Fälschung

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englisch: Forgery; französisch: Falsification; italienisch: Falsificazione, falso.


Peter Bloch (1974)

RDK VI, 1407–1419


RDK VI, 1451, Abb. 1. Padua 1618.

I. Begriff

Unter F. versteht man ein Werk der bildenden Kunst, das zum Zwecke der Täuschung angefertigt („gefälscht“) oder nachträglich verändert („verfälscht“) wurde. Die Bezeichnung eines Werkes als F. ist nur dann zu rechtfertigen, wenn der – oft schwer zu erbringende – Nachweis gelingt, daß die Herstellung oder materielle Herrichtung des betreffenden Werkes mit der Absicht der Täuschung über die Echtheit erfolgte. Beweise hierfür liefern z. B. Aussagen der Hersteller oder, in besonderen Fällen, der technische Befund.

Der Sprachgebrauch, auch jedes Nicht-Original (Un-Echte) als F. zu bezeichnen, vergißt die der F. immanente Täuschungsabsicht. Daher verbietet sich die Klassifikation „F.“ in all den Fällen, wo ein Werk nachträglich eine unzutreffende Beurteilung erfahren hat (z. B. seine Zuschreibung irrtümlich ist oder eine nicht mit Täuschungsabsichten angefertigte Replik für das Original ausgegeben wird); das gilt auch dann, wenn diese Beurteilung wider besseres Wissen und zum Zwecke der Täuschung geltend gemacht wird (z. B. durch sachlich unzutreffende Expertisen).

Ebenfalls kann bei solchen Werken nicht von F. gesprochen werden, deren Herstellung in betrügerischer Absicht veranlaßt wurde, ohne daß der Hersteller von dieser Absicht unterrichtet wurde und daher unbeabsichtigt als doloses Werkzeug dient.

Mit dieser strengen Definition scheidet ein großer Teil der bisher üblicherweise als F. bezeichneten Werke hier aus der Betrachtung aus.

So z. B. die Tiara des Saitaphernes, die der Goldschmied Israel Rouchomowski in Odessa um 1890 nach gelieferten Vorlagen um ein geringes Honorar für einen Auftraggeber anfertigte, der damit Betrugsabsichten verband (der Goldschmied bekannte sich zu seiner Arbeit und half, den Betrug aufzudecken; vgl. Kchr. N.F. 8, 1896–1897, 509ff.; [37] S. 28f.; Les Arts H. 17, Mai 1903, 18–33). – Ebenso die Arbeiten von Giov. Bastianini [96, Bd. 2 S. 678ff. Nr. 723ff., Bd. 3 Abb. 715ff.], Alceo Dossena ([92]; [93]; [95]; [96] Bd. 2 S. 697f. Nr. 743ff., Bd. 3 Abb. 734ff.) u. a., wo der Nachweis, daß sie in betrügerischer Absicht angefertigt wurden, noch zu führen wäre. – Van Meegeren hat sich zu seinen F. erst bekannt, als ihm die schwerwiegende Anklage der Kollaboration mit dem Feinde drohte.

II. Arten

F. können nach Art ihres Verhältnisses zum vorgestellten oder tatsächlichen Vorbild unterschieden werden.

A. Fälschungen

Als freie Fälschung bezeichnet man ein Werk, dessen Hersteller damit ohne Rückgriff auf benennbare Vorbilder die Autorschaft eines bestimmten Künstlers oder die Entstehung zu einer bestimmten Zeit vorzutäuschen sucht.

Beispiele: Van Meegeren erweiterte das Œuvre des Jan Vermeer van Delft um religiöse Themen (vgl. dazu [116]). – In den 20er und 30er Jahren unseres Jh. fertigte der Bonner Maler Theodor Gansen Terrakotten im Stil des 14. bis 15. Jh. (Hubert Wilm, Die gotische Tonplastik, Augsburg 1929, Abb. 1, 181f.; weitere Abb. bei [2], Nr. 779); nach eigener Aussage dienten ihm „als Vorlage“ seine „Anschauungen in den verschiedensten Museen und Bildnisse aus Fachzeitschriften. Meine Arbeiten gelangen mir vorzüglich, und so versuchte ich, diese wirklich so zu gestalten, daß sie zeitgemäß, d.h. als aus dem 1. V. 15. Jh. stammend, aussahen.“ Gansen verkaufte die Werke als solche alter Meister (ebd.). – Der Fälscher Franz Gießmann († 1925) stellte vor allem Bildnisse im Stil der deutschen Renss. in Hartholz und Stein her ([2] Nr. 558; einige seiner Arbeiten sind Teilkopien oder Pasticci: ebd. Nr. 754; zu den Begriffen s. unten); ein kürzlich im Kunsthandel aufgetauchtes Exemplar ist an unauffälliger Stelle „FG“ signiert.

Der freien F. am nächsten kommt die zum Zweck der Täuschung angefertigte Teilkopie: sie ist dadurch gekennzeichnet, daß ihr Hersteller in einem Werk seiner eigenen nachahmenden Erfindung ein markantes Motiv verwendet, das einer benennbaren Vorlage entstammt.

Beispiel: Zu dieser Gruppe würde – sofern sich der aus verschiedenen Gründen naheliegende Nachweis der F. noch exakt erbringen läßt – ein Bronzebecher des 19. Jh. gehören (Aufbewahrungsort unbekannt; Nachlaß Erich Meyer), dessen Reliefschmuck vereinfachend die Darstellung des Wunders von Kana auf einem Metzer Elfenbeinrelief in Berlin, Stiftung Staatl. Mus. Preuß. Kulturbes., Skulpturenabt. (Goldschmidt, Elfenbeinskulpturen Bd. 1, Nr. 81), reproduziert.

Die Kopie eines (vorhandenen oder vorhanden gewesenen) Werkes ist nur dann als F. einzustufen, wenn ihr Hersteller sie mit dem Vorsatz anfertigte, sie entweder als Original, als Replik von der Hand des Künstlers, der das Original schuf, oder als dem Original zeitgenössische Wiederholung („Werkstattarbeit“) auszugeben (verfolgt der Auftraggeber der Kopie oder ein späterer Besitzer mit ihr Täuschungsabsichten, so mag er betrügerische Absichten verfolgen, eine F. liegt nicht vor).

Einverständnis von Maler und Auftraggeber lag vor, als Andrea del Sarto 1525 heimlich Raffaels Bildnis Papst Leos X. im Auftrage des Ottaviano de’Medici kopierte, um zu verhindern, daß das Original dem Hzg. von Mantua geschenkt wurde; als der Betrug durch Vasari offenbar wurde, gewann die Kopie beim Besitzer: „Io non lo stimo meno che s’ella fusse di mano di Raffaello, anzi molto più, perchè è cosa fuor di natura, che un uomo eccellente imiti sì bene la maniera d’un altro, e la faccia così simile“ (Vasari-Milanesi, Bd. 5 S. 42).

Ein charakteristischer – und mehrfach belegbarer – Fall ist die Beauftragung eines Künstlers mit der Restaurierung eines schadhaft gewordenen Originals, die der Künstler zum Anlaß nimmt, eine Kopie anzufertigen und diese statt des Originals seinem Auftraggeber zurückzugeben. Auf diese Weise brachte sich der Maler Giov. Batt. Volpato 1674 in den Besitz zweier Gem. von Giacomo Bassano, die er einige Jahre später verkaufte (Giambatista Verci, Notizie intorno alla vita e alle opere de’Pittori, Scultori e Intagliatori della Città di Bassano, Venedig 1775, S. 251f.; vgl. Rolf Kultzen und Peter Eikemeier, Venezian. Gem. des 15. und 16. Jh. [= Bayer. Staatsgem.slgn., Gem. Kat., IX], Mchn. 1971, S. 26–31).

Eine eigene Gruppe bilden Werke, deren Hersteller nur einen Teil seiner Vorlage kopierte und diese Kopie (nicht Teilkopie) als fragmentiertes Original ausgab (fragmentierte Kopie).

Z. B. wurde zu noch nicht genau ermittelter Zeit (vor 1940) nach einem ganzfigurigen Relief des Antonio Rossellino in S. Croce in Florenz, das die Gottesmutter mit Kind zeigt, ein Fragment eines Marmorreliefs angefertigt (Aufbewahrungsort unbekannt; Nachlaß Erich Meyer), das durch seinen fragmentarischen Zustand und andere Veränderungen (Weglassen des Kindes) den Tatbestand der F. wahrscheinlich erfüllt.

Wie bei allen Kopien, so gibt es auch bei den durch Kopieren entstandenen F. solche, die derselben Kunstgattung wie das Original angehören, und solche, bei denen die Übertragung in ein anderes Medium vorgenommen wurde.

Mehrfach tauchten im Kunsthandel Bronzestatuetten nach Lucas Cranachs Venusbild von 1532 im Städelschen Kunstinst. in Frankfurt auf [2, Nr. 658], deren F.-Charakter dadurch erweisbar ist, daß das Motiv der den Schleier haltenden Hand bei den Bronzestatuetten ins Erotische abgewandelt wurde. – Zu den zuletztgenannten gehören eine Reihe von Bronzeabgüssen nach Treibarbeiten, Elfenbeinreliefs u. a., auch mechanische Kopien (vgl. Galvanoplastik). Häufig sind solche F. daran erkennbar, daß Voraussetzungen der Technik und des Materials (z. B. die natürliche Rundung des Elfenbeins) sinnlos in eine andere Materie übertragen wurden.

Die weit verbreitete Arbeitsweise des Pasticcio (Mischung aus mehreren Vorlagen entnommener Teile in einem neuen Werk) kommt auch bei F. öfters vor.

Genannt sei ein Männerbildnis (undatiert, Aufbewahrungsort unbekannt: [19] Abb. S. 49), auf dem Motive aus zwei Gemälden H. Holbeins d. }., aus dem Bildnis des Hzg. Anton von Lothringen in Berlin, Staatl. Mus. Preuß. Kulturbes., Gem.gal., und einem Kaufmannsbildnis aus dem Jahr 1541 in Wien, Khist. Mus., übernommen und vermischt sind (ebd. S. 48).

B. Verfälschungen

Verfälschungen sind Veränderungen eines Objektes, das ursprünglich keine F. war, in der Absicht, es zum Zwecke der Täuschung zu verwenden. Verfälschungen sind verändernde Eingriffe in die materielle Substanz eines in der Regel ohne Täuschungsabsicht geschaffenen Werkes und sollen z. B. dessen höheres Alter, eine andere – präzise – Zweckbestimmung und Ikonographie oder eine bestimmte Zuschreibung vortäuschen.

Genannt sei die Umwandlung eines thronenden Gottvaters aus einer Darstellung der Marienkrönung durch den Münchner „Restaurationsfälscher“ Korinek zu einem Kaiser Rudolf von Habsburg [2, Nr. 406].

Besonders häufig kommt künstliche Alterung vor (ihr werden auch von vornherein mit Täuschungsabsicht hergestellte Werke ausgesetzt): Wurmfraß wird vorgetäuscht, Patina oder Krakelee erzeugt, Beschädigungen werden angebracht und viele Verfahren künstlicher Beeinträchtigung der Oberfläche angewendet (z. B. Abreibung von Bemalung und Vergoldung gefaßter Bildwerke, Zerhämmern von Golddrähten, vgl. hierzu [151]).

Ergänzung in beschädigtem Zustand erhaltener Werke ist in den weitaus meisten Fällen als Restaurierung zu bezeichnen. In welchem Maße auch immer bei der Restaurierung vorgenommene Hinzufügungen die ästhetische Erscheinung des älteren Werkes „verfälschen“ mögen, von Verfälschung im Sinne von F. kann erst dann gesprochen werden, wenn mit den Ergänzungen vorsätzlich bezweckt wurde, über das wahre Alter, über die Zweckbestimmung, über den tatsächlichen Erhaltungszustand, über das ursprüngliche Thema oder über den Hersteller des betreffenden Werkes zu täuschen.

Eine besonders häufige Art der Ergänzung ist das Anbringen einer Signatur, wofür es zahlreiche und sehr unterschiedliche Gründe gegeben hat (vgl. Signatur); Hinzufügung einer Signatur ist nicht a priori als Zeugnis für die fälscherische Absicht zu bewerten, sie dürfte aber in neuerer Zeit die Regel sein.

Ergänzung eines teilweise erhaltenen Werkes zu einem neuen vollständigen Werk oder Wiederbenutzung alter Teile in einem neuen Werk (die Grenze zwischen diesen beiden Verfahren ist fließend) mit der Absicht, durch das Produkt ein im ganzen älteres Werk vorzutäuschen, fällt unter den Begriff F.

Beispiele: Im Auftrag des Sammlers Frederic Spitzer ergänzte ein Aachener Goldschmied ein Leuchterfragment aus dem 13. Jh. Die Arbeit wurde einem Minister Napoleons III. für 25 000 Fr. verkauft und von Viollet-le-Duc publiziert (Mobilier, Bd. 2 Taf. 37). Nach der Entlarvung nahm Spitzer das Stück zurück, konnte es aber später auf Grund der Publikation erneut verkaufen [7, S. 124f.]. Vermutlich geht die Anfertigung des linken Flügels eines Elfenbein-Diptychons vom E. 14. Jh. in Baltimore, Walters Art Gall. (vgl. Ausst. Kat. „The Internat. Style. The Art in Europe around 1400“, Baltimore, Walters Art Gall., 1962, S. 103f. Nr. 107), ebenfalls auf Spitzers Initiative zurück.

III. Geschichte

Eine Übersicht über die Geschichte der F. im hier zugrundegelegten Sinn kann nicht gegeben werden, da bislang nur eine relativ kleine Zahl gesicherter Beispiele ermittelt werden konnte. Bei den weitaus meisten un-echten Werken ist der Nachweis der F. nicht zu erbringen, und es darf bezweifelt werden, ob es je gelingen wird, die hier bestehende Dunkelziffer wesentlich zu verringern. Soviel läßt sich aber mit Sicherheit sagen: die Geschichte der F. – und ebenso die der Herstellung un-echter Werke – hängt aufs engste mit derjenigen des *Sammelns von Kunstwerken zusammen und spiegelt die Moden des Geschmackes wider, denen das Kunstsammeln im Laufe der Zeiten unterworfen war. Geschichte der F. ist ein Kapitel innerhalb der Geschichte des künstlerischen Geschmackes.

Auch über die Motivationen der Fälscher kann Genaueres erst gesagt werden, wenn jene näher untersucht sein werden. Gewiß spielte das Streben nach materieller Bereicherung eine wichtige Rolle, doch waren daneben mehrfach andere Gründe, z. B. künstlerisches oder gesellschaftliches Prestigedenken, mitbestimmend (verletzte Eitelkeit war gelegentlich bei der Entlarvung von F. behilflich).

Zwischen den stilistischen, ikonographischen und naturwissenschaftlichen Untersuchungen, die zur Ermittlung von F. verhelfen können, und der Herstellung von F. besteht eine Wechselbeziehung: Fälscher bemühen sich, bei der Herstellung ihrer Produkte so zu verfahren, daß die Kriterien, die Originale von F. und nicht-originalen Werken unterscheidbar machen, nicht wirksam werden können.

Zum juristischen Aspekt der F. vgl. [162] bis [174].

Literatur

Vorbemerkung: In die folgende Übersicht sind auch Veröffentlichungen aufgenommen, in denen der Begriff F. abweichend von der hier zugrundegelegten Definition gebraucht wurde. Unberücksichtigt bleiben Beiträge über F. und nicht-originale Werke, die nach M. 19. Jh. entstandene Kunstwerke vortäuschen.

Bibliographie: 1. Robert George Reisner, Fakes and Forgeries in the Fine Arts. A Bibliography, New York 1950.

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Bildwerke: 90. Giov. Frappa und André Michel, Le pseudo-Benivieni, Les Arts, H. 17, 1903, 14–17. – 91. Georg Lill, Eine ältere gotische Plastik-F. im Bayer. Nat. Mus., Belvedere 6, 1924, Forum S. 33–36. – 92. Fritz Baumgart, Zu den Dossena-F., Zs. f. bild. K. 63, 1929–30, Kchr. S. 1 bis 3. – 93. Hans Cürlis, Alceo Dossena, Bln. o. J. (vor 1937). – 94. James Jos. Rorimer, Forgeries of Medieval Stone Sculpture, Gaz. des B.-A. 86 (VIth Ser. 26), 1944) 195–210 (= „Mél. Henri Focillon“, New York 1949, S. 192–210). – 95. Walter Lusetti, Alceo Dossena scultore, Rom 1955. – 96. John Pope-Hennessy, Cat. of Ital. Sculpture in the Vict. Alb. Mus., London 1964, Bd. 2 S. 681 Nr. 726, Bd. 3 Abb. 718.

Elfenbein: 97. Hans Graeven, Fragmente eines Siegburger Tragaltars im Kestner-Mus. zu Hannover, Jb. d. preuß. K.slgn. 21, 1900, 75–84. – 98. Raymond Koechlin, Quelques ateliers d’ivoiriers français, Gaz. des B.-A. 47 (IIIe période, 34), 1905, 361–79 und 453–71; ebd. 48 (IIIe période, 35), 1906, 49–62. – 99. Charles Rufus Morey, Pseudo-gothic Ivories in the Hearn Coll., American Journ. of Arch. 23, 1919, 50–58. – 100. Koechlin Bd. 1 S. 34–42. – 101. Eric Maclagan, Ivoires faux, fabriqués à Milan au debut du XIXe s., Arethuse I, 1923–29, 41ff. – 102. Adolph Goldschmidt, Pseudo-gothic Spanish Ivory Triptychs of the 19th C, The Journ. of the Walters Art Gall. 6, 1943, 49–59. – 103. Herm. Schnitzler, Ada-Elfenbeine des Barons von Hüpsch, in: „Fs. für Herb. von Einem“, Bln. 1965, S. 222–28. – 104. Jaap Leeuwenberg, Early 19th-C. Gothic Ivories, Aachener K.bll. 39, 1969, 111–48.

Malerei: 105. Adolphe Napoléon Didron, Les faux tableaux, Ann. arch. 21, 1861, 366–68. – 106. Theodor Levin, Zur Frage der Bilder-F., Ddf. 1888. – 107. Theodor von Frimmel, Gem.kde., Lpz. 1904, S. 175–95. – 108. Wilh. R. Valentiner, An Early Forger, Art in America 1, 1913, 195–208. – 109. Max J. Friedländer, Über F. alter Bilder, K. und Künstler 26, 1927–28, 371–78. – 110. Friedr. Winkler, F. alter Bilder, ebd. 28, 1930, 364 bis 370. – 111. Icilio Federico Joni, Le memorie d’un pittore di quadri antichi, S. Casciano 1932. – 112. Niels von Holst, Nachahmungen und F. altdt. K. im Zeitalter der Romantik, Zs. f. Kg. 3, 1934, 17–45. – 113. Ders., F. altdt. K. im Zeitalter des Historismus, K.- und Antiquitätenrundschau 43, 1935, 213–20. – 114. M. M. van Dantzig, Frans Hals, echt of onecht, Amst. 1937. – 115. G. H. Wallagh, De echte van Meegeren, Amst. 1947. – 116. Paul B. Coremans, Van Meegeren’s Faked Vermeers and de Hooghs, Amst. 1949. – 117. John Raymond Godley, Master Forger. The Story of Jan van Meegeren, New York 1951. – 118. Martin Porkay, Das gegeißelte Rembrandt-Bild, Stg. 1951. – 119. Sepp Schüller, Falsch oder echt? Der Fall van Meegeren, Bonn 1953. – 120. Chrn. Wolters, Eine Fälschung nach Fra Angelico, Kchr. 6, 1953, 36.

Miniaturmalerei: 121. Alfred Woltmann, Zur Gesch. der böhmischen Miniaturmal., Aufdeckung von F., Rep. f. Kw. 2, 1879, 1–24.

Glasmalerei: 122. Franz Kieslinger, Gefälschte Glasmal. des MA, Belvedere 6, 1924, Forum S. 1 bis 6.

Graphik: 123. Gustav Glück, F. auf Dürers Namen aus der Slg. Erzhzg. Leopold Wilhelms, Jb. Kaiserh. 28, 1909/10, 1–25. – 124. Paul Kristeller, Kupferstich und Holzschnitt, Bln. 19213, S. 259–62. – 125. Jos. Meder, Dürer-Kopisten und Dürer-Kopien, Der K.wanderer 3, 1921–22, 363 bis 365. – 126. Ders., Die Handzchg., Wien 19232, S. 658–76. – 127. Anny E. Popp, Fälschlich Michelangelo zugeschr. Zchgn., Zs. für bild. K. 6, 1927 bis 28, 8–17. – 128. Erwin Panofsky, Kopie oder F.? Ein Beitr. zur Kritik einiger Zchgn. aus der Werkstatt Michelangelos, ebd. S. 221–44. – 129. A. E. Popp, Kopie oder F. Zu dem Aufsatz von E. Panofsky, ebd. 62, 1928–1929, 54–67. – 130. E. Panofsky, Noch einmal „Kopie oder F.?“, ebd. S. 179–83. – 131. J. Meder, F. von Handzchgn. und graph. Bll., in: Siegfried Türkel (Hrsg.), F. Beitr. zur Phänomenologie, Symptomologie und Diagnostik, Graz 1930, S. 42–62. – 132. Franz Kieslinger, Der Wiener Meister mit den Bandrollen um 1881, Die graph. K., N. F. 11, 1937, 44–48. – 133. Ohne Verfassernamen, Aus der Werkstatt der Graphik-Fälscher, Der Kunsthandel 35, 1943, 77f. – 134. Eduard Trautschold, Zu Nachahmungen und F. Ein Beitr. aus der Perspektive eines Graphikhändlers, in: „Fs. für Heinz Ladendorf“, Köln und Wien 1970, S. 180–83.

Goldschmiedekunst, Metallguß: 135. Hartmann Grisar S.J., Ein angeblicher Kirchenschatz aus den ersten Jhh., Zs. für kath. Theologie 19, 1895, 306–31. – 136. Herm. Lüer, F. ma. K.arbeiten, Kchr. N.F. 11, 1899–1900, 370–74. – 137. Carl Schuchardt, Führer durch das Kestner-Mus., II: MA und Neuzeit, Hannover 19042, S. 97 bis 111 (auch Elfenbein- und Holzarbeiten). – 138. Ders., Echte und falsche merowingische Goldsachen, Der K.wanderer 20, 1919, 275–77. – 139. Otto von Falke, Die Marcy-F., Belvedere 1, 1922, 8–13. – 140. Ders., Silber-F., ebd. 5, 1924, Forum S. 1 bis 6. – 141. Rud. Berliner, Über einige Kleinplastiken, ebd. 9, II, 1930, 99–111 (auch Elfenbeinarbeiten). – 142. Falke–Meyer S. 92–96, Taf. I bis IV. – 143. Herb. Kühn, Die großen Adlerfibeln der Völkerwanderungszeit, JPEK 13/14, 1939–40, 128–34. – 144. Hans Zeiß und Walter von Stokkar, Die gefälschte Adlerfibel von 1936, Germania 24, 1940, 266–77. – 145. H. Zeiß, Eine gefälschte goldene Schmuckscheibe der Wikingerzeit, ebd. 25, 1941, 194–98. – 146. Paul Reinecke, Wikingerzeitliche Schalenfibeln aus dem oberen Donaugebiet?, ebd. 25, 1941, 139f. – 147. Gg. Lill, Die Adlerfibel von 1936 und andere F. aus einer Münchener Goldschmiedewerkstatt, ebd. 28, 1944–50, 54–62. – 148. Marvin Chauncey Ross, A Method for Detecting False Limoges Painted Enamels, The Journ. of the Walters Art Gall. 12, 1949, 41–53. – 149. Adolf Rieth, Vorzeit gefälscht, Tübingen 1967, S. 111–16 (Werke der provinzialrömischen K.) und 117–32 (Völkerwanderungs- und merowingische Zeit). – 150. Carmen Gómez-Moreno, The Mystery of the Eight Evangelists, The Metrop. Mus. of Art Bull. N. Ser. 26, 1967–68, 263–68. – 151. Arthur Kratz, Goldschmiedetechnische Untersuchung von Goldarbeiten im Besitz der Staatl. Mus. Preußischer Kulturbes. Berlin (Frühchr.-Byz. Slg.), Aachener K.bll. 43, 1972, 156–89.

Münzen und Medaillen: 152. Jul. von Schlosser, Die ältesten Medaillen und die Antike, Jb. Kaiserh. 18, 1897, 64–108.

Glas: 153. A. Vecht, Late Medieval Glass and Forgeries of Same, in: Ann. du 2d Congr. Internat. d’Étude Hist. de Verre ..., Lüttich 1962, 77–80.

Keramik: 154. Siegfr. Ducret, Echt oder falsch?, Mitt.bl. Freunde der Schweiz. Keramik 15, 1950, 13. – 155. Rich. Seyffarth, Von Pfuschern und Fälschern, Keramos 34, 1966, 123–29. – 156. Gisela Reineking-von Bock, Steinzeug-Nachahmungen, Nachbildung oder F.?, ebd. 49, 1970, 3–66.

Möbel: 157. Hans Huth, Über gefälschte Möbel, K. und Künstler 28, 1930, 105–08. – 158. André Mailfert, Au pays des antiquaires, Paris 1935 (dt.: „... denn sie wollen betrogen sein. Bekenntnisse eines Antiquitäten‚fälschers‘“, Ffm. 1967).

Waffen: 159. Hans Schedelmann, Konrad fecit, Weltk. 20, 19, 1950, 3f. – 160. Ders., Der Waffensammler, Waffen- und Kostümkde. III.F.5, 1963, 99–106; ebd. 6, 1964, 50–57 und 112–17; ebd. 7, 1965, 124–32; ebd. 8, 1966, 53–57.

Bucheinbände: 161. Gust. Adolf Erich Bogeng, Über Buch- und Bucheinband-F., Der K.wanderer 1920–21, 270f., 317ff., 358–62, 429 bis 32, 491–96; ebd. 1921–22, 104–07.

Juristische Aspekte: 162. Hugo Friedländer, Interessante Kriminalprozesse von kulturhist. Bedeutung, Bd. 6, Bln. 1912, S. 67–81. – 163. Jacob Diggelmann, Die F. von Sammlungsobjekten und die strafrechtliche Bekämpfung derselben, Zürich 1916. – 164. Max Hagemann, Die F. von K.werken, Kriminalistische Mhh. 6, 1932, 98–102. – 165. Ders., Allgem. Betrachtungen über K.-F., Mhh. für die gesamte kriminalistische Wiss. und Praxis 12, 1938, 176ff. – 166. Ernst Seelig, K.werk-F., in: „Hdwb. der gerichtlichen Medizin und naturwiss. Kriminalistik“, Bln. 1940, S. 420–26. – 167. Helmut Dürr, Münzfälschertum. Verbrecher, Verbrechen und Strafe im Strafrecht bis zur M. 16. Jh., Diss. Erlangen 1946 (ungedruckt). – 168. Thomas Würtenberger, Das K.fälschertum, Entstehung und Bekämpfung eines Verbrechens vom A. 15. bis zum E. 18. Jh. (= Forschgn. zur Gesch. des dt. Strafrechts, Bd. 2), Weimar 1940. – 169. Ders., Hist. und rechtliche Aspekte der K.fälschung, Universitas 4, 1949, 655–60. – 170. Ders., Der Kampf gegen das K.fälschertum in der dt. und Schweiz. Strafrechtspflege, Wiesbaden 1951. – 171. Ders., K.-F. und K.diebstahl, Universitas 22, 1967, 151–60. – 172. Ders., K.werk-F., in: „Hdwb. der Kriminologie“, Bln. 19682, Bd. 2 S. 221–26. – 173. Hans-Conrad Cramer, Die Behandlung der K.-F. im Privatrecht, Zürich 1947. – 174. Horst Locher, Das Recht in der bild. K., Mchn. 1970, S. 169–200.