; am bekanntesten sind in Bayern und Österreich die den Haus- und Krankensegen umschließenden sog. Breverl (Wien, Mus. f. Volkskunde; Abb. 2) zum Teil mit zierlicher Silberfassung in durchbrochenem Muster die Buchstaben I H S zeigend oder mit gelbem Seidenbeutel. Zur Bergung eines Fläschchens mit heiligem Walpurgisöl schuf man um 1750 in Eichstätt eine großartige Hülle in Form eines in roten Samt gebundenen Buches (Linz, Slg. Pachinger). Als Behälter für Krebsaugen gibt es einen in Silber gefaßten, ausgehöhlten Kristall aus dem 18. Jh. (Linz, Slg. Pachinger), einen herzförmig geschliffenen Bergkristall mit eingraviertem Krebs auf vergoldetem Deckel (Linz, Slg. Pachinger) und schließlich eine silbergefaßte Kupferbirne mit bunter Schmelzmalerei (Linz, Slg. Pachinger). Schließlich sei ein Gebärfläschchen genannt, welches in feingeschliffener Glashülle eine Stanislaus-Reliquie in Klosterfiligranfassung enthält (Linz, Slg. Pachinger).

[VI. Das jüdische A.]

Das jüdische A. ist, soweit es im deutschen Kulturgebiet begegnet, fast ausschließlich Schrift-A. [1], ob es nun auf Pergament geschrieben oder auf Metall graviert ist. Klare oder durch bestimmte Versetzungen absichtlich verunklärte Textstellen aus dem A.T., aus nachbiblischer Literatur oder aus Gebeten bilden den Inhalt; eigentümlich ist die häufige Anordnung der Buchstaben zu Figuren: zum Davidstern oder Mogen Dowid [2], in Gestalt eines 7armigen Leuchters, in geometrischen Mustern oder in Form einer Hand mit ihren Fingern. Als spezifisches A. sind die vielfach anzutreffenden quadratischen Plättchen von Silber (Abb. 8) oder Ersatzmetallen anzusprechen, die meist nur den hebräischen Buchstaben H als Abkürzung von Ha-Schem für den Gottesnamen aufweisen [3, Nr. 324]. Als A. läßt sich auch das Phylakterion oder die Mesusoh an den Türpfosten verstehen, eine Kapsel mit Schriftworten, von denen allein der Gottesname Schaddaj nach außen sichtbar wird [3, Nr. 335, u. 4, Fig. 97ff.]. Auch die zuweilen sogar in Sammelfunden rein christlicher Provenienz begegnenden goldenen Ringe in Renaissanceform mit der Gravierung „Masel tow“ oder „M T“ = Gut Glück (wörtlich: guter Stern) haben A.-Charakter [4, 138ff., u. 5]. Die unter deutschem Renaissanceschmuck anzutreffenden Anhänger in Form des hohenpriesterlichen „Urim- und Thumim“-Schildes mit 12 verschiedenen heilkräftigen Steinen besetzt (Kassel, Hess. Landesmus.; Abb. 9) gehen dagegen wohl ausschließlich auf christliche Vorstellungen zurück. Auch der Einsatz des 4buchflabigen Gottesnamens „Jehova“ auf A., Plaketten usw. entspringt eher christlich-alttestamentarischer als genuin-jüdischer Auffassung.

Zu den Abbildungen

1. Nürnberg, Germ. Nat.-Mus., 4 kleine Amulette unbekannter Herkunft, dabei rechts oben die Fica. Phot. R. Hofmann, Nürnberg.

2. Sog. „Breverl“, a) in Herzform, bei Hochzeiten usw. gebräuchlich, b) rechteckig, eine Art Dauer-A. Wien, Mus. f. Volkskunde. Phot. Mus.

3. Nürnberg, Germ. Nat.-Mus., A.-Kissen, als Schutz am Bettvorhang angebracht, Egerland. Phot. R. Hofmann.

4. Berchtesgaden, Slg. Kriß, zusammengesetztes A., oben roter Blutstein, unten Geburtsstein (Malachit), links und rechts zwei Augensteine aus Kristall, in der Mitte das Lamm Gottes. Phot. Babnig, Berchtesgaden.

5. Wien, Kunsthist. Mus., Horoskop Wallensteins. Phot. Österr. Bildstelle.

6. München, Bayer. Nat.-Mus., Scheyrer Kreuz in Kristall, gefaßt in Gold mit Steinen. Phot. Mus.

7. Berchtesgaden, Slg. Kriß, Blutstein mit magischen Buchstaben und Zeichen, in Oberbayern und Tirol manchmal vorkommend. Phot. Babnig, Berchtesgaden.

8. Kassel, Hess. Landesmus., Silbernes A., Höhe 5 cm, Breite 4 cm. Phot. Mus.

9. Kassel, Hess. Landesmus., Nachbildung des Hohepriesterschildes: 12 bunte Steine und Halbedelsteine, davon 2 als Gemmen geschnitten, darüber Türkis, Saphir, Sardonyx. Goldene Fassung mit blauemailliertem Rand. Aus der landgräfl. Kunstkammer, 17. Jh. Phot. Mus.

Literatur

Zu I–V: 1. Eugen Fehrle, A. in Hofstätter-Peters, Sachwörterbuch der Deutschkunde I, Leipzig 1930, S. 31. 2. Nikolaus Fox, Saarländische Volkskunde, Bonn 1927. 3. Max Höfler, Volksmedizin und Aberglaube, München 1893. 4. O. v. Hovorka und A. Kronfeld, Vergleichende Volksmedizin, I, Stuttgart 1908, II, Stuttgart 1909. 5. R. H. Laarß, Das Geheimnis der A. und Talismane, Leipzig 1919. 6. Eugen Mogk, A. in Hoops Reallexikon der Germanisch. Altertumskunde, I, Straßburg 1917, S. 80. 7. Pauly-Wissowa, Realenzyclopädie der klass. Altertumswissenschaft, I, Stuttgart 1894, S. 1983. 8. Friedrich Pfister, A. in Bächtold-Stäubli, Hdwb. d. deutsch. Aberglaubens, I, Berlin u. Leipzig 1927, S. 374. 9. S. Seligmann, Die magisch. Heil- u. Schutzmittel, Stuttgart 1927. 10. Ders., Der böse Blick, II, Berlin 1910. 11. Eduard Stemplinger, Antiker Aberglaube in modernen Ausstrahlungen, Leipzig 1922. 12. Ders. Antike und moderne Volksmedizin, Leipzig 1925. 13. Elizabeth Villiers, A. und Talismane, hrsg. von A. M. Pachinger, München 1927. 14. Georg Wilke, A. in Ebert, Reallexikon d. Vorgeschichte, I, Berlin 1924, S. 158.

Zu [VI]: 1. Artikel A. in „Encyclopaedia Judaica“, II, Berlin 1928. 2. Julius Dalberg, Volkskunde d. Hessen-Kasseler Juden (Gesch. d. Jüd. Gemeinde Kassel, I, 1931), 137 u. ö. 3. Kat. Relig. K. aus Hessen u. Nassau, Marburg 1932. 4. Mitt. d. Ges. z. Erforschung jüd. K.-Denkmäler, Frankfurt a. M. 1903, Nr. III–IV, Fig. 97f. 5. O. M. Dalton, Catalogue of the Finger-Rings bequeathed by Sir Franks, London 1912, passim.